Archive for November 2012

Panache Jasmine – es ist Liiiebe ♥

Ich gestehe, ich habe mich schon länger nicht mehr so richtig für einen BH begeistern können. Meine letzten Versuche verliefen eher unglücklich (Marcie!) und ich hatte schon eine Art… wie soll ich sagen? … zweckmäßige Einstellung zu meinen BHs entwickelt. D.h. darauf achten, nicht jeden Tag den selben Schnitt zu tragen, weil es sonst irgendwann unangenehm wird usw… und das war’s dann auch schon.

Besonders viel habe ich mir vom Jasmine nicht versprochen. Es war deutlich, daß er schnittähnlich zum Andorra Full Cup ist, der eine ganz passable Passform hat (hohe Trefferquote) und für einen Panache-BH ein wenig kürzere Bügel. Aber irgendwie hatte ich schon den Andorra in der tollen Sommerfarbe Berry verpaßt (wer noch ein Restexemplar in 32J/70J findet, möge sich bei mir melden!) und es zeichnet sich ab, daß die immerhin noch so mitteltolle Herbst/Winterfarbe Lagoon (Petrol) auch an mir vorbeiziehen wird. Entsprechen kalt ließ mich auch der Jasmin.

Ich fand das Design vom Jasmine schon so ein bißchen fragwürdig. Florales Muster auf schwarzem Grund empfinde ich eigentlich als No-Go. Und dann auch noch Vögel dazwischen? Also bitte Panache!

Panache Superbra: Jasmine Balconnet mit Side-Support, Gr. 65D-85K


Aber wie es der Zufall wollte, kam von Panache der Tip, doch mal den Jasmine zu versuchen. Nachdem ich das Modell an zwei Frauen gesehen hatte war ich überezeugt. Ich wollte einen eigenen Jasmine besitzen. Und, tatsächlich, ist Jasmine innerhalb von ein paar Tagen zu meinem absoluten Liebling aufgestiegen. Und zwar aus folgenden Gründen:

♥  Die Bügel sind tatsächlich mal – wie ja schon so oft versprochen – etwas kürzer als bei anderen Modellen von Panache.

♥ Die Aufteilung zwischen glattem, stabilem Stoff im Unterkörbchen und einfacher, elastischer Spitze im Oberkörbchen ist genial da die Konstruktion optimalen Halt mit den Vorteilen von Stretch kombiniert – der obere Cuprand schneidet nicht so leicht ein und ist auch für Frauen mit größerer Brustbasis und/oder viel Volumen oben gut geeignet.

♥ Endlich mal ein Panache-BH nicht mit der Überschreiten der G-Cup-Grenze das komplette Design ändert. (Etwas, das man auch dem Andorra zugute halten kann.) Was hilft einem das schönste Design, wenn man nichts mehr davon sieht. (Angesprochen fühlen dürfen sich hier Ariza, Elsa, Loretta und Konsorten, die alle ab G doppellagig sind und damit die Nachteile von besticktem Tüll mit keinem seiner Vorteile verbinden.)

♥ Die Brustform ist superschön rund. (Erinnert mich an meinen Cleo Lizzie, also etwas George-familien-mäßig)

♥ Das Unterbrustband ist schön stabil: es ist nicht besonders kurz aber dafür nicht sehr dehnbar. (Ich maß 69cm im Ruhezustand und 81 bei maximaler Dehnung. Versuchsobjekt: 32J) Top!

♥ Und vor allem: Der BH ist saubequem!

Von mir gibt es viereinhalb von fünf Sternchen. (Mit leichtem Designabzug.)

Speaking of: Wie findet ihr denn die Frühjahrs/Sommervariante? (Bild dazu bei Stanikomania)
Ich bin mir unsicher, ob ich das supergräßlich oder irgendwie schon wieder cool finden soll. Tendiere allerdings zu ersterem.

Quelle: Panache via Lingerie Buyer
Aaaber, ich hab auch noch eine gute Nachricht. Bei Lingerie Buyer gab es schon die ersten Infos zur Herbst-Winter-Kollektion 2013/14, da wurden gleich zwei Basic-Modelle angekündigt, die auf dem Jasmine-Schnitt basieren:

Der Dahlia in den Standardfarben schwarz und weiß, designmäßig inspiriert von der Belle Epoque. (Leider nur bis J und nicht wie der Jasmine bis K-Cup)

Und dann der Envy, in schwarz und nude. Ebenfalls bis J. Dazu gibt es immerhin schon mal ein Bild, wenn auch nur in schlechter Auflösung. (siehe links)

Der Jasmine kommt in einem Champagner-Pink mit Barock-Print wieder.




 Habt ihr schon Erfahrungen mit Andorra oder Jasmine gesammelt?
Was ist gerade euer BH-Favourit?

Short Summary in English:

Dearest readers,
this posting is a declaration of love to the Panache Jasmine, I style that I highly recommend, not only but especially for ladies above a G-cup, since it's very supportive, gives a nice rounded shape and is supercomfortable. The band is a snug fit and the lace on top is elastic, so the risk of double boob is minimised, while the lower cup is very firm. The wires are slightly shorter than usually with Panache. Overall it's pretty comparable to the Andorra Full Cup but the top cup seems to run a little larger.

My only complaint is the design which is... well, bearable. In comparison to the summer-version which is, sorry Panache, dreadful. (IMO) But the good news are, according to Lingerie Buyer there will be two similar core range styles next autumn, the Dahlia (black + white, up to a J-cup) and the Envy (black + nude, up to a J-cup | picture above)
 All in all I came to the same conclusions as Erica. So please have a look at her reviews @ Sophisticated Pair (Text) and Video: 


Please note: 
In my opinion the bra is not a very good fit for Erica, since the wires are much too deep and there is a lot of excess fabric below the breasts. This may be due to a wrong size or it's simply because the wires do not follow the shape of the breast. Obviously she still feels supported and happy, and that's the most important thing. 
Still, if you try on a bra, make sure the wires sit directly under your breasts. They might slide down a little due to your individual body shape but not more than two or three cm at the most! If they don't stay where they belong - even if you put on the bra very carefully, then go for another size and/or style!

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D/E: Normal ist Anders / Body Shaming

In English after the jump,
Vielleicht ist einigen von euch schon aufgefallen, dass hier im Gegensatz zu anderen Blogs aus der Boobosphere keinen Post zum Thema 'Große/Kleine/Mittlere Brüste sind schön' gibt. Nicht, weil wir Brüste nicht mögen oder schön finden, sondern weil wir versuchen wertende Beschreibungen zu vermeiden. Wir möchten mit unserem Blog Menschen primär helfen, sich in ihrem Körper wohl zu fühlen, egal wie dieser beschaffen ist.

Vielleicht habt ihr auf Social Media Seiten schon dieses Meme gesehen:

"Wann wurde das ... heißer als das?" (Quelle unbekannt)
Oberflächlich betrachtet scheint dieses Bild ein Protest gegen den 'Magerwahn' zu sein, bzw. die gesellschaftliche Tendenz sehr schlanke Frauen* als wenn auch nicht unbedingt die Norm dann doch als Ideal zu propagieren. Diese Bild wurde dann auch entsprechend kommentiert: "Wer fährt denn schon auf solche Klappergestelle ab?!", "Das ist doch ungesund." und "Gruselig, da sieht man ja jeden Knochen". Problematisch wird es allerdings dadurch, dass hier ein Ideal gegen ein anderes ausgetauscht wird und die andere Seite geschmäht und lächerlich gemacht wird. Die Konsequenzen des Anderssein lasten hier dann eben auf den Schultern der schlanken Frauen*. Während es im medialen Main Stream, bzw. auf der Straße, dann doch die dickeren Frauen* sind. Wieder wird bewertet welche Körper 'gut' und welche 'schlecht' sind, statt Diversität zu akzeptieren und zu zelebrieren. Wieder zeigt sich, dass es okay und normal ist, den Körper von Frauen* zu bewerten, bzw. ihren Wert nach Äußerlichkeiten zu bestimmen und sie so zu objektivieren. Woher wissen wir denn, dass die Frauen* in der ersten Reihe an Essstörungen leiden und nicht 'natürlich' schlank sind? Vielleicht ist ihr Körpergewicht niedriger, weil sie dadurch mehr Cover, mehr Rollen, mehr Aufmerksamkeit bekommen und weil ihnen ihr Management im Nacken sitzt. Oder auch nicht. Und wer sagt uns, dass die Frauen in der unteren Reihe nicht auch dem Ideal ihrer Zeit entsprachen? Und vielleicht auch nicht unbedingt so aussahen, weil das ihr Wunschkörper war?

Es gab viele Blogger, die sich sehr kritisch mit dem oben genannten Meme auseinander gesetzt haben. Exemplarisch sei hier mal der Artikel bei der Mädchenmannschaft genannt (sicher gibt es noch mehr, aber ich bin schlecht mit bookmarken und auch nicht so 'drin' in der deutschen Blogosphere). Am Ende des Artikels findet sich ein Link zu diesem Bild:

"Wann wurde das ... heißer als das? Wurde es nicht. Sie sind alle wunderschön." Quelle: whirligigagogo.wordpress.com

Dieses Poster ist weit inklusiver als das erste Meme, da hier verschiedene Körpertypen als gleichwertig schön präsentiert und beurteilt werden. Wie einigen Kommentatoren des Mädchenmannschaftsartikels, geht mir dieses neue Poster nicht weit genug. Klar, es sind nun alles Frauen* einer Ära und es sich auch 'Women of Color' dabei. Ein Fortschritt keine Frage. Aber all diese Frauen* sind unter 50 (?), keine älter, alle wirken gesund, keine ist offensichtlich behindert, keine ist dick, keine ist ungeschminkt, alle tragen ‚sexy’ Klamotten, und schätzungsweise 100% sehen nicht so aus, wenn sie Samstags nach einer Partynacht vom Postboten um 8.00 Uhr aus dem Bett geklingelt werden. Bzw. wahrscheinlich auch nicht, wenn man sie im Discounter um die Ecke trifft. Sie werden also ebenfalls idealisiert dargestellt.

Jeder Mensch durchläuft nach seiner Geburt einen Prozess der Sozialisierung, bei dem bestimmten Werte und Normen in unsere Körper eingeschrieben werden und Teil des Rasters werden mit dem für uns die Welt begreifbar wird. Wenn wir immer wieder mit Bildern konfrontiert werden, die Frauen auf eine bestimmte Weise darstellen, werden diese normalisiert und zur Norm an der wir uns messen. Problematisch wird es wenn mensch dieser Norm nicht entspricht, was wenn mensch anders ist? Natürlich hinterfragen die meisten von uns diese medial simulierte Realität und den ungefilterten Effekt des Patriarchats und natürlich weiß jeder, auch ich, dass die wenigsten Frauen* diesem Ideal entsprechen können und das selbst bei vermeidlich perfekten Supermodels noch per Photoshop nachgeholfen wird. Aber manchmal hilft alles kognitive erkennen nichts gegen die kleine Stimme in meinem Unterbewusstsein, die anmerkt, wo meine 'Unzulänglichkeiten' liegen und die mich immer wieder mit anderen vergleicht. 



Maybe some of you have noticed that in contrast to other blogs in the boobosphere there is no post about ‘Big/ Small / Medium boobs are beautiful’ on our blog. That’s not because we don’t like boobs or do not find them beautiful but because we try to avoid evaluative descriptions. The primary purpose of our blog is to help people to feel comfortable in their bodies, no matter what it looks like or can/ cannot do.

Maybe you have seen this meme flowing around social media websites and blogs:
Original source unknown
On first glance, this picture seems to be a form of protest against the glorification of skinniness and slimming, in other words society’s tendency to present very skinny women* if not as the norm but as the ideal. When ever I see the image pop up somewhere, that’s not a feminist outlet, the comments are similar: “Whose into that kind of thing?”, “That’s unhealthy.” or “Creepy, you can see every bone.” What is problematic about comments along these lines is that one ideal is simply exchanged for another and the other side is ridiculed and bodyshamed. The consequences of being othered are then suffered by skinny women* while in main stream media or on the streets it's bigger women*. Again, there is judgment on which bodies are ‘good’ and which are ‘bad’, instead of accepting and celebrating diversity. Again, it seems to be okay and normal to judge women*’s bodies, respectively evaluating someone based on looks and thus to objectify them. How do we know that the women* in the first row suffer from eating disorders and aren’t naturally skinny? Maybe there body weight is lower because it allows them to get more covers, more roles, more attention and maybe there management is making them? Maybe, maybe not. Maybe it’s something else. How do we know that the women* in the lower column do not conform to the ideal of their times? Maybe they are looking the way they do, without that body looking the way they want?

There have been numerous bloggers who critically engaged with this meme (if you have a great link, please leave it in the comments). In one of the articles on feminist German blog ‘Maedchenmannschaft’ there is a link to the following meme that has been mentioned a couple of times elsewhere:

Source: whirligigagogo.wordpress.com

This is much more inclusive then the first meme, as we see different body types being presented as equally beautiful. However, as some of the commentators on the article at Maedchenmannschaft have pointed out this doesn’t go far enough for me. Sure, there are now women* from the same era and there are Women of Color. Progress, no doubt. But all these women* are below 50 (?), none older, all seem healthy, not one of them seems to be disabled, none is fat, all wear make-up, all wear sexy clothes and approximately 100% do not look like that when the mail courier rings their doorbell at 8 AM after a night out. Maybe not even when you meet them at your local supermarket. Again they are presented in an idealized way.

Every person after birth undergoes a process of socialization, in which certain norms and values are inscribed in our bodies and which in turn form of lens though which we perceive and filter the world. If we are time and time again confronted with pictures that present women* are certain way, this way becomes normalized and thus the norm we measure ourselves again. But what happens if you don’t conform to the norm, if you are different? Of course we all most of us challenge this media simulated reality and the unfiltered effect of patriarchy and of course, everybody knows that only very few women* conform to this ideal and that even supposedly perfect supermodels are ‘enhanced’ by Photoshop. But sometimes this conscious knowledge looses the fight against that nagging little voice in the back of my head, that compares me to others and criticizes the features of my body relentlessly.

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E: Interview with Jenny, the owner of lingerie store DD

As some of my last posts were concerned with my experiences with fitting at a brick-and-mortar store and what I expect from a good fitter, I thought it might be a good idea to change perspectives. That is why I asked Jenny, the owner of lingerie boutique DD in Berlin, to answer some questions and share her experiences. Jenny founded the shop in late 2011 and since April 2012 you can find her store in downtown Berlin. There have been several rave reviews on Busenfreundinnen and I was also quite impressed with the kind and knowledgeable service, the relaxed atmosphere and of course the number of bras in my size. The store offers a range of bras, including maternity and sports bras, as well as a limited selection of swim wear in 30D-38J, some bras are also available in K and band sizes 28, 40 and 42. Prices range between 39 and 59 €.

MiaRose: First of all, thank you for taking the time to do this interview. I can imagine that a young entrepreneur like you is quite busy. Let’s start at the beginning: When and how did you discover your passion for pretty lingerie?

Jenny: First, let me thank you for your interest in my business and I am glad to be able to share my thoughts on my favorite topic on your blog. My passion for pretty underwear developed in two phases. At first, I was just happy to have found a store in Great Britain that not only carried bras in my size 30HH but also swimwear and sports bras. I’d never seen really pretty lingerie for young women in my size in Germany which is why I might have pushed the wish to see myself in beautiful lingerie to the back of my mind. The only thing that mattered to me was the fit. Having found the right fit my self-confidence and my interest in pretty lingerie grew. Suddenly, I didn’t only expect a bra to come in my size, but to fit well and be pretty and sexy. That was when I was 26.

M: It’s surely a long way from being a lingerie fan to becoming a boutique owner. What inspired you to open your store? What kind of planning went into it and which hurdles did you have to overcome before your store became a reality?

J: Looking back, I am relieved to say that it was a rather short trip to becoming a boutique owner. My store, its service and product range isn’t just an answer to the demands of the market for underwear in the D+ range but also a dream come true for me. Since discovering that there is a whole world of beautiful lingerie in D+ sizes out there in 2006, I had whished for a store in Berlin that carries these sizes. As my professional life took an unexpected turn in 2011, I had to reflect on my wishes and goals. I figured out quite quickly that my hobby of fitting women with bigger boobs is my true calling. It was only three months until I opened my first store and seven months later we moved to downtown Berlin and have been very successful ever since.
The most important question that I asked myself before opening the store concerned the product range. It was clear to me from the beginning that I’d offer Eveden’s and Panache’s various lines, as they not only carry fashionable bras and bra sets for young women but that also work in bigger cup sizes. My biggest challenge, however, was to choose which bra styles to carry that would offer customers with diverse body types a broad selection - while I hadn’t even met any of my future customers. Other questions emerged later on when I was dealing with customers, manufactures and service providers.


M: One of our blog’s most prominent topics is bra fitting. Could you briefly explain the fitting process at your store? And do you have tips for customers who come to your store for the first time?

J: Bra fittings differ. We  place a lot of emphasis on education about the right fit. We like to teach our customers how they have to alter and adjust their bra when the bra changes due to frequent wear and washing, something that happens sooner or later to any bra. Before starting our actual fitting we analyze the fit of the customer’s own bra. Having the customer understand the pros and cons of the bra she is wearing is the best preparation for the next steps of our fitting. We only use the measure tape to determine the band size – our bra-fitting experience helps us to pick the right cup sizes without measuring. To determine the exact size we use a bra with cups that aren’t made from stretchy fabric. The next step is to figure out, what kind of expectations and wishes our customer has regarding the new bra. And then, the exciting part for both sides starts – trying on bras.
As we are perfectionists when it comes to the right fit, we offer alterations on the spot. To help our customers enjoy the pleasures of a perfectly fitted bra as long as possible, we also offer to alter older bras that fit in the cup even if they were purchased elsewhere later on, for example by shortening the straps or the band.
In contrast to other stores we offer our bra fitting free of charge. The fitting itself where we educate about one’s own bra and figuring out the right size and fit takes about 10 to 15 minutes. However, as we offer a wide variety of bras the customer should allow a little more time for her visit to our store overall.

M: As your shop is a brick-and-mortar store you naturally offer a smaller selection of products (currently 33 models are in stock) as big online retailers such as Figleaves. How do you decide which brands, styles and sizes to put on the shelf? 

J: If your question refers to our products in sizes below DD you might consider our product range rather small. The average size we sell , however, is a G cup. If you are interested in cup sizes above DD we offer a much wider selection than any department store.
Our customers’ feedback as well as our own research shows that we offer a larger product range and a much wider selection for women with bigger boobs thant other lingerie stores. We back our slogan "Doppel D is the No. 1 address in Berlin for lingerie, swimwear, sports and maternity bras starting in D+" and we like to strengthen this position further.
An exact analysis of our customer base, meaningful sizing stats, the quality and prices our manufacturers offer and a thorough examination of the fit and design of new styles are the basis for making decisions on which brands, sizes and styles to carry. Every lingerie store has its own target group – that’s why we try to test drive new styles ourselves before adding them to our selection.


M: Tell us about your typical day of work. What are the biggest challenges? What are the joys?

J: The moments of joy clearly outnumber the challenges. As a specialized store for bigger cup sizes we have the wonderful opportunity to make women happy every day by providing them with fitted lingerie. Many of our customers do not like their big boobs and suffer more psychologically than having actual physical pain, though back pain can even cause headaches. Our professional fitting services, patience and the relaxing atmosphere in spacey changing rooms contribute as much to the happiness of our customers as the wonderful feeling that a well-fitted bra provides. Thus, we were able to increase our customer’s self-confidence and even increase their courage regarding other clothes. Our happy customers provide us with the joy and motivation to continue working.
My biggest challenge is the ordering process. We all have different bodies, ideas, wishes and expectations regarding our underwear. To accommodate all these women, I try to offer a broad selection of products containing a variety of different styles, forms, colors and designs.
Many women who visit us for the first time, wear the wrong bra size and style. About 90% of the women wear full cups with a high degree of stretchy fabric, a band that’s too big and/or cups that are too small. Once the new customer understands what makes a good fit, feels the support a fitted bra can provide and knows that she doesn’t have to hide her boobs in a full cup bra, the only thing that tends to matter for them is the fit and the look. There is very little ‚letterphobia’. Most of our customers are just happy, that they finally found the right size. We alleviate their fears of bigger cup sizes by showing them how the right bra size and style can improve their body image and looks.


M: A personal question: What bras would we see were we allowed to sneak a peek at your underwear drawer? Do you have favorites? 

J: I personally love moulded bras. It doesn’t matter if it’s a half cup for that wawawoom cleavage or as a full cup that makes my boobs look smaller – I love these bras for their wonderful ability to shape my size (30HH) the way I want it to look like. Sports bras are of course a must have for a former professional tennis player. My sports bras, by the way, have wires because without wires there is less support.


M: Your store is now 6 months old. Do you already have plans for next year?

J: We intend to further establish ourselves in the German market by expanding our public relations through unique promotions and events that establish a connection to potential customers on the street. Furthermore, we’d like to educate especially young women about the right fit using different channels. Expanding our standard product range is the basis for our plans.

Have you been to Jenny's shop by any chance? 
If so did you like it? 
Do you have any questions or suggestions for Jenny?



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D: Interview mit Jenny vom Berliner Lingerie-Store DD

Da es in einigen meiner letzten Beiträge verstärkt um meiner Erfahrung mit dem Brafitting und Fittern in konventionellen Läden ging, habe ich mir gedacht, dass ein Perspektivenwechsel nicht schaden kann. Heute führe ich daher ein Interview mit Jenny Trettin, der Inhaberin eines Berliner Dessousgeschäft. 

Jenny hat ihr sog. Passformstudio Ende 2011 gegründet und seit April 2012 ist der Laden im Herzen Berlins zu finden. Bei den Busenfreundinnen häufen sich die positiven Reviews und auch ich war bei meinem Besuch im Juni 2012 sehr angetan vom kompetenten und liebenswürdigen Service, der entspannten Atmosphäre und natürlich den vielen BHs in meiner Größe. 
Der Shop bietet neben BHs für verschiedene Bedürfnisse auch Schwimmzeug in den britischen Größen D-J und 65-85 UBB an, einzelne Modelle gibt es auch mit 90 und 95 UBB und bis Körbchengröße K. Falls ihr eine weitere Anreise habt, könnt ihr auch vorher anrufen und fragen ob euer WunschBH in euerer Größe auf Lager ist. Die Preise bewegen sich zwischen 39 und 59 € pro BH.


MiaRose: Danke erstmal dafür, dass du dir die Zeit für dieses Interview nimmst. Ich kann mir vorstellen, dass du als junge Unternehmerin viel zu tun hast. Beginnen wir von vorn: Wann und wie hast deine Leidenschaft für schöne Unterwäsche entdeckt?

Jenny: Zu allererst möchte ich mich herzlich für Euer Interesse an meinem Ladenkonzept bedanken und freue mich, dass ich über mein Lieblingsthema in diesem Forum sprechen darf.
Die Leidenschaft für schöne Unterwäsche entstand in zwei Schritten. Im ersten Schritt war ich heilfroh, einen Laden in England gefunden zu haben, der in meiner Größe 65HH nicht nur BHs anbietet, sondern auch Bademode und Sport-BHs. Wirklich schöne Unterwäsche für junge Frauen gab es in meiner Größe in Deutschland nie, so dass ich den Wunsch, mich in schöner Unterwäsche sehen zu wollen, wohl bis dahin erfolgreich unterdrückt habe. Für mich war nur die richtige Passform ausschlaggebend. Mit der richtigen Passform stiegen auch mein Selbstbewusstsein sowie Interesse an schöner Unterwäsche. Plötzlich wuchs mein Anspruch von funktionalen BHs zu passgerecht, schön und sexy – das war im Alter von 26 Jahren.


M: Von der Lingerieliebhaberin zur Boutiquebesitzerin ist es bestimmt ein weiter Weg. Was hat dich dazu inspiriert einen Wäscheladen zu eröffnen? Welche Überlegungen hast du im Vorfeld der Eröffnung angestellt und welche Hürden musstest du überwinden?

J: Rückblickend darf ich sagen, dass der Weg zur Boutiquebesitzerin ein sehr kurzer war. DoppelD ist mit seinem Angebot und Service nicht nur eine Antwort auf die Fragen des Marktes nach Unterwäsche ab Körbchengröße D sondern eine Erfüllung meines Herzenswunsches. Seit meiner eigenen Erleuchtung in 2006 habe ich mir ein Geschäft für die Frau mit etwas größerer Oberweite in Berlin gewünscht. Mein berufliche Laufbahn nahm 2011 eine unerwartete Wendung, so dass ich mich mit meinen beruflichen Wünschen und Zielen neu auseinandersetzen musste. Schnell habe ich gespürt, dass mein Hobby BH-Beratung für Frauen mit größerer Oberweite meine Berufung ist. Bis zur Eröffnung meines ersten Geschäfts vergingen nur drei Monate – schon sieben Monate später, im April dieses Jahres, sind wir ins Zentrum von Berlin umgezogen und seitdem sehr erfolgreich.
Die wichtigste Frage, die ich mir vor der Eröffnung gestellt habe bezog sich auf das Sortiment. Die Marken der Firmen Eveden und Panache standen für mich von Anfang an fest, da sie modische BHs und BH-Sets für junge Frauen nicht nur führen, sondern diese in großen Cupgrößen auch funktionieren Meine große Herausforderung jedoch lag in der Auswahl an BH-Schnitten, um Kundinnen mit verschiedensten Körperformen eine breite Auswahl bieten zu können – meine zukünftigen Kundinnen kannte ich bis dahin jedoch noch nicht. Weitere Fragen haben sich dann im täglichen Umgang mit Kunden, Herstellern und Dienstleistern ergeben. 


M: Hier bei Drunter&Drüber geht es sehr oft um das Thema Bra-Fitting. Magst du kurz erklären, wie du vorgehst? Und hast du Tipps für Kundinnen, die zum ersten Mal in den Laden kommen?


J: Bra-Fitting ist nicht gleich Bra-Fitting. Dabei liegt uns das Thema Aufklärung zur richtigen Passform sehr stark am Herzen. Wir möchten, dass unsere Kundinnen verstehen, wie sie ihren BH anpassen müssen, wenn sich dieser durchs Waschen und regelmäßige Tragen leicht verändert – und das tun alle BHs früher oder später. Unserem Bra-Fitting geht eine Analyse zur Passform des eigenen BHs voraus. Wenn die Kundin verstanden hat, was an ihrem derzeitigen BH gut oder weniger gut ist, ist das die beste Voraussetzung für ein Verständnis zu unseren nächsten Schritten im Bra-Fitting. Wir vermessen unsere Kundinnen alleinig im Unterbrustband – die Körbchengröße haben wir dann im Blick. Für das Fitting wählen wir einen BH aus unserem Sortiment, der keine Stretchanteile im Körbchen hat, um die exakte Größe ermitteln zu können. 
Im nächsten Schritt erfragen wir, welche Vorstellungen und Wünsche die Kundin bezüglich eines neuen BHs hat. Dann beginnt der für beide Seiten spannende Teil – die Anprobe.
Um unserem Perfektionismus zur richtigen Passform gerecht werden zu können, machen wir gleich vor Ort auch BH-Änderungen mit Hilfe unserer Nähmaschine. Damit unsere Kundinnnen lange dieses wunderbare Gefühl der perfekten Passform verspüren können, nähen wir gekaufte sowie eigene BHs auch gerne wieder passgerecht, indem wir Unterbrustbänder oder Träger kürzen sofern der BH im Körbchen passt.
Im Gegensatz zu anderen Wäschegeschäften ist unser Bra-Fitting selbstverständlich kostenfrei. Die Theorie des Bra-Fittings am eigenen BH sowie die Feststellung der richtigen BH-Größe und Schnittform dauern zwischen 10 und 15 Minuten. Für die Anprobe verschiedenster Modelle, sollten unsere Kundinnen etwas mehr Zeit mitbringen, da wir eine sehr große Auswahl an verschiedensten Modellen anbieten.


M: Ein physischer Laden hat natürlich eine kleineres Angebot (momentan 33 BH-Modelle) als große Onlineanbieter wie zum Beispiel Figleaves. Wie entscheidest du welche Marken, Modelle und Größen es auf die Kleiderstange im Laden schaffen? 

J: Würden wir über kleine Größen bis DD sprechen, könnte man unser Sortiment durchaus als klein aber fein bezeichnen. Die verkaufte Durchschnittsgröße bei uns ist G – bei Körbchengrößen über DD haben wir vielmehr Auswahl und ein größeres Sortiment als jedes Kaufhaus.
Das Feedback unserer Kundinnen, sowie eigene Recherche auf dem deutschen und europäischen Markt zeigt, dass wir im Vergleich zu anderen Wäschegeschäften, ein sehr breites Sortiment und eine große Auswahl für Frauen mit größerer Oberweite bieten. Wir stehen hinter unserem Slogan „Doppel D ist die erste Adresse in Berlin für Dessous, Bademode, Sport- und Still-BHs ab Körbchengröße D“ und möchten diese Position auch gerne weiter ausbauen.
Eine genaue Analyse unseres Kundenstamms, aussagekräftige Größenstatistiken, das Qualitäts- und Preisangebot unserer Hersteller sowie eine gewissenhafte Betrachtung der Schnittformen neuer Modelle sind Grundlage für unsere Entscheidung für oder gegen bestimmte Marken, Größen und Modelle. Jedes Wäschegeschäft hat seine eigene Zielgruppe – wir versuchen aus diesem Grund mit jedem neuen Modell unsere eigenen Erfahrungen in Form von Trageproben zu sammeln, bevor wir ein neues Modell in unser Sortiment aufnehmen.



M: Erzähl uns doch ein bisschen von deinem Arbeitsalltag. Was sind die größten Herausforderungen? Was sind deine Glücksmomente?

J: Unsere Glücksmomente übersteigen etwaige Herausforderungen um ein Vielfaches. Als Spezialgeschäft für große Cupgrößen sind wir in der wunderbaren Situation, jeden Tag viele Frauen mit passgerechter Unterwäsche glücklich zu machen, da viele unserer Kundinnen doch sehr unter ihrem großen Busen leiden – dabei sind die psychologischen Probleme oftmals größer als die körperlichen Belastungen wie Verspannungen im Rücken, die bis zum Kopfschmerz führen. Unsere kompetente Passformberatung, Geduld, unsere nette Atmosphäre in geräumigen Umkleiden gehören für die Kunden genauso zu den Glücksmomenten wie das wunderbare Gefühl der richtigen Passform. Dabei konnten wir schon vielen unserer Kundinnen zu mehr Selbstwertgefühl und Mut auch für die Oberbekleidung verhelfen. Unsere Glücksmomente und Motivation für den Alltag sind unsere zufriedenen Kundinnen. 

Meine große Herausforderung besteht im Bestellwesen. Wir alle haben unterschiedliche Körper, Vorstellungen, Wünsche und Ansprüche an unsere Unterwäsche. Ich versuche unser Sortiment so breit wie möglich aufzustellen, um so vielen wie möglich Frauen eine Auswahl an verschiedenen BH-Schnitten, Formen, Farben und Ausführungen zu bieten. 

Viele Frauen, die zum ersten Mal zu uns kommen, tragen die falsche BH-Größe und Schnittform. Zu schätzungsweise 90%, tragen Frauen, Full-Cup-BHs mit viel Stretch-Anteil, einem zu großen Unterbrustband und zu kleinen Körbchen. Sobald die neue Kundin verstanden hat, worauf es bei der richtigen Passform ankommt, das wunderbare Gefühl eines passgerechten BHs verspürt hat und weiß, dass sie ihre Brust nicht in einem Full-Cup verstecken muss, kommt es ihr in den meisten Fällen einfach nur auf das Gefühl und die Optik an. Ein höherer Buchstabe im neuen BH ist den meisten unserer Kundinnen egal. Die meisten freuen sich, dass sie endlich ihre richtige BH-Größe kennen. Wir nehmen den Frauen ihre Angst vor einer größeren Körbchengröße indem wir ihnen zeigen, wie wunderbar die richtige BH-Größe und BH-Schnittform ihre Optik und ihr Körpergefühl positiv beeinflussen können.


M: Eine persönliche Frage: Welche BHs würden wir erspähen dürften wir einen Blick in deine Unterwäscheschublade werfen? Hast du Favoriten?

J: Ich persönlich liebe Hartschalen-BHs. Ob als Halbschale für ein umwerfendes Dekolleté oder als Full-Cup für eine kleinere Optik – ich liebe diese Art des BHs für seine wunderbare Eigenschaft meine BH-Größe 65H zu formen, wie ich es mir wünsche. Sport-BHs dürfen bei mir als ehemaliger Leistungssportlerin im Tennis natürlich nicht fehlen. Meine Sport-BHs haben übrigens Bügel, denn ohne Bügel kein Halt. 


M: Dein Laden ist jetzt ein halbes Jahr alt. Hast du schon Pläne für das nächste Jahr?

J: Wir möchten uns im nächsten Jahr auf dem deutschen Markt weiter etablieren indem wir unsere Kommunikation nach außen mit Hilfe origineller Aktionen im direkten Kontakt mit potentiellen Kundinnen auf der Straße erweitern. Weiterhin werden wir vermehrt das Thema Aufklärung zur richtigen Passform über verschiedenste Kanäle speziell auch an die junge Frau bringen. Der Ausbau unseres Standard-Sortiments ist dabei Grundlage unserer Vorhaben.


Wart ihr schon mal da? 
Wenn ja, wie hat es euch gefallen? 
Habt ihr noch Anregungen für Jenny?


*Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung von DoppelD

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