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Only Her - Bra Fitting-Studio in Berlin-Spandau, Eröffnung am Sa. 01.03.2014

Glücklicherweise haben mich Anja und Anne-Luise darauf hingewiesen, sonst hätte ich es gar nicht mitbekommen - unsere Busenfreundin Manuela von Only Her EU/Deutschland erweitert ab Samstag ihr online durch ein offline Angebot.
Zitat:
Es ist soweit!
Am 01.03. eröffnet OnlyHer.eu sein 1. BH-Studio mit professioneller BH-Beratung und Verkauf in Berlin. Sie finden uns in Spandau in der Seeburger Straße 85, Nähe Rathaus Spandau. Ich würde mich freuen, Sie am Eröffnungstag ab 10 Uhr bei einem Glas Sekt begrüßen zu können.
Liebe Grüße Manuela von OnlyHer.eu

Der Onlineshop bleibt natürlich weiterhin bestehen, die Ware kann dann aber nur noch Donnerstag, Freitag und Samstag verschickt werden.

Quelle: www.onlyher.eu
Only Her bei Facebook
Adresse bei Google Maps

Das sind ja tolle Neuigkeiten! Schon mal herzlichen Glückwunsch, Manuela!

Derzeit bietet Only Her folgende Marken an: Audelle (Lepel), Ava, Bestform, BiuBiu, Charnos, Cleo by Panache, Comexim, Dalia, Ewa Michalak, Fantasie, Freya, Krisline, Masquerade by Panache, Only Her, Panache Superbra, Pour Moi? und Royce
Das Größenspektrum liegt zwischen 60B und 90KK. Genaueres gibt euch sicherlich der Online-Shop aus. :)

Falls ihr noch mehr über das Angebot erfahren wollt, würde ich euch den zugehörigen Thread bei den Busenfreundinnen ans Herz legen: 13581 Berlin: Persönliche BH-Beratung (Bra-Fitting) von majumi

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D/E Sugarshape Leyla

English below,

Gestern gab es die Markenvorstellung heute möchte ich euch einen Sugarshape BH genauer vorstellen: Leyla. Das Modell Leyla ist ein aus einem Stück gefertigter (gemouldeter), gepolsterter Full Cup.

Größe: 
Der Sugarshape Leyla unter einem Urkye T-Shirt,
an der linken Brust kann man das Brötchen erahnen
und man sieht den BH aus dem Ausschnitt blinzeln. 
Ich trage momentan die meisten meiner BHs in 32F oder 32FF. Sugar Shape hat ein eigenes Größensystem, das sich aus zwei Werten errechnet:
Ich habe wie gefordert meinen Brustumfang in einem ungefütterten BH gemessen und meinen Unterbrustumpfang sehr eng. Das ergab einen Wert von 97cm und 73cm.
Während ich die Art der UBU-Feststellung für unproblematisch halte, kann ich das für den BU nicht sagen. Aus gutem Grund verlangen die Busenfreundinnen für eine Ferndiagnose auch den vornübergebeugten BU der unbekleideten Brust, den liegenden BU und eine detaillierte Beschreibung der Brust und des Oberkörpers. Ich habe mich im Marcie gemessen, der stark pusht und die Brüste nach vorne bringt. Ohne Bh, schaff ich die 97 nur wenn ich mich vornüber beuge.   Mir war 75/97,5 im Körbchen höchstwahrscheinlich 2,5cm/ 1 Größe zu groß. Beim UBB waren sich die Expertinnen der Bfs uneinig, die Bilder von mir im Leyla gesehen haben. Es wurde angemerkt, das es aussehe als ob der BH hochrutscht aber gleichzeitig einschneidet. Das UBB ist definitiv fest. Ein 75er Freya-Band wäre mir viel zu weit, das Leyla-UBB passte dagegen gut. Ich denke es hätte tatsächlich einen Ticken enger sein können, das Hauptproblem war allerdings das Gummi mit dem der Mesh des UBBs eingefasst ist. Nach 10 Minuten Probetragen hatte dieser bereits eine gut sichtbare Linie in meiner Haut hinterlassen. Linien sind bei mir normal, allerdings sollten sie nicht so schnell erscheinen und so krass einschneiden.

Maße: Bratabase Link

Leyla im Vergleich mit einem oft getragenen Cleo Marcie in 32F (nicht farbecht)
Schnitt:
Nach längerer Überlegung komme ich zu Schluss, dass der BH ein Full Cup ist. Ist und sein soll.  Zuerst war ich überzeugt, dass er an mir so bedeckend ist, weil er zu groß ist. Allerdings sieht er auch bei den Models auf der Webseite so bedeckend aus. Full Cups sind für mich nicht ideal, da sie mit viel Volumen im oberen Bereich der Brust schlecht zurecht kommen. Sprich die Leyla schneidet ein.  Ich denke jemand mit einer ausgeglichenen Volumenverteilung, bzw. mehr Volumen im unteren Bereich sollte gut mit dem BH klar kommen.
Gut gepolstert: Der BH hält auch alleine seine Form

Innenansicht

Träger:
Die Träger sind relativ weit außen platziert. Ich bin ja eine Kandidatin, die öfters mal damit zu kämpfen hat, dass die Träger zu weit außen sitzen und in meine Achsel einschneiden. Hier ist das Problem eher, dass das Körbchen sehr weit hoch reicht und daher einschneidet. Ich dachte erst es liegt daran, dass der BH ein wenig zu groß ist, aber auch bei den Bildern reicht das Körbchen weit hoch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das bequem ist. Was dagegen sehr bequem ist, war die Breite der Träger. 2,5 cm, ist schon ordentlich. Sie sind auf der ganzen Länge regulierbar.

Brustform/Halt:
Rund, angehoben und leicht zur Mitte gebracht. Kein Super-Pushup, aber Leyla zaubert schon ein sichtbares Dekolletee. Gefällt mir. Ich fühle mich auch gut gehalten.

Preis-Leistungsverhältnis:
Die BHs sind nicht günstig. Leyla kostet 55,50 Euro. Ich musste bei dem Preis schon schlucken. Daher war ich auch sehr froh als mir das BH-Set angeboten wurde. Ich habe schon lange keinen BH mehr gekauft, der über 40 Euro kostet. Mensch muss allerdings auch keinen Versand bezahlen (die Rücksendung allerdings schon). Mensch sollte auch bedenken, dass Sugarshape wahrscheinlich nur eine geringe Stückzahl produziert und für ein unabhängiges Label liegen die Sachen im unteren Mittelfeld. Allerdings muss ich sagen, dass ich bei dem Preis gehofft hätte, das die BHs in der EU gefertigt werden. Wenn man mal die polnischen Labels anschaut, sieht man ja das es möglich ist, in der EU zu produzieren ohne das die Kosten explodieren.

Höschen in 100 und der Bra Charm

Höschen:
Meine Hüften messen 102 cm und das 100 Höschen hat mir in der Weite gut gepasst, war tendenziell etwas weit. Es war allerdings nicht bedeckend genug und sehr 'tief' geschnitten. Zwischen Bauchnabel und Höschenbeginn passte deutlich mehr als eine Handbreit. Leider wurde dasselbe Gummi wie beim BH gepasst, was eingeschnitten hätte wäre das Höschen enger gewesen.


Für wen ist der BH geeignet:
Menschen, deren Brustvolumen ebenmäßig verteilt ist. Die mittelbreite Bügel brauchen und selten ein Seitenproblem haben. Jemand der einen bequemen Bh sucht und auch mit dem Bedeckungsgrad eines Full Cups kein Problem hat aber trotzdem ein gepushtes Dekoltee und runde Brüste haben will.

Sugarshape hat mir das BH-Set freundlicherweise für eine Review zur Verfügung gestellt.

Habt ihr Sugarshape schon probiert? Wie findet ihr die BHs?

After talking about the brand and concept yesterday, I'd like to talk about one of Sugarshape's bra set: Leyla.  Leyla is a molded, padded full cup bra. It's not for me, but it might be for you.

Under an Urkye top that hides the bra's flaws quite well
Size: I followed the measuring instructions on their web page closely and the calculator suggested a 75/97,5,  That is a little big on me and I'd have preferred a 75/95. My very tightly measured underbust is 73cm while my bust measured in an unpadded bra is 97cm. This might be the problem, because the only way I am measuring 97 is when bending over and measuring. As we have discussed before there are a lot more factors that influence cup size then simply measuring around your bust. In addition I wore a Cleo Marcie which provides quite a bit of projection, a shallower bra might have produced a different measurement. The band worked well sizewise. Though there were some comments on the Busenfreundinnen board that it might be a bit on the looser side, which makes sense, given I measure 73cm. The thing that really bugged me was the inferior quality of the elastic that was used at the edges of the band. Red marks at the end of the day are normal for me, but this one burried in my skin and left an angry red stream after only ten minutes.

Measurements: Bratabase Link

Cut/Design: So I wasn't really sure what kind of bra it is. At first I thought it was a plunge but simply too big one me. But after considering their promotional pictures, I guess the bra is supposed to cover that much skin. Oh well, as I have said before, the likelihood of my boobs and full cups getting along is small. Very small. As in this case they tend to cut into my boobs which carry quite a bit of volume in their upper section. It's not bad, but it would be if I downsized into what I expect to be my correct size. Designwise, well it's purple and has a bit of black scalloped lace. Pretty basic. I don't care for the bra charms, but if you do, it's a fun idea and they don't look cheap

The material is quite sturdy 
Straps/Cups: These are really wide straps. I dig it and thing they are comfy, but I know some people despise wide straps. The placement of the straps is okay, though if you have narrow shoulders you might run into trouble. They are also fully adjustable. I am fairly susceptible to what has been dubbed the side issue at the BFs. Which basically means the cups comes up to high under your armpits and thus cut in. This often tends to happen with high set boobs or when your torso is short. This is happening to me with the Leyla to a small degree. While it isn't extreme it would bother me and I wouldn't wear the bra for a full day.

Quality/Price: As I have said the elastic in the band is awful, but otherwise the bra seems well-made. I think it's quite pricey at 55,50 Euro. I understand that they are small, independent company with a small lot size and thus there prices must be higher. Also you save on shipping if you order from Germany. But I hoped for that price they manufacture in the EU, but nope the bras are made in China.


Shape and lift: Comfy, decent cleavage, little bounce, rounded shape.

Wire width: Medium to medium-narrow.

Leyla and a well-worn Cleo Marcie in 32F
Who might be happy with this bra: Someone looking for a comfortable bra that doesn't expose a lot of skin. Someone with a equal volume distribution, who doesn't have narrow shoulders and needs medium wires. Also high set boobs will run into trouble with the cup height.

Panties: The widest part of my butt measures 102 cm. Size 100 cm fit well, it was even a bit on the looser side. It has the same elastic as the bra band which I don't like. The panties are cut quite low. It barely covers my butt crack and in the front it's about 10 cm from my belly button.
Panties in 100 and the Bra Charm

The bra set was provided for me free of charge, all opinions are my own.

Did you try Sugarshape? What do you think?







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D/E Sugarshape - Vorstellung Marke und Konzept/Introduction Brand and Concept

English below
Eine (relativ) neue Marke, mit einem großen Größenspektrum, einem spannenden Konzept, deutsch und sympathischen Geschäftsführerinnen. Famos! Das klingt als ob das Universum meine Bitten erhört hat. Aber wie immer ist nicht alles so rosarot, wie es am Anfang scheint. Ich werde zwei Beiträge schreiben, einen zur Marke Sugarshape und einem zum BH-Set Leyla.
Ich beobachte die Marke schon länger. Kennengelernt habe ich sie nicht über die Busenfreundinnen oder über die internationale Brafittingszene, sondern weil sie Thema war in der PR-Agentur in der ich zu der Zeit Praktikum gemacht habe. Es ging um das Thema "Seedmatch", denn die beiden Hamburger Schwestern Sabrina Schönborn und Laura Gollers haben ihre Marke 2012 dank Crowdsourcing an den Markt bringen können.
Eines der neuesten Modelle: Marilyn- Ein ungefütterter Balconette
Was die Marke von anderen maßgeblich von anderen unterscheidet ist das Größensystem. Statt den üblichen Körbchengrößen A-M, bzw. seien wir mal realistischer B-E, wird bei den Sugarshape-Schwestern die Größe direkt durch den Brustumfang (BU) bestimmt. In Schritten von 2,5 cm bietet Sugarshape Größen zwischen 82,5 und 120. Das sind beeindruckende 16 mögliche Körbchengrößen und mehr als der Großteil aller Hersteller produziert. Der Unterbrustbereich ist kleiner, aber mit 65 bis 100, hier gehts mit fünfer Schritten weiter, noch immer überdurchschnittlich groß. Leider sind längst nicht alle Größen in allen Modellen verfügbar. Das Größenspektrum ist trotzdem Grund zur Freude, das Größensystem allerdings nicht.
Ruby - ein Träumchen und
gepaddeter Halfcup
Das Sugarshape-Größensystem soll helfen, Frauen anzusprechen, die mit Buchstabenphobie kämpfen. Das ist in zweifacher Hinsicht ein cleverer Schachzug. Aus der Fittingspraxis ist natürlich wohlbekannt,  das alles über D, inzwischen vielleicht auch E, bei vielen noch immer eine Abwehrhaltung auslöst, wobei ich glaube, dass sich da viel getan hat. Außerdem bindet es die Kunden natürlich auch an den Produzenten. Denn eine Frau, die ihre Sugarshapegröße kennt und zum Beispiel eine 75/97,5 hat, weiß ja dann noch immer nicht, das sie es anderswo mal mit einer 32FF versuchen könnte.
Jetzt kann man natürlich sagen, aber die Größen der UK-Marken unterscheiden sich doch auch und obwohl sie mit dem selben System arbeiten, muss mensch ausprobieren. Absolut. Aber wenn man bei Freya meistens eine 32G trägt, dann ist das schon einmal ein guter Ausgangspunkt um zum Beispiel von da aus mal Curvy Kate oder Panache oder Tutti Rouge auszuprobieren. Es wird so nicht wirklich viel für die Aufklärung zu Größen und gegen Buchstabenphobie getan. Ich frage mich was eine Frau denkt die mit den Sugarshape-Schnitten nicht zurecht kommt? Jetzt finde ich selbst bei den Spezialisten für "Übergrößen" nichts? Ich muss mich wohl mit meinen Brüsten abfinden. Bizarr finde ich auch die Darstellung Sugarshapes es gäbe sonst keine Marken, die BHs in jungen, coolen Designs und großen Größen anbieten. Selbst wenn man die Einschränkung auf den deutschen Markt bezieht, bekommt man bei Onlineanbietern wie lace.de, enamora.de, onlyher.eu in, zugebenermaßen raren, kompetenten  Fachgeschäften und bei Change schon einiges mit durchaus ebenso gewagten oder noch ausgefalleneren Designs als die Sugarshapler.

Mein persönlicher Favorit - Seaside
(leider schon ausverkauft)
Die zweite Besonderheit der Marke zielt ebenfalls auf Kundenbindung. Aber das muss ja nichts Schlechtes sein. Die Kundinnen* werden partizipativ in das Geschehen einbezogen. Sie können auf der Website und bei Facebook, abstimmen über Namen, Farben und die Bra Charms. Das sind die kleinen niedlichen Wechselanhänger, die man an den Bh hängen kann. Es erinnert mich vom Stil her sehr an die früheren Kampagnen von Curvy Kate. Überhaupt scheinen, die Marke sehr nahbar, so hat mir bei meinem Kontakt mit dem Shop im Vorfeld zu dem Post, tatsächlich die sehr nette und zuvorkommende Laura geantwortet und weiter geholfen. Auch die Person mit der ich via der Website live chattete war sehr hilfsbereit. Leider wurde auch im Chat bei der Suche nach der richtigen Größe nicht darauf eingegangen, dass es noch weitere Faktoren gibt, außer den zwei Maßen, die den Sitz eines BHs beeinflussen. Aber dazu mehr im zweiten Teil der Review.
Diese Nahbarkeit und Sympathie die die beiden Schwestern, die Marke und das PR- und Werbekonzept sind es dann auch, die zu meiner Enttäuschung beiträgt. Da sind meine Erwartungen dann einfach höher als bei einem Konzernriesen wie Wacoal/Eveden. Andererseits finde ich es natürlich klasse, was die Sugarshapler auf die Beine gestellt haben, ich finde, um dem morgigen Beitrag mal vorzugreifen, die BHs qualitativ hochwertig und vom Sitz auch nicht schlecht.

Was haltet ihr vom Sugarshape Konzept und Größensystem?

*Disclaimer: Alle Bilder sind Eigentum von Sugarshape und wurden mir zur Benutzung zur Verfügung gestellt

A (relatively) new brand, tons of sizes, an intriguing concept and all that made in the bra manufacturer wasteland Germany? Sounds too good to be true and in a way it is. Today I am going to talk about Sugarshape the brand, their marketing approach and their sizing system. Tomorrow I am going to show you the Sugarshape Leyla.
One of the newest bra sets: Marilyn, an unpadded Balconette
I have been following the brand for quite some time now. The first time I heard their name was through the bra fitting scene grapevine but while I was doing an internship at a PR firm where they were mentioned during a presentation on crowd funding. The two sisters from Hamburg that are behind Sugarshape broke records on seedmatch.com ( a German version of kickstarter) when they got their project funded in only 4 days back in early 2012.
Ruby, a padded half cup
Their most distinct feature is their sizing system. Instead of using the well-known letters, they 'simply' use two measurements (because that works so well) in centimeters like in my case 75/97,5 and that's your size. They also have a ton of sizes for such a small company. They offer cups in 82,5 to 120 cm (2,5 cm steps between sizes), that is 16 cups sizes. Add to that their underbands in 65 - 100 and you have yourself a pretty impressive number of 128 sizes. Don't get to giddy because no model comes in all sizes but that is quite a range.
Pretty straightforward system and pretty clever for two reasons. First, it counteracts letterphobia. As most fitter will tell you and many of your girlfriends will over coffee, everything above a D is still seen as somewhat suspicious, though it has gotten better. Secondly, their sizing system helps to inspire customer loyalty. Because knowing your sugarshape size does not tell you anything about your standard letter size. A woman how has a 75/97,5 still doesn't know she is *spoilers* a 32FF in most other brands ;) Now. I am aware that with any new brand comes the trouble to figure out your exact size. But at least you have a starting point. And more importantly, once you get over the scary letters you recognize there is very little that is scary about them.

Well, maybe how few letter some manufacturers' alphabet has, but lets not go down that rabbit hole again. 
The seaside, one of my personal favorites,
 unfortunately it is sold out already
The other issue I have is the tendency to portray themselves as the only manufacturers offering bras that come in 'big' sizes and have flattering designs. Uhm, no. Just, no. Even if you figure in the caveat 'on the German market' (which they don't) that's not quite true, there's plenty to buy on lace.de, enamora.de, onlyher.eu and sometimes even at the big river or the bay. There is also a handful of specialized shops and Change is also worth a try.

The second aspect that is also geared towards building consumer loyalty is one I quite like. Customers can participate via their website and facebook and vote on designs, names and colors. And their bra charms, which are littltle jewelry pieces that you can hook to the front. Overall the brand seems rather approachable and nice. I used their chat option and got a very courteous answer, though there seemed to be no knowledge of different breast types. Admittedly, that was back in September, so things might have changed. I was also in contact prior to this post with Laura, one of the founders and she seemed very considerate.
In conclusion I have serious issues with their sizing system and their self-presentation, but like the participation concept, the size range and their products. Though we'll talk about that in-depth tomorrow. 

What do you think about Sugarshape's concept and sizing system?



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OT: 50 Shades of Nude - Foundation und Diversity


“Winter is coming”… und die Catchphrase macht das auch nicht wirklich besser. Zumal sie im Frühjahr deutlich witziger ist, denn streng genommen ist nach dem Winter natürlich vor dem Winter und Winter ist am schönsten, wenn er noch weit weg ist. Finde ich. Wie dem auch sei… langsam ist das schöne bunte Laub verschwunden und die Tage werden kurz und zu kalt ist es sowieso – also ist es kaum noch zu leugnen daß wir in der kalten Jahreszeit angekommen sind. Spätestens jetzt wäre es an der Zeit, sich mit der Anschaffung von Anschaffung von neuen Winteraccessories über das Unvermeidliche zu trösten. Konsumkick gegen Herbstdepression.

Neben Mütze, Schal und Handschuhen steht bei mir jedes Jahr noch ein weiteres “Drüber-Item” auf der Anschaffungsliste:  die “Winterfoundation”, also ein (Flüssig-)Make-Up, das mich durch die kalte Zeit begleiten und erst unter Beimischung der Sommerfarbe und irgendwann pur einen ebenmäßigen Teint vorgaukeln wird – aller Heizungsluft, Kälte und fehlender Sonne zum Trotz. Also habe ich etwas gemacht, was ich schon seit fast zwei Jahren nicht getan habe: Kosmetikblogs gelesen und Swatches (Farbklekse) gegoogled, denn so ein Foundation-Kauf will gut recherchiert sein. Winking smile

Neben der Problematik von Textur, Deckkraft und Verträglichkeit stellt sich für mich vor allem die unerfreuliche Frage nach der passenden Farbe. Ich habe eine – in meinen Augen für mitteleuropäische Verhältnisse nicht außergewöhnlich seltene – Hautfarbe, die im Sommer relativ schnell auf ein mittleres Gold-Gelb bräunt, im Winter aber auf Wandfarbe mit ausgeprägt gelbem Unterton ausbleicht. Dummerweise ist offensichtlich vorgesehen, daß mein Hauttyp stets sommerbraun zu sein hat, denn mit fortschreitender Blässe wird es immer schwieriger ein halbwegs passendes Makeup zu finden:  Je heller die Haut, desto weniger verzeiht sie eine falsche Nuance und auf meiner Haut wirkt  dann irgendwann alles einfach nur noch rosa, selbst die neutraleren Beige-Töne.

Eigentlich kein Wunder, denn der deutsche Markt scheint auch im Bereich Foundation auf das altbewährte Prinzip “One fits all” zu setzen – üblicherweise findet man im Drogerie-Regal vier bis sechs Nuancen eines Make-Ups, die anscheinend mehr oder weniger auf gut Glück zusammengestellt werden und in der Regel im mittleren Farbspektrum rangieren; wer also hellere oder dunklere Haut hat oder eine andere Farbnuance benötigt, der guckt in die Röhre. Hurra Diversity! 

Ist es nicht schön, wie man bei jedem beliebigen Thema auf die Diskrepanz zwischen dem normalverteilten Mainstream-Angebot und den individuellen Bedürfnissen der konkreten Einzelperson zu sprechen kommen kann?

foundationquest
Weite Teile meines aktuellen "Malkastens"
Nun ist ja – wie immer – klar, daß Massenproduktion per definitionem heißt, daß Waren nicht auf persönliche Einzelbedürfnisse zugeschnitten sind, sondern die Hersteller versuchen einen Kompromiß zu finden, mit dem sie es möglichst vielen recht machen können. Im Idealfall kann man das Produkt so konzipieren, das es sich nach Bedarf etwas anpassen läßt – so wie ein höhenverstellbarer Bürostuhl z.B. Oder Klamotten mit hohem Elasthananteil. Oder Schnürstiefel. Alles ganz tolle Erfindungen.

Im Zuge dieser Idee der “Anpassbarkeit” werden in den letzten Jahren immer wieder Foundations mit dem Werbeversprechen auf den Markt gebracht, daß sich die Farbe dem Hauttyp anpassen, ja geradezu magisch damit verschmelzen würde. Schöne Idee. Theoretisch gibt es das angepriesene Produkt dann auch in vielen Nuancen. Praktisch aber nur in den USA. Weil wir hier in Mitteleuropa nämlich nur die besagten vier bis sechs Hautfarben haben. Das ganze Jahr hindurch. Das heißt schon mal ganz klar, daß der Anteil an Women of Colour offensichtlich im nicht (markt-)relevanten Bereich liegt; was selbstverstänlich nichts über die reale Anzahl der potentiellen Käuferinnen aussagen muß sondern in erster Linie etwas über ihre Wahrnehmung. “Hautfarben” das ist einfach für den deutschen Markt nur ein klitzekleines Spektrum von Nuancen, was man an Pflasterfarben sehen kann und daran welche BHs als “nude” ausgezeichnet werden. (Vgl. dazu den früheren Blog-Post: Hautfarbe = Hautfarben – die Problematik des passenden “nude”-BHs )

Läßt man die rassistischen Implikationen bei Seite (weißes Privileg) und guckt erst mal ganz abstrakt auf die ganze Sache, dann fällt einem schnell auf, daß es schon irgendwie komisch ist in einer Gesellschaft zu leben, in der Attraktivität sowas wie den Kernpunkt weiblicher Identität bildet und Millionen, ach was Milliarden!  mit dem Verkauf von Kosmetika verdient werden, während gleichzeitig die Bedürfnisse der Konsumentinnen nicht ernst genug genommen werden, um ein wirklich sinnvolles Angebot zur Verfügung zu stellen. 

Also was denn nun? Soll ich mich nun bemühen, wie ein retuschiertes Abbild meiner selbst auszusehen oder nicht?  Die Antwort liegt auf der Hand: Ja schon, aber bitte nur im Rahmen von  fünf  Hautfarbe-Nuancen. Alles andere wird für uns, die VerkäuferInnen zu teuer.  Lieber verdienen wir extra daran, daß ihr euch auf der Suche nach dem richtigen Makeup durch tausend Produkte probiert. 

Die Idee ist also, eine schier unendliche Produktpalette von unterschiedlichsten Texturen und Finishes von ultramatt bis superdewy und von extrem deckend bis megaleicht rauszubringen, aber halt nur in den Farben die “der deutschen Durchschnittsfrau” passen. Was die Makeupanbieter und –herstellerinnen dabei allerdings auch vergessen, ist daß es sich bei Deutschland nicht nur im figurativen Sinne um ein Land der Bleichgesichter handelt. Und selbige selbsternannte Blassnasen haben eine deutlich lautere Stimmung als marginalisierte Women of Colour. Nicht ganz unerwartet schallt daher beständig die Klage über die zu dunklen oder falsch getönten Foundations durch die Beautyblogs und –foren. 

Und ja, ich finde es auch seltsam wieso es nicht möglich zu sein scheint, standardmäßig hellere Foundations anzubieten und eben auch gleich noch dunklere. Und vielleicht, wo es schon produziert wird, in verschiedenen Farbnuancen für warme, kalte und neutrale Untertöne?! Ggf. wären ja schon eine Art Baukastensystem eine Lösung, dann könnte man sich einfach seinen passenden Ton selber zusammenmischen. Immerhin wechselt man ja auch nicht ad hoc von Sommerbräune zu Winterblässe und umgekehrt. Wo zur Hölle, lieber Einzelhandel und verehrte Kosmetikindustrie, liegt da das Problem?! Ich sehe ein, daß nicht jede Popeldrogerie das gesamte Farbspektrum anbieten kann, aber wenigstens die Hersteller könnten einen Onlineshop einrichten, in denen es auch “exotischere” Farbnuancen zur Auswahl gibt, die sie für den US-Markt ja sowieso produzieren. 

Das ist aber natürlich nur die eine Seite der ganzen Angelegenheit. Auf der anderen stehen die Konsumentinnen, die sich zumindest soweit zueinander solidarisch verhalten könnten, als daß sie nicht nur die eigenen Bedürfnisse wahrnähmen. Und da sehe ich das nächste Problem: Aus dem was ich bisher so gelesen habe, schließe ich, daß sehr viele schon keine Lust auf Rumgepantsche haben und lieber eine optimal passende Foundation straight from the bottle hätten. Ja, kann ich auch irgendwie verstehen. Andererseits wäre es da doch eine Überlegung, daß man das dann vielleicht unter Spezialinteresse verbuchen könnte und das dann an den sog. “Fachhandel” sprich die Parfümerien verweisen? Statt dessen wird aber leider oft versucht, die eigenen Interessen gegen die anderer Menschen argumentativ durchzusetzen, indem deren Bedürfnisse marginalisiert werden und die eigenen dafür unreflektiert ins Zentrum geschoben.

Fragwürdig: Der Hype des  “Alabasterteints”

Ich weiß gar nicht wie oft in Unterhaltungen über Makeup-Töne pejorative Aussagen getätigt werden, etwa man möchte ja nicht wie ein Schweinchen oder ein Indianer (sic!) aussehen, heißt es dann häufig, und sogar das N-Wort ist schon gefallen. Ja, wirklich! Gleichzeitig scheinen sich immer mehr Frauen bemüßigt zu fühlen zu betonen, daß sie Sonnenbräune ja gar nicht schön fänden und auf ihre Blässe richtiggehend stolz seien. Der “Alabasterteint” wird konsequenterweise dann auch ganzjährig mit SPF50 argwöhnischst vor jedem Sonnenstrahl geschützt.

Und das ist dann so der Punkt, an der die ganze Sache endgültig in eine Richtung kippt, die mir gar nicht gefällt. Bei aller Liebe zur Diversität und bei allem Vorbehalt gegenüber exzessivem Sonnenbaden und Solariumsbesuchen: das Ideal der vornehmen Blässe ist mir einfach zu krass mit rassistischen, klassistischen und kolonialistischen Ideen verbandelt, als daß ich solche Aussagen als bloßes Geschmacksurteil abtun könnte.

Mir ist schon klar, daß der “neue” Trend zur Blässe erst mal als Abgrenzung zum Diktat der '”gesunden Bräune” daherkommt und mit allem begründet wird, was man seit dem Kindergarten über Hautkrebsrisiko, vorzeitige Hautalterung  und die Gefährlichkeit des Ozonlochs gelernt hat.  Und natürlich ist es individuell unterschiedlich, wieviel Sonne die Haut verträgt und ob sie überhaupt relevant ‘bräunt’ oder eher verbrennt. Und selbstverständlich bin ich auch nicht der Meinung, daß man Blässe als unattraktiv abstempeln sollte. Aber den Spieß einfach umzudrehen, bedeutet wirklich überhaupt nicht aus einer subalternen Position  zu sprechen, wie sich das manche glaub ich gerne einreden möchten! 

Blässe läßt sich nicht einfach aus dem Kontext lösen, in dem es jahrhundertelang stand und immer noch steht: helle Haut symbolisiert nicht nur die Freiheit von harter körperlicher Arbeit (im Freien) und damit die Zugehörigkeit zu einer höheren Schicht (Adel, Bürgertum) sondern auch eine rassistische Überlegenheit, die als strukturelle Privilegiertheit von Weißen gegenüber People Of Colour leider immer noch besteht. Das ist auch der Hintergrund der sich in den letzten Jahren auch hier so großer Beliebtheit erfreuenden asiatischen BBCreams mit aufhellender Wirkung.

Deswegen könnte ich immer kotzen, wenn ich sowas lese wie “Ich bin stolz auf meinen Schneewittchenteint” und dann vielleicht auch noch mit angehängten Tips wie man wirklich kein bißchen Sonne an die Haut läßt. Klar,  zuviel ist schädlich, aber zuwenig auch! Schon mal was von Vitamin D gehört? (Ggf. bitte mal lesen: Wikipedia > Vitamin D (Cholecalciferol) > Einfluß auf die Gesundheit) Abgesehen davon bin ich ganz konservativ der Meinung, daß man nur auf (eigene) Leistungen stolz sein kann (sollte!) nicht auf Eigenschaften.

Mehr Vielfalt wär doch auch ne Lösung

Im Grunde ist es doch eigentlich ganz einfach:
Alle Menschen sind unterschiedlich. Das ist einfach so. KeineR sollte sich für seine*ihre Individualität  rechtfertigen müssen. Und im Zuge ganz basaler Eigeninteressen wäre es einfach schön, sich für mehr (Waren-)Vielfalt einzusetzen statt dafür daß man nur selber in seinen Bedürfnissen berücksichtigt wird.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß das grundsätzlich nicht funktionieren kann - auch wenn es erst mal unternehmerischen Vermarktungsidealen (möglichst kleiner Warenbestand, möglichst hoher Durchlauf, möglichst großer Gewinn) entgegensteht. In anderen Ländern geht es ja offensichtlich auch – oder warum sonst kann man in Großbritannien einigermaßen einfach und günstig BHs in Größen bekommen, die hier als supermegaexotisch gelten? Genauso muß das doch auch mit Foundations klappen. 

Ich verstehe einfach nicht, weshalb es in Deutschland so selbstverständlich sein kann, Konsumbedürfnisse die marginal vom Mainstream abweichen direkt an den “Fachhandel” abzuschieben. Du bist zu klein zu groß zu dick zu dünn zu hell zu dunkel? Naja, Pech gehabt. Nicht unser Problem. Echt, das ist so unfaßbar antidemokratisch, da könnte ich schon wieder in die Tischkante beißen. 

Ja, ich weiß, die Sache mit der Foundation ist auf ne Art ein Luxusproblem. Andererseits werde ich als Frau auch pausenlos mit Werbung beschallt, was ich nun wieder kaufen soll, um schöner zu sein blabla. Und dann, wenn ich brav tun will, was mir gesagt wird, dann gibt es gar nix für mich?! Und das obwohl mir das Produkt als “quasi für mich maßgeschneidert” angepriesen wurde?!  Ehrlich, da kann ich mich einfach nur total verarscht fühlen!
Zurück zu meinem persönlichen Problem mit der Foundation und der Frage: 

Gibt es nun die perfekte “Bodypaint-Nuance”?

Also, ich hab meine noch nicht gefunden. Ich bin aber auch nicht willens 30 Euro plus für das blöde Zeug auszugeben. Man weiß ja nie, ob man’s verträgt oder nicht. Am Schluß kriegt man Pickel oder trockene Stellen oder man sieht aus als hätte man sich in Panade gewälzt. Nicht zu vergessen der Oxidationsfaktor – d.h. eine Farbe, die erst mal passend wirkte, verändert sich auf der Haut in eine ungünstige andere Richtung. So sind mir auf dem Höhepunkt meiner Winterblässe die meisten Sachen einfach zu rosa. Das läßt sich hauptsächlich damit erklären, daß ich schon explizit gelbe Töne brauche und selbst neutrale Farben auf meiner Haut rosa wirken. Sagte ich ja oben schon. Oftmals erscheint das Makeup dadurch auch zu dunkel. Ich glaube ein sehr, sehr großer Teil der Foundation-Verwirrung, auch was die Helligkeit angeht, ist der Tatsache geschuldet, daß viele nicht wissen wie sie sich auf der warm-neutral-kalt-Skala verorten sollen. Ich habe auch ganz lange gebraucht um zu verstehen, daß ich gar nicht “so hell” dafür aber “so gelb” bin und sich deswegen die meisten Makeups farblich nicht so gut mit meiner Haut verbinden. Im Idealfall sollte Foundation ja überhaupt nicht als solche erkennbar sein  – wer also “angemalt” aussieht macht was falsch.

Entsprechend gilt die Sache mit dem Hautunterton aber natürlich auch für dunklere Typen – auch wenn der  Toleranzbereich größer ist, je mehr Eigenfarbe jemand mitbringt, ist er doch begrenzt… Ich habe vor einer Weile mal ein Werbevideo von L’oreal gesehen, das dokumentieren sollte welch unglaublichen Fortschritt die neuen Farben der “True Match” (in D “Perfect Match”)-Reihe gegenüber anderen Makeups darstellt. Obwohl das zum guten Teil Propaganda war, konnte man darin aber wirklich ziemlich deutlich zu sehen, wie künstlich eine falsche Nuance gerade bei dunklerer Haut wirken kann. Daran, daß das Video nur Women of Colour zeigt, wird auch klar, für wen eine solche überarbeitete Farbskala von 33 Farben in drei “Typrichtungen” (Warm, Kalt, Neutral) die größte Bedeutung hat – für die, die vom Markt extrem marginalisiert werden. Von den 33 Tönen werden in Deutschland aber nur 9 angeboten, in Großbritannien sind es immerhin noch 22.

So ginge das halt auch: True Match-Farb-
Überblick  bei colorconnection.yuku.com

L’oreal genießt aus unterschiedlichen Gründen (v.a. wegen Tierversuchen) in der “Beautyblogosphere” keinen guten Ruf;  allerdings scheint die L’oreal Marke Maybelline die erste zu sein, die eine richtig dunkle Drogerie-Foundation auf den deutsch(-sprachig)en Markt gebracht hat, siehe die beiden Video-Reviews zur Fit Me!-Foundation in 355  bei iilovefashion und Blackvelvet330. Als Referenzpunkte geben die beiden an NC50 bzw. NW45-47 bei MAC zu tragen. (MAC ist afaik die einzige gut erhältliche Marke, die in Deutschland dunkle Foundations anbietet. Preislich rangiert sie aber schon am unteren Rand des HighEnd-Bereichs) Und beide freuen sich sichtlich, auch mal vom Angebot berücksichtigt zu werden. Ist ja auch nicht weiter überraschend.

Im Verhältnis dazu relativiert sich natürlich die Klage übers mangelnde Angebot für sehr blasse Haut. Wenn ich ehrlich bin glaube ich, daß sich ein Großteil der “Nicht-Hell-Genug”-Probleme mit einem guten und günstigen Angebot an “Misch-Weiß” aus der Welt schaffen ließe. Soll heißen mehrere Varianten/Texturen, damit für alle was dabei ist und man vielleicht nicht so sehr nur eine Foundation damit aufhellen kann sondern vielleicht das Weiß eher auf die passende Tönung einfärben. Das müßte doch relativ easy möglich sein, oder? Plus, man könnte das Weiß auch einfach als Highlighter verwenden… Leider herrscht diesbezüglich auf dem deutschen Markt erst recht Ebbe; häufig wird die weiße Foundation von Star Gazer empfohlen, das ich aber von der Textur nicht so recht als Foundation durchgehen lassen würde. Es ist halt schon eher so eine Art “Grufti-Deckweiß”. Daneben gibt es noch zwei weiße Foundations von Illamasqua die man sich – ebenso wie übrigens dunkle Töne – aus UK bestellen kann, die Face & Body-Foundation von MAC und ein paar wirklich, wirklich helle Nuancen mit leichter Eigenfärbung. Der letzte Neuankömmling in dieser Gruppe ist das Easy Match Make Up von Manhattan in 30 Porcelain.

Infos zu hellen Foundations findet ihr beispielsweise unter dem entsprechenden Tag bei MagiMania und in der aktuellen Reihe “Foundation Friday” von Godfrina auf kalterkaffee.at

Für dunkle Haut hab ich im deutschsprachigen Bereich nicht so viel gefunden außer Youtube-Videos;  neben den oben genannten iilovefashion und Blackvelvet330 hab ich noch ergoogled: BeautybyMiry (MAC), MaryRoé (Maybelline, BobbyBrown), Sinra (Maybelline, NYX), Mama Afrika (Maybelline), Nellys Modeblog (Makeup Store, Maybelline). Die Marken reflektieren schon ganz gut die nicht-vorhandene Auswahl: hier wird nicht großartig rumverglichen, wer zwei Produkte hat, die einigermaßen passen kann sich offensichtlich schon glücklich schätzen.  Das Video “Great Foundations for a Woman of Color” der US-Amerikanerin shaneilh bespricht dagegen immerhin 10 Optionen. Daß das Angebot für WOCs auch in den USA deutlich (!) kleiner ist als für Weiß darf man natürlich nicht vergessen. Aber sogar davon sind wir hier noch Lichtjahre entfernt.

So danke fürs Zuhören. :)


Seid ihr auch Anhängerinnen im Fingerfarbenclub? Oder schon ausgewachsene Beauty-Junkies? Oder gehört ihr zu denen die höchstens eine Wimperntusche und einen Puder besitzen?




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Das Größendilemma mit den EU-Marken

Im September 2011, also vor ziemlich genau zwei Jahren habe ich unter dem Titel ‘Lost in Translation’ eine kleine Abhandlung über BH-Größensysteme verfaßt und die Problematik einer ‘Übersetzung’ wie sie natürlich von allen die sich mit Bra Fitting befassen immer wieder versucht wird.

Ich arbeite ja nun schon eine Weile als Brafitterin und sehe seither was Frauen so tragen. In den meisten Fällen kaufen sie ihre gefühlte BH-Größe, d.h.  bei großen Brüsten entsprechend große Unterbrustbänder, also etwa von 80 bis 95 und dann in den erhältlichen Cups. Oftmals D oder E, schon seltener F oder G und ganz ganz selten kommt mal jemand mit einem H oder J-Cup.  Getragen werden “mitteleuropäische'” Marken versteht sich, also was man so im Handel üblicherweise im ‘Big Cup Bereich’ bekommt: Günstige Versandhaus-Eigenmarken, BHs von Hunkemöller, die gut aufgestellten deutschen Traditionsmarken (z.B. Anita, Triumph) aber auch die eher hochpreisigen BHs von Prima Donna, Chantelle oder Empreinte…

Die Passform und die Qualität der Stücke variiert sehr stark – und das gilt auch für das Volumen der Körbchen, soweit man das bei den meistens (nicht immer!) falsch gewählten Größen sagen kann. Mein vor zwei Jahren eher an Aussagen bei den Busenfreundinnen gewonnener Eindruck, daß die meisten Marken ihr doch sehr kleines Größenspektrum damit aufbessern, daß sie die Cups umso größer machen, hat sich auf jeden Fall erhärtet.

Besonders Prima Donna oder auch Empreinte fallen vergleichsweise riesig aus. Das heißt auf der einen Seite natürlich erst mal, daß eine Kreuzgrößentheorie der Art wie 80A = 75B = 70C = 65D (körbchenvolumen-mäßig) nicht mehr hinhaut. 

Auf der anderen bedeutet es aber auch, daß man tatsächlich eher andersherum denken muß, als das bisher bei den BF der Fall war: eine britische Größe fällt in vielen Fällen kleiner aus als die einer kontinentaleuropäischen Big-Cup-Marke. D.h. wenn ein getragenes D-Cup zwar zu klein aber nicht völlig katastrophal zu klein ist, kann man davon ausgehen, daß die gleiche Größe bei einer UK-Marke den Effekt einer Großbäckerei erzielen würde: Brötchen (rausquellendes Brustgewebe) überall. 

Ich bin mittlerweile dazu übergegangen, das auch so zu erklären: daß das britische, feiner unterteilte Größensystem unter anderem dazu führt, daß man meist einen größeren Buchstaben benötigt. Das ist, wie gesagt, häufig noch nicht mal gelogen. Und auch wenn erzeugt es eine Art von Entspannungsmoment, denn Buchstabenphobie ist doch bei vielen Frauen ein großes Problem. (Ich weiß nicht, wie oft “Doppel D” verstanden wird, wenn ich “Doppel G” gesagt habe… man verzeihe mir also eine solche psychologische Rumtrickserei.)

Selbstverständlich hat das mit dem größeren Buchstaben auch viel mit einem ursprünglich schon zu kleinen Körbchen und einem zu großen Unterbrustband zu tun. So gibt es die klare Tendenz, daß jemand der seine BH-Größe als 85D einschätzt eigentlich eine 34FF/G benötigt. Das sind zwei Bandgrößen weniger, aber auch (zumindest theoretisch) zwei, drei Cups mehr.

Wie auch schon vor zwei Jahren festgestellt, hebt sich das Verhältnis bei größeren Cups dann meist wieder auf. Ein Empreinte-H-Cup entspricht ca. einem UK-GG-Cup und bei BHs der Marke Change, kann man von einem J-Cup getrost wieder auf ein UK-G-Cup heruntergehen. 

Bekräftigen möchte ich mit dem heutigen Beitrag auf jeden Fall meine alte Position: die totale Unsinnigkeit des Versuchs anhand einer Tabelle die Größen ineinander zu übersetzen. 

So pi mal Daumen kann man sagen, daß die meisten herkömmlichen Marken im Bereich um D und E-Cups herum deutlich größere Körbchen produzieren als die einschlägigen UK-Marken (Bravissimo, Curvy Kate, Eveden, Panache) und die Differenz darüber unterschiedlich je nach Marke und Konstruktionsqualität ausfällt. 

Marken die eigentlich nur ihre auf E-Cups ausgerichteten Minimiser-Schnitte hochziehen bis zum G-Cup, kann man entsprechend für größere Brüste, die sich nicht mehr einfach platt drücken lassen, vergessen weil das Volumen ziemlich deutlich nicht ausreicht. Dagegen gibt es auch spezialisiertere Marken, die auch ab F-Cup noch ordentliche, gut passende BHs konstruieren, beispielsweise Empreinte, Prima Donna und Ulla.


Meine Erfahrungen mit europäischen Marken sind immer noch sehr begrenzt – mehr als einen Eindruck kann ich also nicht liefern. Wenn man richtig damit arbeitet und auch noch britische Marken zum Vergleich hat, kann man vielleicht doch ein genaueres Übersetzungsschema erstellen. Derzeit wirkt es aber auf mich immer noch so, als würde jeder Hersteller ein Potpourri von willkürlichen Größen produzieren, was nicht nur Kundinnen sondern auch Verkäuferinnen heillos durcheinander bringt. Insofern ist es wohl nicht nur sachlicher Unkenntnis zuzuschreiben, warum so viele Frauen sagen, sie probieren jedes Mal gefühlte hundert Modelle an, bevor ihnen eins paßt und wenn sie ein gutes Exemplar gefunden haben, dann kaufen sie das auch immer und immer wieder…

In Zeiten von Selbstbedienung (kaum ein Geschäft bietet eine individuelle Größenberatung an) und Online-Shopping sind solche Abweichungen eigentlich nicht so besonders smart respektive geschäftsfördernd. Denn wenn man nicht an einem spezifischen Modell hängt (weil man es im Fachgeschäft mal angepaßt bekommen hat) bzw. dieses nicht mehr produziert wird (passiert ja selbst bei den traditionellsten aller Hersteller) oder man einfach rausgewachsen ist, dann kann man die Markenbindung eigentlich auch vergessen, oder?

Schon mich als quasi-Profi und ex-Bra-Nerd mit meinen über vier Jahren Bra Fitting-Meditationen nervt die Tatsache, daß ich nicht nur auf Schnittkompatibilität sondern auch  noch ganz banal auf “Größeninterpretation” achten muß, wenn ich einen BH anpassen will. Für jemanden, der eigentlich gar keine Lust hat, auf mehr zu achten als auf Farbe oder Schnittführung (also auszusuchen ob man einen T-Shirt-BH oder sexy Lingerie haben möchte), stellt die Problematik eine beinahe unüberwindbare Hürde zum “BH-Glück” dar.

Letzten Endes wirkt die Größenverwirrung beinahe wie eine absichtliche Strategie, Frauen in einem Zustand von Unmündigkeit zu halten, in dem sie völlig von der Kompetenz einer Fachverkäuferin abhängig sind. (Ähm ja, Verschwörungstheorie…)

Für mich ist jedenfalls die logische Konsequenz, mich mit EU-Marken gar nicht weiter zu befassen, sondern mich einfach an die (deswegen auch in der Online-Bra Fitting Szene so beliebten) UK-Marken zu halten…

Wie haltet ihr's so mit den Größen? Seid ihr marken-treu? Kauft ihr immer das Modell, von dem ihr wißt, daß es paßt?  Oder seid ihr experimenteller?


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E: Interview with Jenny, the owner of lingerie store DD

As some of my last posts were concerned with my experiences with fitting at a brick-and-mortar store and what I expect from a good fitter, I thought it might be a good idea to change perspectives. That is why I asked Jenny, the owner of lingerie boutique DD in Berlin, to answer some questions and share her experiences. Jenny founded the shop in late 2011 and since April 2012 you can find her store in downtown Berlin. There have been several rave reviews on Busenfreundinnen and I was also quite impressed with the kind and knowledgeable service, the relaxed atmosphere and of course the number of bras in my size. The store offers a range of bras, including maternity and sports bras, as well as a limited selection of swim wear in 30D-38J, some bras are also available in K and band sizes 28, 40 and 42. Prices range between 39 and 59 €.

MiaRose: First of all, thank you for taking the time to do this interview. I can imagine that a young entrepreneur like you is quite busy. Let’s start at the beginning: When and how did you discover your passion for pretty lingerie?

Jenny: First, let me thank you for your interest in my business and I am glad to be able to share my thoughts on my favorite topic on your blog. My passion for pretty underwear developed in two phases. At first, I was just happy to have found a store in Great Britain that not only carried bras in my size 30HH but also swimwear and sports bras. I’d never seen really pretty lingerie for young women in my size in Germany which is why I might have pushed the wish to see myself in beautiful lingerie to the back of my mind. The only thing that mattered to me was the fit. Having found the right fit my self-confidence and my interest in pretty lingerie grew. Suddenly, I didn’t only expect a bra to come in my size, but to fit well and be pretty and sexy. That was when I was 26.

M: It’s surely a long way from being a lingerie fan to becoming a boutique owner. What inspired you to open your store? What kind of planning went into it and which hurdles did you have to overcome before your store became a reality?

J: Looking back, I am relieved to say that it was a rather short trip to becoming a boutique owner. My store, its service and product range isn’t just an answer to the demands of the market for underwear in the D+ range but also a dream come true for me. Since discovering that there is a whole world of beautiful lingerie in D+ sizes out there in 2006, I had whished for a store in Berlin that carries these sizes. As my professional life took an unexpected turn in 2011, I had to reflect on my wishes and goals. I figured out quite quickly that my hobby of fitting women with bigger boobs is my true calling. It was only three months until I opened my first store and seven months later we moved to downtown Berlin and have been very successful ever since.
The most important question that I asked myself before opening the store concerned the product range. It was clear to me from the beginning that I’d offer Eveden’s and Panache’s various lines, as they not only carry fashionable bras and bra sets for young women but that also work in bigger cup sizes. My biggest challenge, however, was to choose which bra styles to carry that would offer customers with diverse body types a broad selection - while I hadn’t even met any of my future customers. Other questions emerged later on when I was dealing with customers, manufactures and service providers.


M: One of our blog’s most prominent topics is bra fitting. Could you briefly explain the fitting process at your store? And do you have tips for customers who come to your store for the first time?

J: Bra fittings differ. We  place a lot of emphasis on education about the right fit. We like to teach our customers how they have to alter and adjust their bra when the bra changes due to frequent wear and washing, something that happens sooner or later to any bra. Before starting our actual fitting we analyze the fit of the customer’s own bra. Having the customer understand the pros and cons of the bra she is wearing is the best preparation for the next steps of our fitting. We only use the measure tape to determine the band size – our bra-fitting experience helps us to pick the right cup sizes without measuring. To determine the exact size we use a bra with cups that aren’t made from stretchy fabric. The next step is to figure out, what kind of expectations and wishes our customer has regarding the new bra. And then, the exciting part for both sides starts – trying on bras.
As we are perfectionists when it comes to the right fit, we offer alterations on the spot. To help our customers enjoy the pleasures of a perfectly fitted bra as long as possible, we also offer to alter older bras that fit in the cup even if they were purchased elsewhere later on, for example by shortening the straps or the band.
In contrast to other stores we offer our bra fitting free of charge. The fitting itself where we educate about one’s own bra and figuring out the right size and fit takes about 10 to 15 minutes. However, as we offer a wide variety of bras the customer should allow a little more time for her visit to our store overall.

M: As your shop is a brick-and-mortar store you naturally offer a smaller selection of products (currently 33 models are in stock) as big online retailers such as Figleaves. How do you decide which brands, styles and sizes to put on the shelf? 

J: If your question refers to our products in sizes below DD you might consider our product range rather small. The average size we sell , however, is a G cup. If you are interested in cup sizes above DD we offer a much wider selection than any department store.
Our customers’ feedback as well as our own research shows that we offer a larger product range and a much wider selection for women with bigger boobs thant other lingerie stores. We back our slogan "Doppel D is the No. 1 address in Berlin for lingerie, swimwear, sports and maternity bras starting in D+" and we like to strengthen this position further.
An exact analysis of our customer base, meaningful sizing stats, the quality and prices our manufacturers offer and a thorough examination of the fit and design of new styles are the basis for making decisions on which brands, sizes and styles to carry. Every lingerie store has its own target group – that’s why we try to test drive new styles ourselves before adding them to our selection.


M: Tell us about your typical day of work. What are the biggest challenges? What are the joys?

J: The moments of joy clearly outnumber the challenges. As a specialized store for bigger cup sizes we have the wonderful opportunity to make women happy every day by providing them with fitted lingerie. Many of our customers do not like their big boobs and suffer more psychologically than having actual physical pain, though back pain can even cause headaches. Our professional fitting services, patience and the relaxing atmosphere in spacey changing rooms contribute as much to the happiness of our customers as the wonderful feeling that a well-fitted bra provides. Thus, we were able to increase our customer’s self-confidence and even increase their courage regarding other clothes. Our happy customers provide us with the joy and motivation to continue working.
My biggest challenge is the ordering process. We all have different bodies, ideas, wishes and expectations regarding our underwear. To accommodate all these women, I try to offer a broad selection of products containing a variety of different styles, forms, colors and designs.
Many women who visit us for the first time, wear the wrong bra size and style. About 90% of the women wear full cups with a high degree of stretchy fabric, a band that’s too big and/or cups that are too small. Once the new customer understands what makes a good fit, feels the support a fitted bra can provide and knows that she doesn’t have to hide her boobs in a full cup bra, the only thing that tends to matter for them is the fit and the look. There is very little ‚letterphobia’. Most of our customers are just happy, that they finally found the right size. We alleviate their fears of bigger cup sizes by showing them how the right bra size and style can improve their body image and looks.


M: A personal question: What bras would we see were we allowed to sneak a peek at your underwear drawer? Do you have favorites? 

J: I personally love moulded bras. It doesn’t matter if it’s a half cup for that wawawoom cleavage or as a full cup that makes my boobs look smaller – I love these bras for their wonderful ability to shape my size (30HH) the way I want it to look like. Sports bras are of course a must have for a former professional tennis player. My sports bras, by the way, have wires because without wires there is less support.


M: Your store is now 6 months old. Do you already have plans for next year?

J: We intend to further establish ourselves in the German market by expanding our public relations through unique promotions and events that establish a connection to potential customers on the street. Furthermore, we’d like to educate especially young women about the right fit using different channels. Expanding our standard product range is the basis for our plans.

Have you been to Jenny's shop by any chance? 
If so did you like it? 
Do you have any questions or suggestions for Jenny?



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D: Interview mit Jenny vom Berliner Lingerie-Store DD

Da es in einigen meiner letzten Beiträge verstärkt um meiner Erfahrung mit dem Brafitting und Fittern in konventionellen Läden ging, habe ich mir gedacht, dass ein Perspektivenwechsel nicht schaden kann. Heute führe ich daher ein Interview mit Jenny Trettin, der Inhaberin eines Berliner Dessousgeschäft. 

Jenny hat ihr sog. Passformstudio Ende 2011 gegründet und seit April 2012 ist der Laden im Herzen Berlins zu finden. Bei den Busenfreundinnen häufen sich die positiven Reviews und auch ich war bei meinem Besuch im Juni 2012 sehr angetan vom kompetenten und liebenswürdigen Service, der entspannten Atmosphäre und natürlich den vielen BHs in meiner Größe. 
Der Shop bietet neben BHs für verschiedene Bedürfnisse auch Schwimmzeug in den britischen Größen D-J und 65-85 UBB an, einzelne Modelle gibt es auch mit 90 und 95 UBB und bis Körbchengröße K. Falls ihr eine weitere Anreise habt, könnt ihr auch vorher anrufen und fragen ob euer WunschBH in euerer Größe auf Lager ist. Die Preise bewegen sich zwischen 39 und 59 € pro BH.


MiaRose: Danke erstmal dafür, dass du dir die Zeit für dieses Interview nimmst. Ich kann mir vorstellen, dass du als junge Unternehmerin viel zu tun hast. Beginnen wir von vorn: Wann und wie hast deine Leidenschaft für schöne Unterwäsche entdeckt?

Jenny: Zu allererst möchte ich mich herzlich für Euer Interesse an meinem Ladenkonzept bedanken und freue mich, dass ich über mein Lieblingsthema in diesem Forum sprechen darf.
Die Leidenschaft für schöne Unterwäsche entstand in zwei Schritten. Im ersten Schritt war ich heilfroh, einen Laden in England gefunden zu haben, der in meiner Größe 65HH nicht nur BHs anbietet, sondern auch Bademode und Sport-BHs. Wirklich schöne Unterwäsche für junge Frauen gab es in meiner Größe in Deutschland nie, so dass ich den Wunsch, mich in schöner Unterwäsche sehen zu wollen, wohl bis dahin erfolgreich unterdrückt habe. Für mich war nur die richtige Passform ausschlaggebend. Mit der richtigen Passform stiegen auch mein Selbstbewusstsein sowie Interesse an schöner Unterwäsche. Plötzlich wuchs mein Anspruch von funktionalen BHs zu passgerecht, schön und sexy – das war im Alter von 26 Jahren.


M: Von der Lingerieliebhaberin zur Boutiquebesitzerin ist es bestimmt ein weiter Weg. Was hat dich dazu inspiriert einen Wäscheladen zu eröffnen? Welche Überlegungen hast du im Vorfeld der Eröffnung angestellt und welche Hürden musstest du überwinden?

J: Rückblickend darf ich sagen, dass der Weg zur Boutiquebesitzerin ein sehr kurzer war. DoppelD ist mit seinem Angebot und Service nicht nur eine Antwort auf die Fragen des Marktes nach Unterwäsche ab Körbchengröße D sondern eine Erfüllung meines Herzenswunsches. Seit meiner eigenen Erleuchtung in 2006 habe ich mir ein Geschäft für die Frau mit etwas größerer Oberweite in Berlin gewünscht. Mein berufliche Laufbahn nahm 2011 eine unerwartete Wendung, so dass ich mich mit meinen beruflichen Wünschen und Zielen neu auseinandersetzen musste. Schnell habe ich gespürt, dass mein Hobby BH-Beratung für Frauen mit größerer Oberweite meine Berufung ist. Bis zur Eröffnung meines ersten Geschäfts vergingen nur drei Monate – schon sieben Monate später, im April dieses Jahres, sind wir ins Zentrum von Berlin umgezogen und seitdem sehr erfolgreich.
Die wichtigste Frage, die ich mir vor der Eröffnung gestellt habe bezog sich auf das Sortiment. Die Marken der Firmen Eveden und Panache standen für mich von Anfang an fest, da sie modische BHs und BH-Sets für junge Frauen nicht nur führen, sondern diese in großen Cupgrößen auch funktionieren Meine große Herausforderung jedoch lag in der Auswahl an BH-Schnitten, um Kundinnen mit verschiedensten Körperformen eine breite Auswahl bieten zu können – meine zukünftigen Kundinnen kannte ich bis dahin jedoch noch nicht. Weitere Fragen haben sich dann im täglichen Umgang mit Kunden, Herstellern und Dienstleistern ergeben. 


M: Hier bei Drunter&Drüber geht es sehr oft um das Thema Bra-Fitting. Magst du kurz erklären, wie du vorgehst? Und hast du Tipps für Kundinnen, die zum ersten Mal in den Laden kommen?


J: Bra-Fitting ist nicht gleich Bra-Fitting. Dabei liegt uns das Thema Aufklärung zur richtigen Passform sehr stark am Herzen. Wir möchten, dass unsere Kundinnen verstehen, wie sie ihren BH anpassen müssen, wenn sich dieser durchs Waschen und regelmäßige Tragen leicht verändert – und das tun alle BHs früher oder später. Unserem Bra-Fitting geht eine Analyse zur Passform des eigenen BHs voraus. Wenn die Kundin verstanden hat, was an ihrem derzeitigen BH gut oder weniger gut ist, ist das die beste Voraussetzung für ein Verständnis zu unseren nächsten Schritten im Bra-Fitting. Wir vermessen unsere Kundinnen alleinig im Unterbrustband – die Körbchengröße haben wir dann im Blick. Für das Fitting wählen wir einen BH aus unserem Sortiment, der keine Stretchanteile im Körbchen hat, um die exakte Größe ermitteln zu können. 
Im nächsten Schritt erfragen wir, welche Vorstellungen und Wünsche die Kundin bezüglich eines neuen BHs hat. Dann beginnt der für beide Seiten spannende Teil – die Anprobe.
Um unserem Perfektionismus zur richtigen Passform gerecht werden zu können, machen wir gleich vor Ort auch BH-Änderungen mit Hilfe unserer Nähmaschine. Damit unsere Kundinnnen lange dieses wunderbare Gefühl der perfekten Passform verspüren können, nähen wir gekaufte sowie eigene BHs auch gerne wieder passgerecht, indem wir Unterbrustbänder oder Träger kürzen sofern der BH im Körbchen passt.
Im Gegensatz zu anderen Wäschegeschäften ist unser Bra-Fitting selbstverständlich kostenfrei. Die Theorie des Bra-Fittings am eigenen BH sowie die Feststellung der richtigen BH-Größe und Schnittform dauern zwischen 10 und 15 Minuten. Für die Anprobe verschiedenster Modelle, sollten unsere Kundinnen etwas mehr Zeit mitbringen, da wir eine sehr große Auswahl an verschiedensten Modellen anbieten.


M: Ein physischer Laden hat natürlich eine kleineres Angebot (momentan 33 BH-Modelle) als große Onlineanbieter wie zum Beispiel Figleaves. Wie entscheidest du welche Marken, Modelle und Größen es auf die Kleiderstange im Laden schaffen? 

J: Würden wir über kleine Größen bis DD sprechen, könnte man unser Sortiment durchaus als klein aber fein bezeichnen. Die verkaufte Durchschnittsgröße bei uns ist G – bei Körbchengrößen über DD haben wir vielmehr Auswahl und ein größeres Sortiment als jedes Kaufhaus.
Das Feedback unserer Kundinnen, sowie eigene Recherche auf dem deutschen und europäischen Markt zeigt, dass wir im Vergleich zu anderen Wäschegeschäften, ein sehr breites Sortiment und eine große Auswahl für Frauen mit größerer Oberweite bieten. Wir stehen hinter unserem Slogan „Doppel D ist die erste Adresse in Berlin für Dessous, Bademode, Sport- und Still-BHs ab Körbchengröße D“ und möchten diese Position auch gerne weiter ausbauen.
Eine genaue Analyse unseres Kundenstamms, aussagekräftige Größenstatistiken, das Qualitäts- und Preisangebot unserer Hersteller sowie eine gewissenhafte Betrachtung der Schnittformen neuer Modelle sind Grundlage für unsere Entscheidung für oder gegen bestimmte Marken, Größen und Modelle. Jedes Wäschegeschäft hat seine eigene Zielgruppe – wir versuchen aus diesem Grund mit jedem neuen Modell unsere eigenen Erfahrungen in Form von Trageproben zu sammeln, bevor wir ein neues Modell in unser Sortiment aufnehmen.



M: Erzähl uns doch ein bisschen von deinem Arbeitsalltag. Was sind die größten Herausforderungen? Was sind deine Glücksmomente?

J: Unsere Glücksmomente übersteigen etwaige Herausforderungen um ein Vielfaches. Als Spezialgeschäft für große Cupgrößen sind wir in der wunderbaren Situation, jeden Tag viele Frauen mit passgerechter Unterwäsche glücklich zu machen, da viele unserer Kundinnen doch sehr unter ihrem großen Busen leiden – dabei sind die psychologischen Probleme oftmals größer als die körperlichen Belastungen wie Verspannungen im Rücken, die bis zum Kopfschmerz führen. Unsere kompetente Passformberatung, Geduld, unsere nette Atmosphäre in geräumigen Umkleiden gehören für die Kunden genauso zu den Glücksmomenten wie das wunderbare Gefühl der richtigen Passform. Dabei konnten wir schon vielen unserer Kundinnen zu mehr Selbstwertgefühl und Mut auch für die Oberbekleidung verhelfen. Unsere Glücksmomente und Motivation für den Alltag sind unsere zufriedenen Kundinnen. 

Meine große Herausforderung besteht im Bestellwesen. Wir alle haben unterschiedliche Körper, Vorstellungen, Wünsche und Ansprüche an unsere Unterwäsche. Ich versuche unser Sortiment so breit wie möglich aufzustellen, um so vielen wie möglich Frauen eine Auswahl an verschiedenen BH-Schnitten, Formen, Farben und Ausführungen zu bieten. 

Viele Frauen, die zum ersten Mal zu uns kommen, tragen die falsche BH-Größe und Schnittform. Zu schätzungsweise 90%, tragen Frauen, Full-Cup-BHs mit viel Stretch-Anteil, einem zu großen Unterbrustband und zu kleinen Körbchen. Sobald die neue Kundin verstanden hat, worauf es bei der richtigen Passform ankommt, das wunderbare Gefühl eines passgerechten BHs verspürt hat und weiß, dass sie ihre Brust nicht in einem Full-Cup verstecken muss, kommt es ihr in den meisten Fällen einfach nur auf das Gefühl und die Optik an. Ein höherer Buchstabe im neuen BH ist den meisten unserer Kundinnen egal. Die meisten freuen sich, dass sie endlich ihre richtige BH-Größe kennen. Wir nehmen den Frauen ihre Angst vor einer größeren Körbchengröße indem wir ihnen zeigen, wie wunderbar die richtige BH-Größe und BH-Schnittform ihre Optik und ihr Körpergefühl positiv beeinflussen können.


M: Eine persönliche Frage: Welche BHs würden wir erspähen dürften wir einen Blick in deine Unterwäscheschublade werfen? Hast du Favoriten?

J: Ich persönlich liebe Hartschalen-BHs. Ob als Halbschale für ein umwerfendes Dekolleté oder als Full-Cup für eine kleinere Optik – ich liebe diese Art des BHs für seine wunderbare Eigenschaft meine BH-Größe 65H zu formen, wie ich es mir wünsche. Sport-BHs dürfen bei mir als ehemaliger Leistungssportlerin im Tennis natürlich nicht fehlen. Meine Sport-BHs haben übrigens Bügel, denn ohne Bügel kein Halt. 


M: Dein Laden ist jetzt ein halbes Jahr alt. Hast du schon Pläne für das nächste Jahr?

J: Wir möchten uns im nächsten Jahr auf dem deutschen Markt weiter etablieren indem wir unsere Kommunikation nach außen mit Hilfe origineller Aktionen im direkten Kontakt mit potentiellen Kundinnen auf der Straße erweitern. Weiterhin werden wir vermehrt das Thema Aufklärung zur richtigen Passform über verschiedenste Kanäle speziell auch an die junge Frau bringen. Der Ausbau unseres Standard-Sortiments ist dabei Grundlage unserer Vorhaben.


Wart ihr schon mal da? 
Wenn ja, wie hat es euch gefallen? 
Habt ihr noch Anregungen für Jenny?


*Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung von DoppelD

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"Also sie sind doch eine 75C..."/ "But you must be a 34C..."

In English after the jump

...sagte einst eine Verkäuferin in einem Fachgeschäft zu mir. Das war vor vier Jahren, als ich noch nie von den Busenfreundinnen oder Brafitting gehört hatte. Die Fitterin des kleinen Ladens in Niedersachsens schöner Hauptstadt, schien mir kompetent und nett. Schon damals war mir zwar klar, dass mir eine Größe, die es auch bei H&M gibt nicht perfekt passt, aber ich dachte dann doch: Die Spezialistin weiß das bestimmt besser als ich.

Ich habe mich lange gefragt, wie eine Verkäuferin (vielleicht war es auch die Inhaberin) deren Aufgabe neben dem Verkaufen, das Fitting ist, so wenig Ahnung von ihrem Metier haben kann? Ich erinnere mich deutlich, dass sie Masquerade führten, also eine Marke die Bhs hat, die es in meiner Größe 30FF gibt. Während des Fittings wurde ihr dann zwar klar, dass mir 75C nicht passt, aber über 70DD kamen wir nicht heraus und so ging ich mit einem Euro-Plunge Triumph in 75D nach Hause, der heute schon anderswo ein Zuhause gefunden hat. Damals habe ich nicht wirklich viel neues über meine Brüste gelernt.

Ich kann mir vorstellen, dass viele Frauen, die so ein Erlebnis haben wie ich, erst einmal keinen Laden mehr aufsuchen. Bei mir ging das ja alles noch relativ glimpflich ab, aber ich habe nun schon von einigen gehört, denen an den Kopf geworfen wurde, sie seien unnormal (mein persönliches Unwort aller Jahre). Das ist natürlich reichlich Blödsinn. Aber ein so gebrannte Person wird natürlich so schnell wahrscheinlich kein Geschäft mehr aufsuchen. Das bedeutet auch, dass die Verkäuferinnen gar nicht mit dem gesamten Größenspektrum und insbesondere denen an den Enden des Größenspektrums konfrontiert werden. Das heißt es gibt keine Nachfrage und wo es keine Nachfrage gibt, muss auch kein Bedarf gedeckt werden. Es macht so marktwirtschaftlich keinen Sinn ein kaum nachgefragtes Produkt anzubieten.

Andere Gründe ein solches Geschäft nicht aufzusuchen, hängen sicherlich auch mit dem Image deutscher Unterwäschefachgeschäfte zusammen. Ich kann mich noch erinnern wie mich meine verzweifelte Mutter mal in ein Geschäft brachte das neben weißen und beigen Full-Cups in 'großen Größen' auch Stützstrümpfe verkaufte. Ein anderer Laden in den ich hinein gestürmt war, weil die Lingerie so nett ausschaute, verkaufte hauptsächlich Sexspielzeug. Darüberhinaus sind solche Geschäfte in Deutschland oft im höherpreisigen Segment zu finden, d.h. Bhs gibt es ab 50€ aufwärts.

Eine anderes Problem ist, was diese Läden wirklich im Angebot haben. Viele Läden bieten nur weit bekannte Marken wie Triumph und Passionata an. Wenn das dann mit einer Verkäuferin zusammentrifft, die nicht besonders internetaffin ist und/oder nicht in den Genuss einer Ausbildung durch eine erfahrene Fitterin gekommen ist, dann darf man sich nicht wundern, dass sie im 'Was-es-bei-uns-nicht-zu-kaufen-gibt,-gibt-es-nicht'-Paradigma gefangen ist. Auch darf man nicht vergessen, dass für einige Verkäufer_Innen das Fitting keine Herzensangelegenheit ist, sondern eben nur ein Job.

Außerdem kann es natürlich sein, dass die Käuferin unter Buchstabenphobie leidet. Eine Fitterin erzählte mir mal, dass eine Kundin sich weigerte einen Bh mit einem H-Körbchen zu kaufen, denn so enorm riesig wären ihre Brüste ja nun nicht

Trotzdem bin ich ein großer Fan von Live Fittings. Man kann viele, viele Modelle anprobieren ohne sich mehrfach durch den Onlinebestellvorgang und das darauf folgende Umtauschprozedere zu quälen. Und natürlich gibt es auch Verkäufer_Innen die mit Leidenschaft und Fachwissen dabei sind. Ich habe super Erfahrungen bei Bravissimo in London Covent Garden machen dürfen, bei Doppel D in Berlin und bei zwei Läden, die ich in Toronto (Tryst und Secrets From Your Sister) besucht habe. Hier findet ihr übrigens eine Liste der von Busenfreundinnen getesteten Läden (hauptsächlich in Deutschland): http://busenfreundinnen.net/viewforum.php?f=17.

Habt ihr auch so Horrorgeschichten auf Lager? Oder durftet ihr schon Glücksmomente in Umkleidekabinen erleben?





...a saleswoman in a lingerie store once said to me. That was more than 4 years ago, before I had ever heard about brafitting or the Busenfreundinnen. The saleswoman at the small store in Lower Saxony's capital seemed nice and competent. Although I knew that a size so widely available most likely wouldn't fit, I thought to myself: This woman is an expert, she probably knows best. How wrong I was.

I long mused why a saleswoman (and quite possibly the owner), seems to have so little knowledge about fitting. I remember clearly that they carried Masquerade, a brand that certainly makes my size. During the fitting it became quite clear that I am not a 34C and she decided that 32DD oder 34D must be my size. I bought a brown, molded, plunge-style Triumph in 34D if I remember correctly (and has since long found a new home). Not much progress fit-wise.

Now that's just anecdotal evidence and my sample is small, although I had similar experiences at a German Hunkemöller, an US-American Victoria's Secret and a Canadian La Senza over the years. I have also heard from others how even had to listen to salespersons telling them that their boobs are 'abnormal', which is, of course, in addition to being bodyshaming, rubbish. However, I can imagine that women, who had to suffer through such an experience will not enter a lingerie store again any time soon. What that means though, is that the salesperson is not exposed to women representing the whole size spectrum. That also means there is no demand for more 'unusual' sizes. And it doesn't make sense to offer bras in sizes that no one buys.

We should also consider that customers might suffer from 'big-letter-phobia'. A fitter once told me that customer just refused to be an H cup, because she was convinced that would mean her boobs are outrageously huge.

Another reason why salespersons are seldom exposed to the whole range of sizes might be image-related. I remember a small store my mom dragged me to when I was younger, where they sold what I lovingly refer to as 'Granny bras' in beige and white and mostly full-cup styles in addition to medical stockings. Another lingerie store that I entered mostly sold sex toys, which might be off-putting to some. Morever, specialized stores in Germany are often quite expensive, with bras starting at 50 €, which not everybody can afford.

Another issue is that the many stores sell brands that have a rather limited size range such as Passionata and Triumph. If the salesperson isn't fond of the internet or has been trained by an experienced fitter, no wonder people are stuck in the 'what-we-don't-sell-doesn't-exist'-trap. Lastly we mustn't forget that for some salespersons brafitting is not a passion but simply a job, any maybe one they don't like much. Not that that should be an excuse for giving bad advice.

Nonetheless, I am a big fan of live fittings. You can try on tons and tons of bras without going through the ordeal of ordering in the UK or Poland. And if you are lucky, you get advice from an experienced and knowledgable fitter who has fitted tons of women. I had the pleasure to meet such ladies at Bravissimo (Covent Garden), DoppelD (Berlin), Tryst and Secrets from Your Sister (Toronto).
If you ever find yourself on a shopping spree in a German-speaking country check out this list that the Busenfreuninnen compiled (google translate normally does a fine job, letting you understand the gist):  http://busenfreundinnen.net/viewforum.php?f=17

Any horror or success stories you'd like to share?


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