Das Größendilemma mit den EU-Marken

Im September 2011, also vor ziemlich genau zwei Jahren habe ich unter dem Titel ‘Lost in Translation’ eine kleine Abhandlung über BH-Größensysteme verfaßt und die Problematik einer ‘Übersetzung’ wie sie natürlich von allen die sich mit Bra Fitting befassen immer wieder versucht wird.

Ich arbeite ja nun schon eine Weile als Brafitterin und sehe seither was Frauen so tragen. In den meisten Fällen kaufen sie ihre gefühlte BH-Größe, d.h.  bei großen Brüsten entsprechend große Unterbrustbänder, also etwa von 80 bis 95 und dann in den erhältlichen Cups. Oftmals D oder E, schon seltener F oder G und ganz ganz selten kommt mal jemand mit einem H oder J-Cup.  Getragen werden “mitteleuropäische'” Marken versteht sich, also was man so im Handel üblicherweise im ‘Big Cup Bereich’ bekommt: Günstige Versandhaus-Eigenmarken, BHs von Hunkemöller, die gut aufgestellten deutschen Traditionsmarken (z.B. Anita, Triumph) aber auch die eher hochpreisigen BHs von Prima Donna, Chantelle oder Empreinte…

Die Passform und die Qualität der Stücke variiert sehr stark – und das gilt auch für das Volumen der Körbchen, soweit man das bei den meistens (nicht immer!) falsch gewählten Größen sagen kann. Mein vor zwei Jahren eher an Aussagen bei den Busenfreundinnen gewonnener Eindruck, daß die meisten Marken ihr doch sehr kleines Größenspektrum damit aufbessern, daß sie die Cups umso größer machen, hat sich auf jeden Fall erhärtet.

Besonders Prima Donna oder auch Empreinte fallen vergleichsweise riesig aus. Das heißt auf der einen Seite natürlich erst mal, daß eine Kreuzgrößentheorie der Art wie 80A = 75B = 70C = 65D (körbchenvolumen-mäßig) nicht mehr hinhaut. 

Auf der anderen bedeutet es aber auch, daß man tatsächlich eher andersherum denken muß, als das bisher bei den BF der Fall war: eine britische Größe fällt in vielen Fällen kleiner aus als die einer kontinentaleuropäischen Big-Cup-Marke. D.h. wenn ein getragenes D-Cup zwar zu klein aber nicht völlig katastrophal zu klein ist, kann man davon ausgehen, daß die gleiche Größe bei einer UK-Marke den Effekt einer Großbäckerei erzielen würde: Brötchen (rausquellendes Brustgewebe) überall. 

Ich bin mittlerweile dazu übergegangen, das auch so zu erklären: daß das britische, feiner unterteilte Größensystem unter anderem dazu führt, daß man meist einen größeren Buchstaben benötigt. Das ist, wie gesagt, häufig noch nicht mal gelogen. Und auch wenn erzeugt es eine Art von Entspannungsmoment, denn Buchstabenphobie ist doch bei vielen Frauen ein großes Problem. (Ich weiß nicht, wie oft “Doppel D” verstanden wird, wenn ich “Doppel G” gesagt habe… man verzeihe mir also eine solche psychologische Rumtrickserei.)

Selbstverständlich hat das mit dem größeren Buchstaben auch viel mit einem ursprünglich schon zu kleinen Körbchen und einem zu großen Unterbrustband zu tun. So gibt es die klare Tendenz, daß jemand der seine BH-Größe als 85D einschätzt eigentlich eine 34FF/G benötigt. Das sind zwei Bandgrößen weniger, aber auch (zumindest theoretisch) zwei, drei Cups mehr.

Wie auch schon vor zwei Jahren festgestellt, hebt sich das Verhältnis bei größeren Cups dann meist wieder auf. Ein Empreinte-H-Cup entspricht ca. einem UK-GG-Cup und bei BHs der Marke Change, kann man von einem J-Cup getrost wieder auf ein UK-G-Cup heruntergehen. 

Bekräftigen möchte ich mit dem heutigen Beitrag auf jeden Fall meine alte Position: die totale Unsinnigkeit des Versuchs anhand einer Tabelle die Größen ineinander zu übersetzen. 

So pi mal Daumen kann man sagen, daß die meisten herkömmlichen Marken im Bereich um D und E-Cups herum deutlich größere Körbchen produzieren als die einschlägigen UK-Marken (Bravissimo, Curvy Kate, Eveden, Panache) und die Differenz darüber unterschiedlich je nach Marke und Konstruktionsqualität ausfällt. 

Marken die eigentlich nur ihre auf E-Cups ausgerichteten Minimiser-Schnitte hochziehen bis zum G-Cup, kann man entsprechend für größere Brüste, die sich nicht mehr einfach platt drücken lassen, vergessen weil das Volumen ziemlich deutlich nicht ausreicht. Dagegen gibt es auch spezialisiertere Marken, die auch ab F-Cup noch ordentliche, gut passende BHs konstruieren, beispielsweise Empreinte, Prima Donna und Ulla.


Meine Erfahrungen mit europäischen Marken sind immer noch sehr begrenzt – mehr als einen Eindruck kann ich also nicht liefern. Wenn man richtig damit arbeitet und auch noch britische Marken zum Vergleich hat, kann man vielleicht doch ein genaueres Übersetzungsschema erstellen. Derzeit wirkt es aber auf mich immer noch so, als würde jeder Hersteller ein Potpourri von willkürlichen Größen produzieren, was nicht nur Kundinnen sondern auch Verkäuferinnen heillos durcheinander bringt. Insofern ist es wohl nicht nur sachlicher Unkenntnis zuzuschreiben, warum so viele Frauen sagen, sie probieren jedes Mal gefühlte hundert Modelle an, bevor ihnen eins paßt und wenn sie ein gutes Exemplar gefunden haben, dann kaufen sie das auch immer und immer wieder…

In Zeiten von Selbstbedienung (kaum ein Geschäft bietet eine individuelle Größenberatung an) und Online-Shopping sind solche Abweichungen eigentlich nicht so besonders smart respektive geschäftsfördernd. Denn wenn man nicht an einem spezifischen Modell hängt (weil man es im Fachgeschäft mal angepaßt bekommen hat) bzw. dieses nicht mehr produziert wird (passiert ja selbst bei den traditionellsten aller Hersteller) oder man einfach rausgewachsen ist, dann kann man die Markenbindung eigentlich auch vergessen, oder?

Schon mich als quasi-Profi und ex-Bra-Nerd mit meinen über vier Jahren Bra Fitting-Meditationen nervt die Tatsache, daß ich nicht nur auf Schnittkompatibilität sondern auch  noch ganz banal auf “Größeninterpretation” achten muß, wenn ich einen BH anpassen will. Für jemanden, der eigentlich gar keine Lust hat, auf mehr zu achten als auf Farbe oder Schnittführung (also auszusuchen ob man einen T-Shirt-BH oder sexy Lingerie haben möchte), stellt die Problematik eine beinahe unüberwindbare Hürde zum “BH-Glück” dar.

Letzten Endes wirkt die Größenverwirrung beinahe wie eine absichtliche Strategie, Frauen in einem Zustand von Unmündigkeit zu halten, in dem sie völlig von der Kompetenz einer Fachverkäuferin abhängig sind. (Ähm ja, Verschwörungstheorie…)

Für mich ist jedenfalls die logische Konsequenz, mich mit EU-Marken gar nicht weiter zu befassen, sondern mich einfach an die (deswegen auch in der Online-Bra Fitting Szene so beliebten) UK-Marken zu halten…

Wie haltet ihr's so mit den Größen? Seid ihr marken-treu? Kauft ihr immer das Modell, von dem ihr wißt, daß es paßt?  Oder seid ihr experimenteller?


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D/E: Eigentlich finde ich Lingerie gar nicht so toll/ Perhaps I am just not that into lingerie

In den letzten Wochen ging es in der amerikanischen Brafitting & Lingerie Blogosphere viel um Curve NY und Lingerie Fashion Week bei der die neuen Kollektionen für die nächste Frühjahrs- und Sommerkollektionen vorgestellt werden. Für einen exzellenten Überblick über die Neuerscheinungen im DD+ Bereich empfehle ich die Berichte der wunderbaren Cecily von Miss Underpinnings. Zwar gibt es bei uns auch hin und wieder neue Kollektionen zu bestaunen, aber ist das doch eher selten. Natürlich hat das auch etwas damit zu tun, dass die größten Messen zum Thema außerhalb von Deutschland stattfinden und das ich mich auch nicht hauptberuflich mit dem Thema beschäftige, aber eigentlich ist es so, dass es mich schlicht einfach nicht so interessiert. Das hat viel mit meinen Prioritäten zu tun, wenn es um das Thema Unterwäsche geht. 
Ich begann mich eingehender mit Unterwäsche zu beschäftigen, da ich auf der Suche nach BHs bin, die passen und nicht weil ich sie so ansprechend finde. Meine Geschichte ist die Typische: Bänder rutschten, ich trug oft eine ganze Bäckerei mit mir herum und Rückenschmerzen hatte ich auch. Ich war so glücklich als ich die Busenfreundinnen fand und dort erste Empfehlungen bekam und nach meinem ersten richtigen Fitting bei Bravissimo hätte ich gut und gerne ein Tänzchen in Covent Garden aufführen können. Endlich verrutschte nichts mehr, ich hatte zwei runde Brüste unter der Kleidung statt vier und Sport war wieder schmerzlos möglich. Ob ich den BH vom Design her ansprechend finde, war mir damals ziemlich schnuppe. 
Für mich ist eine gute Passform fast gleichbedeutend mit Komfort, ein weiteres wichtiges Kriterium. Ich kann mir vorstellen, dass viele Menschen es als angenehmer empfinden, gar keinen Bh zu tragen. Wenn das so ist warum nicht (Okay, ich weiß blöde gesellschaftliche Konventionen). Für mich ist das allerdings oft nicht der Fall. Ich habe sehr weiche und hängende Brüste (einen Stift drunter einzuklemmen, ist gar kein Problem) und finde es schon unangenehm ohne BH schnell mal die Treppe rauf und runter zu flitzen. Einen BH dagegen, der sehr gut sitzt, merke ich eigentlich gar nicht und finde es oft bequemer als ohne.
Ein anderes Kriterium ist die Funktion. Ein Sportbh soll meine Brüste beim Sport davor schützen wie Dreijährige in einer Hüpfburg rumzuhüpfen. Ein trägerloser BH soll unter einem Kleid nicht zu sehen sein und meine Brüste unterstützen. Ein Bikini muss auch ein intensiveres Schwimmen überstehen. Das Aussehen ist dabei nebensächlich.
Das soll nicht heißen, dass es mir völlig am Allerwertesten vorbeigeht, wie ein BH aussieht, solange er gut sitzt und seine Funktion erfüllt. Wer diesen Blog schon länger liest, weiß, dass ich eine große Abneigung gegen Xena-Panzer, Beige und spitze-formende BHs habe. Das sind natürlich minimale Anforderungen und inzwischen erwische ich mich dabei auch mal dabei wie ich bei Etsy Korsetts anschmachte oder darüber nachdenke warum Dunkelblau eine derart vernachlässigte Farbe ist wenn es um Lingerie geht. Auch schaue ich mir gerne neue Kollektionen an und würde mir liebend gern einmal ein Teil von 'What Katie Did' und 'Kiss Me Deadly' (die Girdles!) können. Leidenschaftlich bin ich allerdings nicht dabei und so entscheide ich oft ganz emotionslos, dass ein Stück zu wenig Nutzen bringt oder einfach zu teuer für mich ist.
Das führt mich zu zwei anderen Faktoren, die wahrscheinlich eine Rolle dabei spielen, dass mein Interesse nicht zur Leidenschaft wird: das Größenspektrum und das liebe Geld. Viele Unterwäschestücke, die mich besonders ansprechen sind einfach weit außerhalb meines Budgets.
Viele der unabhängigen und kleineren Designer, die innovative Designs, bzw. solche die mich besonders ansprechen, produzieren leider nur für ein sehr eingeschränktes Größenspektrum (75-85 UBBs und B-D Körbchen). Das macht einerseits Sinn da, die meisten Menschen in diesem Größenspektrum kaufen. Andererseits, ist es meiner Meinung nach, auch einfacher. Es ist sicherlich viel schwieriger einen BH für eine 34H zu konstruieren der perfekt passt als für eine 34B. Das soll natürlich nicht heißen, dass es in dem Bereich keine Probleme geben kann (Stichwort Kleine Breitbrust).
Viele Dinge gibt es schlicht in meiner Größe nicht. Viele Menschen die innerhalb dieses engen Größenspektrums fällt, haben das Privileg sich an der Ästhetik des Stückes zu erfreuen OHNE Abstriche bei Passform und Komfort machen zu müssen.
Ich möchte mit diesem Post keinesfalls zum Ausdruck bringen, dass ich Menschen, die ihre Prioritäten anders setzen, kritisiere oder andere Perspektiven nicht willkommen heiße, eine solche findet ihr zum Beispiel hier. Aber ich bin eben jemand dem Brafitting mehr am Herzen liegt als Lingerie.

Also wie seht ihr das?



Over the past weeks there's been a lot of coverage of events such as Curve NY and Lingerie Fashion Week in the American blogosphere which introduced the new lingerie collections for Summer & Spring 2014. For a concise overview of the new collections in the DD+ I'd recommend Miss Underpinnings. Even though there are those rare occasions when we do that, it's far from regular coverage. While this is due to neither of us making a living of blogging and the fact that the major trade shows take place outside Germany, I am also not that interested and it made me think about my personal preferences when it comes to lingerie.
My main reason for getting into lingerie in the first place, was my quest for bras that actually fit. My story is pretty much the standard one, bands that were riding up, a case of quadroboob and back pain. I was super excited when I found Busenfreundinnen and figured out that my boobs weren't weird and I still remember how happy I was after my first fitting at Bravissimo. Finally, no more wiggle and cups that actually didn't cut my boobs in half but gave a nice, rounded shape. Back then looks were really not my priority.
The thing is they still aren't on top of my priority list. The most important part for me when deciding if a bra is for me is the fit, which for me pretty much equals comfort. While I can imagine that some women prefer going braless for maximum comfort and are mostly held back by social conventions, that is often  not the case for me. I have really soft breasts (holding a pencil is not an issue) and start to feel uncomfortable when I do more than lounge around the house. A bra that fits so well that I barely notice it is much more comfortable for me than going braless when I have to move around.
Another criteria is function. A sports bra has to prevent my boobs from behaving like 4-year-olds in a bouncy castle. A strapless bra has to provide support without being seen. A swimming set has to survive a swim in the ocean. If a garment doesn't do that, then I won't keep it, even if it's strikingly pretty.
That's not to say that I don't care about aesthetics. I have always been vocal about my dislike for beige and preference for a very rounded shape. I still appreciate novel or innovative designs, because after a while you get bored looking at the umpteenth collection of lingerie incorporating flowers, lace and the color black (not that these have to be boring). I have also spend quite a bit of time looking at well-made corsets on Etsy or salivating over the latest collection of Kiss Me Deadly and What Katie Did. However, I don't feel as passionate about that as I am about bra fitting, feminism or apple pie for that matter.
There are two factors that also influence me that have less to do with personal preference, money and sizing. Many of the pieces I like are simply outside my budget or I deem them to have unfavorable cost-benefit ratios.
The other thing that is somewhat preventing me from really getting into it, is the very limited size range of many pieces by smaller and independent designers (as well as many, many major brands). Mind you, that makes sense because most women still by a very limited number of sizes. But is also easier to design for a smaller bust or so people might think. I venture to say that is more complicated to construct a bra that works for a person wearing a 34B than a 34H. Many things simply aren't available in my size. People falling into this limited size range have the privilege to enjoy both the design and fit while for me it would be an either-or-decision.
This post isn't to say, that I don't value people who have different perspectives on this issue (for an interesting one, see:  http://www.thelingerieaddict.com/2013/05/why-im-not-a-bra-fit-blogger-and-why-thats-okay.html ) or try to convince them of the error of their ways. I am simply more interested in other aspects of lingerie than them.  

So what are your priorities?


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Ist passende Unterwäsche eine Luxusfrage?

Als ich vor ca. fünf Jahren entdeckte, daß das Unterwäsche-Angebot in Großbritannien deutlich besser ist als hier, war ich nicht nur von der Auswahl begeistert sondern auch von den Preisen. Für um die 20£ bekam man schon einen BH im Sale, manchmal sogar für weniger. (Meine ersten BHs lagen mit 36FF/G noch deutlich mehr im Mainstream als meine momentane 32J)

Geht man in Deutschland in einen Unterwäscheladen liegt der Preis für einen BH locker bei 60€ und darüber. Als Grundausstattung für eine neu gefittete Frau würde ich minimal kalkulieren:

Drei gut sitzende Alltags-BHs, wenn möglich unterschiedliche Modelle, um eine bessere Bequemlichkeit zu gewährleisten (wie Schuhe sollte man BHs zwischendurch mal wechseln, damit die Belastung nicht immer an der gleichen Stelle ist. Außerdem muß man sie ja auch mal waschen…), pro Stück zwischen 50 und 70€ = 150 - 210€, ein Sport-BH à 50-60€ und ein Badeanzug/Bikini für ca. 80€
Das macht zusammen zwischen 280€ und 350€. Ein stolzer Preis für eine absolute Minimalausstattung finde ich. 

Eine Überschlagsrechnung von britischen Preisen läßt mich bei Standard-BHs à 30£, einem Sport-BH für 35£ und einem Bikini für 60£ nur auf einen Minimalpreis von 215€ kommen. Das ist immer noch saftig, aber immerhin mehr als 60€ weniger als der ‘deutsche’ Preis.

Warum ich hier so rumrechne? Weil ich finde, daß passende Unterwäsche keine Luxusfrage sein sollte. Klar sind das Summen, die viele Frauen zu zahlen bereit sind, die viele Frauen vielleicht auch einfach so für was anderes ausgeben würden. Es gibt aber genug sozial schwache Familien oder auch Einzelpersonen, die sich das so einfach nicht leisten können. Und ich meine damit nicht unbedingt die üblicherweise als Paradebeispiele genannten Studentinnen. Vergleichsweise zu Schülerinnen, Azubis, alleinerziehenden Müttern mit geringem Einkommen, überhaupt Familien aus prekären Verhältnissen und natürlich ALGII-Empfängerinnen sind Studis finanziell meist ganz gut gestellt. (Sonst könnten sie sich, so traurig das ist, das Studieren auch einfach nicht leisten.)

Die weit verbreitete Idee ist, daß man BHs für nen Zehner vom Grabbeltisch kaufen kann und 25, 30€ sind schon das Maximale der Gefühle. Alles darüber sind ‘sündhaft teure Dessous’, die selbstverständlich ein ‘Hauch von Nichts’ zu sein haben. Sowas schmachtet man in Hochglanz-Frauenzeitschriften ebenso an wie Taschen von Chanel oder ein Kleid von Prada. 

Mit der Realität hat das wenig zu tun – die Wäsche vom Kaffeeröster, Versandhaus oder der Textilkette des Vertrauens ist zwar günstig, aber die Größenauswahl ist klein, die Passform oft nur so lala und häufig ist auch die Qualität nicht besonders gut. (Im letzten Jahr habe ich ganz schön viele Unterbrustbänder gesehen, die eher die Konsistenz von Kaugummi hatten als die eines stützenden Kleidungsstücks.)

Für Frauen, die ‘exotischere’ Größen brauchen und das ist typischerweise schon recht schnell der Fall, denn meist gibt es ja nur 75-85ABCD, sind die niedrigpreisigen Stücke gar keine Option. Entsprechend ist auch die Idee, bei BHs könnte es sich um einen Luxusartikel handeln, der unter Mode oder Körperschmuck läuft, ausgesprochen lächerlich.

BHs sind in erster Linie Funktionskleidungsstücke und zwar derart daß man sie vielleicht am ehesten noch mit Schuhen vergleichen kann. Und schon dieser Vergleich hinkt, weil zwar Füsse auch sehr unterschiedlich geformt sind und oftmals billige Schuhe nicht ausreichend Support geben, aber im Vergleich zu der Vielzahl von BH-Größen, die man für ein vernünftiges Fitting braucht, wäre auch eine Schuhsortiment in fünf Weiten pro Größe zahlenmäßig noch nicht vergleichbar…

Na, ich schweife ab. Worauf ich hinaus wollte ich die Problematik, daß passende, qualitativ hochwertige BHs de facto ein Luxusprodukt sind und diese Fehlinterpretation was ‘Dessous’ in der Regel sein sollen durch eine gesellschaftliche Reduktion von Frauen auf Modepüppchen, deren Lebenszweck es ist sich für Männer aufzuhübschen, auch immer noch reproduziert wird. 

Ein BH soll ganz profan die Brust stützen, Bewegungsfreiheit ermöglichen und Rücken und Schultern entlasten. Das heißt nicht, daß man nicht auch viel Geld für einen Hauch von Nichts bezahlen kann oder soll. Wer Lust auf ‘schöne Wäsche’ hat und es sich leisten kann, kann sich ja welche kaufen, so wie man auch Sneaker oder High Heels oder sonstwas sammelt. 

Der springende Punkt wäre aber IMO eine Anerkennung der Problematik von passender Wäsche und niedrigem Einkommen, also bspw. die Einrichtung eines staatlichen Topfs aus dem man einen Zuschuß beantragen kann, überhaupt ein stärkeres Bewußtsein für die Funktionalität von Unterwäsche und eine bessere Berücksichtigung des objektiv vorhandenen Bedarfs.

Je länger ich mir angucke, wie viele Frauen sich mit schlecht sitzender Unterwäsche herumquälen und statt dem Markt, unqualifizierten Verkäuferinnen, eine misogynen Stimmung in der Gesellschaft usw. die Schuld daran zu geben, diese ständig nur bei sich selber und in der Fehlerhaftigkeit ihres eigenen Körpers suchen, desto wütender werde ich. 

Die Sache mit der falschen BH-Größe stellt sich so als ein wirklich grundlegendes feministisches Alltragsproblem dar, in dem sich widerspiegelt wie marginalisiert die Bedürfnisse von Frauen in unserer Gesellschaft doch eigentlich sind und wie stark sich die Wahrnehmung von Frauenkörpern auf Attraktivität und Schönheitsidealen fokussiert. 

So, Rant Ende.

(Sorry, ist mal wieder ein wenig unausgegoren, die ganze Sache, ich hab das jetzt einfach so runtergetippt…)

Yoda Hulk-Meme zur Untermalung meiner Stimmung...

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Wo bekomme ich 110D? BHs für dicke Frauen.

In letzter Zeit wurde ich häufiger mit der Frage nach großen Unterbrustbändern konfrontiert, also sagen wir mal so ab ca. Bandweite 90 bis hoch auf 110, 120, verbunden mit einer generellen Klage darüber, daß man diese Größen nirgends bekäme.

Nun hatte ich natürlich theoretisch auf dem Schirm, daß das Angebot über 90 oftmals miserabel ist. Nicht umsonst kann man die drei großen Probleme des deutschen Dessous-Markts zusammenfassen mit: Es gibt keine kleinen Unterbrustbänder, keine großen Unterbrustbänder und keine großen Körbchen. Besonders schlecht zu bekommen sind – wie man sich vorstellen kann - die Kombinationen der ‘exotischen’ Unterbrustbänder mit den großen Körbchen. Also, theoretisch ist das klar, aber so konkret scheint die Gruppe der großen UBBs eher wenig ‘Lobbyistinnen’ zu haben und fällt immer etwas ‘hinten runter’. 

Zu einem ganz großen Teil liegt das, man kann es nicht anders sagen, am ‘Fat Shaming’: wer in die ‘normalen’ Größen nicht reinpaßt und ‘Übergrößen’ braucht (echt, wie ich das Wort hasse!), der ist doch irgendwie auch selber schuld. (Das ist selbstverständlich ironisch gemeint) Und das läßt man die betroffenen Frauen ggf. auch deutlich spüren.

Der Besuch eines Dessousgeschäfts ist daher häufig nicht nur vergeblich sondern auch frustrierend: Nicht nur orientieren sich die meisten klassischen Fachgeschäfte am Größen-Mainstream, auch bekannt als des Kaffeerösters Wilde 13, sie reagieren auch nicht selten mit – sagen wir mal euphemistisch – Unverständnis, wenn sie mit in ihren Augen außergewöhnlichen Wünschen bzw. ‘Nicht-Norm-Körpern’ konfrontiert werden. Kaum eine Kundin muß sich so oft anhören “Das geht eben nicht besser.” oder “Haben wir nicht.” oder noch schlimmer “Gibt es nicht.” Die Message ist ganz klar: du mußt dich ändern um in die BHs zu passen, nicht umgekehrt, der BH muß zum Körper passen.

Nun finde ich, sollte die allererste Regel des Bra Fitting sein, eine Frau erst mal so zu nehmen wie sie ist. Keiner Verkäuferin steht es zu, ein Urteil über einen Körper oder Lebensentwurf zu treffen. Darum geht es doch wirklich nicht! Im Gegenteil, die Aufgabenstellung ist, eine individuelle Lösung zu finden, sonst könnte die Frau doch gleich in ein Kaufhaus gehen oder online bestellen und nicht ein sogenanntes FACHgeschäft besuchen.

Und genau diese Konsequenz ziehen auch viele, vielleicht die meisten (dicken) Frauen aus ihren Erfahrungen mit dem Wäschebusiness: Wer ein Unterbrustband über 90 braucht, dem bleibt häufig wenig anderes übrig als im einschlägigen Versandhandel (z.B. Otto) bzw. bei den ‘Plus Size’-Shops im Internet zu bestellen, namentlich Ulla Popken, Sheego, Simply Be oder Evans.
Das ist auf subjektiver Ebene verständlich, ändert aber nichts an der Marginalisierung der “dicken Minderheit” auf dem Markt der “Normalgrößen” und führt in den meisten Fällen dazu, daß Frauen eine völlig falsche Größe tragen.
Dicke Frauen glauben genauso wie alle anderen auch, daß sie viel größere Unterbrustbänder und kleinere Körbchen brauchen als tatsächlich der Fall ist. Erst kürzlich habe ich eine Dame von 110B auf 95F gefittet, d.h. drei Unterbrustbandgrößen größer und zwei Körbchen größer. (100B entspricht 105C, 100D und 95DD – zumindest bei britischen Marken. Da kommt erst DD, dann E und dann F. Daher ist ein F zwei Cups größer. Vgl. auch Beitrag Die Sache mit den Kreuzgrößen…)  

Solche Vorher-Nachher-Verschiebungen sind übrigens ziemlich häufig, man könnte sogar sagen die Regel.

Woran liegt das? 

Zum einen an einem falschen Verständnis des Verhältnis zwischen Unterbrustumfang und Bandgröße – es wird immer noch behauptet, aus dem Wert den man per Maßband ermittelt wenn man den Brustkorbumfang unter der Brust mißt, könnte man direkt die passende Unterbrustbandgröße ermitteln. D.h. 110 cm gemessen heißt man braucht ein 110er Unterbrustband. Nun ist es aber so, daß sich ein BH-Band ganz ordentlich dehnt, so daß ein 110er für einen Umfang von 110cm auf jeden Fall zu weit ist. (Weitere Infos dazu gibt es im verlinkten Beitrag.)

Zum anderen kaufen viele Frauen ihre BHs nach subjektivem Brustgrößenempfinden: eine A ist klein, eine B schon so mittel, eine C eher groß und ab D wird es dann richtig groß. In der Welt des Bra Fitting ist dann u.U. eine F das neue B-Körbchen; einfach deswegen, weil man ein paar Unterbrustbandgrößen weniger wählt (vgl. die Sache mit den Kreuzgrößen) und die Brust doch etwas größer ist als gefühlt. Vier Körbchengrößen sind nämlich für die reale Vielfalt von Brüsten einfach nicht ausreichend und sogar das als riesig verschrieene DD ist eigentlich noch relativ klein.

So, was heißt das nun für die praktische Frage nach der richtigen BH-Größe?
Am besten geht man mal die üblichen Kritierien für einen passenden BH durch und schaut, wie gut die eigenen BHs sitzen:
- Das Unterbrustband sollte fest und stabil sitzen und nicht nach oben hoch rutschen. (Durch Rückenschokoladenröllchen ist eine Parallele zum Boden häufig nicht zu erreichen, aber ob es fest ist, merkt ihr ja auch so.)
- Wenn es sich um ein bügelloses Modell handelt, sollten die Seitenstäbchen hinter der Brust liegen – so wie ein Bügel auch, und das Unterbrustband sollte unter der Brust durchführen. D.h. wenn man oben am Träger zieht sollte unten keine Brust rausgucken!
- Die Träger sollten nicht rutschen aber auch nicht das ganze Brustgewicht tragen! Der Löwenanteil des Halts muß immer vom Unterbrustband kommen!
- Die Bügel sollten um die Brust herumlaufen und nicht auf der Brust aufliegen, das heißt: Auf ausreichend breite Bügel achten! Der Bügel muß außen/unter dem Arm hinter dem Brustgewebe liegen. Zu schmale Bügel werden von evtl. vorhandenem Seitenspeck zur Seite weggedrückt was zu dem häufigen Problem der pieksende Bügel führt.
- Der Bügel muß unter der Brust in der Brustfalte liegen und nicht weiter oben auf der Brust. (Siehe auch oben: Wenn man am Träger zieht und die Brust unten rausguckt, ist der BH nicht richtig angezogen und/oder im Cup zu klein.) Wenn der Bügel nicht unter der Brust in der Brustfalte ‘einrastet’ dann liegt weiterhin Haut auf Haut, was zu erhöhtem Schwitzen, Pickelchen und im schlimmsten Fall Entzündungen führen kann. Außerdem drücken die Bügel so häufig auf den Magen/Bauch, weil der BH nach vorne runterrutscht.
- Der Steg (BH-Mittelteil) sollte zwischen den Brüsten aufliegen und sie voneinander trennen.
Und ja, mit einem gut sitzenden BH lassen sich alle diese Punkte erreichen!
Wie aber kommt man nun an dieses Traumwäschestück?

Am besten und einfachsten wäre natürlich eine gute Beratung in einem Wäschefachgeschäft. (vgl. Kleiner Leitfaden für den Besuch im Fachgeschäft) Hier kann es Sinn machen, sich bei den Herstellern zu erkundigen, wo ihre Produkte angeboten werden. (Z.B. Elomi Store Locator oder Ulla Händlersuche; Elomi hat eine sehr gute Passform und liegt preislich etwa bei der Hälfte eines Ulla-BHs, weswegen ich die Marke wirklich wärmstens empfehlen kann. Panache hat kürzlich auch eine neue Untermarke speziell für große Unterbrustbänder auf den Markt gebracht – Sculptresse.)

Eine weitere Möglichkeit ist natürlich das gute alte Online-Shoppen. Dazu würde ich dringend eine Beratung bei den Busenfreundinnen ans Herz legen. Anhand von fünf Messwerten wird dort eine Ausgangsgröße ermittelt und die Suche nach dem passenden BH weiter mit Tips und Ratschlägen begleitet.

Bei den Busenfreundinnen gibt es auch Berichte zu diversen Läden und selbstständigen Bra Fitterinnen in Hannover, Magdeburg und Berlin, sowie die Option eines der regelmäßig stattfindenden Treffen zu besuchen und dort Direkthilfe zu bekommen.

Vielleicht als Abschluß zu meinem Rundumschlag (sorry, war vielleicht ein bißchen viel auf einmal) noch ganz kurz ein Wort zu der häufigen Frage nach BHs die die Brust vergrößern oder pushen. Oft ist schon ein richtig passender BH ein ordentlicher “Booster”. Wem das aber nicht reicht, könnte mal Halbschalen (Halfcups) von Evans ausprobieren.

So, das war’s erst mal von meiner Seite.
Wie immer freue ich mich über Kommentare, Anregungen, Tips und Fragen zum Thema…

Elomi Jocelyn, Herbst/Winterkollektion 2013

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D/E: Pack den Bikini ein.../ Bikini sets review

Um zu zelebrieren, dass der Sommer Einzug endlich gehalten hat und das so spät, dass ein Großteil der Schwimmbekleidung schon wieder im Sale zu finden ist, gibt es jetzt eine Massenreview zu verschiedenen Bikinis die ich mir in der kühnen Hoffnung auf einen langen Sommer bestellt habe. Es treten auf: Cleo Pippa, Cleo Tilly, Freya St. Louis, Freya Hello Sailor und Freya Fever.
Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, ist Cleo eine meiner Lieblingsmarken und daher hatte ich  sehr große Erwartungen an Cleos erste Swimwear Kollektion. Leider wurden diese Hoffnungen enttäuscht. Ich bestellte beide Oberteile in meiner üblichen Cleo Größe 32FF und die zugehörigen Höschen in 40.


Cleo Pippa in 32FF
Der Cleo Pippa ist ein zweiteiliger Half Cup Schnitt aus einem relativ steifen Material auf den kleine Boote gedruckt sind, die jedoch von weiter weg zu einem abstrakten Muster verschwimmen. Das Volumen des Körbchen passte und auch die Bügelbreite typisch Cleo, also breit. Jedoch war der Steg zu breit (fast 3 cm) und es gab zu wenig Volumen am Steg obwohl der Cuprand leicht abstand. Die Form war rundlich, jedoch bei weitem nicht so wie in den meisten Cleo Bhs. Mein Hauptproblem war jedoch der, subjektiv empfundene, mangelnde Halt. Natürlich muss man in einem Bikini da Abstriche machen, da zumindest ich nicht möchte, dass das UBB einschneidet. Aber auch die Konstruktion finde ich nicht optimal, da UBB und Träger im Rücken keine U-Form bilden, wie das bei der Konstruktion von BHs für größere Größen meist der Fall ist. Stattdessen ist das UBB gerade und die Träger setzen einfach an. Dadurch zogen meine Brüste die Körbchen nach unten und das UBB im Rücken leicht nach oben.

Cleo Tilly in 32FF 

Während der Pippa jedoch für einige Frauen sicher die richtige Wahl ist (solche die wenig Volumen am Steg brauchen, deren Volumen eher im oberen Bereich zu finden ist und deren Brüste recht fest sind), war der Tilly eine reine Katastrophe.
Ich bin immer wieder neugierig auf bügellose Wäsche, da ich mir das sehr bequem vorstelle, aber natürlich ist die Konstruktion eines solchen Oberteiles eine Herausforderung, wenn er auch Halt, Trennung und Form bieten soll. Der Tilly hat leider keines dieser Dinge geboten. Die Brüste wurden nur minimal angehoben, platt gedrückt und ich hatte eine Einbrust, die einige Sportbhs vor Neid erblassen hätte lassen. Das 'Körbchen' war unglaublich breit, 23 cm um genau zu sein. Zum Vergleich: Der Pippa hat in der selben Größen eine Bügelbreite von 16 cm. Auch der 'Steg' tut nichts um zu verhindern, dass eine Einbrust entsteht, da die beiden Stoffdreiecke einfach überlappen und nicht mal ansatzweise am Körper anliegen. Zu allem Übel rollt sich das UBB bei mir auch vorne ein, wahrscheinlich weil es etwas zu weit ist. Meiner Meinung nach ist der Tilly nur einen Blick wert, wenn mensch eine sehr ausgeprägte Breitbrust hat also normalerweise sehr weite Bügel braucht und eine flächige Brustbasis hat.

Der obere Teil des Pippa ist nach unten gefaltet
Die Höschen fielen sehr unterschiedlich aus obwohl sie beide als 40 deklariert waren. Der Pippa Fold Down Brief war eher eine recht große 40 während der Tilly Gathered Bikini Brief eine 38 ist. Der Schnitt beim Tilly war grundsätzlich weniger bedeckend als der des Pippa. Ich empfand das Umfalt-Teil am Pippa auch als zu weit, wenn nicht umgeklappt. Was allerdings zu erwähnen ist, dass die Höschen an mir einigermaßen gut saßen. Mein Po geht nämlich eher in die Breite und so sammelt sich hinten am Zwickel oft überschüssiger Stoff, wenn es sonst bequem passt.
Nun aber zum erfreulichen Teil der Bestellung, den Freyas. Bestellt habe ich Freya St. Louis, Freya Hello Sailor und Freya Fever jeweils in 32FF und Höschen in M und L.

Freya St. Louis in 32FF 

Freya Hello Sailor in 32FF
St. Louis und Hello Sailor sind beide zweiteilige Half Cup Schnitte, die Freya Sweetheart nennt. Bikinis im Sweetheart Schnitt gehören zu Freyas Bestsellern und sind fester Bestandteil jeder Swimwear Kollektion. Auch den Fever gibt es als Sweetheart, ich wollte jedoch den Plunge ausprobieren. Die süßen Herzchen sind vom Schnitt her gepaddeten Freya Halfcups aus den Bh-Sortiment sehr ähnlich und ich denke, darin liegt auch der Erfolg des Schnittes begründet. Die Bügel sind eher schmal und in den Cup passen auch hochreichende Brüste. Der Steg liegt nicht 100% an bei mir, allerdings ist das Problem bei weitem nicht so krass wie beim Cleo Pippa. Die UBBs und Cups empfand ich als größengetreu. Die Form ist apfelig rund und leicht nach oben gepusht.

Freya Fever Plunge in 32FF 

Der Plunge bereitete mir einige Probleme. Das Körbchen fällt eine (knappe) Größe größer aus und das UBB gehört auch zu den engeren im Freya Repertoire. Dadurch, dass das Körbchen etwas zu groß war, warf der Bh Falten entlang der Längsnaht des Körbchens, etwas was George liebevoll Triple Nipple nennt. Den Halt und die runde Form empfand ich als ansprechend allerdings hätte das Bikini Oberteil in 32F wahrscheinlich zur Mitte hin eingeschnitten. Ich finde nicht, dass der Bikini Plunge mit den Freya Bh Plunges vergleichbar ist, denn mit denen bin ich absolut inkompatibel, währen der Bikini Plunge, mal abgesehen von den Falten, gut saß. Den Fever gibt es übrigens auch als Halfcup.
Bei den Höschen habe ich die folgenden Modelle bestellt: (Fever) Low Rise Boyshort, (Hello Sailor) Bikini Short, (St. Louis) Low Leg Brief. Erstere sind meiner Meinung nach fast schnittgleich, fallen jedoch sehr unterschiedlich aus. Während der Bikini Short, wie auch der St. Louis, freyatypisch relativ groß ausfällt, fällt der Low Rise Boyshort größengetreu aus. Es schien mir auch als ob er aus einem festeren Material wäre als die anderen beiden.
Bleiben durfte dann natürlich nur einer, vielleicht könnt ihr euch ja denken welcher?




To celebrate that summer finally arrived in Germany I am going to do a review of bikinis I have ordered. Would it have made more sense to do so in the spring? Possibly. But at least this way you might get a bargain as some of the retailers already started there end of summer sales. In order of appearance I'll discuss the Cleo Pippa and Cleo Tilly as well as Freya St. Louis, Freya Hello Sailor and Freya Fever.
I am a big fan of Cleo and thus had high hopes for their first foray into swimwear. Unfortunately, I was disappointed.


Cleo Pippa in 32FF
The Cleo Pippa is a two-part half cup made of a rather stiff material with an abstract boat print. I ordered it in my usual Freya size 32FF, but the fit was off. The center gore didn't tack as is was too wide and the cup did not offer enough space close to the gore for my narrow-set boobs. Because of that my boobs pushed the gore further outwards. While the cup size was right it looked as if I couldn't completely fill it due to the gore not tacking. The form it gave was nice and rounded, but not as perfectly as a normal Cleo bra. However, my main issue was that I didn't feel secure. I felt that my breasts were too heavy and pulled down the bikini top in front which made the band ride up in the back. This could have been remedied with a tighter band but I prefer a slightly looser fit in bikinis as I don't like the look a band that cuts into the tissue at my back gives me. Also, notice the difference in construction between the Freya half cups and the Cleos. The Freyas have a u-shaped back, as used in most DD+ bras, which I belief to give more support while the Cleos' straps are attached to a straight band. Do you see what I mean?

Cleo Tilly in 32FF


While I can see the Cleo Pippa working for women whose boobs are fuller on top, who have firm breasts and who don't mind a wider (or to be honest, average-sized) gore, the Cleo Tilly's construction is a disaster. Admittedly, constructing a wireless bra that gives support, a nice shape and separates the boobs is not a small feat, but this one did nothing for me. The cup section is far too wide (23 cm). In comparison, the Pippa in the same size had a wire width of 16 cm. The look is quite minimized as there is little forward or upward projection. I also have a massive case of uni boob as the triangles in front overlap and are sewn together and thus can't tack. In addition, the band curls slightly inwards at the front, which just looks strange.

The Pippa is folded down in this picture

Despite ordering both panties in 40, the Pippa Fold Down brief was very generous while the Tilly Gathered Brief was a true 38. The fit was surprisingly good for me as I often have trouble with too much fabric in the crotch area in the back, due to my wide butt. I also found that the fold down section of the Pippa brief was a bit floppy and didn't stay up, but that might be due to the panties being a little big on me.

Freya St. Louis in 32FF


Freya Hello Sailor in 32FF
The St. Louis and Hello Sailor bikini tops from Freya are two-part half cups. Freya calls this particular style 'sweetheart' and it has been a stable of their swimwear collections for quite some time. The Freya Sweethearts are pretty similar in construction to their half cup bras. They give a nice rounded shape and provide a decent amount of uplift. The center gore could have been a bit narrower and it doesn't perfectly tack but this doesn't influence the support it gives much. They were both true-to-size in the cup while the bands were a little on the loose side, as Freya bands tend to be.

Freya Fever Plunge in 32FF

The plunge gave me a little grief. The Fever is also available in a half cup style, but I wanted to try the new plunge. While it did a good job separating my boobs and providing support, there was some wrinkling in the cup, which according to George looks like a third nipple. I feel the cup was rather generous, but down-sizing probably would have meant that the bikini top would have cut in on the inside of my boobs. I don't think that the plunge swimwear style is constructed the same way as Freya's plunge style in bras as I am incompatible with that one. The band was slightly tighter than the sweethearts.
The bottoms I ordered were the (Fever) Low Rise Boyshort, (Hello Sailor) Bikini Short and (St. Louis) Low Leg Brief. The first two were pretty similar in construction but sizewise rather different. In the past I have found that Freya panties in general are pretty generous and I often can get away with an M but this wasn't the case in the Low Rise Boyshort. It also seemed to be made of a sturdier material. The Low Leg Brief also fit well in an M.
So which one did I keep? Well, maybe you'd like to guess? I'll give the answer in the comments.

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Pack die Badehose ein...

Eigentlich ein wenig zu spät um noch über Bademode zu schreiben - die Saison ist, wie bei anderen Klamotten auch, deutlich verschoben. So wie kurz nach Weihnachten die Frühjahrskollektion in die Läden kommt, ist die angedachte Hauptverkaufszeit für Badesachen ca. Februar bis April. Tatsächlich denkt man selber aber irgendwie immer erst dran, wenn es quasi zu spät ist, also wenn man dringend was für den Urlaub oder den Badesee braucht.

Dabei sind ja gerade Badeklamotten schwierig - zum einen wegen der Passform. Sobald man nicht mehr in die Standardkonfektionsware paßt, die nur nach Konfektionsgrößen ausgewiesen wird, hat man ein Problem. Bademode in BH-Größen, zudem in den 'exotischeren', kann man in Deutschland auch bisher fast nur online bestellen. 
Zum anderen ist Bademode ja auch Oberkleidung, d.h. man muß den Stil mögen und sich drin wohl fühlen. 

Für mich war die Kombination aus beidem jahrelang Grund überhaupt gar nicht baden zu gehen. Meine Badesachen, ein Sportbadeanzug von Adidas und ein Tankini von HIS hatten nur so ein Brustfutterband, das meine Brüste natürlich gar nicht hielt. Das unpassende Bikinioberteil von Hunkemöller (42=85F) hielt auch nicht besser. (Eher im Gegenteil) Dazu kam, daß ich lieber mehr als weniger Klamotten getragen hätte, denn so fand ich, eine Bikini-Figur hatte ich nun wirklich nicht.

Das ist eine Körperwahrnehmung, die ich wohl mit vielen Frauen gemeinsam hatte - Bikini, das ist was für junge, schlanke, sportliche Mädchen. Sobald man irgendwo nicht mehr straff ist, Tigerstreifen hat oder ein paar Röllchen, sollte man auf bedeckendere Sachen ausweichen, so eine weit verbreitete Meinung.

Im Endeffekt macht man sich damit eigentlich auch nur das Leben schwer, denn das heißt dann, daß man glaubt sich verstecken zu müssen statt das schöne Wetter zu genießen, sich irgendwo an den See zu legen und ein bißchen zu entspannen. Passende BHs sind ja schon ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum guten Körpergefühl, aber ich fand richtige Badesachen fast noch ausschlaggebender.

Nachdem ich die Busenfreundinnen entdeckt hatte, habe ich daher einige Zeit damit zugebracht, Badesachen zu sammeln. Ganz schön viele im Verhältnis zu meinen ersten BH-Käufen und auch im Verhältnis zu meinen Badeausflügen. Derzeit befinden sich in meinem Fundus drei Bikinis und zwei Tankinis, wobei mir, fairerhalber gesagt, von den Bikinis einer gar nicht paßt und einer nur so lala. Aber immerhin.

Trotzdem habe ich lange immer nur die Tankinis getragen; in mehr Stoff fühlte ich mich irgendwie sicherer. Irgendwann war es dann aber endlich so weit und der Bikini kam auch endlich mal zum Einsatz. Eigentlich aus ganz praktischen Gründen. Man kann so ein Ding schneller an und ausziehen, es nimmt weniger Platz in der Tasche weg (okay, zugegeben, soviel macht das dann auch nicht aus) und es ist echt ein schöner Bikini. Das war vermutlich der Punkt, warum ich mir dann dachte: jetzt oder nie.

Und Tatsache, ich fühlte mich auch nicht signifikant mehr oder weniger bekleidet als sonst.

Freya Supernova Bikini (2010)

Was mich zur nächsten Problematik bringt - denn auch wenn man seine "Da muss aber überall Stoff sein-Einstellung" überwunden hat, braucht man ja immerhin auch noch einen gut passenden, gut gefallenden Bikini.

Tja, verflixt.

Es ist zugegeben leichter als mit einem Tankini - eine Badekleidungsvariante, die es immer noch nicht so richtig ins Spotlight geschafft hat und daher eher selten zu bekommen ist (siehe auch meine Ode an den Panache Monroe Tankini und meine Klage über seine Nachfolge in Form des Freya Page) - aber immer noch schwer genug.

Der oben gezeigte Freya Supernova - eine Reihe von James Bond-inspirierten Schnitten, die IMO im 'Magic' ihr Ende gefunden hat - stammt aus der Kollektion von 2010, wenn ich mich recht entsinne. Ich weiß nicht mal ob es den Schnitt noch gibt. Statt dessen wurde letztes Jahr von Freya ein sog. "Plunge-Schnitt" eingeführt, den es bis JJ gibt, der aber weder plungeig ist noch in der Passform überzeugend. Ganz häufig wirft er an den Nähten Falten die wie Extra-Nippel aussehen; zudem kommt der Steg (freyatypisch) oft nicht ans Brustbein ran. 

Sonst hat sich Freya offensichtlich recht stark auf den gepaddeten Sweetheart-Schnitt (bis GG) und einen Neckholder (bis GG/H) zurückgezogen.

Fantasie und Panache bestechen durch ... erm... eher konservative Designs. Überhaupt ist das Problem, daß die schönen Sachen eher nur so im für die Marken 'üblichen' Größenspektrum gibt, also bis G oder GG, darüber wird die Luft recht schnell dünn. Bikinis oberhalb UBB85/38 sind quasi gar nicht zu bekommen. Ich glaube, wenn ich dringend eine neue Badeklamotte bräuchte würde ich momentan am ehesten bei Bravissimo, Cleo oder Curvy Kate gucken oder was ganz simples in schwarz kaufen.

Welche Badeklamotten habt ihr? 
Gibt es was aus der aktuellen Kollektion womit ihr liebäugelt?





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D/E Review: Urkye Kleidung/Clothes

English after the jump...
Heute möchte ich euch die T-Shirts näher vorstellen, die ich bei Urkye bestellt habe (Shop-Review). Es waren Francuzka in 40 o/oo, Skubik in 38 o/oo und Twister in 40 o/oo. Geblieben ist davon leider nur das Skubik, da die 40er doch an der Taille zu weit waren. Ich hatte sie bestellt, da ich es, und ich bin mir der Ironie hier durchaus bewusst, nicht mag wenn Oberteile aus weichem Stoff extrem eng anliegen und sich alles abzeichnet. 

Also 70-74 cm Taillenumfang entspricht einer 38. Meine Taille misst momentan locker gemessen 73cm und mein Brüste 95cm im ungepolsterten Bh. Meine Brüste sollten also noch in 38 o/oo (90-96cm) passen und meine Taille ebenfalls. Während das bei der Taille der Fall ist, hätte ich gerne noch etwas mehr Platz an der Brust, und bin verwundert das es da auch Probleme in den beiden 40 o/oo gibt die doch für Leute mit 94-100 cm Brustumfang ausgelegt sind. Vielleicht soll das so sitzen? Oder das Design ist darauf ausgelegt, dass meine Brüste woanders am Körper sitzen? Auch die Ärmel dürften nicht enger sein, sonst würde ich nicht mehr hineinpassen. Was ich als sehr angenehm empfand war, dass alle T-Shirts relativ lang sind und mir bis zum Hüftknochen, bzw. darüber reichen. Bei einer Größe von 1,76cm und einem mittellangen Oberkörper ist das ja doch nicht selbstverständlich. Meine 102 cm breiter Hüft- und Pobereich passt auch problemlos in die 38, obwohl diese eigentlich nur bis 100cm ausgelegt ist. 

Vielleicht traue ich mich daher auch beim nächsten Mal, denn das wird es definitiv geben, ein Kleid mitzubestellen. Auf den folgenden Fotos, die meine Rücken zeigen sieht es so aus als ob die Shirts zu eng sind, das ist allerdings nicht der Fall. Stattdessen trage ich einen Bh der ein einschneides Elastikbündchen hat und sehr stretchiges Powermesh dazwischen, ich habe grundsätzlich viel weiches Gewebe auf dem Rücken und der Übergang zwischen meiner Taille und meiner Hüftgegend ist sehr abrupt.

Alle drei T-Shirts bestehen aus 92% Baumwolle und 8% Elastan. Ich finde jedoch, dass der Stoff des Twister dünner ist. Das könnte jedoch auch daran liegen, dass zumindest beim Skubik der Stoff zwischen den Prinzessinennähten auf der Vorderseite doppelt gelegt ist. Ich erinnere mich leider nicht mehr daran, ob das beim Francuska auch der Fall war, auf jeden Fall empfand ich den Stoff dort auch als schwerer.
Die Schnitte empfinde ich als relativ zurückhaltend. Das Skubik ist konservativ, da ist trotz relativ großem Ausschnitt wenig Dekolletee zu sehen. Revolutionär sind die Schnitte und Designs natürlich nicht, viele Prinzessinennähte und Wrapoberteile, aber es gibt eben auch nur eine begrenzte Anzahl von Möglichkeiten große Oberweiten mit schmalen Taillen zu verpacken. Das erklärt wahrscheinlich auch warum einige Teile doch an Biubiu erinnern. Wenn man die Größentabellen der beiden Hersteller vergleicht sieht man das Biubiu die einzelnen Größen etwas größer und kurviger schneidert.

Zum Vergleich die Größe 38 o/oo (Urkye in Rot, Biubiu in Blau):
Brust --> 90-96; 95,5-100,5
Taille --> 70-74; 72,5-77,5
Hüfte --> ca. 102; 97,5,5-102,5

Grundsätzlich empfinde ich es tatsächlich so, als ob die Biubiu Sachen etwas mehr Platz an der Brust lassen, allerdings empfinde ich sie nicht als weiter in der Taille. Dabei muss man aber in Betracht zeihen, dass ich von beiden Firmen noch nicht so viele Teile getragen haben und mir da die Vergleichsbasis fehlt. Außerdem bin ich mir nicht 100% sicher, dass ich die Größentabellen richtig interpretiere.


Francuzka in 40 o/oo

Zu eng an der Brust?


Skubik in 38 o/oo




Rückenröllchen, olé!

Twister in 40 o/oo

Zu viel Stoff und sehr elastisch


Habt ihr schon bei Urkye bestellt? Wenn ja, wie sind die Sachen bei euch ausgefallen? Wenn nicht, wie gefallen sie euch? 



After describing my shopping experience at Urkye I'd like to show you the shirts I ordered. They were the Francuzka in 40 o/oo, the Skubik in 38 o/oo and the Twister in 40 o/oo. The only one I kept was the Skubik because the other two were too big in the waist.

According to the size chart I should fit into a 38 o/oo (waist 73 cm, boobs 95 cm in an unpadded bra and hips 102 cm at their widest part). I ordered two in size 40 because I don't like my shirts to be too tight. The What was interesting and a bit puzzling to me was the fit in the bust. There was quite a bit of strain there in all the shirts. Nothing dramatic and in fairness I wore a lightly padded bra but at least in the 40 o/oo this should not have been an issue as the sizing chart indicates it to be a good fit for some in the 94-100 cm range. Maybe the garment intends my boobs to be placed elsewhere? I also found the sleeves to be rather tight and would expect someone with muscular or wider upper arms to run into trouble here. I liked the length of the shirts and they did not strain in my butt/hip area which is wider than what is suggested for size 38 (max. 100 cm while mine is a 102). 

Next time I order I might even try one of the dresses. While looking at the pictures showing me from the back it seems that the Skubik in 38 is too small for me, however the creasing is due to me having a lot of back fat, wearing a bra whose elastic is too tight while the mesh is too loose, and the rather abrupt transition between my waist and hip area.

Although all shirts were made of 92% cotton and 8% spandex, I felt that there is a marked difference between Twister and the Skubik and Francuzka. The later two are made from a much heavier and less stretchy material and the Skubik has a double layer of fabric between the princess seams. I like the heavier fabric better as it feels more substantial and drapes better.

Now, I think it's time to address the elephant in the room, that is how does it compare to the other big-bust-friendly Polish company, Biubiu. Of course there are similarities in the design but I belief this is NOT due to one copying the other but the fact that there is a limited number of ways to accompany big boobs, mainly a lot of princess seams and wrap styles, and the use of the same material, which is easy to procure and work with. Their sizing is different, though. If you only look at the size chart you see that BiuBiu sizes are cut more generous and take into account a bigger hip-waist-boob ratio.

Compare, for example, size 38 o/oo (Urkye in red, Biubiu in blue):
Boobs --> 90-96 cm95,5-100,5
Waist --> 70-74 cm72,5-77,5
Hips --> ca. 102 cm97,5,5-102,5

I would agree that there is more space in the Biubiu shirts for boobs but they are equally tight/wide in the waist area. However, my experience with both company's garments is limited and I am not 100% sure I am interpreting the sizing charts correctly, so I could be wrong.

So what do you think? Have you tried clothes by Urkye?

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