Archive for Januar 2013

Ein bißchen off topic: Beleidigungen

Im Oktober habe ich angefangen diesen Blogpost zu schreiben. Aber nachdem das Thema kein Ende nehmen wollte und ich an der englischen Ausgangsversion immer noch Verbesserungen vorgenommen habe, verwandelte sich der Text langsam aber sicher in einen meiner längerfristigen Schubladenbewohner. 

Nun kann man natürlich die Frage von Beleidigungen und Übergriffen nicht längerfristig ignorieren. Man begegnet dem Thema ständig, wenn man die Zeitung liest, einen Blog, sich mit FreundInnen trifft, wenn man auf die Straße geht – einfach überall. 

Meine letzten Berührungspunkte waren der Beitrag You don’t have to put on the red light* (*you’re fair game anyway) von Becky (Busts4Justice) und eine von Bibi angefangene Diskussion bei den Busenfreundinnen über die Kommentare zu einem Spiegel Online-Artikel zur sog. Brüderle-Affaire. Also unternehme ich heute einen neuen Versuch mit dem Thema. (Sorry, es ist furchtbar lang geworden!)

Also, dieser Beitrag nahm seinen Ausgang vor längerer Zeit, als ich über einen Blogpost von Katrin von den Reizende Rundungen (einem Mode-Blog, den ihr hoffentlich schon kennt ;-)) stolperte. Sie beanwortet darin die Frage von einer ihrer Leserinnen, wie man am besten mit Beleidigungen umgeht. Und obwohl Katrin, wie immer, einige sehr tolle und ermutigende Dinge darüber sagt wie man das Gefühl, verletzt und gedemütigt worden zu sein, mit positiver Einstellung begegnen kann, habe ich doch das Gefühl, daß mir ein paar Punkte fehlen. Nachdem mich die Sache einige Tage nicht losließ, habe ich beschlossen einen eigenen Post dazu zu verfassen.

Im folgenden Beitrag konzentriere ich mich vor allem auf das Thema “Beleidigungen von Fremden”; etwas das Katrin auch in einem Folgepost namens “Schimpftirade auf offener Straße” beschreibt. Das hat seinen Grund darin, daß ich selten von Freunden oder Bekannten mit abfälligen Bemerkungen konfrontiert werde. (Ein Hoch auf meine Bubble der Harmonie!) Ein weiteres, wichtiges Thema wären Internet-Hater und Trolle; aber ich weiß nicht wie ich darauf auch noch eingehen soll, ohne hier völlig den Rahmen zu spregen.

Vielen Dank an meinen Mitbewohner für die kreative Hilfestellung! ;-)

Worum geht's? Allgemein zum Thema...

Schon mal vorneweg: Eine Beleidigung sind etwas, was jeden treffen kann. Nichtsdestotrotz, die Wahrscheinlichkeit hängt natürlich auch nicht unwesentlich an der eigenen Position in der sozialen Hierarchie, d.h. es ist deutlich wahrscheinlicher zur Zielscheibe zu werden, wenn man zufällig eine Frau, schwarz, queer, behindert etc. ist. Das hat IMO mehrere Gründe, die ich hoffentlich im Folgenden etwas ausführen kann. Hauptsächlicher Faktor ist m.E. jedoch, daß man vom Angreifer als jemand wahrgenommen wird, von dem man keine Gegenwehr erwartet.

Das, und das kann man nicht genug betonen, heißt natürlich nicht, daß man selber schuld daran ist, beleidigt zu werden, weil man “schwach” erscheint. Die Beleidigung bestätigt nicht, daß man zu fett, zu schwarz, zu queer oder einfach zu provokativ ist. Das heißt, man kann den Übergriff nicht vermeiden, indem man den Kopf unten hält und ein paar geheimen Regeln folgt. Wirklich, bitte als Mantra übernehmen: Es ist nicht deine Schuld! Es gibt keine Rechtfertigung für verbale Übergriffe. Es ist dein Recht zu sein, was und wer du bist – völlig gleichgültig, was andre Leute denken!

Und, mal ehrlich, sie können denken, was sie wollen, solange sie dabei den Mund halten. Leider sind wir damit schon beim Problem angekommen – es gibt immer jemanden, der die fundamentalen Regeln zwischenmenschlichen Verhaltens nicht versteht und keinen Filter zwischen Denken und Sprechen kennt. Also sagen sie direkt was ihnen in den Kopf kommt – und meistens ist das nichts, was man unbedingt hören wollte.

Die Frage dabei wäre: Warum machen sie das? 
Und die Antwort darauf ist ziemlich einfach: Weil sie sich dadurch besser fühlen.

Jemanden zu beleidigen heißt jemanden zu objektivieren, heißt sich selber als überlegen zu imaginieren und damit das eigene, niedrige Selbstwertgefühl zu pushen. Das funktioniert natürlich nur, solange das Opfer des Übergriffs auf der Empfängerseite der Aggression bleibt und in seinem Objektstatus verharrt. Sobald man anfängt sich zur Wehr zur setzen, verwandelt sich der gewünschte Effekt in sein Gegenteil.

Das ist nicht nur für den Aggressor der Fall sondern auch für das Opfer. Irgendeine Reaktion auf eine Bedrohung ist notwendig, um sie verarbeiten zu können. Klassisch ist das eine Entscheidung zwischen “Fight or Flight”, also Kampf oder Flucht. Nun wäre meine küchenpsycholgische Interpretation der Situation, daß im Fall einer Beleidigung der Übergriff bereits erfolgt ist. Du kannst der Attacke nicht mehr entkommen, weil sie bereits erfolgt ist. Also hast man zwei Optionen...

Wie gehe ich mit Beleidigungen um?

Reaktion 1: Ignorieren
Man stellt sich vor, man sei undurchdringlich und läßt die Beleidigung einfach von sich abtropfen. Das heißt du bist in einer Position, in der du die Beleidung als etwas Fiktionales ansehen kannst, das dein persönliches Schutzschild nicht durchdringt. Du weißt, daß der Angreifer eigentlich eine bemitleidenswerte Kreatur ist und der Angriff für dich keinerlei Bedeutung hat. Das ist eine sehr beneidenswerte Haltung und ich bin mir sicher, daß es nicht viele gibt, die diese erreicht haben. Es ist quasi so eine Art schwarzer Gürtel in Gelassenheit  nötig. Und auch wenn man gute Tage hat, an denen das gelingt, gibt es auch andere.

In diesen Fällen fühlt man sich verletzt und gedemütigt und es dauert Stunden, bis man den Angriff einigermaßen “verdaut” hat. Ziemlich wahrscheinlich wird man einige Zeit darauf verwenden, darüber nachzudenken wie man solche Situationen in Zukunft vermeiden kann und damit auch inwiefern sie berechtigt war (Bin ich wirklich zu [bitte irgendeinen Makel einfügen]?). Vielleicht denkt man darüber nach, eine Diät anzufangen, unauffälligere Klamotten zu tragen, vielleicht überlegt man sogar, ob eine Schönheitsoperation die Lösung wäre…

Viele Menschen sind verzweifelt bemüht als etwas/jemand durchzugehen, das/der wenig (negative) Aufmerksamkeit auf sich zieht: homosexuelle Männer zelebrieren ein Macho-Gehabe um bloß nicht als “Schwuchtel” wahrgenommen zu werden und viele Frauen verstecken sich in farblosen Säcken in der Hoffnung, unsichtbar zu werden.

Eine gute Freundin von mir gestand mir vor einer Weile, daß sie sich verstärkt Gedanken um ihr Outfit und ihr Auftreten mache, da sie häufiger als “Lesbe” betitelt worden sei. Sie sagte, sie ziehe in Erwägung sich die Haare wachsen  zu lassen und überlege, mehr Klamotten zu tragen, die weniger “butchy” und femininer sei. Wir sprachen ein paar Minuten darüber und kamen schnell zu dem Schluß, daß das vermutlich gegen dieses Schubladendenken gar nicht helfen würde; alles was sie so erreichen könnte, wäre sich selbst zu verleugnen um in ein männliches Klischeebild zu passen. Dazu kommt ja auch, daß als Lesbe bezeichnet zu werden auch nichts ist, wofür man sich schämen müßte, auch dann nicht, wenn man es schöner fände, nicht schon beim ersten Eindruck in eine solche Schublade gesteckt zu werden bzw. überhaupt lieber selber wählen möchte, als was man wahrgenommen wird. 

Kleiner Exkurs: Sexuell aufgeladene Sprüche
Wie dem auch sei, die Diskussion brachte einen anderen Aspekt ans Licht, den ich in dem Kontext für relevanter halte: Es ist der Faktor “Beweis mir das Gegenteil”. Wenn dich ein Kerl als Lesbe bezeichnet kann das eine sehr krude Art von Anmache sein. Die Implikation dabei wäre “Wenn du keine Lesbe bist, was ist dann deine Ausrede nicht mit mir was zu trinken/mich zu küssen/Sex mit mir zu haben.”

Die Grenze zwischen einem Anmachspruch und einer Beleidigung ist oft sehr, sehr dünn und meist überhaupt nicht existent. Warst du schon mal in der Situation, daß du dich gefragt hast, ob so ein Spruch überhaupt bei irgendjemandem funktionieren könnte? Daß irgendjemand auf eine solche Anmache positiv reagieren könnte?

Ich schreibe das natürlich aus der Perspektive einer Frau mit großen Brüsten, die mir eine Menge Kommentare einbringen, von absolut lächerlich bis hin zu wirklich eklig. Aber schlußendlich ist es eben egal, was es ist – Menschen und Männer im besonderen schaffen es eben immer, einen schwachen Punkt zu finden, auf dem sie rumhacken können.

Ich will jetzt nicht in einen Rant über meine Erfahrungen abschweifen. Worum es mir ging, war klar zu machen, daß auch sexuell aufgeladene Sprüche als Beleidigungen fungieren, die jemanden objektivieren und dadurch den Sprecher in seiner Über-Subjektivität bestärken.

Reaktion 2: Spiegeln
Wie ich schon oben erwähnt habe, gibt es zwei Reaktionen: die eine wäre zu versuchen, die Beleidigung zu ignorieren, die andere ist, die erfahrene Aggression zu spiegeln, sie also direkt 1:1 zurückzugeben. Jemand kommentiert deinen Körper? Dann sag ihm, er ist häßlich, dumm, was auch immer dir gerade einfällt. Es muß  nicht geistreich sein (obwohl es natürlich immer schön ist, wenn einem was Gutes/Witziges/Intelligentes einfällt). Es geht nur darum, etwas Negatives zurückzugeben.

Die erste Reaktion die du bekommen wirst ist Überraschung. Jemand der andere auf die Art beleidigt wie er dich gerade beleidigt hat, rechnet nicht mit Widerstand. Die zweite Reaktion wird vermutlich Ärger und Wut darüber sein, daß du es gewagt hast, den Spieß umzudrehen. Und das ist der Moment der einfach unbezahlbar ist und dir ermöglicht, einfach weiterzugehen, fröhlich pfeifend, statt dich für Stunden selbst zu hassen. 

Kurz: Sich zu wehren wirkt wirklich Wunder. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, daß sich damit die Frage der Aggression-in-sich-Hineinfressens wirklich erledigt hat. So kann  man die Akte Beleidigung direkt schließen und einen schönen Resttag haben.

Natürlich muß man sich überlegen, ob man sich in der entsprechenden Situation sicher genug fühlt. Es ist sicherlich keine gute Idee, einen wütenden Mob zu provozieren oder jemanden in einer Situation herauszufordern, in der es niemanden gibt, der dir im Notfall zur Hilfe eilen könnte. Andererseits finden die meisten Beleidigungen am hellichten Tag auf offener Straße statt und die Angreifer sind nicht unbedingt 2-Meter-Nazis, zu deren liebsten Hobbies Straßenkämpfe gehören.

Soweit mein ursprünglicher Plan. Ich möchte noch ganz kurz ein paar Sachen sagen.

Finale Anmerkungen:

Mein Ratschlag mit dem “Zurückschlagen” klappt vermutlich nicht für alle. Ich denke dabei vor allem an Situationen in denen sexuelle Übergriffe stattfinden und die Opfer sich hinterher Vorwürfe machen – und ihnen Vorwürfe gemacht werden – sie hätten nicht ausreichend deutlich Nein! gesagt. Das ist nicht, was ich hiermit sagen will. Ich möchte ermutigen, sich Beleidigungen nicht gefallen zu lassen. Eben weil man ihnen nicht entgehen kann.

In meinem Leben praktiziere ich trotzdem einige “Flight-Strategien” – ich laufe mit Kopfhörern durch die Stadt, vermeide viele Locations (z.B. Prollokneipen/-dissen) und ggf. auch Gruppen von männlichen Halbwüchsigen. Dazu gehören auch “Stealthy-Approaches” wie eine gewisse Auswahl von Klamotten, die nicht sonderlich feminin wirkt. (Das Tragen von Röcken soll sich bspw. wirklich signifikant in der Anzahl von blöden Anmachen niederschlagen!)

Taktische Vorgehen bei Bekannten und Freunden: Weil es natürlich auch vorkommt, daß man einen blöden Spruch von jemandem reingedrückt bekommt, den man besser kennt und vielleicht sogar mag: Hier kann es helfen, die Person darauf anzusprechen, daß man sich davon verletzt fühlt. Durch eine “Ich fühle mich soundso”-Formulierung läßt sich meistens eine persönliche Ebene herstellen, durch die der anderen Person die Implikationen der eigenen Aussage bewußt werden, wodurch man ein schlechtes Gewissen ergo eine längerfristige Besserung erzeugen kann. (Wenn man Glück hat.)

So, jetzt reicht’s aber wirklich. Wenn euch noch was einfällt, würde ich mich wahnsinnig über Kommentare freuen.

Wie geht ihr mit Beleidigungen um?

Posted in , , , , , | 9 Comments

Somewhat off topic: Insults

I started writing this blog post in October, inspired by a post by Katrin of Reizende Rundungen (a German fashion blog) about verbal assaults and how to deal with them. As it’s such an endless topic, I never thought it to be actually finished so the following musings started to become one of my many desk drawer inhabitants.

Now, it’s really impossible not to stumble upon the question of assaults and body shaming and similar things every once in a while, like... everyday. Wether you read a newspaper or a blog or go out on the street or talk to friends – it’s literally everywhere. So, today, this time induced by You don’t have to put on the red light* (*you’re fair game anyway) by Becky Busts4Justice, I try again.

On the question of how to react to insults, Katrin of aforementioned blog Reizende Rundungen wrote some very empowering and touching things about how to overcome the feeling of being hurt and humiliated by loving yourself and not taking insults to your heart. Still, I feel like there are some things missing. In this post I’m concentrating on insults coming from total strangers, as Katrin also described in a follow up “Verbal assault on the open street”. There is by the way, another topic you might think of, about haters on the internet. But this would simply go beyond the scope of this blog post… it's too long already, sorry!

Thanks to my flatmate for creative assistance in an hour of need. ;-)
Some general thoughts on insults...

First of all, insults are something that can happen to everyone. Nevertheless, the probability to some degree depends your position in social hierarchy. It’s therefore much more likely to become a target if you’re a woman, black, queer, disabled or whatever. Bullies will perceive you as the perfect device to acchieve their goal: feeling better themselves. They look for someone they can humiliate who is not very likely to fight back.

But, and this is crucial, that does not mean that being insulted is your fault because you appear weak. It’s not that you are too fat, too black, too queer or simply too provocative. This also means, and that’s really important to understand and accept in all consequences, you cannot avoid being insulted by keeping your head down and following some secret rules. There is no justification for verbal assaults. It’s your right to be what and who you are – regardless what other people think. And they can think all they want as long as they keep it to themselves and their mouth shut. 

Unfortunately there is always someone who cannot follow this basic rule of intersubjective relations; perhaps because they can’t distinguish between thinking and talking, there is simply no filter in between. So they blurt out the first thing that comes to their mind. And most of the time it’s nothing you wanted to hear. 

The real question is, why they do it and the answer is pretty obvious: because insulting you makes them feel better. Objectifing someone allows the perpetrators to increase their low self esteem and imagine themselves as some kind of superior beings. This only works, of course, if the victim stays on the receiving end of the aggression. As soon as you start fighting back, the desired effect changes to its opposite.

This is not only the case for the aggressor but also for the victim. Some kind of reaction to a threatening situation is neccessary to get it out of your system. Classically this would be a choice between fight or flight. But then, in the case of an insult, the harm is already done. You cannot escape the attack since it already has happened. So you have only two options: 

Possible reactions to a verbal assault:

Reaction one: Ignoring it.
You imagine yourself as impenetrable and let the insult simply drip off you. This means you are in a position that allows you to see the offense as something fictional that does not penetrate your armour of self-confidence. You know that the aggressor is nothing but a pitiful creature and the insult bears no meaning whatsoever. This is a very enviable state of mind and I’m pretty sure there are not many to master it. To acchieve this, you need a black belt in serenity.

Much more likely you feel hurt and humiliated and attacked and it will take hours, days even to get rid of the impact of the insult. It will nag at you and you will catch yourself at pondering over ways to change yourself in order to avoid similar attacks. Maybe you’ll consider a diet or a more modest and unremarkable choice of clothes, perhaps even cosmetic surgeries. People go to great lenghts to pass at something that attracts less attention: homosexual men delve into heterosexual, even macho stereotypes in order to avoid being seen as “poofy” and many women hide themselves in colourless bags, hoping this will make them invisible.

A dear friend of mine recently confessed to being concerned about her appearance and outfits because she was labeled as a lesbian on a regular basis. She thought that maybe growing her hair might do the trick or choosing different clothes, that were less ‘butchy’ and more ‘femme’. We talked about it for a while and pretty quickly arrived at the conclusion that probably this would not help at all, she’d only have to renounce herself and her individual traits to fit some stupid male sterotype – and worst: she’d react to the attribution as if it was an insult in itself. And being a lesbian certainly is nothing to be ashamed of, even if you’d preferred not to be put in a box by first impression and labeled something you can’t relate to. 

About sexual harassements...
However, the discussion led to shedding some light on the actual implication of the labeling - the challenge of “proving otherwise”. Being called a lesbian can be a very crude way of trying to hook up with you. Like “if you’re not a lesbian, what’s your excuse not to… have a drink/kiss/sex, whatever.”

The border between a pick-up line and an insult is often very thin and sometimes not existent at all. Ever been in a situation when you asked yourself if this was a line that worked with anyone? When it was simply unbelievable anybody would fall for an approach like that? Yeah, it’s real fun sometimes… (irony)

I write this of course from the perspective of having large boobs which gets me a lot of comments, ranging from ridiculous to pretty nasty. But in the end it doesn’t matter what it is, people and male persons in particular always tend to find a weak spot, they can abuse.

However, I do not want to drift of into a rant about my own experiences. I just wanted to mention that stupid pick up lines and sexual harassements work in the same way as “ordinary insults” in the way that they boost the speaker’s ego/feeling of “uber-subjectivity” by objectifing a woman.

Reaction two: Mirroring the aggression
As mentioned above, there are two options to deal with insults. First one = ignoring it and the second one would be to mirror the aggression you encountered by giving it right back. Someone comments on your body? Then tell him, he’s ugly, stupid, whatever comes to mind. It does not have to be witty (though it’s nice if you can think of something funny/intelligent). The very first thing you’ll experience is surprise. A bully rarely counts on resistance. And then he’ll probably be angry because you’ve dared to turn the tables. And this is the moment that is priceless and will allow you to go your way, whistling cheerfully instead of hating yourself for hours.

In a nutshell: Fighting back works wonders. No more being annoyed at yourself and others. Reflecting the insult means you can close that file immediately after and have a nice day.

Of course, you have to consider if you feel safe enough. It’s not the best of ideas to provoke an angry mob or challenge someone in a deserted surrounding, possibly at night. But then, most insults happen in broad daylight on the open street and the perpetrators are not 6ft 6 nazis who count street fighting among their dearest hobbies. 

So, I said what I originally planned on saying. Allow me some last amendments:

My advice about fighting back might not work for everybody. I think of situations of sexual assault and the way victims blame themselves and – worse – are blamed for not having said No! more firmly. That’s not what I wanted to imply. I just like to encourage people, especially women, not to shut up but retort, to fight back.

I have to admit, that in my life I also practice quite a lot of "flight strategies": I wear headphones a lot when walking through the city, I avoid certain locations and even groups of male adolescents. A part of the flight strategies are also "stealthy tactics" like choosing non-feminine clothes. (As I’ve been told that the number of stupid lines increases drastically when wearing a skirt for example.)

Personal level: And then, insults and verbal abuse is something you might get from people you actually know and even like. I suggest confronting the person about your feelings. A “I feel hurt by” sentence usually works quite well as it establishes a personal level that enables the other person to think about the implications of their words. Sometimes, if you’re lucky, they have a bad conscience and learn from it. ;-)
So, having said that, I think it’s really time to stop here. 

Maybe you want to share some ideas on how to deal with insults?
Would love to hear what you think about it!

Leave a comment

Blog-Tip: Lebensmittelunverträglichkeiten + Hashimoto

Liebe Blogleserinnen,

heute habe ich mal wieder ein Offtopic-Thema für euch - einen Lesetip zu Lebensmittelunverträglichkeiten und Hashimoto-Thyreoiditis, einer Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, die sich vor allem als Unterfunktion äußert.

Eine Schilddrüsenunterfunktion ist ein recht häufiges Leiden - wer sich mal im Familien- und Freundeskreis umgehört hat, hat das vermutlich schon mitbekommen. ;-) Was viele (die meisten!) nicht wissen, ist daß Hashimoto mittlerweile als die Hauptursache für Unterfunktionen gilt. Entgegen der landläufigen Meinung etabliert sich hierbei gerade die Theorie, daß nicht eine Unterversorgung mit Jod die Ursache für die Unterfunktion der Schilddrüse ist, sondern im Gegenteil die Jodierung von Lebensmitteln wie sie seit Anfang der 80er Jahre praktiziert wird als Auslöser für die Krankheit angesehen werden kann.

Anders gesagt: da davon ausgegangen wurde, daß Deutschland ein Jodmangelgebiet ist, wurde dazu übergegangen, allen Lebensmitteln Jod (vor allem in der Form von jodiertem Speisesalz) hinzuzufügen, um die Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten. Dadurch enthalten mittlerweile fast alle in Deutschland industriell verarbeiteten Lebensmittel einen, nach der Meinung von etlichen ExpertInnen, bedenklich hohen Anteil von Jod. Dieser wiederum muß aber (skurrilerweise) auf den Lebensmitteln nicht ausgewiesen werden!

Diese Verteilung von Jod nach einem willkürlichen Gießkannenprinzip (immer schön drauf auf alles), hat nun - wiederum dieser Theorie nach - dazu geführt, daß Erkrankungen der Schilddrüse nicht rückläufig sondern eher auf dem Vormarsch sind.
Gießkannen in Frankfurt a.M. außerhalb
ihres natürlichen Lebensraums - des Friedhofs!!
vgl. dazu die Gießkannen-Kategorie @Wiki Commons
Bild von Peng - grazie mille!

Es wird daher bei einer Hashimoto-Diagnose empfohlen, auf jodhaltige Lebensmittel (allem voran natürlich jodiertem Speisesalz) zu verzichten, weil Jod im Verdacht steht die Entzündung der Schilddrüse noch weiter anzuheizen. Die Therapie für Hashimoto besteht also einerseits aus der Verabreichung von Schilddrüsenhormonen, die der Körper selbst nicht mehr produzieren kann und in der weitgehenden Vermeidung von jodhaltigen Produtken. Dummerweise, dank Gießkanne, ist dieses Jod in allem drin, vor allem Milchprodukte gelten als stark "belastet". 

Wer sich jetzt fragt, warum auch aus Generalverdacht eine medizinische Behandlung der Bevölkerung erfolgt, die so unerfreuliche Nebenwirkungen haben kann, der bekommt von mir 100 Punkte und ein Fleißbienchen.

Nun bin ich als "Hashi" bisher eher unwillig gewesen, mich mit dem Thema weitergehend zu befassen - ich nehme jetzt seit Herbst 2011 brav meine Medikamente - mit wechselndem Erfolg - und habe das Jodsalz aus dem WG-Fundus verbannt.

Eine Freundin von mir beschäftigt sich mit dem Thema aber deutlich intensiver, was seinen Grund darin hat, daß sie neben Hashimoto auch noch unter einer Jodunverträglichkeit leidet und ihr Körper auf Zusatzstoffe in der Nahrung wie eine Wünschelrute reagiert. Auf ihrem neuen Blog



schreibt sie unter dem Titel "Lebensmittel"industrie" – Leben und Lebensmittel. Eine Antithese?" über ihre Erfahrungen mit Hashimoto, Jod, anderen Zusatzstoffen, Bioernährung und was ihr sonst noch so einfällt.

Ich denke mal für alle wie mich, die irgendwie betroffen sind, aber zu faul sich selber ins Thema einzulesen, könnte das ziemlich interessant werden. Evtl. hilft es auch einigen, den Ursachen für ihre Symptome auf die Spur zu kommen. Sonst gilt natürlich wie immer: Laienhalbwissen ersetzt keinen Arztbesuch; sucht euch auf jeden Fall eine vernünftige Endikrinologin.

Einen schönen Sonntag wünscht euch,

eure george


Weiterführende Links:
Wikipedia-Artikel: Hashimoto-Thyreoiditis
Forum zu Hashimoto und Morbus Basedow: http://www.ht-mb.de/
Überblick zur Jodfrage bei Hashimoto: http://www.kit-online.org/HT-Jod
Und für alle, die lieber Filmchen gucken - ein "Anti-Jod-Propaganda-Video". ;-)




Posted in , , , , , | Leave a comment

D/E Brafitting für den Mann/ Brafitting for Guys

Meine Lieben, ich wünsche euch einen fabulös-famosen Start ins neue Jahr!

Nachdem wir nun die Glückwünsche (ja, ich bin ein Resolutionen/Jahresbilanzpost-Muffel) hinter uns gebracht hat, gibt es heute die versprochene Fortsetzung zum Thema Gynäkomastie. Heute geht es um das Fitting an sich. Auch Männern auf der Suche nach passenden BHs möchte ich unseren einschlägigen Posts zum Thema empfehlen, denn die Technik des Fittings ist gleich, egal an wessen Körper der Busen sich befindet. Männer mit Gynäkomastie sind allerdings sehr häufig Breitbrüste und stellen oft spezielle Anforderungen an einen BH. Der heutige Beitrag ist von Braberliner, der seit kurzem einen den informativsten und umfassendsten Blog zum Thema betreibt.


Brafitting für den Mann von Braberliner

Während in Fernost der Männer-BH boomt nachdem ein findiger Japaner diesen „erfunden“ hat (http://wishroom.net/store/shopping.php?code=92235), tun sich hierzulande die Männer schwer, den Büstenhalters als Kleidungsstück anzunehmen. Dabei haben viele Männer insbesondere ab dem vierzigsten Lebensjahr einen Busen, dem eine gute Stütze gut tun würde.

Noch immer ist für die meisten Männer die Brust-OP die erste Wahl, um der vermeintlichen Feminisierung des eigenen Busens zu begegnen. Dabei gibt es viel preiswerte und noch dazu schicke Alternativen. Als einer der wenigen Männer, die sich gegen einen operativen Eingriff und zu ihrem Körper bekennen, habe ich nach langer Überlegung und Überwindung begonnen, einen Büstenhalter zu tragen. Das Positive daran ist, ich fühle mich wohl und bin weiterhin ein Mann.

Ein Männerbusen verändert unser Lebensgefühl, die einen klagen über ein Ziehen, die anderen über Rückenschmerzen, einen Dritten stört das Wackeln des Busens beim Laufen, beim Treppensteigen etc.. Dann kommt der Rat von einem oder einer Dritten oder man kommt selbst auf die Idee, dass ein BH vielleicht helfen könnte. Wenn man(n) den Entschluss gefasst hat, es zu probieren, dann sollte der BH auch wirklich helfen. Das heißt aber, er muss passen.

Was sind die Kriterien für den passenden BH?

1. Man muss sich darin wohlfühlen
2. Man muss sich darin wohlfühlen
3. Man muss sich darin wohlfühlen

Wie geht das?

Am Anfang steht das Maßband. Der Körperbau eines jeden Menschen ist verschieden. Aber, der passende BH muss stützen. Das heißt, wichtig ist ein Unterbrustband, dass diese Stützfunktion erfüllt. Die Körbchen müssen den ganzen Busen aufnehmen, sonst wird die Brust gequetscht oder quillt an allen möglichen Stellen aus dem Körbchen heraus. Das ist nicht nur unschön sondern auch schmerzhaft.

Richtig messen, heißt unterhalb des Brustansatzes eng und locker messen. Danach locker über der stärksten Stelle der Brust messen. Dabei sollte man im Stehen und nach vorn gebeugt messen, da das Gewebe flächig verteilt ist und beim Vorbeugen der Schwerkraft folgt. Mit den erzielten Ergebnissen kann die Suche nach dem passenden BH beginnen.

Buchstabenphobie gibt es nicht nur bei Frauen, sondern insbesondere bei Männern. Also, keine Angst vor Buchstaben ab C. Man(n) sollte sich nicht scheuen, einen BH in den Körbchengrößen C, D, DD oder E zu testen. Die Buchstaben gehen mittlerweile bis K und da sind mehrere Doppelbuchstaben dazwischen. Das heißt ein Körbchen in D ist kleiner, als herkömmlich vermutet.

Wichtig ist: professionelle Beratung, es gilt das Gleiche, was auch bei Frauen gilt, das UBB muss parallel zum Boden sein und auch bei der Bewegung in dieser Position bleiben, die Träger sollen nicht einschneiden aber auch nicht rutschen, die Körbchen sollen die ganze Brust aufnehmen, ja und der BH muss einem auch gefallen. Es ist immer gut, besonders am Anfang, wenn die Freundin, die Frau, eine gute Bekannte oder die Verkäuferin den Sitz begutachtet und prüft. Man kann nicht alles allein am Spiegel beurteilen, zumal man meistens auch irgendwie aufgeregt ist und im eigenen Urteilsvermögen dann eingeschränkt. Am Allerwichtigsten aber ist, dass der BH bequem ist, man muss ihn den ganzen Tag tragen können, ohne dass er dauernd drückt oder die Brust fortwährend verrutscht.

Bügellos oder Bügel-BH?

Bügel-BHs haben den Vorteil, dass sie besser stützen, als Bügellose. Meine Erfahrung sagt mir, dass Männer eher BHs mit breiteren Bügeln brauchen, da die Brust flächiger verteilt ist. Männer möchten eher kaschieren, aber ein BH kann nur sehr begrenzt kaschieren, weil er nur das hält, was da ist. Kaschieren muss also die Oberbekleidung, weitere Hemden oder Shirts, weniger durchsichtige Stoffe. Wer sich nicht daran stört, dass seine Silhouette etwas weiblicher wirkt, kann auch knappere Oberbekleidung tragen, muss sich aber seiner Wirkung gegenüber anderen bewusst sein.

Welche BHs sind empfehlenswert?

Wer sich mal in einem Kaufhaus in der Dessous-Abteilung umgesehen hat, der weiß wie schwer es bei einem vermeintlichen gigantischen Angebot den richtigen BH zu finden. Wer dann noch weiß, dass viele Frauen verzweifelt nach einem passenden BH suchen, der staunt. Ich habe lange gebraucht, bis ich passende BHs gefunden habe. Aber die Suche lohnt sich, weil man mit Komfort belohnt wird.

Generell scheinen die Half-Cups mit breiteren Bügeln wie für den Männerbusen konstruiert zu sein. Wer mit einem Unterbrustband von 85 cm (gedehnt sind die viiiel länger) hinkommt, für den findet sich eine reichliche Auswahl beim britischen Hersteller Panache im Segment Superbra, dem jugendlichen Ableger Cleo und dem teureren Label Masquerade. Wer weitere Bänder braucht kann bei Elomi oder Goddess fündig werden., auch bei Change gibt es einige BHs mit Unterbrustbändern bis 100.

Da ich mit einem 85er (UK 38) Band gut klar komme, habe ich mich bislang vor allem mit Bhs von Change, Panache und Cleo anfreunden können. Die Modelle Panache Porcelain, Andorra und Ariza sowie die Cleos Alexa, Frances und Lucy passen mir sehr gut. Modelle von Freya und Fauve werde ich auf alle Fälle auch auf ihre Eignung für die künftige Garderobe prüfen. Die BH’s von Fantasie waren bisher zu meiner Brust inkompatibel.

Exemplarisch möchte ich zwei Modelle kurz vorstellen, den Panache Porcelain Moulded Bra und den Cleo Frances. Die beiden Modelle sind in ihrem Design sehr verschieden, trotzdem sitzen beide BH’s an meinem Körper fast gleich.

Der Panache Porcelain ist ein T-Shirt BH und Full-Cup. Der von mir positiv getestete und als einer der ersten meiner derzeit getragenen BHs erworbene wird von mir meistens im Sommer genutzt, wenn ich hellere Shirts trage und vermeiden will, dass man den BH erkennt. Den Porcelain Moulded Bra gibt es in den Farben weiß, schwarz und beige. Die Größen reichen von 28 - 38, die Cups von DD - G. Die Cups fallen etwas kleiner aus, weshalb ich zu Cup E gegriffen habe. Normalerweise trage ich eine 38DD (EU: ca. 85E). Ich würde den BH vor allem als Einsteiger-BH empfehlen. Wer mit der Trägerlänge und dem hohen Steg klar kommt, findet einen rundum alltagstauglichen Ganztags-BH. Wer einen unauffälligen BH sucht, für den ist der Porcelain erste Wahl.

Wer ein schickes Design tragen möchte und in Kauf nimmt, dass der BH eine runde, apfelförmige Brust formt, der greift zum Cleo Frances. Leider gibt es den kaum noch (bei Bravissimo im Sale und sonst nur noch über eBay), aber der Cleo Lucy hat einen fast identischen Schnitt (Eine Diskussion zu den Cleofamilien: http://busenfreundinnen.net/viewtopic.php?f=124&t=14834). Alternativen könnten auch die Alexa-Schwestern Marcie, Meg und Zia sein. Der Cup ist mit Stickereien verziert und zeichnet sich durch ein recht festes Unterbrustband aus. Die Konstruktion des BHs mit den Außenträgern formt die Brust trotz der eher flachen Körbchen rund, da diese nach vorn und oben geholt wird. Beim T-Shirt-Test zeigt sich jedoch, dass sich hier die Spitze des Cups leicht durch das Shirt drückt, was aber, da wir eher zu weiteren Shirts greifen, weniger von Bedeutung ist. Da auch hier die Spitze relativ elastisch ist, passt er sich gut an die Brust an. Ich muss sagen, ich habe eine geheime Liebe zu diesem BH entwickelt.

Der Steg ist bei Größe 38 DD etwa 7,5 cm hoch und 2,5cm breit, aber das merkt man beim Tragen kaum. Da der Frances ungepaddet ist, ist auch er sehr leicht und angenehm, vor allem für die etwas wärmeren Tage. Der Stoff ist angenehm weich. Allerdings sind die Träger nur zur Hälfte regulierbar. Die Bügel sind biegsam, da sich das UBB relativ weit dehnen lässt, das ist günstig für ausgeprägte Breitbrüste, da das Körbchen so flacher und breiter wird. Den Cleo Frances gibt es im Größenbereich von 28 - 38, D - J.

Wer noch weitere Anregungen sucht, der kann sie sich auch in meinem Blog http://maennerbusen.blogspot.de/ solche holen. Oder besser noch, er geht in ein kompetentes Fachgeschäft, und lässt sich vor Ort entspannt beraten. Männer traut Euch!



Lovely readers, I wish you all the best for 2013 and hope it will be an amazing year!

Let's delve back into the topic we discussed in the last post (yep, I am a New Year's resolution/ Year in Review posts Gringe), gynaecomastia. This week’s article focuses on bra fitting. There is a lot of information on bra fitting on our blog already and if you are new to the issue, you might want to check out some of the blogs in our blogroll or the fitting advice on big retailers' websites, such as Brastop and Bravissimo. The fitting technique is the basically the same no matter what the gender of the person the boobs are attached to has. Individuals with gynaecomastia, however, often need broad wires and shallow cups and might have different expectations regarding the bra. Today’s post has been written by Braberliner, who is writing one of the most comprehensive and educational blogs on living with male boobs.


Brafitting for Guys by Braberliner

Even though the men’s bra seems to be popular in Asia, men in Germany have trouble accepting the bra as a piece of clothing. Nonetheless, many men, especially those over forty, have boobs that would benefit from support.

Still, for many men, surgery is the preferred option to deal with the assumed feminization of their own breasts, despite a number of cheaper and appealing options. As one of the few men who have decided against a surgical procedure and for their boobs, I have decided, after long consideration and debate, to wear a bra. The advantage is that I feel comfortable and not emasculated.

Gynaecomastia changes our sense of self-worth, some complain about a pulling sensation, other about back pain and some are bothered by the boobs’ movement while walking or going up the stairs. Often others then recommend, or you discover yourself, that a bra might help with these issues. However, if you make the decision to wear a bra, it should ease the symptoms above. Which means that the bra should fit well.

What are signs that a bra fits well?

You should feel comfortable
You should feel comfortable
You should feel comfortable 

How does that work?

The first step is getting a measuring tape. Bodies differ. Nonetheless, a fitted bra has to provide support. This support has to be provided by the bra band. The cup has to contain all the breast tissue, otherwise the boobs are squashed and spill out of the cup. That’s not only unattractive but also painful.

Correctly measuring means that you determine your band size by measuring tightly and loosely below your boobs. Then you measure around the thickest part of your boobs. You should do that standing upright and bend over in a ninety degree angle, this is important because the tissue might be spread horizontally across your chest but will follow the gravity if you bend over. Taking all those measurements into account the search for a well-fitting bra can start.

Not only women suffer from letterphobia but men as well. Thus, men, do not fear letters above B! Men shouldn’t be afraid to try bras in C,D,DD, and E. Letters go up to a K and there several double letters in between. A D cup is often much smaller than one would expect.

What matters: Professional advice. The same things that are true for women also apply to men. The band should be parallel to the floor, the straps should neither dig in nor slip from your shoulders, the cup should hold the entire boob, and yes, you should like the bra. It’s always good, especially in the beginning, when your girlfriend, your wife, a female friend or the sales person checks how well the bra fits. One can’t properly assess the fit on one’s own in front of the mirror as one might be nervous and misjudge because of that. The most important thing, however, is that the bra has to feel comfortable, you must be able to wear the whole day, without the bra cutting in or the boobs sliding out.

Underwire or Wireless?

The advantage of underwired bras is that they give more support than wireless bras. My experience tells me that men need bras with broader wires as the breast basis is broader. Men like to conceal their breasts, but a bra has very limited abilities to do that, because it only supports what’s there. Concealment is the clothes’ job, loose shirts and fabrics that are less see through are the way to go. If you don’t care about your silhouette looking a bit more feminine, you can also wear tighter shirts, but you should be aware of the effect that might have on others.

Which bras are recommendable?

Everyone who has ever looked around the lingerie section of a department store knows how hard it is to find the perfect bra amongst the masses that are on offer. Someone who knows that women are desperately looking for well-fitted bras, might be surprised. It took me quite a while until I found a well-fitting bra. However, keep in mind, when your search is successful, you’ll be rewarded with comfort.

In general half-cups (only in German but the picture should help) with broad wires seem as if constructed for the male boob. Who can make due with bands below 90 (remember bands are super stretchy), will find a rich selection from Panache and its assorted subbrands Superbra, Cleo and Masquerade. People who need longer bands will find bras at Goddess and Elomi, and there are bands up to 100 at Change.

As I only need a 38 band, I have mostly worn bras by Change, Panache and Cleo. The styles Panache Porcelain, Andorra and Ariza as well as the Cleos Alexa, Frances and Lucy fit me well. Next I will check out styles by Freya and Fauve to see if they might be a welcome addition to my wardrobe. Bras by Fantasie haven’t been compatible with my boobs.

I’d like to introduce two styles, the Panache Porcelain Moulded Bra and the Cleo Frances. Both styles have very different designs, the fit, however, is very similar on me.

The Panache Porcelain is a t-shirt bra, which has the form of a full-cup. The Panache Porcelain was one of the first bras I bought that fit and is still well-loved. I often wear it during the summer when I wear lightly-colored shirts and don’t want the bra to be visible. The Porcelain Moulded Bra is available in white, black and beige, band sizes 28-38 and cup sizes DD-G. The cups are smaller, and thus I wear an E cup. On average I wear a 38DD. I’d recommend the bra as a basic. Everybody who can deal with the length of the straps and the high center gore, will find a top choice for every day. Whoever is looking for a low-key bra will find the perfect bra in the Panache Porcelain.

Whoever is looking for a fancy design and is willing to accept round, apple-shaped boobs, should pick the Cleo Frances. Unfortunately, that particular style isn’t readily available anymore (some sizes are currently available at Bravissimo and you can check Ebay), but the Cleo Lucy has a very similar construction. The Alexa sisters Marcie, Meg and Zia could be alternatives. The cup is embroidered and the band is tight. The construction of the bra, especially the position of the straps, helps to create a round shape despite the shallow cups as the breast is lifted upwards and pushed to the front. If you want to wear it under a tight shirt you might be able to see the embroidery, however, as I prefer wider shirts, that is not an issue. As the embroidery is fairly flexible, it adjusts well to the boob. I have to say, I have a secret crush on that bra.

The center gore in size 38DD is 7,5 cm high and 2,5 cm wide, but that doesn’t bother me while wearing it. As the Frances is unpadded, it’s light and comfortable to wear, even during the summer. The fabric is soft. However, the straps are only adjustable half-way. The wires and band are flexible, which is a good thing for people with a broad breast base, as the cups are thus broader and shallower. The Cleo Frances is available in sizes 28-38 D-J.

If you like to know more about the issue, you might want to check out my blog: http://maennerbusen.blogspot.de/. Or even better, visit a lingerie boutique and get a professional bra fitting. Men, just do it!

Posted in , , , , , | 1 Comment

Search

Swedish Greys - a WordPress theme from Nordic Themepark. Converted by LiteThemes.com.