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Bademoden-Treffer: Bravissimo Sienna Neckholder-Bikini / -Tankini bis J-Cup

Ich habe schon wieder einen Rant über Badeklamotten angefangen. Weil: nörgeln ist einfach meine allerliebste Freizeitbeschäftigung. *seufz* Es ging um den Mangel an Auswahl in meinem Größenbereich und die Problematik des Designs, das mich überhaupt gar nicht anspricht. Und dann bin ich zufällig auf ein neues Modell bei Bravissimo gestoßen und hatte einen kurzen Heureka-Moment. Den wollte ich einfach mal teilen. Weil das Wetter so schön ist und ich meine Optimismusübungen in letzter Zeit sträflich vernachlässigt habe:


Das ist die Sienna-Serie von Bravissimo (exklusiv). Zur Passform kann ich natürlich noch nichts sagen, aber das Design ist schon ganz gut, oder? Der Wechsel zwischen kleinen und großen Polka-Dots ist IMO nicht so hundertprozentig gelungen, aber das ist Jammern auf hohem Niveau: solche Designs gibt es sonst meistens nur bis (höchstens) G-Cup.
Das Short-Unterteil finde ich besser als das Röckchen, aber es ist großartig daß es Auswahl gibt, auch was die Oberteile betrifft. Ich bin erst seit letztem Jahr zu den Bikiniträgerinnen übergelaufen. (In einem Anfall von: Ach egal!)
Nach meiner Frustration über die ganzen Blumenmuster und andere Muster-Gräßlichkeiten ist der Sienna wirklich ein Lichtstreif am Horizont.

Sienna Tankini: Größenspektrum 30E-J, 32-36DD-J, 38DD-HH, £42
Sienna Bikini: Größenspektrum 28-30E-J, 32-36DD-J, £34
Zwei Unterteilformen XS-XL, £22

(Das Größenspektrum könnte natürlich noch deutlich besser sein; was mir nicht gefällt ist die Implikation, daß man mit UBB 38+ keinen Bikini möchte und mit UBB 28 keinen Tankini und: größere und kleiner Unterteile wären sicher auch noch ne gute Idee. Aber jetzt ganz schnell zurück zum Optimismus!)



Habt ihr auch schon was im Auge, das euch gefällt?
Oder seid ihr noch gut ausgestattet mit Badeklamotten?
Wenn ja, was sind eure Schätzchen?

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D/E: Pack den Bikini ein.../ Bikini sets review

Um zu zelebrieren, dass der Sommer Einzug endlich gehalten hat und das so spät, dass ein Großteil der Schwimmbekleidung schon wieder im Sale zu finden ist, gibt es jetzt eine Massenreview zu verschiedenen Bikinis die ich mir in der kühnen Hoffnung auf einen langen Sommer bestellt habe. Es treten auf: Cleo Pippa, Cleo Tilly, Freya St. Louis, Freya Hello Sailor und Freya Fever.
Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, ist Cleo eine meiner Lieblingsmarken und daher hatte ich  sehr große Erwartungen an Cleos erste Swimwear Kollektion. Leider wurden diese Hoffnungen enttäuscht. Ich bestellte beide Oberteile in meiner üblichen Cleo Größe 32FF und die zugehörigen Höschen in 40.


Cleo Pippa in 32FF
Der Cleo Pippa ist ein zweiteiliger Half Cup Schnitt aus einem relativ steifen Material auf den kleine Boote gedruckt sind, die jedoch von weiter weg zu einem abstrakten Muster verschwimmen. Das Volumen des Körbchen passte und auch die Bügelbreite typisch Cleo, also breit. Jedoch war der Steg zu breit (fast 3 cm) und es gab zu wenig Volumen am Steg obwohl der Cuprand leicht abstand. Die Form war rundlich, jedoch bei weitem nicht so wie in den meisten Cleo Bhs. Mein Hauptproblem war jedoch der, subjektiv empfundene, mangelnde Halt. Natürlich muss man in einem Bikini da Abstriche machen, da zumindest ich nicht möchte, dass das UBB einschneidet. Aber auch die Konstruktion finde ich nicht optimal, da UBB und Träger im Rücken keine U-Form bilden, wie das bei der Konstruktion von BHs für größere Größen meist der Fall ist. Stattdessen ist das UBB gerade und die Träger setzen einfach an. Dadurch zogen meine Brüste die Körbchen nach unten und das UBB im Rücken leicht nach oben.

Cleo Tilly in 32FF 

Während der Pippa jedoch für einige Frauen sicher die richtige Wahl ist (solche die wenig Volumen am Steg brauchen, deren Volumen eher im oberen Bereich zu finden ist und deren Brüste recht fest sind), war der Tilly eine reine Katastrophe.
Ich bin immer wieder neugierig auf bügellose Wäsche, da ich mir das sehr bequem vorstelle, aber natürlich ist die Konstruktion eines solchen Oberteiles eine Herausforderung, wenn er auch Halt, Trennung und Form bieten soll. Der Tilly hat leider keines dieser Dinge geboten. Die Brüste wurden nur minimal angehoben, platt gedrückt und ich hatte eine Einbrust, die einige Sportbhs vor Neid erblassen hätte lassen. Das 'Körbchen' war unglaublich breit, 23 cm um genau zu sein. Zum Vergleich: Der Pippa hat in der selben Größen eine Bügelbreite von 16 cm. Auch der 'Steg' tut nichts um zu verhindern, dass eine Einbrust entsteht, da die beiden Stoffdreiecke einfach überlappen und nicht mal ansatzweise am Körper anliegen. Zu allem Übel rollt sich das UBB bei mir auch vorne ein, wahrscheinlich weil es etwas zu weit ist. Meiner Meinung nach ist der Tilly nur einen Blick wert, wenn mensch eine sehr ausgeprägte Breitbrust hat also normalerweise sehr weite Bügel braucht und eine flächige Brustbasis hat.

Der obere Teil des Pippa ist nach unten gefaltet
Die Höschen fielen sehr unterschiedlich aus obwohl sie beide als 40 deklariert waren. Der Pippa Fold Down Brief war eher eine recht große 40 während der Tilly Gathered Bikini Brief eine 38 ist. Der Schnitt beim Tilly war grundsätzlich weniger bedeckend als der des Pippa. Ich empfand das Umfalt-Teil am Pippa auch als zu weit, wenn nicht umgeklappt. Was allerdings zu erwähnen ist, dass die Höschen an mir einigermaßen gut saßen. Mein Po geht nämlich eher in die Breite und so sammelt sich hinten am Zwickel oft überschüssiger Stoff, wenn es sonst bequem passt.
Nun aber zum erfreulichen Teil der Bestellung, den Freyas. Bestellt habe ich Freya St. Louis, Freya Hello Sailor und Freya Fever jeweils in 32FF und Höschen in M und L.

Freya St. Louis in 32FF 

Freya Hello Sailor in 32FF
St. Louis und Hello Sailor sind beide zweiteilige Half Cup Schnitte, die Freya Sweetheart nennt. Bikinis im Sweetheart Schnitt gehören zu Freyas Bestsellern und sind fester Bestandteil jeder Swimwear Kollektion. Auch den Fever gibt es als Sweetheart, ich wollte jedoch den Plunge ausprobieren. Die süßen Herzchen sind vom Schnitt her gepaddeten Freya Halfcups aus den Bh-Sortiment sehr ähnlich und ich denke, darin liegt auch der Erfolg des Schnittes begründet. Die Bügel sind eher schmal und in den Cup passen auch hochreichende Brüste. Der Steg liegt nicht 100% an bei mir, allerdings ist das Problem bei weitem nicht so krass wie beim Cleo Pippa. Die UBBs und Cups empfand ich als größengetreu. Die Form ist apfelig rund und leicht nach oben gepusht.

Freya Fever Plunge in 32FF 

Der Plunge bereitete mir einige Probleme. Das Körbchen fällt eine (knappe) Größe größer aus und das UBB gehört auch zu den engeren im Freya Repertoire. Dadurch, dass das Körbchen etwas zu groß war, warf der Bh Falten entlang der Längsnaht des Körbchens, etwas was George liebevoll Triple Nipple nennt. Den Halt und die runde Form empfand ich als ansprechend allerdings hätte das Bikini Oberteil in 32F wahrscheinlich zur Mitte hin eingeschnitten. Ich finde nicht, dass der Bikini Plunge mit den Freya Bh Plunges vergleichbar ist, denn mit denen bin ich absolut inkompatibel, währen der Bikini Plunge, mal abgesehen von den Falten, gut saß. Den Fever gibt es übrigens auch als Halfcup.
Bei den Höschen habe ich die folgenden Modelle bestellt: (Fever) Low Rise Boyshort, (Hello Sailor) Bikini Short, (St. Louis) Low Leg Brief. Erstere sind meiner Meinung nach fast schnittgleich, fallen jedoch sehr unterschiedlich aus. Während der Bikini Short, wie auch der St. Louis, freyatypisch relativ groß ausfällt, fällt der Low Rise Boyshort größengetreu aus. Es schien mir auch als ob er aus einem festeren Material wäre als die anderen beiden.
Bleiben durfte dann natürlich nur einer, vielleicht könnt ihr euch ja denken welcher?




To celebrate that summer finally arrived in Germany I am going to do a review of bikinis I have ordered. Would it have made more sense to do so in the spring? Possibly. But at least this way you might get a bargain as some of the retailers already started there end of summer sales. In order of appearance I'll discuss the Cleo Pippa and Cleo Tilly as well as Freya St. Louis, Freya Hello Sailor and Freya Fever.
I am a big fan of Cleo and thus had high hopes for their first foray into swimwear. Unfortunately, I was disappointed.


Cleo Pippa in 32FF
The Cleo Pippa is a two-part half cup made of a rather stiff material with an abstract boat print. I ordered it in my usual Freya size 32FF, but the fit was off. The center gore didn't tack as is was too wide and the cup did not offer enough space close to the gore for my narrow-set boobs. Because of that my boobs pushed the gore further outwards. While the cup size was right it looked as if I couldn't completely fill it due to the gore not tacking. The form it gave was nice and rounded, but not as perfectly as a normal Cleo bra. However, my main issue was that I didn't feel secure. I felt that my breasts were too heavy and pulled down the bikini top in front which made the band ride up in the back. This could have been remedied with a tighter band but I prefer a slightly looser fit in bikinis as I don't like the look a band that cuts into the tissue at my back gives me. Also, notice the difference in construction between the Freya half cups and the Cleos. The Freyas have a u-shaped back, as used in most DD+ bras, which I belief to give more support while the Cleos' straps are attached to a straight band. Do you see what I mean?

Cleo Tilly in 32FF


While I can see the Cleo Pippa working for women whose boobs are fuller on top, who have firm breasts and who don't mind a wider (or to be honest, average-sized) gore, the Cleo Tilly's construction is a disaster. Admittedly, constructing a wireless bra that gives support, a nice shape and separates the boobs is not a small feat, but this one did nothing for me. The cup section is far too wide (23 cm). In comparison, the Pippa in the same size had a wire width of 16 cm. The look is quite minimized as there is little forward or upward projection. I also have a massive case of uni boob as the triangles in front overlap and are sewn together and thus can't tack. In addition, the band curls slightly inwards at the front, which just looks strange.

The Pippa is folded down in this picture

Despite ordering both panties in 40, the Pippa Fold Down brief was very generous while the Tilly Gathered Brief was a true 38. The fit was surprisingly good for me as I often have trouble with too much fabric in the crotch area in the back, due to my wide butt. I also found that the fold down section of the Pippa brief was a bit floppy and didn't stay up, but that might be due to the panties being a little big on me.

Freya St. Louis in 32FF


Freya Hello Sailor in 32FF
The St. Louis and Hello Sailor bikini tops from Freya are two-part half cups. Freya calls this particular style 'sweetheart' and it has been a stable of their swimwear collections for quite some time. The Freya Sweethearts are pretty similar in construction to their half cup bras. They give a nice rounded shape and provide a decent amount of uplift. The center gore could have been a bit narrower and it doesn't perfectly tack but this doesn't influence the support it gives much. They were both true-to-size in the cup while the bands were a little on the loose side, as Freya bands tend to be.

Freya Fever Plunge in 32FF

The plunge gave me a little grief. The Fever is also available in a half cup style, but I wanted to try the new plunge. While it did a good job separating my boobs and providing support, there was some wrinkling in the cup, which according to George looks like a third nipple. I feel the cup was rather generous, but down-sizing probably would have meant that the bikini top would have cut in on the inside of my boobs. I don't think that the plunge swimwear style is constructed the same way as Freya's plunge style in bras as I am incompatible with that one. The band was slightly tighter than the sweethearts.
The bottoms I ordered were the (Fever) Low Rise Boyshort, (Hello Sailor) Bikini Short and (St. Louis) Low Leg Brief. The first two were pretty similar in construction but sizewise rather different. In the past I have found that Freya panties in general are pretty generous and I often can get away with an M but this wasn't the case in the Low Rise Boyshort. It also seemed to be made of a sturdier material. The Low Leg Brief also fit well in an M.
So which one did I keep? Well, maybe you'd like to guess? I'll give the answer in the comments.

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Pack die Badehose ein...

Eigentlich ein wenig zu spät um noch über Bademode zu schreiben - die Saison ist, wie bei anderen Klamotten auch, deutlich verschoben. So wie kurz nach Weihnachten die Frühjahrskollektion in die Läden kommt, ist die angedachte Hauptverkaufszeit für Badesachen ca. Februar bis April. Tatsächlich denkt man selber aber irgendwie immer erst dran, wenn es quasi zu spät ist, also wenn man dringend was für den Urlaub oder den Badesee braucht.

Dabei sind ja gerade Badeklamotten schwierig - zum einen wegen der Passform. Sobald man nicht mehr in die Standardkonfektionsware paßt, die nur nach Konfektionsgrößen ausgewiesen wird, hat man ein Problem. Bademode in BH-Größen, zudem in den 'exotischeren', kann man in Deutschland auch bisher fast nur online bestellen. 
Zum anderen ist Bademode ja auch Oberkleidung, d.h. man muß den Stil mögen und sich drin wohl fühlen. 

Für mich war die Kombination aus beidem jahrelang Grund überhaupt gar nicht baden zu gehen. Meine Badesachen, ein Sportbadeanzug von Adidas und ein Tankini von HIS hatten nur so ein Brustfutterband, das meine Brüste natürlich gar nicht hielt. Das unpassende Bikinioberteil von Hunkemöller (42=85F) hielt auch nicht besser. (Eher im Gegenteil) Dazu kam, daß ich lieber mehr als weniger Klamotten getragen hätte, denn so fand ich, eine Bikini-Figur hatte ich nun wirklich nicht.

Das ist eine Körperwahrnehmung, die ich wohl mit vielen Frauen gemeinsam hatte - Bikini, das ist was für junge, schlanke, sportliche Mädchen. Sobald man irgendwo nicht mehr straff ist, Tigerstreifen hat oder ein paar Röllchen, sollte man auf bedeckendere Sachen ausweichen, so eine weit verbreitete Meinung.

Im Endeffekt macht man sich damit eigentlich auch nur das Leben schwer, denn das heißt dann, daß man glaubt sich verstecken zu müssen statt das schöne Wetter zu genießen, sich irgendwo an den See zu legen und ein bißchen zu entspannen. Passende BHs sind ja schon ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum guten Körpergefühl, aber ich fand richtige Badesachen fast noch ausschlaggebender.

Nachdem ich die Busenfreundinnen entdeckt hatte, habe ich daher einige Zeit damit zugebracht, Badesachen zu sammeln. Ganz schön viele im Verhältnis zu meinen ersten BH-Käufen und auch im Verhältnis zu meinen Badeausflügen. Derzeit befinden sich in meinem Fundus drei Bikinis und zwei Tankinis, wobei mir, fairerhalber gesagt, von den Bikinis einer gar nicht paßt und einer nur so lala. Aber immerhin.

Trotzdem habe ich lange immer nur die Tankinis getragen; in mehr Stoff fühlte ich mich irgendwie sicherer. Irgendwann war es dann aber endlich so weit und der Bikini kam auch endlich mal zum Einsatz. Eigentlich aus ganz praktischen Gründen. Man kann so ein Ding schneller an und ausziehen, es nimmt weniger Platz in der Tasche weg (okay, zugegeben, soviel macht das dann auch nicht aus) und es ist echt ein schöner Bikini. Das war vermutlich der Punkt, warum ich mir dann dachte: jetzt oder nie.

Und Tatsache, ich fühlte mich auch nicht signifikant mehr oder weniger bekleidet als sonst.

Freya Supernova Bikini (2010)

Was mich zur nächsten Problematik bringt - denn auch wenn man seine "Da muss aber überall Stoff sein-Einstellung" überwunden hat, braucht man ja immerhin auch noch einen gut passenden, gut gefallenden Bikini.

Tja, verflixt.

Es ist zugegeben leichter als mit einem Tankini - eine Badekleidungsvariante, die es immer noch nicht so richtig ins Spotlight geschafft hat und daher eher selten zu bekommen ist (siehe auch meine Ode an den Panache Monroe Tankini und meine Klage über seine Nachfolge in Form des Freya Page) - aber immer noch schwer genug.

Der oben gezeigte Freya Supernova - eine Reihe von James Bond-inspirierten Schnitten, die IMO im 'Magic' ihr Ende gefunden hat - stammt aus der Kollektion von 2010, wenn ich mich recht entsinne. Ich weiß nicht mal ob es den Schnitt noch gibt. Statt dessen wurde letztes Jahr von Freya ein sog. "Plunge-Schnitt" eingeführt, den es bis JJ gibt, der aber weder plungeig ist noch in der Passform überzeugend. Ganz häufig wirft er an den Nähten Falten die wie Extra-Nippel aussehen; zudem kommt der Steg (freyatypisch) oft nicht ans Brustbein ran. 

Sonst hat sich Freya offensichtlich recht stark auf den gepaddeten Sweetheart-Schnitt (bis GG) und einen Neckholder (bis GG/H) zurückgezogen.

Fantasie und Panache bestechen durch ... erm... eher konservative Designs. Überhaupt ist das Problem, daß die schönen Sachen eher nur so im für die Marken 'üblichen' Größenspektrum gibt, also bis G oder GG, darüber wird die Luft recht schnell dünn. Bikinis oberhalb UBB85/38 sind quasi gar nicht zu bekommen. Ich glaube, wenn ich dringend eine neue Badeklamotte bräuchte würde ich momentan am ehesten bei Bravissimo, Cleo oder Curvy Kate gucken oder was ganz simples in schwarz kaufen.

Welche Badeklamotten habt ihr? 
Gibt es was aus der aktuellen Kollektion womit ihr liebäugelt?





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Schwitzen im Sommer - was tun?

Sommer ist großartig! Ich liebe diese Jahreszeit. Draußen sein, kühle Schirmchendrinks oder heißen Minztee schlürfen, Erdbeeren und anderes sexy Obst futtern, Sonne tanken für den Winter und die Füße ins Wasser halten. Gelegentlich kann ich sogar dem Gefühl von Schweiß, der über den Rücken läuft, etwas abgewinnen.

Was ich allerdings total unangenehm finde, ist an und zwischen den Brüsten zu schwitzen. Brrr. Klebrig.

Daher jetzt mal ein kurzes Brainstorming, was man dagegen machen könnte...

Katrin von den Reizenden Rundungen hat kürzlich auf den "Bra Liner" aufmerksam gemacht. *rüberwink*
Das ist ein Stück Baumwolle, das mal als Schweißfänger in den BH legen kann. Wie das funktionieren soll, wird hier im Video gezeigt:



Das gute Stück gibt es zum Probierpreis von 5.50€ inkl. Shipping auf Ebay, sonst deutlich teurer in europäischen Online-Shops, man kann es aber wohl auch leicht selbst nachnähen, wenn man da begabt ist. 
Angesichts Szene im Video, in dem gezeigt wird, wie man das Stück trägt (sorry, aber der BH ist einfach deutlich zu weit im Unterbrustband!), muß man natürlich gleich skeptisch sein, ob diese Lösung nicht einfach nur die Probleme von unpassenden BHs wegmogeln soll. Ein gut sitzender BH rutscht nicht, die Brust liegt im Körbchenstoff, nicht auf Haut etc. pp.
Da man ja aber trotzdem noch schwitzt, kann man es mit den Dingern vielleicht im Kunststoff-BH leichter aushalten?
Falls jemand von euch schon Erfahrungsberichte hat, immer her damit! :)

Nächste Idee: BH mit hohem Baumwoll-Anteil oder aus atmungsaktiven Microfasern tragen.
Ein Blick auf die Stoffzusammensetzung kann sich auszahlen: Es werden auch im größeren Cupbereich mittlerweile einige Modelle mit hohem Baumwoll-Anteil angeboten, beispielweise von Gorgeous by Debenhams, Figleaves oder Bravissimo. Eine kleine Sammlung von Baumwoll-BHs findet ihr bei den Busenfreundinnen.

Meine Lösung: Bikinioberteile statt BHs tragen!

Aus unerfindlichen Gründen sind Bikinitops luftiger als BHs. Zumindest empfinde ich das so. Ein stabiles Modell mit Bügeln kann einem den normalen BH glatt ersetzen. Ich schwöre auf meinen Freya Supernova Bikini! Ich trage ihn in 36G statt der sonst üblichen 34H (bei Panache/Cleo-BHs) und obwohl mir sonst BHs von Freya wirklich gar nicht passen, sitzt der Supernova perfekt.
Das Schnittmodell gibt es schon länger und zwar z.B. unter den Bezeichnungen Martini, Vodka/Vodkatini und Magic (aktuell).


Bildquelle: Freya

EDIT | 10.07.2011: 
Da sich das Thema einiger Beliebtheit erfreut, ein kleiner Nachtrag. Auf einem englischsprachigen Blog habe ich noch ein paar Tips gefunden:  
- Tops mit integriertem BH Bravissimo bietet sog. Strappy Tops an, also Tops mit integriertem BH, ein wenig nach dem Schema eines Tankinis. Laut Sophia Jenner sind diese etwas luftiger als ein normaler BH. (Ich hab da noch keine Erfahrung, weil mir der Sinn bisher nicht aufgegangen ist und ich die Modelle, die man online kaufen kann nicht so überzeugend fand.)  
- Trägerlose BHs Strapless Bras sind zwar meist eher panzerig, der Effekt, freie Schultern zu haben kann aber entspannend und befreiend wirken.  
- Kühlende Bodylotion Sophia empfiehlt außerdem die Verwendung einer leichten, kühlenden Bodylotion um die Reibung des BHs zu reduzieren. 
Den Beitrag von Sophia Jenner über "Hot Weather and Big Bras" findet ihr auf ihrem Blog. 
 
Worüber außerdem bei den Busenfreundinnen diskutiert wurde, ist das Tragen eines Sport-BHs, da die verwendeten Stoffe Schweiß besser abtransportieren. Empfehlenswert sind hier dann vor allem BHs mit Körbchen, die die Brüste trennen, z.B. von Freya Active - im Gegensatz zu Crop Tops, bei denen der Halt darüber zustande kommt, daß sie die Brüste an den Brustkorb pressen. 
Falls euch weitere Tips und Tricks einfallen, hängt sie doch einfach als Kommentar an. :)  

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Sexy ist, wenn's nicht passt

Alle Bilder: Zeitschriften-Cover.de - Das Cover-Archiv

Ein kurzer Blick auf die Titelbilder verschiedener Zeitschriften zeigt, was der gemeine Titelgestalter-Mann offenbar sexy findet: Bikinis, die haltlos auf der Brust liegen oder aus denen die halbe Brust herausquillt, mit Fädchen, die keiner nach unten strebenden Brust irgendeinen Widerstand entgegensetzen könnten, Stoffdreieckchen – unter Busenfreundinnen gern als »Brustwarzenverdecker« bezeichnet, Brustformen, die mehr von Silikon als von der Natur geformt sind. Was an Natur vielleicht noch vorhanden ist, wird gnadenlos per Bildbearbeitungsprogramm glattgebügelt.

Wir wollen Gerechtigkeit: Bitte zeigt uns Männer mit Hodenquetscherslips, gnadenlos zu eng und schmerzerregend schon beim Ansehen. Was uns recht sein soll, kann Mann nur billig sein!

Sexy geht anders…

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