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Bademoden-Treffer: Bravissimo Sienna Neckholder-Bikini / -Tankini bis J-Cup

Ich habe schon wieder einen Rant über Badeklamotten angefangen. Weil: nörgeln ist einfach meine allerliebste Freizeitbeschäftigung. *seufz* Es ging um den Mangel an Auswahl in meinem Größenbereich und die Problematik des Designs, das mich überhaupt gar nicht anspricht. Und dann bin ich zufällig auf ein neues Modell bei Bravissimo gestoßen und hatte einen kurzen Heureka-Moment. Den wollte ich einfach mal teilen. Weil das Wetter so schön ist und ich meine Optimismusübungen in letzter Zeit sträflich vernachlässigt habe:


Das ist die Sienna-Serie von Bravissimo (exklusiv). Zur Passform kann ich natürlich noch nichts sagen, aber das Design ist schon ganz gut, oder? Der Wechsel zwischen kleinen und großen Polka-Dots ist IMO nicht so hundertprozentig gelungen, aber das ist Jammern auf hohem Niveau: solche Designs gibt es sonst meistens nur bis (höchstens) G-Cup.
Das Short-Unterteil finde ich besser als das Röckchen, aber es ist großartig daß es Auswahl gibt, auch was die Oberteile betrifft. Ich bin erst seit letztem Jahr zu den Bikiniträgerinnen übergelaufen. (In einem Anfall von: Ach egal!)
Nach meiner Frustration über die ganzen Blumenmuster und andere Muster-Gräßlichkeiten ist der Sienna wirklich ein Lichtstreif am Horizont.

Sienna Tankini: Größenspektrum 30E-J, 32-36DD-J, 38DD-HH, £42
Sienna Bikini: Größenspektrum 28-30E-J, 32-36DD-J, £34
Zwei Unterteilformen XS-XL, £22

(Das Größenspektrum könnte natürlich noch deutlich besser sein; was mir nicht gefällt ist die Implikation, daß man mit UBB 38+ keinen Bikini möchte und mit UBB 28 keinen Tankini und: größere und kleiner Unterteile wären sicher auch noch ne gute Idee. Aber jetzt ganz schnell zurück zum Optimismus!)



Habt ihr auch schon was im Auge, das euch gefällt?
Oder seid ihr noch gut ausgestattet mit Badeklamotten?
Wenn ja, was sind eure Schätzchen?

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D/E: Pack den Bikini ein.../ Bikini sets review

Um zu zelebrieren, dass der Sommer Einzug endlich gehalten hat und das so spät, dass ein Großteil der Schwimmbekleidung schon wieder im Sale zu finden ist, gibt es jetzt eine Massenreview zu verschiedenen Bikinis die ich mir in der kühnen Hoffnung auf einen langen Sommer bestellt habe. Es treten auf: Cleo Pippa, Cleo Tilly, Freya St. Louis, Freya Hello Sailor und Freya Fever.
Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, ist Cleo eine meiner Lieblingsmarken und daher hatte ich  sehr große Erwartungen an Cleos erste Swimwear Kollektion. Leider wurden diese Hoffnungen enttäuscht. Ich bestellte beide Oberteile in meiner üblichen Cleo Größe 32FF und die zugehörigen Höschen in 40.


Cleo Pippa in 32FF
Der Cleo Pippa ist ein zweiteiliger Half Cup Schnitt aus einem relativ steifen Material auf den kleine Boote gedruckt sind, die jedoch von weiter weg zu einem abstrakten Muster verschwimmen. Das Volumen des Körbchen passte und auch die Bügelbreite typisch Cleo, also breit. Jedoch war der Steg zu breit (fast 3 cm) und es gab zu wenig Volumen am Steg obwohl der Cuprand leicht abstand. Die Form war rundlich, jedoch bei weitem nicht so wie in den meisten Cleo Bhs. Mein Hauptproblem war jedoch der, subjektiv empfundene, mangelnde Halt. Natürlich muss man in einem Bikini da Abstriche machen, da zumindest ich nicht möchte, dass das UBB einschneidet. Aber auch die Konstruktion finde ich nicht optimal, da UBB und Träger im Rücken keine U-Form bilden, wie das bei der Konstruktion von BHs für größere Größen meist der Fall ist. Stattdessen ist das UBB gerade und die Träger setzen einfach an. Dadurch zogen meine Brüste die Körbchen nach unten und das UBB im Rücken leicht nach oben.

Cleo Tilly in 32FF 

Während der Pippa jedoch für einige Frauen sicher die richtige Wahl ist (solche die wenig Volumen am Steg brauchen, deren Volumen eher im oberen Bereich zu finden ist und deren Brüste recht fest sind), war der Tilly eine reine Katastrophe.
Ich bin immer wieder neugierig auf bügellose Wäsche, da ich mir das sehr bequem vorstelle, aber natürlich ist die Konstruktion eines solchen Oberteiles eine Herausforderung, wenn er auch Halt, Trennung und Form bieten soll. Der Tilly hat leider keines dieser Dinge geboten. Die Brüste wurden nur minimal angehoben, platt gedrückt und ich hatte eine Einbrust, die einige Sportbhs vor Neid erblassen hätte lassen. Das 'Körbchen' war unglaublich breit, 23 cm um genau zu sein. Zum Vergleich: Der Pippa hat in der selben Größen eine Bügelbreite von 16 cm. Auch der 'Steg' tut nichts um zu verhindern, dass eine Einbrust entsteht, da die beiden Stoffdreiecke einfach überlappen und nicht mal ansatzweise am Körper anliegen. Zu allem Übel rollt sich das UBB bei mir auch vorne ein, wahrscheinlich weil es etwas zu weit ist. Meiner Meinung nach ist der Tilly nur einen Blick wert, wenn mensch eine sehr ausgeprägte Breitbrust hat also normalerweise sehr weite Bügel braucht und eine flächige Brustbasis hat.

Der obere Teil des Pippa ist nach unten gefaltet
Die Höschen fielen sehr unterschiedlich aus obwohl sie beide als 40 deklariert waren. Der Pippa Fold Down Brief war eher eine recht große 40 während der Tilly Gathered Bikini Brief eine 38 ist. Der Schnitt beim Tilly war grundsätzlich weniger bedeckend als der des Pippa. Ich empfand das Umfalt-Teil am Pippa auch als zu weit, wenn nicht umgeklappt. Was allerdings zu erwähnen ist, dass die Höschen an mir einigermaßen gut saßen. Mein Po geht nämlich eher in die Breite und so sammelt sich hinten am Zwickel oft überschüssiger Stoff, wenn es sonst bequem passt.
Nun aber zum erfreulichen Teil der Bestellung, den Freyas. Bestellt habe ich Freya St. Louis, Freya Hello Sailor und Freya Fever jeweils in 32FF und Höschen in M und L.

Freya St. Louis in 32FF 

Freya Hello Sailor in 32FF
St. Louis und Hello Sailor sind beide zweiteilige Half Cup Schnitte, die Freya Sweetheart nennt. Bikinis im Sweetheart Schnitt gehören zu Freyas Bestsellern und sind fester Bestandteil jeder Swimwear Kollektion. Auch den Fever gibt es als Sweetheart, ich wollte jedoch den Plunge ausprobieren. Die süßen Herzchen sind vom Schnitt her gepaddeten Freya Halfcups aus den Bh-Sortiment sehr ähnlich und ich denke, darin liegt auch der Erfolg des Schnittes begründet. Die Bügel sind eher schmal und in den Cup passen auch hochreichende Brüste. Der Steg liegt nicht 100% an bei mir, allerdings ist das Problem bei weitem nicht so krass wie beim Cleo Pippa. Die UBBs und Cups empfand ich als größengetreu. Die Form ist apfelig rund und leicht nach oben gepusht.

Freya Fever Plunge in 32FF 

Der Plunge bereitete mir einige Probleme. Das Körbchen fällt eine (knappe) Größe größer aus und das UBB gehört auch zu den engeren im Freya Repertoire. Dadurch, dass das Körbchen etwas zu groß war, warf der Bh Falten entlang der Längsnaht des Körbchens, etwas was George liebevoll Triple Nipple nennt. Den Halt und die runde Form empfand ich als ansprechend allerdings hätte das Bikini Oberteil in 32F wahrscheinlich zur Mitte hin eingeschnitten. Ich finde nicht, dass der Bikini Plunge mit den Freya Bh Plunges vergleichbar ist, denn mit denen bin ich absolut inkompatibel, währen der Bikini Plunge, mal abgesehen von den Falten, gut saß. Den Fever gibt es übrigens auch als Halfcup.
Bei den Höschen habe ich die folgenden Modelle bestellt: (Fever) Low Rise Boyshort, (Hello Sailor) Bikini Short, (St. Louis) Low Leg Brief. Erstere sind meiner Meinung nach fast schnittgleich, fallen jedoch sehr unterschiedlich aus. Während der Bikini Short, wie auch der St. Louis, freyatypisch relativ groß ausfällt, fällt der Low Rise Boyshort größengetreu aus. Es schien mir auch als ob er aus einem festeren Material wäre als die anderen beiden.
Bleiben durfte dann natürlich nur einer, vielleicht könnt ihr euch ja denken welcher?




To celebrate that summer finally arrived in Germany I am going to do a review of bikinis I have ordered. Would it have made more sense to do so in the spring? Possibly. But at least this way you might get a bargain as some of the retailers already started there end of summer sales. In order of appearance I'll discuss the Cleo Pippa and Cleo Tilly as well as Freya St. Louis, Freya Hello Sailor and Freya Fever.
I am a big fan of Cleo and thus had high hopes for their first foray into swimwear. Unfortunately, I was disappointed.


Cleo Pippa in 32FF
The Cleo Pippa is a two-part half cup made of a rather stiff material with an abstract boat print. I ordered it in my usual Freya size 32FF, but the fit was off. The center gore didn't tack as is was too wide and the cup did not offer enough space close to the gore for my narrow-set boobs. Because of that my boobs pushed the gore further outwards. While the cup size was right it looked as if I couldn't completely fill it due to the gore not tacking. The form it gave was nice and rounded, but not as perfectly as a normal Cleo bra. However, my main issue was that I didn't feel secure. I felt that my breasts were too heavy and pulled down the bikini top in front which made the band ride up in the back. This could have been remedied with a tighter band but I prefer a slightly looser fit in bikinis as I don't like the look a band that cuts into the tissue at my back gives me. Also, notice the difference in construction between the Freya half cups and the Cleos. The Freyas have a u-shaped back, as used in most DD+ bras, which I belief to give more support while the Cleos' straps are attached to a straight band. Do you see what I mean?

Cleo Tilly in 32FF


While I can see the Cleo Pippa working for women whose boobs are fuller on top, who have firm breasts and who don't mind a wider (or to be honest, average-sized) gore, the Cleo Tilly's construction is a disaster. Admittedly, constructing a wireless bra that gives support, a nice shape and separates the boobs is not a small feat, but this one did nothing for me. The cup section is far too wide (23 cm). In comparison, the Pippa in the same size had a wire width of 16 cm. The look is quite minimized as there is little forward or upward projection. I also have a massive case of uni boob as the triangles in front overlap and are sewn together and thus can't tack. In addition, the band curls slightly inwards at the front, which just looks strange.

The Pippa is folded down in this picture

Despite ordering both panties in 40, the Pippa Fold Down brief was very generous while the Tilly Gathered Brief was a true 38. The fit was surprisingly good for me as I often have trouble with too much fabric in the crotch area in the back, due to my wide butt. I also found that the fold down section of the Pippa brief was a bit floppy and didn't stay up, but that might be due to the panties being a little big on me.

Freya St. Louis in 32FF


Freya Hello Sailor in 32FF
The St. Louis and Hello Sailor bikini tops from Freya are two-part half cups. Freya calls this particular style 'sweetheart' and it has been a stable of their swimwear collections for quite some time. The Freya Sweethearts are pretty similar in construction to their half cup bras. They give a nice rounded shape and provide a decent amount of uplift. The center gore could have been a bit narrower and it doesn't perfectly tack but this doesn't influence the support it gives much. They were both true-to-size in the cup while the bands were a little on the loose side, as Freya bands tend to be.

Freya Fever Plunge in 32FF

The plunge gave me a little grief. The Fever is also available in a half cup style, but I wanted to try the new plunge. While it did a good job separating my boobs and providing support, there was some wrinkling in the cup, which according to George looks like a third nipple. I feel the cup was rather generous, but down-sizing probably would have meant that the bikini top would have cut in on the inside of my boobs. I don't think that the plunge swimwear style is constructed the same way as Freya's plunge style in bras as I am incompatible with that one. The band was slightly tighter than the sweethearts.
The bottoms I ordered were the (Fever) Low Rise Boyshort, (Hello Sailor) Bikini Short and (St. Louis) Low Leg Brief. The first two were pretty similar in construction but sizewise rather different. In the past I have found that Freya panties in general are pretty generous and I often can get away with an M but this wasn't the case in the Low Rise Boyshort. It also seemed to be made of a sturdier material. The Low Leg Brief also fit well in an M.
So which one did I keep? Well, maybe you'd like to guess? I'll give the answer in the comments.

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Pack die Badehose ein...

Eigentlich ein wenig zu spät um noch über Bademode zu schreiben - die Saison ist, wie bei anderen Klamotten auch, deutlich verschoben. So wie kurz nach Weihnachten die Frühjahrskollektion in die Läden kommt, ist die angedachte Hauptverkaufszeit für Badesachen ca. Februar bis April. Tatsächlich denkt man selber aber irgendwie immer erst dran, wenn es quasi zu spät ist, also wenn man dringend was für den Urlaub oder den Badesee braucht.

Dabei sind ja gerade Badeklamotten schwierig - zum einen wegen der Passform. Sobald man nicht mehr in die Standardkonfektionsware paßt, die nur nach Konfektionsgrößen ausgewiesen wird, hat man ein Problem. Bademode in BH-Größen, zudem in den 'exotischeren', kann man in Deutschland auch bisher fast nur online bestellen. 
Zum anderen ist Bademode ja auch Oberkleidung, d.h. man muß den Stil mögen und sich drin wohl fühlen. 

Für mich war die Kombination aus beidem jahrelang Grund überhaupt gar nicht baden zu gehen. Meine Badesachen, ein Sportbadeanzug von Adidas und ein Tankini von HIS hatten nur so ein Brustfutterband, das meine Brüste natürlich gar nicht hielt. Das unpassende Bikinioberteil von Hunkemöller (42=85F) hielt auch nicht besser. (Eher im Gegenteil) Dazu kam, daß ich lieber mehr als weniger Klamotten getragen hätte, denn so fand ich, eine Bikini-Figur hatte ich nun wirklich nicht.

Das ist eine Körperwahrnehmung, die ich wohl mit vielen Frauen gemeinsam hatte - Bikini, das ist was für junge, schlanke, sportliche Mädchen. Sobald man irgendwo nicht mehr straff ist, Tigerstreifen hat oder ein paar Röllchen, sollte man auf bedeckendere Sachen ausweichen, so eine weit verbreitete Meinung.

Im Endeffekt macht man sich damit eigentlich auch nur das Leben schwer, denn das heißt dann, daß man glaubt sich verstecken zu müssen statt das schöne Wetter zu genießen, sich irgendwo an den See zu legen und ein bißchen zu entspannen. Passende BHs sind ja schon ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum guten Körpergefühl, aber ich fand richtige Badesachen fast noch ausschlaggebender.

Nachdem ich die Busenfreundinnen entdeckt hatte, habe ich daher einige Zeit damit zugebracht, Badesachen zu sammeln. Ganz schön viele im Verhältnis zu meinen ersten BH-Käufen und auch im Verhältnis zu meinen Badeausflügen. Derzeit befinden sich in meinem Fundus drei Bikinis und zwei Tankinis, wobei mir, fairerhalber gesagt, von den Bikinis einer gar nicht paßt und einer nur so lala. Aber immerhin.

Trotzdem habe ich lange immer nur die Tankinis getragen; in mehr Stoff fühlte ich mich irgendwie sicherer. Irgendwann war es dann aber endlich so weit und der Bikini kam auch endlich mal zum Einsatz. Eigentlich aus ganz praktischen Gründen. Man kann so ein Ding schneller an und ausziehen, es nimmt weniger Platz in der Tasche weg (okay, zugegeben, soviel macht das dann auch nicht aus) und es ist echt ein schöner Bikini. Das war vermutlich der Punkt, warum ich mir dann dachte: jetzt oder nie.

Und Tatsache, ich fühlte mich auch nicht signifikant mehr oder weniger bekleidet als sonst.

Freya Supernova Bikini (2010)

Was mich zur nächsten Problematik bringt - denn auch wenn man seine "Da muss aber überall Stoff sein-Einstellung" überwunden hat, braucht man ja immerhin auch noch einen gut passenden, gut gefallenden Bikini.

Tja, verflixt.

Es ist zugegeben leichter als mit einem Tankini - eine Badekleidungsvariante, die es immer noch nicht so richtig ins Spotlight geschafft hat und daher eher selten zu bekommen ist (siehe auch meine Ode an den Panache Monroe Tankini und meine Klage über seine Nachfolge in Form des Freya Page) - aber immer noch schwer genug.

Der oben gezeigte Freya Supernova - eine Reihe von James Bond-inspirierten Schnitten, die IMO im 'Magic' ihr Ende gefunden hat - stammt aus der Kollektion von 2010, wenn ich mich recht entsinne. Ich weiß nicht mal ob es den Schnitt noch gibt. Statt dessen wurde letztes Jahr von Freya ein sog. "Plunge-Schnitt" eingeführt, den es bis JJ gibt, der aber weder plungeig ist noch in der Passform überzeugend. Ganz häufig wirft er an den Nähten Falten die wie Extra-Nippel aussehen; zudem kommt der Steg (freyatypisch) oft nicht ans Brustbein ran. 

Sonst hat sich Freya offensichtlich recht stark auf den gepaddeten Sweetheart-Schnitt (bis GG) und einen Neckholder (bis GG/H) zurückgezogen.

Fantasie und Panache bestechen durch ... erm... eher konservative Designs. Überhaupt ist das Problem, daß die schönen Sachen eher nur so im für die Marken 'üblichen' Größenspektrum gibt, also bis G oder GG, darüber wird die Luft recht schnell dünn. Bikinis oberhalb UBB85/38 sind quasi gar nicht zu bekommen. Ich glaube, wenn ich dringend eine neue Badeklamotte bräuchte würde ich momentan am ehesten bei Bravissimo, Cleo oder Curvy Kate gucken oder was ganz simples in schwarz kaufen.

Welche Badeklamotten habt ihr? 
Gibt es was aus der aktuellen Kollektion womit ihr liebäugelt?





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News: Cleo Swimwear ab Sommer 2013

Ich habe eben bei Lingerie Buyer gelesen, daß Cleo by Panache ab Frühjahr 2013 eine Bademodenkollektion herausbringt, Größen: D-J ab 28/60er Band.

Namentlich genannt werden drei Designs: Hattie, Tilly und Betty.
Neben einem brandneuen gepaddeten "Twist-Bandeau-Style" wird es Oberteile geben die auf dem Lucy-Schnitt basieren und Tankinis. Mehr Infos bei Lingerie Buyer (kostenlose Registrierung erforderlich).

Cleo Betty | Bildquelle: Cleo by Panache
In English:
I've just discovered, that Cleo by Panache will launch a swimwear collection in Spring 2013. Sizes D-J, beginning with a 28 bandsize.

There will be at least three designs: Hattie, Tilly and Betty.
Apart from a "brand new twist bandeau style with supportive foam cups" there will be bikini tops based on the Lucy-Style and some tankini tops. More Infos at Lingerie Buyer Website. (Free registration neccessary)

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Tankini-Drama: Kein Page für mich!

Langsam aber sicher rückt der Frühling näher. Der erste Kaffee im Freien ist getrunken, die Sonnenbrillen-Situation ausgecheckt, die Winterjacke schon fast auf dem Weg ins Sommerquartier... dann kann man sich ja langsam mal Gedanken über die Bademode des Jahres machen, oder?

Vor zwei Jahren gab es in der Swimwear Kollektion von Panache einen Schnitt, von dem ich dachte, daß er Schule macht - ein Neckholder-Tankini bis H-Cup, etwas länger geschnitten als sonst üblich und unglaublich kleidsam. Von den Designs war eins ganz okay (Amalfi) und eins ideal (Monroe)... Was soll ich sagen? Es ist Liebe! Meine ganze Freude über den Panache Monroe Tankini kann man in meiner Ode an ihn nachlesen.

Nun war ich aber natürlich fest davon überzeugt, daß Panache an dem Schnitt festhält - da er sich in meinen Augen mehr als bewährt hatte. Doch das nächste Jahr zog ohne Neckholder-Tankinis ins Land und auch diese Saison wurden meine Hoffnungen enttäuscht. Nachdem es erst mal so gut aussah! Schon recht früh entdeckte ich nämlich in den Vorschauen auf die Sommerkollektion 2012 diese hitverdächtige Kreation namens Page:



Nun ist Page aber nicht - wie es aussieht - ein Tankini, sondern leider ein Badeanzug im Kleidchen-Stil. Mir ist völlig unklar, warum das so entschieden wurde; Einteiler sind schließlich nicht nur hölleunpraktisch (z.B. wenn man sich mal das Näschen pudern gehen muß), nein, sie sind auch problematisch bezüglich der Passform, weil sie meistens für eher kleinere Frauen geschneidert werden. Wie auch bei Bodies oder Basques (Corsagen) ist der Anzug oft zu kurz für größere Frauen und/oder längere Oberkörper, wodurch alles spannt, kneift, die Bügel des integrierten BH-Teils nach unten gezogen werden usw. usf. Kurz: Es ist eine Katastrophe, die man ganz supereinfach dadurch umgehen könnte, daß man sowas als Zweiteiler produziert.
Echt, ich - versteh - es - nicht - !

Aber damit nicht genug! Mein auf Amalfi und Monroe folgender Optimismus, daß ab sofort das H-Cup die neue magische Grenze nach oben bildet (mittlerweile endet kaum noch ein Panache-BH-Modell bei G) war wohl auch etwas verfrüht. Der Page wird, wie eigentlich alle der eher 'modischeren' Kreationen, nur bis G-Cup angeboten - obwohl es noch zwei andere Neckholder-Badeanzüge gibt, die bis J-Körbchen produziert werden: ausgerechnet die beiden in meinen Augen potthäßlichen Natalie und Suzette.

Irgendwie unbefriedigend... findet ihr nicht?

Nebenbei frage ich mich auch, ob es vielleicht nicht genug Nachfrage nach Tankinis gibt... oder ob der spezielle Neckholder-Schnitt gefloppt ist? Oder ob ich vielleicht einfach komisch bin, weil ich mich in einem Bikini irgendwie zu nackt fühle? 
Apropos: Was bevorzugt ihr? Badeanzug, Bikini oder Tankini? 


Cinderellas Stiefschwestern: Natalie (links) und Suzette (rechts)







Comments:

Miarose:
Hast du den Post schon gesehen: http://undressedtoimpress.word... ?
Sie schreibt, dass das netzartige Untermaterial sehr dehnbar ist, vielleicht klappt das. Ich denke, dass eine erfahrene Schneiderin die mit Badeanzugstoff umgehen könnte auch das Mesh vom Unterteil abtrennen könnte. Das dürfte dann allerdings teuer werden.
george:
Danke für den Hinweis auf den Blog-Post. Guck ich mir gleich mal an.
Allerdings eher aus Interesse, denn auch wenn die Längeproblematik sich lösen ließe,  fehlen mir immer noch zwei Cupgrößen...
Miarose:
*Schäm*, nicht gesehen, dass es der nur in kleinen Größen hergestellt wird.
george:
So aufmerksam liest du also meine Beiträge. ;-)
garfield83:
 Tankinis finde ich toll, Einteiler auch. Ich finde einfach nicht, dass ich eine Bikinifigur habe und halte mich lieber etwas bedeckter. Allerdings bin ich allgemein der Meinung, dass ein Bikini gross genug sein muss, sonst kann frau genau so gut nackt bleiben.
george:
Wieviel Stoff man braucht um sich wohl zu fühlen, ist einfach individuell unterschiedlich. Ich finde Tankinis halt besser für mich - und wundere mich, daß das immer noch nicht im Mainstream angekommen ist. :D
 Linda Peters:
Ich bin Bikini-Trägerin, würde aber auch einen Tankini tragen, wenn es denn schöne gäbe. Ich kann auch überhaupt nicht verstehen, warum die nur Badeanzüge in Rentner-optik verkaufen.  Der Monroe war auf jeden Fall ein wirklich tolles Teil. Hätte ich sicher auch gekauft.
george:
Die Geschmäcker sind halt verschieden und es scheint Menschen zu geben, die florale Muster chic finden und nicht altmodisch. Die ästhetische Einschätzung ist vielleicht in Großbritannien auch ein bißchen Queen-geprägt...
Nichtsdestotrotz gibt es hin und wieder schon ganz fancy Teile... die Neptune-Reihe von Freya fand ich z.B. auch großartig.
beautyjagd:
Ich bin schon immer eine Liebhaberin von Badeanzügen gewesen - also nicht den sportlichen oder den trutschigen, sondern denen in einem eleganten/klassischen Stil. Ist auch gar nicht so einfach, was zu finden. Glücklicherweise sind Einteiler ja seit einigen Sommern wieder "in" und damit die Auswahl größer geworden. Diesen Sommer steht mir die Suche noch bevor.  
george:
Dann wünsch ich dir schon mal viel Erfolg bei der Suche. Ich finde es enorm wichtig, daß man sich beim Badengehen wohl fühlt - immerhin trägt man sonst in der Öffentlichkeit meist mehr Klamotten.
Wenn du jetzt größentechnisch nicht so eingeschränkt bist, ist was Elegantes auf jeden Fall aufzutreiben. Worauf ich auch sehr stehe, sind so Pin-up-Styles, die es häufiger mal gibt. Leider nicht mal ansatzweise in einer Größe, die für mich in Frage kommt. *schmoll*

Mchen:
bei bravissimo gibts monroe in braun. aber auch nur als einteiler.
http://www.bravissimo.com/prod...
george:
Cool, danke für den Hinweis. Das hatte ich noch gar nicht mitbekommen...

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Fräulein Annie geht schwimmen...

Eben entdeckte ich ein Promovideo für Fräulein Annies Bademoden-Kollektion 2012  über das ich mich ziemlich amüsiert habe...

 Voilà:
Die britische Cover-Band The Spinettes singt "Schöner fremder Mann"
in Retro-Badeanzügen und mit heftigem englischen Akzent...


Manchmal frage ich mich schon, weshalb von Retro-Mode, Space-Age-Design oder Nostalgie-Artikeln eine so große Faszination ausgeht, daß größere Anteile der Bevölkerung sich möglichst ausschließlich mit Dingen längst vergangener Jahrzehnte umgeben und wie bescheuert Vintage-Teile ansammeln: Lampen, Sofas, Klamotten, Geschirr... Hauptsache alt, Hauptsache schrabbelig. Es ist schon eine komische Art von Geschichtsaneignung... nichtsdestrotrotz erliege ich der Faszination auch regelmäßig.

Manchmal treibt der Retrokult aber schon auch seltsame Blüten. Gestern ging ich beispielsweise an einem Laden in Friedrichshain vorbei, der offensichtlich jeden (sic!) Freitagabend Denn sie wissen nicht was sie tun zeigt. Ich glaube es war die Tussy Lounge, ein Bargaleriefriseur auf der Sonntagsstraße. Irgendwie finde ich das befremdlich...

Nun, wie auch immer, Fräulein Annie ist ein relativ neues Label, das letztes Jahr von einer in Deutschland geborenen Londonerin gegründet wurde. Es hat sich ganz der Herstellung glamouröser Retro-Unterwäsche verschrieben und bietet diese in Größen 36-46 und Cups A-G an.
Leider gibt es keine Angaben zu den Unterbrustbändern.
In der deutschen Pressemitteilung werden die UK-Cup-Größen übrigens in A-I übersetzt...

http://www.frauleinannie.com

Selbstbeschreibung:
Fräulein Annie ist aufregend neue Lingerie für Frauen, die mehr von ihrer Wäsche erwarten: sie ist wunderschön und glamorös als auch funktional und stützend.

Jede Kollektion bietet eine Auswahl an stilistisch schönen Modellen - ob für den besonderen Anlass oder den Alltag. Von Grösse 36 bis 46 und Körbchengrösse A bis I, Fräulein Annie hilft jeder Frau, nicht nur fantastisch auszusehen, sondern sich auch so zu fühlen!


Ich habe noch nicht herausgefunden, wo man die Sachen kaufen kann, aber ich bin schon mal gespannt, wie sich die Marke entwickelt...

EDIT 21. September 2011
Die Informationspolitik von Fräulein Annie ist katastrophisch. Keinerlei Updates auf der Website. Dafür kann man sich die Verkaufsstellen auf Facebook zusammenklauben. Aktuell sieht es aus wie folgt...

Deutschland
Berlin (Prenzlberg): Mademoiselle Mimi | http://www.mlle-mimi-dessous.de
Köln: Secrets of Eve - Reizend Anziehend | www.secrets-of-eve.de

Belgien
Leuven: Carissma | http://carissima.be

Österreich
Innsbruck: Rosebud | Facebook-Seite

UK
Figleaves | figleaves.com

Hepburn and Leigh | www.hepburnandleigh.co.uk


Fühlt ihr euch in Versuchung geführt 
oder lassen euch Retro-Produkte jeder Art völlig kalt?

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Endlich Plus-Size Bademode: Elomi Swimwear Launch 2012

Ich habe eben bei Lingerie Buyer eine Ankündigung von Elomi Bademode für 2012 entdeckt und mich total gefreut. Die Freude muß ich direkt mit euch teilen! 

Elomi ist eine Plus-Size-Linie der Firma Eveden, zu der auch Freya, Fauve und Fantasie gehören.
Elomi kombiniert große Cups mit größeren Unterbrustbändern, produziert also schöne, komfortable und stabile BHs für kräftigere Frauen. Neben normalen Bügel-BHs bietet Elomi auch einen Sport-BH, zwei Basques (Corsagen) und einen Strapless Bra an, also Teile die überhalb des Unterbrustbandes 38/85 nicht zu finden sind.
Mit der Einführung von Bademode schließt Elomi endlich-endlich eine weitere große Lücke im Angebot.

Bisher wurden Frauen mit großen Brüsten im Plus-Size-Bereich kaum bis gar nicht berücksichtigt. Neben dem CurvyKate-Ableger Fulfilled, hat Evans derzeit noch ein paar ganz süße Teile bis Kleidergröße 60 und F/G-Cup im Angebot. (vgl. Beitrag Bademode in BH-Größen) Sonst wird das Angebot mit großen Cups überhalb des Unterbrustbandes UK-38/EU-85 aber schlagartig dünn. Ein paar Basic-Teile sind noch bis UBB UK-40/EU-90 erhältlich, aber darüber sieht es wirklich dunkel aus. So als würden/sollten Frauen mit ein paar mehr Pfunden auf den Rippen nicht baden gehen. Eine Frechheit!


Nun steht zu hoffen, daß sich das ab nächstem Jahr endlich ändert, wenn auch vermutlich nicht schlagartig.

Ganze vier Teile sind in der Vorschau bei Lingerie Buyer* zu bewundern:
Isis, ein schlichter Bikini in schwarz oder lila mit einem hochgeschnittenen Unterteil oder einem Röckchen zu kombinieren sowie zwei Tankinis, der eher körperbetonte Madeira und der kleidchenartige Yara. (Madeira soll es auch noch in einer ähnlichen Form geben. Außerdem beinhaltet die Reihe einen Kaftan in den Größen M bis 2XL)
Zum produzierten Größenbereich konnte ich leider noch noch nicht viel in Erfahrung bringen. Es heißt, die Sachen werden bis Größe UK 26 = EU 54 erhältlich sein. Sobald ich mehr weiß, liefere ich die Info nach...


Madeira by Elomi via LingerieInsight
Yara by Elomi via LingerieBuyer

Und, was meint ihr dazu?
Ungetrübte Freunde oder doch eher das Gefühl, 
daß die ganze Sache zu langsam voran geht?
Könnt ihr mit den Designs was anfangen?

_________________________________________________________________
*Kostenlose Registrierung erforderlich



EDIT | 11. September 2011:

Es gibt nun Informationen zum Größenspektrum.
Der Swim Bra aka Bikini-Oberteil wird in den folgenden BH-Größen angeboten:
36-40 E-HH, 42 DD-HH, 44 DD-H, 46 DD-G
(UBB-Übersetzung: 36=80, 40=90, 42=95, 44=100, 46=105)

Tankinis und Unterteile: Konfektionsgröße 16 - 26 (UK) / 44 - 54 (EU)


Wer sich jetzt - wie ich wundert - warum die Tankinis nur mit Konfektionsgrößen ausgezeichnet werden, dem sei gesagt: die sind so konzipiert, daß man sie über das Bikinioberteil ziehen kann/soll. Ich weiß jetzt nicht, ob ich laut SCHIEBUNG! schreien soll oder ob das tatsächlich eine geniale Sache ist. Fest steht jedenfalls, daß man damit drei Teile statt zwei kaufen muß. Und das ist doch schon eher suboptimal. Was meint ihr?

Dank omega6 gibt es hier noch mehr Infos:
Busenfreundinnen: Elomi Swimwear-Allgemein
Busenfreundinnen: Elomi Swimwear-Markenforum

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Ode an den Panache Monroe Tankini ♥

Wie ihr vielleicht schon so ein bißchen zwischen den Zeilen herausgelesen habt, waren Badeklamotten für mich lange Zeit ein absolutes Alptraum-Thema.  Ich habe mich mit labberigen F-Cup-Bikinioberteilen von Hunkemöller rumgeschlagen, mit zu kurzen Sport-Badeanzügen, die immerhin über ein Brustfutter verfügten, und natürlich habe ich nach Tankinis gesucht - lange ohne Erfolg. Jenseits von B/C-Einheitssoftcup-Größen war nichts zu finden.
Irgendwann bin ich dann mehr oder weniger zufällig über das Unterwäsche-Angebot von Ebay UK gestolpert und habe dort immerhin G-Cup-Tankinis entdeckt. Mein erster Tankini von Panache, ein Paradiso in 36(=80)G war allerdings prompt ein Reinfall. Das Hemdchen war zu weit und zu kurz, eine wirklich ungünstige Kombination; die Cups des eingebauten BHs zu klein und das Unterbrustband zu elastisch.

Der nächste Versuch (ein schwarzer Panache Sorrento in 34J) war mir zu groß im Cup und doch recht knapp,  also eng und kurz, im Körperteil...
Es verging ein weiteres Jahr bis Panache die Monroe Serie herausbrachte - eine saisonale Reihe im Retro-Stil mit weißen Punkten auf dunkelblauen Grund und roten Bändchen, Nachfolger des von mir ausgiebig bewunderten St Ives Designs (2009). Während bei St. Ives (und vergleichbaren Designs) bei G-Cup Schluß gewesen war, gab es den Monroe Tankini revolutionärererweise bis H-Cup.
Nachdem ich einige Monate um ihn herumgeschlichen war, habe ich ihn schließlich in letzter Minute noch im Ausverkauf ergattert. Leider waren die passenden Draw-Side-Höschen zu dem Zeitpunkt schon vergriffen. :(
Anfangs war ich etwas skeptisch, ob das schöne Design auch praktikabel ist, soll heißen, ob es in Halt, Form und Tragekomfort überzeugt. Ich hatte auch die Befürchtung, daß die Punkte sehr auftragen.
Umso angenehmer überrascht war ich, als sich meine Ängste als unbegründet herausstellten.

Die Form des Oberteils ist sehr schmeichelhaft; es ist relativ lang und bei mir genau richtig eng - es liegt an, ohne hochzurutschen. Der Neckholderträger betont die Schultern, was figur-ausgleichend kurvig wirkt. 
Achtung: Mein Oberteil hat die UK-Größe 34H. Meine BH-Größe liegt zwischen 34H und 32HH.  34 entsprichte einem 75er Unterbrustband, 32 einem 70er. Von meinen Brüsten mal abgesehen entsprechen meine Maße obenrum (Schultern, Taille, etc.) etwa einer Konfektionsgröße 42. 36GG wäre mir vermutlich schon zu weit!

Der Praxistest ergab, daß sich das Oberteil auch für den Weg zum Badesee eignet, der integrierte BH-Teil sorgt für guten Halt und zaubert eine schöne Form. Ich fühlte mich im, am und unterwegs zum Wasser gut angezogen. 

Und so sieht das BH-Innenteil des Tankinis aus: 

Maße:
Länge des Unterbrustbandes im lockeren / maximal ausgedehnten Zustand
72 cm / 96 cm (Haken bis äußerste Öse); trotz großer Dehnbarkeit ist der Halt ganz gut
Verschluß: 3 x 2 Häkchen
Länge des Tops hinten (UBB oben bis Saum): 36cm
Länge des Tops vorne (Steg unten bis Saum): 31cm
Einfache ungedehnte Breite des Tops auf Höhe des roten Bandes: 38cm
Einfache ungedehnte Breite des Tops auf Höhe des Saumes: 44cm

2010 war der Schnitt in einem anderen Muster auch noch in der Amalfi-Serie vertreten.
Ich habe natürlich damit gerechnet, daß er dieses Jahr in anderer Form wiederkommt, aber zu meinem großen Erstaunen gibt es diese Saison kein Neckholder-Tankini-Modell von Panache. Das diesjährige Retro-Sailer-inspirierte Modell Lucille ist zu allem Überfluß auch wieder nur bis G-Cup erhältlich.
Nur bei den Badeanzügen wurde der Schnitt aus der Monroe-Serie offensichtlich übernommen: beim Modell Loren, das wegen seines floralen Musters, bei mir in die Kategorie "Geht gar nicht" fällt. Abgesehen davon, daß mir Badeanzüge in 99% aller Fälle zu kurz und am Po zu eng sind...
Ich bin ehrlich gesagt ganz schön enttäuscht davon, daß es der Schnitt nicht ins reguläre Sortiment geschafft hat. 

WHY, OH WHY, PANACHE?!
Was ist eure Lieblingsbadeklamotte?
Habt ihr auch einen Bikini/Tankini/Badeanzug, das unbedingt zurück ins Sortiment muß?

Die Geschwister meines Tankinis:

Quelle der Bilder: Panache


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Bademode in BH-Größen

So, nach viel Rumgelaber über das desaströse Angebot auf dem deutschen Markt, komme ich endlich zum Thema das mir eigentlich am Herzen liegt: Bademode in BH-Größen!

Ja, es gibt sie, die gut formende, stützende Badebekleidung jenseits der Standardgrößen, in der man sich einfach wohl- und nicht wie ein Alien fühlt, und sie ist auf dem Vormarsch!
Leider ist es immer noch  nicht so, daß man überall auf ein großes Größensortiment zurückgreifen kann; gerade in richtigen Läden sieht es oft noch ziemlich duster aus. Besonders schlecht stehen die Chancen bei Bekleidungsketten, die sich an der breiten Masse ausrichten; dort endet das Alphabet meist bei D oder eine größere Brust muß sofort auch mit einem größeren Unterbrustumfang einhergehen.
Wenn man nicht online einkaufen möchte und D+Körbchen braucht, muß man sich immer noch an kleine und meist recht teure Wäschefachgeschäfte wenden. Allen, die sich das leisten können und die Möglichkeit haben, sei es sehr ans Herz gelegt, live einzukaufen. Verschiedene Größen und Modelle direkt hintereinander probieren zu können spart viel Zeit und Nerven.

Aber auch wenn kein gut sortiertes Fachgeschäft in der Nähe ist, hat man immer noch die Möglichkeit, im Internet zu bestellen. Vor allem Bikinis in BH-Größen sind mittlerweile relativ einfach zu bekommen.

Dieser Neckholder-Bikini von Bonprix mit Bügeln und gemouldeten Cups ist beispielsweise im Größenbereich von 70-90B-G und neun (!) Farben erhältlich. Kostenpunkt: zwischen 24.90 und 29.90 Euro.

Bildquelle: Bonprix
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Dieses Modell der auch in Deutschland vertretenen skandinavischen Unterwäschekette Change wird in den Größen 65-75 B-J (!) produziert, heißt Manila und kostet im Onlineshop 39.95€.

 Bildquelle: Change
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Neben Bonprix und Change kann man auch bei Hunkemöller oder Otto Glück haben. Daneben gibt es auch in Deutschland schon viele (Online-)Shops, die ausländische Marken importieren, beispielsweise Dessous Danielle oder Lace.

Spätestens wenn man aber über den deutschen Tellerrand hinaus ins europäische Ausland, vor allem nach Großbritannien guckt, eröffnet sich ein Paradies von schönen und günstigen Badeklamotten in allen erdenklichen Größen.

Die auf Plus Sizes spezialisierte britische Bekleidungskette Evans bietet beispielsweise diesen traumhaft hübschen Badeanzug in den Größen 14-32 (Konfektionsgröße 42-60) in Kombination mit den Cups C/D, DD/E und F/G an. Kostenpunkt: unglaublich günstige £25 (umgerechnet ca. €28.50) plus £5 Porto.

Bildquelle: Evans
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In der Basic-Serie Anna der britische Marke Panache gibt es mehrere Bikini-, Tankini und Badeanzug-Variationen im Größenspektrum zwischen 28-40 (Unterbrustband 60-90) und Cups D-K. Die Anna-Reihe ist in den Farben schwarz, himbeer und hellblau erhältlich und kostet zwischen 31 (Bikinioberteil) und 46 (Badeanzug) Pfund, umgerechnet ca. 35 bis 52€.

Bildquelle: Panache
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Ein eindrucksvolles Beispiel, was die richtige Größe bewirken kann, gibt es bei den Busenfreundinnen: Vorher-Nachher. Man muß dazu sagen, daß der Freya Badeanzug kein besonders gutes Beispiel ist. Ein richtig sitzender Bikini/Tankini/Badeanzug mit Körbchen sollte die Brust ähnlich gut anheben wie ein passender BH.

Freya Paris Bandeau Tankini,
Gr. 32-34D-GG, 36G, 38FF (=Unterbrustweiten 70-85)
Kostenpunkt: ca. £45.99

Bildquelle: Freya

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Die Qual der Wahl: Bikini. Tankini. Badeanzug

Die erste Überlegung bei der Suche nach geeigneter Badebekleidung ist traditionell die Frage: Bikini oder Badeanzug oder auch: Wieviel Haut willst du zeigen?

Leider ist die Geschmacksentscheidung häufig nicht die ausschlaggebende - denn man muß ja aus dem eher spärlichen Angebot das beste Ergebnis für den eigenen Körper herauspicken.

Es gibt kaum einen Bekleidungsbereich... vielleicht neben der erotischen Wäsche... der so auf Einheitsgrößen setzt wie die Bademode. Badeanzüge werden häufig nur nach Konfektionsgrößen hergestellt und verkauft - also etwa in Größe 36 oder 42. Der Halt für die Brüste soll - falls daran überhaupt gedacht wurde - entweder von einem integrierten Brustgummi gewährleistet werden oder von einer Einheitscupgröße. Von diesem Umstand zeugt auch die Tatsache, daß auf den Websites des einschlägigen deutschen Versandhandels - zumindest in der Rubrik Badenanzüge - keine Suche nach Cupgrößen möglich ist; selbst wenn dort mittlerweile Badeanzüge in verschiedenen Konfektiongrößen-Körbchen-Kombinationen angeboten werden!

Wer also auf mehr Form und Stütze angewiesen ist, muß wohl oder übel mit dem Bikini-Angebot vorlieb nehmen, bei dem das Größenangebot ein wenig besser aussieht. Meist bewegt sich jedoch auch hier die Auswahl im schon bei BHs üblichen Größenspektrum von A bis D mit einem Fokus auf die "normalen" Größen B und C.

Man muß allerdings zugestehen, daß sich das Bademoden-Angebot in den letzten Jahren enorm verbessert hat. Der erste Schritt war die flächendeckende Einführung eines Mix & Match-Systems für Bikinis, d.h. die geradezu revolutionäre Möglichkeit, Ober- und Unterteile frei zu kombinieren.
Die nächste große Errungenschaft war die Erfindung des Tankini (eine Wortneuschöpfung aus Tank-Top und Bikini), der die Mix&Match-Vorteile des Bikinis mit der Stoffmenge eines Badeanzugs kombinierte und zudem für alle, denen Badeanzüge zu einengend und vor allem notorisch zu kurz sind, eine brauchbare Alternative darstellt.

Hier eines der ersten Modelle, die man im deutschen Versandhandel gut bekommen konnte:
Ein leicht A-förmig geschnittenes Oberteil von Lascana, das in Kombination mit dem formenden, relativ hoch geschnittenen Unterteil "Problemzonen" kaschieren sollte.

Laut Hersteller: "unterhalb der Brust regulierbar. Herausnehmbare Cups." Zur Cup-Größe gibt es mittlerweile keine Angaben mehr. Ursprünglich war sie - wenn ich mich recht entsinne - mit B/C angegeben.
Erhältlich in den Konfektionsgrößen 36-54.


 Bildquelle: Lascana

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Der Freibad-Horror? Grundsätzliches zum Thema Bademode

Jedes Jahr, kurz nach Silvester, wenn die Winterkollektionen aus den Läden fliegen und durch die Frühjahrsmode ersetzt werden, taucht es wieder auf, das Schreckgespenst Bikinifigur: Leider nicht nur auf den Covern unzähliger Modemagazine, die schnelle Diäten und Fitnesstips anpreisen, sondern auch im eigenen Kopf. Das muß nicht unbedingt etwas damit zu tun haben, daß man seinen Körper nicht mag - gemeinhin hat man ja schon ein paar Jährchen Zeit gehabt, ihn mit allen seinen Vorzügen und Macken lieb zu gewinnen. Aber das heißt ja umgekehrt auch nicht, daß man den Gedanken besonders prickelnd findet, ihn nur leicht bekleidet den Blicken eines überkritischen Freibadpublikums preiszugeben.

Eine alte Outfit-Binsenweisheit besagt, daß Kleidung bisweilen wie eine Rüstung funktioniert; wenn man trägt, worin man sich wohl und sicher fühlt, strahlt man das auch nach außen aus. Nur wie läßt sich das auf die prekäre Freibad-Situation übertragen?

Das Problem ist nämlich häufig nicht nur, daß Badebekleidung eben aus wenig Stoff gemacht ist, sondern auch, wie der wenige Stoff am eigenen Körper aussieht. Manche Frau gerät ins Grübeln, ob es nicht doch vielleicht an seiner bestimmten Form liegen könnte, daß nichts so richtig passen will: Die Brüste sind zu klein, zu groß, zu hängend, der Hintern zu dick, zu flach, zu wenig straff, die Oberschenkel sind cellulite-geplagt und der Bauch zu umfangreich. Wer kennt sie nicht, die endlose Litanei der Imperfektion?
Und während Strand, Freibad und Badesee wie Damokles-Schwerter über einem hängen und die Aussicht auf ein weiteres Jahr im alten, unpassenden Badeanzug vorzeitige Sorgenfalten und graue Haare verursachen, blickt man dem herannahenden Sommer(-urlaub) statt mit unbändiger Vorfreude mit eher gemischten Gefühlen entgegen.

Nun ist aber die Goldene Regel des Brafitting:
Das Kleidungsstück muß sich dem Körper anpassen
nicht umgekehrt der Körper sich an ein Kleidungsstück!

Neben den vielen angenehmen Aspekten, die die Massenproduktion von Kleidungsstücken mit sich gebracht hat, hat sie leider auch den fundamentalen Irrtum produziert, das Angebot müsse direkt mit dem Bedarf identisch sein. Das heißt, was nicht hergestellt wird, wird auch nicht gebraucht - und wenn das nicht paßt, was man kaufen kann, dann ist man selbst im höchsten Maße unnormal.
Zugegeben, Konfektionsgrößen werden nach Durchschnittsmaßen berechnet und man kann davon ausgehen, daß ein großer Teil der Bevölkerung mehr oder weniger (vermutlich mehr schlecht als recht) in die angebotenen Kleidungsstücke paßt. Da aber jeder Körper einzigartig ist, gibt es eigentlich keine Frau, die nichts zu klagen hätte.
Gleichzeitig besteht ein Dogma der Selbstverbesserung: Die Frau als solche ist zwar immer (körperlich) imperfekt, sollte aber dennoch oder gerade deswegen alle denkbaren Versuche unternehmen, sich einem utopischen Schönheitsideal anzunähern. Aus irgendwelchen unverständlichen Gründen wird nun Schönheitsideal und aus dem Durchschnitt (oder von mir aus auch nur der Nachfrage) abgeleitetes Angebot ins eins gesetzt und daraus ein Minderwertigkeitskomplex konstruiert.

Bei genauerer Betrachtung offenbart sich also die Vorstellung, es könnte am eigenen Körper liegen, daß die auf einen Durchschnittswert zugeschnittene Konfektionsgröße nicht paßt, als ziemlich absurd. Immerhin legt man ja auch sonst Wert auf Einzigartigkeit und Individualität.

Der erste Schritt Richtung Wohlfühlen wäre also, sich nicht weiter mit Einheitsgrößen, die eigentlich niemandem passen, und dieser One-Size-Fits-All-Mentalität abspeisen zu lassen. 
Passende Badebekleidung, in der man sich wohl fühlt, ist aber auch keine utopische Forderung. Wenn man weiß, wo man suchen muß, stellt man schnell fest, daß es jenseits des Mainstreams bereits viel mehr Angebot gibt, als man zu träumen gewagt hätte.
Doch davon ein andermal mehr...

Weiterlesen bei: Bademode in BH-Größen

Rodeo Bikini von C & A - erhältlich in den Konfektionsgrößen 34-44; ohne Cup-Angabe.

Bildquelle: C&A


Klassischer Adidas-Badeanzug mit Ringerücken - erhältlich in den Konfektionsgrößen 34-46.
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Bildquelle: Sport Scheck

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