Das unendliche Wickel-Kleid: one-size-fits-all-super-convertible-magic!

Monif C. "Marilyn" Ruched
Convertible Dress - Grey Heather
Vor einer Weile las ich bei Hourglassy einen Beitrag über ein Kleid, das angeblich wirklich *jeder* Frau passen soll. Die eierlegende Wollmilchsau der Bekleidungsindustrie quasi. Zusätzlich zu meiner natürlichen Skepsis fiel auch Darlenes Review nicht so sonderlich euphorisch aus und so geriet die Existenz solcher Wunder-Klamotten schnell wieder in Vergessenheit.

Bis ich dann kürzlich beim Surfen auf einem Plus-Size-Blog wieder über diese Sorte Kleid stolperte und beschloss, daß an der Geschichte wohl doch was dran sein muß...

Im Prinzip ist der Clou an diesen Kleidern, daß das Oberteil aus endlos langen und sehr breiten Jersey-Schals besteht, die man wild drapieren kann, soll heißen auf hundert verschiedene Arten um den Körper wickeln. Dadurch wird auch das weit geschnittene Unterteil angepaßt. Ungefähr so wie bei einer thailändischen Fischerhose.

Klingt abgefahren oder? 
Sieht auch abgefahren aus - es gibt natürlich unzählige Videos in denen der Effekt demonstriert wird. (Ist ein bißchen wie der allseits beliebte Clip 25 Ways to wear a Scarf oder die Anleitungen was man mit einem Circle Scarf von American Apparel alles anfangen kann.)

Hier zeigt die Designerin selbst, was man mit dem Kleid alles anfangen kann:

Weitere Videos gibt es auf dem YouTube-Channel von Monif C.

Während die Monif C. Kleider immerhin in drei Größen und diversen Längen und Weiten angeboten werden, sind offensichtlich auch schon andere Designer auf den Zug aufgesprungen und bieten das Kleid als richtiges One-Size-Produkt an. Vgl. dazu beispielsweise der von Darlene/hourglassy verlinkte Clip des Von Vonni-Wrap-Dresses. 


Wie immer bei solchen Sachen ist es ein wenig schwierig, festzustellen woher die Idee ursprünglich kam und was nun Original und was Kopie ist. Fakt ist jedoch, daß man über die Suchbegriffe "convertible dress", "multiway dress" oder "infinity dress" schon jede Menge sehr günstige Angebote auf Ebay findet.

Die Crux an der Sache (also jetzt so ein schönes Stück online zu bestellen) ist natürlich, daß man nicht vorhersehen kann, ob die Wunderklamotte dann auch wirklich paßt. Darlene berichtet davon, daß die Empire Taille des Vonni-Kleides so tief geschnitten ist, daß es quasi unmöglich ist, einen normalen BH darunter zu tragen. Die Monif C.-Kleider wirken dagegen schon so großzügig konzipiert, daß man eine Menge "Kurven" darin unterbringen kann.
Wie immer wäre es total toll, wenn man jetzt schnurstracks in einen Laden gehen könnte und so ein Teil anprobieren. Einfach mal so, aus Spaß an der Freude. Ich meine, hat euch das erste Bild von der Lady im grauen Kleid nicht auch total überzeugt? Das sieht ja wohl sowas von toll aus... (Und die Strumpfhose!) Ich habe aber noch nichts dazu herausgefunden, ob man solche Kleider nun auch schon hierzulande bekommen kann. Allerdings bin ich auch alles andere als up-to-date was modische Entwicklungen angeht.

Theoretisch kann man sich sowas sicher auch relativ leicht selber nähen - sofern man eine Maschine hat, die Jerseystoff packt und die üblichen Fähigkeiten. (Sollte eine von euch einen Versuch wagen/gewagt haben - würde mich total interessieren!)

Mit praktischen Erfahrungen kann ich leider mal wieder nicht dienen... ich bin einfach überhaupt kein Kleider-Mädchen. Aber ich kann allen die auf der Suche nach schönen Kleidern für eine fülligere Sanduhrfigur sind - wie immer - nur Georginas Blog Fuller Figure-Fuller Bust empfehlen. Sie hat mittlerweile eine recht beeindruckende Reihe von echt tollen Sachen online gestellt, auch vieles im Rockabilly/Retro-Pin-Up-Style, was ich einfach bezaubernd finde.

Und, was haltet ihr von der Idee?
Größte Sache seit der Erfindung des Rads
oder seid ihr doch eher skeptisch?

Bildquelle: Monif C

Danke übrigens für die Nachfragen wo ich denn stecke und die Genesungswünsche... Hat mich sehr gefreut! 
Ich hab gerade eine fiese Kopfschmerz-Erkältung und auch noch tierisch viel zu tun. Daher ist die Sache mit dem Bloggen ein wenig aus meinem To-Do-Fokus gerutscht. Aber wie heißt es so schön - man bloggt ja, weil es einem Spaß macht, nicht um die Feedreader mit Nonsense zu füllen. Ich hoffe, ihr vergeßt mich trotzdem nicht... Falls doch, ist in solchen Fällen ein Abo des Blogs (per Email, Feedburner, Twitter, Google Friends Connect, Bloglovin) gar keine so schlechte Sache. Dann wird man direkt darauf aufmerksam gemacht, wenn es was neues gibt. Praktisch, oder? ;-) 


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  • KWeens
    die Idee ist klasse. Ob das alles so wirklich tragbar ist - keine Ahnung, müsste man ausprobieren. Ich hätte bei manchen "Wicklungen" Angst, das es im Laufe des Tages über die Brust und die Arme rutscht. Außerdem stört mich das das Rockteil sehr zipfelig wirkt. Z.T. vorne oder hinten kürzer, an den Seiten ungleichmäßig. Kommt wohl sehr auf die Körperformen drauf an. Aber ausprobieren würde ich das gerne mal. Wenn mir mal der passende Stoff unter die Finger kommt - wird das probiert. Sind ja nur zwei laaaange Schals vorne am Rock angenäht. Versäubern muss man praktisch nichts, da dieses flutschige Viskosestöffchen nicht ausfranst.
    lg

    Karin
  • george
    Vermutlich gibt es alltagstauglichere "Wickelungen" und weniger praktische... interessant ist es in jedem Fall. Falls du was nähst und darüber bloggst, bitte UNBEDINGT Bescheid sagen. (Ich bin doch so furchtbar neugierig! :D)
  • amusedPolish
    Bin grad von einem anderen Blog auf euren Blog gestolpert :).

    Ich hab schon mein Infinity-Kleid selber genäht (mit der Hand) und ist bis jetzt das einfachste, was ich je genäht habe! Es gibt eine tolle (englische) Anleitung, die zwar ein bisschen Mathematik fordert, aber wenn man erst das raus hat, steht einem nichts mehr im Weg :)
    In der Regel braucht man auch ca. 3-4m Jersey-Stoff, je nachdem, ob man ein Kleid oder ein Obeteil näht.
  • george
    Klingt toll. Hast du zufällig nen Link dazu? :D

    Und: schön daß du hergefunden hast. *wink*
  • george
    Oh cool. Danke für die superschnelle Antwort! :*
  • Popinnie
    die nähanleitung habe ich schon vor langer zeit mal gespeichert. aber mir fehlt irgendwie die motivation. toll sieht´s wirklich aus. vorallem die erste version, die du zeigst. das wär sogar was für mich als brautschwester, nächstes jahr :D
  • george
    Ich würd auch sagen: Bild 1 ist doch schon ne Supermotivation! Ich find das Grau auch extrem chic!
  • Ich weiß nicht. "All in one"-Größe find ich immer etwas suspekt, wenn auch von der Idee - ich binde mir mein Kleid täglich wie es mir gefällt - her klasse. Ich liebe es, variieren zu können. :)

    Ich habe mal mit Freundinnen beim Shoppen einen BH entdeckt, der von Größe A bis D passen sollte. Wie der Zufall es wollte, waren wir zu viert und haben das gesamte Größenspektrum abgedeckt... so hat sich also jeder in das pinke Stretchgrauen gezwängt - und KEINEM hat es auch nur ANNÄHERND gepasst. :D Wir hatten auch nichts anderes erwartet, aber meine Güte, was haben wir gelacht.
  • george
    Bei den One-size-Teilen bin ich auch skeptisch. Aber die MonifC-Kleider sind ja wenigstens grob in drei Größen unterteilt... insofern kann ich mir schon vorstellen, daß das funktioniert. (Die Videos sind ja auch nicht unüberzeugend...)

    Naja und BH-Einheitsgrößen... äh ja. Wer auch immer sich das ausgedacht hat. Macht ungefähr so viel Sinn wie eine Einheitsschuhgröße.
    Kann ich mir vorstellen, daß das lustig war...

  • ratternde Ruby
    Ich hab sowas auch schon genäht und liebe es heiß und innig weil man einfach sooo viel damit machen kann. (Mein Umfeld wirft übrigens auch immer mit Komplimenten und Bewunderung um sich wenn ich es trage. :D) Ich muss aber sagen dass ich für die Tellerrockoberkante trotzdem meinen eigenen Umfang genommen habe, denn mal ehrlich, mein UBU ist 63-68cm, meine Taille 60cm, wo würde da denn die "Oberkante" hängen wenn sie so weit wäre, dass sie den Damen am anderen Ende des Größenspektrums auch noch passen soll? Stretch hin oder her, ich will das Kleid ja auch nicht nur mit Hilfe der Träger festzurren müssen und dabei den schönen Tellerrock in Falten legen.

    Da sich mir die Problematik mit dem BH natürlich auch offenbar hat habe ich einfach ein breiteres Band an die Oberkante genäht, das ich nach belieben hoch oder runter klappen kann. Bei weiteren Versuchen habe ich dann probiert das ganze so zu gestalten, dass es hinten höher ist als vorne, sodass ich vorne trotzdem noch einen hübschen V-Ausschnitt haben kann, auch wenn ich hinten den BH verdecke.

    Von diesen One-Size-Klamotten halte ich im Übrigen aber auch nicht viel, meistens heißt das für mich nur "für fülligere Frauen ist es womöglich trotzdem zu klein und an mir hängt es wie ein überdimensionaler Sack, falles es nicht sowieso runterrutscht".

    Liebe Grüße, knaxgurke

    P.S.: Mein Blog befindet sich noch im Aufbau, wenn er fertig ist könnte ich allerdings mal Fotos des Kleides posten. Bisher ist es aber auch irgendwo in meinem BF-BHLog zu finden.

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Schnäppchen [20% bei Figleaves] und Gruselkram again.

Mit TWENTY bekommt man mal wieder 20% auf unreduzierte Artikel bei Figleaves. 
Die Aktion endet am 14. November um 0:59 (Nacht von Sonntag auf Montag)

Sonst - wir ihr ja vermutlich schon festgestellt habt - stelle ich mich tot. Hab gerade keine Lust auf lingeriebloggen oder im Internet abhängen und lese statt dessen in meiner Freizeit The Walking Dead Comics.

Das hat mit Unterwäsche oder kurviger Bekleidung recht wenig zu tun, ist insofern blogtechnisch nicht recyclebar. Obwohl ich mittlerweile darüber informiert wurde, daß es sich empfielt im Fall einer Zombieapokalypse weite Sweater zu tragen (reguliert die Körpertemperatur besser als enge Klamotten) und diese mit Gaffer-Tape zu umwickeln, damit sie biss-fest werden. (Vgl. Zombie Research Society für weitere Informationen.) Der Vorteil davon ist dann auch, daß man sich über kurvengerechte, vorteilhafte Outfits keine Sorgen mehr machen muß, wenn alle in so Klebebandsäcken rumlaufen. (Ach, Optimismus ist doch was feines.)

Ein Sport-BH ist allerdings sicherlich auch von Vorteil, wenn man schnell weglaufen muß und sollte daher unbedingt ins Survival Kit aufgenommen werden. Glücklicherweise wächst die Auswahl von Modellen ständig an. Das langerwartete Exemplar von Panache ist bekanntlich seit ca. einem Monat erhältlich und es gibt schon die ersten Rückmeldungen, z.B. bei den Busenfreundinnen oder Invest in Your Chest. Er scheint, soweit ich das verstanden habe, einigermaßen "true to size" auszufallen, d.h. man kann seine normale Panache-Größe wählen.

Bei der Gelegenheit wollte ich euch auch noch auf einen thematisch verwandten Beitrag (BH und Grusel) bei Busts4Justice hinweisen, der heute online gegangen ist. Er trägt den schönen Titel The Horror  und berichtet von einer genialen Werbekampagne des kanadischen Wäscheladens Boobie Trap. (Link zur Facebookseite - wieso "leisten" sich eigentlich kommerzielle Unternehmen neuerdings keine traditionellen Homepages mehr?!! Ich finde das ein totales Unding!)
Boobie Trap's Quadroboob-Horror

Soviel von mir, ich tauche dann mal wieder ab.
Watch out for bra-horrors and biting knickers!
All the best, 
george




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  • beautyjagd
    Ich freue mich schon , wenn Du wieder was schreibst, weil ich deine Texte wirklich gern lese. Bis dahin viel Spaß beim Lesen!
  • george
    Danke für den Motivationskommentar. ;-)
    Ich bin gerade so furchtbar blogfaul... Ob man sich irgendwo Blogger-Musen-Küsse bestellen kann? :P
  • Gute Besserung dem Schnupfnäschen!

    Liebe Grüße, Moppi
  • george
    Oh Moppi, dankeschön. Heute ist es tatsächlich schon etwas besser. Mein Kopf schrumpft langsam wieder auf Normalmaße. Ist super, jetzt kann ich wieder rausgehen, ohne direkt für einen Alien gehalten zu werden. :)

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Das Durchbrechen der Schallgrenze: eine Corsage bis K-Cup!

Ich beschäftige mich jetzt seit gut zweieinhalb Jahren mit dem Thema BHs und lange galt das G-Körbchen als eine Art magische Grenze. Jenseits von G dünnte das Angebot sehr schnell aus - keine gemouldeten, keine gepaddeten, keine trägerlosen BHs, keine Corsagen/Basques, eigentlich nichts besonders Hübsches...

Im Lauf der Zeit hat sich die magische Grenze immer weiter aufgeweicht - es wurden immer mehr GG und H-Cups eingeführt und mittlerweile gehört es zumindest bei den Panache-Marken und Curvy Kate zum guten Ton, daß es fast alle Modelle mindestens bis H gibt. Bemerkenswert waren in letzter Zeit dabei vor allem die Entwicklung bei Masquerade, aber auch immer stärker die Einführung von Neuigkeiten durch Bravissimo:
Angefangen vom L-Cup des Alana Bras, über den nicht gepaddeten Demi-Diva-Half-Cup bis HH zum letzten Herbst über den Nova-Bra (erster Multiway bis H-Körbchen)...

Eben habe ich allerdings einen neuen Modell-Thread von omega bei den Busenfreundinnen entdeckt, in dem sie die gerade neu erschienene Lola Luxe Basque (Bravissimo exclusive, also eigene Produktion) vorstellt, die erste Corsage bis K-Körbchen!

 Bildquelle: Bravissimo

Die Corsage gibt es ab sofort in den Größen 28/60 DD-J, sowie 30/65 - 38/85 DD-K zum Preis von 50£.

Leider muß ich direkt mal wieder rumkritteln: denn - katastrophischerweise - lassen sich offensichtlich die Strapsbänder nicht abnehmen! Bitte, Bravissimo, was habt ihr euch denn dabei gedacht?!
Daß man die Träger nicht abnehmen oder umstecken kann, okay, das ist nicht optimal, aber damit kann man noch leben. Daß die Länge des Teils vermutlich auch wieder für viele zu kurz ist, gut. Aber nicht abnehmbare Strumpfhalter?!!

Was meint ihr? Top, Flop oder was dazwischen? (Tlop oder so)

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  • Ich will eins! Aber ich wundere mich, ob die Körbchen breit oder eng sind?
    My recent post Byebye Frankenbra!
  • george
    Bei den Busenfreundinnen wird gerade diskutiert, daß es sich da vermutlich um den Alana-Schnitt handelt... Keine Ahnung, ob das die richtige Prognose ist...
  • Soooo hübsch! Und die Farben!
    ein Traum :)
    My recent post mimimi, ein Schwebeplunge....
  • george
    Ja, ich finde auch, das sieht nicht schlecht aus... Auch erfreulich daß sie schwarz ist. :D Ich hoffe demnächst auf weitere Modelle und ein überdachteres Design...
  • Bea
    Sieht sehr chic aus!

    übrigens toller Blog :)


    ♡

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Oben vs. unten - Set oder kein Set, das ist hier die Frage!

Vor anderthalb Wochen habe ich umgefragt, ob ihr findet, daß BH und Unterteil zusammenpassen  müssen. Das ist eine beliebte, wenngleich auch eher nonsensologische Frage in Brafitting-Kreisen, denn - ehrlich - dabei handelt es sich um eine reine Geschmacksfrage. Sowas wie die Frage, ob man seine Handtasche passend zur Schuhfarbe wählt oder ob man noch nicht mal drüber nachgedacht hat, daß das ne Option sein könnte.

Wie erwartet haben viele abgestimmt, daß sie Sets zwar an sich eine tolle Sache, aber Unterteile einfach zu teuer fänden.
Wenn man davon ausgeht, daß man für ein passendes Höschen ca. die Hälfte bis zwei Drittel des BH-Preises hinblättern muß, je nachdem ob es eher weniger oder mehr Stoff hat (Die Preise sind meist gestaffelt nach String, Rio-Slip und Panty), dann kann bei einem Set schon eine ganz schönes Sümmchen zusammenkommen. Da der Aufwand für die Konstruktion und Produktion von Höschen eigentlich nur einem Bruchteil für den eines BHs sein kann, gehe ich davon aus, daß ein Großteil des Gewinns mit den Unterteilen gemacht wird - vergleichbar damit, daß Kinos ihren Profit häufig mit dem Verkauf von Snacks und nicht mit den Eintrittspreisen erwirtschaften. Möglicherweise handelt es sich da auch um eine Mischkalkulation - daß also Unterteile die Oberteile mitfinanzieren. Wie dem auch sei, über die Kostenaufteilung bin ich eigentlich ganz glücklich, denn ich gehöre zu denjenigen, denen der Preis für einen neuen BH schon ausreicht und die sich deswegen sich nur alle Jubeljahre mal ein passendes Panty leistet und den Alltag mit farblich einigermaßen passenden Slips bestreiten. Wenn man hauptsächlich schwarz trägt, ist das auch nicht weiter schwierig... :D

So zumindest war das jahrelang bei mir - bis mich vor gar nicht langer Zeit aus heiterem Himmel ein Verlangen nach bunten Baumwollhöschen überkam und ich alle microfaserglatten, durchsichtigen oder spitzenbesetzten Kunststoffteile in die Tiefen der Wäscheschublade verbannte. Seither trage ich mit wachsender Begeisterung gepunktete und gestreifte Panties und erfreue mich an  den Farben und dem allgemeinem Komfort, der damit einher geht.

Ich habe in der Beziehung auf jugendliche Unterwäsche-Designs offensichtlich noch Nachholbedarf. Zwischen plain-weiß und sexy-schwarz war während meiner Teens wohl nicht genug Abstand oder so... Wobei ich mir manchmal auch passende BHs dazu gut vorstellen könnte. Mit hohem Baumwollanteil versteht sich - und da hört der Tagtraum dann auch schon wieder auf. 
Es ist davon auszugehen, daß das so eine Phase ist, die auch wieder vorbeigeht. Denn jetzt da ich so drüber nachdenke, hätte ich mal wieder Lust auf etwas Abwechslung. Vielleicht schieße ich mir ja demnächst mal auf Ebay ein paar günstige Unterteile zu BHs aus Serien die ich besitze. Momentan ist nämlich ein Set von Ewa Michalak, das ich nie trage, das einzige das ich besitze... Und das geht ja nun wirklich nicht. ;-)

So, hier jetzt noch die Abstimmungsergebnisse:



Fazit: Je mehr Antwortoptionen man zur Auswahl stellt,
desto unaussagekräftiger wird das Ergebnis.

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  • Ich habe mich ebenfalls von diesen Kunststoff-Slips abgewendet und ziehe jetzt fast nur noch Baumwoll-Höschen an. Gibt bei mir alle erdenklichen Farben und manchmal ist die Kombination mit BH einfach nur schreiend komisch. Aber mich sehen ja nicht viele so und mein Freund findets lustig. Vor allen Dingen, wenn dann noch bunte Socken dazukommen :D
    My recent post So Special - AMU mit der Oh So Special Palette von Sleek
  • george
    Ja, ich kenn das. Auch mit den Socken... ist total lustig, da ich ja sonst vorwiegend schwarz trage und meine Unterwäsche z.T. eben knallebunt ist. :)
  • popinnie
    hihi ich hab die baumwollhöschenphase gerade durchgestanden und kauf nun schicke schwarze in angenehm zu tragenden schnitten und stoffen (was durchaus auch noch baumwolle sein kann). ansonsten nur wenn´s zum BH gehört oder zufällig zu einem aus meiner sammlung passt. ich versuche da also einen kompromiss zu finden. ich finde die passende-höschen-preise bei dem big-cup-BHs auch teilweise unverschämt...
    My recent post schottergeist
  • george
    Naja, bei den britischen BHs geht das ja noch... vor meiner UK-Entdeckung hab ich PrimaDonna-BHs gekauft oder Chantelle. Und auch wenn die Sachen unzweifelbar superschön und qualitativ hochwertig sind: Ich kauf mir doch keinen Slip für 40 bis 60 Euro! o.0
  • Dein Fazit ist süß *hihi*
  • george
    Ja, findest du? ;-)
    Ich war ja ein bißchen genervt von mir selber. Eigentlich hätte ich das mit den zu vielen Antworten ja auch schon vorher wissen können... Naja. Nächstes Mal. :P
  • Ich selber besitze gar kein Set, weil mir das einfach zu teuer ist.
    Ich brauch zwar keine großen Körbchen wie ihr, aber finde mit meinem UB-Umfang in den Geschäften nichts mehr - kann aber zumindest noch auf Bon Prix und Otto zurückgreifen. Das ist zwar noch supergünstig im Gegensatz zu Englandimporten, aber wenn die Unterhosen fast genau so viel kosten wie die BHs fühle ich mich auch verarscht. Aber da die Katalogmodelle eh auf junge Mädchen zugeschnitten sind und furchtbar pastellfarben oder mit Kitschdrucken versehen ist, muss ich das nicht auch noch auf den Unterhosen haben :-x Meistens kombiniere ich dann auch einfach anders buntfarbige Unterwäsche oder schwarz dazu. Bei mir siehts zudem eh keiner.
    My recent post Musikfernsehen - 52 Songs
  • george
    Die Idee dieses Blogs war ja ursprünglich mal, daß hier Frauen mit unterschiedlichen BH-Größen schreiben, also nicht nur solche die große Körbchen benötigen (wie ich), sondern auch Brabarellas, die kleine oder große Unterbrustbänder oder kleine Cups tragen. Leider hat das bisher noch nicht so gut geklappt, aber vielleicht demnächst mal.
    Das gut erhältliche Größenspektrum ist ja nicht nur bei den Cups auf (A), B, C, D begrenzt, sondern auch bei Unterbrustbändern (75 bis 90 oder so)... Falls du kleinere UBBs als 70 brauchst, kann ich dir Change ans Herz legen. Die sind relativ günstig (es gibt eigentlich dauernd irgendeinen Ausverkauf), haben mittlerweile doch etliche Filialen und es gibt einen Onlineshop.

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[pink october] Brustkrebsvorsorge reloaded

Wie die Zeit vergeht - der Monat ist schon wieder vorbei - und damit auch die "Pinke Oktober-Reihe" zur Information über Brustkrebs.
Ich hoffe, die Beiträge haben vielleicht wirklich das Thema für die eine oder andere von euch ein bißchen ins Bewußtsein gerückt. 

Zum Abschluß wollte ich noch einmal sagen: Klar ist Brustkrebs ein Thema, das man lieber zur Seite schiebt. Das geht mir auch so. Aber so richtig clever ist das eben nicht. Ohne sich von den Zahlen kirre machen zu lassen, sollte man sie doch zur Kenntnis nehmen:
"Jährlich erkranken über 59.000 Frauen in Deutschland neu an Brustkrebs (RKI 2010); rund 17.000 Frauen sterben jedes Jahr daran. Damit ist das Mammakarzinom der häufigste bösartige Tumor bei Frauen." Quelle: Deutsche Krebshilfe

"In der westlichen Welt ist Brustkrebs die häufigste Todesursache bei Frauen zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr." Quelle: Wikipedia
 Auch wenn ihr der Meinung seid, daß ihr mit der ganzen Selbstuntersuchungssache nicht klarkommt -  ihr seid in der Frage auch nicht auf euch alleine gestellt: 
★ Sucht euch eine Frauenärztin oder einen Frauenarzt, dem ihr vertraut, der sich Zeit für euch nimmt, der euch über mögliche Vorsorge-Optionen aufklärt.
Neben der Abtastung der Brust gibt es auch noch die Möglichkeit, eine Ultraschall- (Mammasonographie) oder eines Röntgen-Untersuchung (Mammographie) vornehmen zu lassen. (vgl. z.B. Allgemeine Informationen | Leistungskataloge der Krankenkassen)
Manche Krankenkassen übernehmen auch eine Tastuntersuchung im Rahmen des Projekts Discovering Hands. (Link zu einem Erfahrungsbericht dazu bei den Busenfreundinnen.)
★  Informiert euch, ob Verwandte von euch an Brustkrebs erkrankt sind und ob ihr eventuell in eine Risikogruppe fallt.

★ Überlegt, ob ihr vielleicht an einem Tastkurs wie beispielsweise von Mammacare teilnehmen wollt.

★  Entwickelt ein Gefühl für euren Körper.

★  Geht regelmäßig zur gynäkologischen Routineuntersuchung, auch wenn ihr kein neues Pillenrezept o.ä. benötigt. ;-)
Nicht nur wegen der Brustkrebsvorsorge. Die zweithäufigste Krebserkrankung bei Frauen ist der Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom), bei der das Erkrankungsalter im Schnitt deutlich niedriger liegt! 
★ Redet mit anderen Frauen über das Thema! Es geht uns alle was an!

    So, das war's. Jagd ist beendet. Mission Aufklärung (hoffentlich) erfüllt. Danke für eure Aufmerksamkeit!

    Zum Schluß noch eine merkwürdige (im wahrsten Sinn des Wortes) Kampagne einer dänischen Bäckereikette zum Thema - Kohberg-Breast-Cancer-Awareness-Brötchentüte - danke an Aqua von den Busenfreundinnen, die mich auf die Sache aufmerksam gemacht hat. 
    (Link zum Thread - Achtung nur für registrierte Busenfreundinnen sichtbar)

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    Nicht nur Halloween-vermittelt: Human Body Stilettos und Zombie-Trends...

    Bildquelle: Bit Rebels
    Kürzlich fand ich über einen Blog in meiner Blogroll (BoingBoing oder Nerdcore) dieses verstörende Bild... es verwies auf einen Artikel bei den BitRebels namens Human Body Stilettos: Every Woman's Dream?, der ein paar Worte darüber verliert, welche seltsamen Wege doch die Idee der Selbstperfektionierung so genommen hat...

    Tatsächlich finde ich das Foto eine sehr ... ähm... drastische Illustration dafür, daß Menschen gewillt sind, immer krassere Eingriffe in ihren Körper vorzunehmen, um einem immer abgehobeneren Schönheitsideal zu entsprechen. (Das Bild selber ist selbstverständlich fiktiv!)

    Man denke nur an Reality TV à la The Swan (ich weiß gar nicht wie das deutsche Pendant dazu hieß?), das ja zum Ziel hatte, eine Frau mit allen möglichen Methoden (Diät, Sport, massive Schönheits-OPs) vom häßlichen Entlein in einen schönen Schwan zu verwandeln. Das scheint nach dem Verkehrsunfall-Prinzip zu funktionieren: Man kann einfach nicht weggucken.

    Das Spritzen von Botox, immerhin einem heftigen Nervengift, gehört nun schon zum Beautyrepertoire eines Hollywoodstars in den Twens wie früher ein Waxing und die obligatorische Maniküre. Vom Überkronen ganzer Gebisse mal ganz zu schweigen. Ich finde das gruselig. Im Zeitalter von Photoshop und Special Effects sollte sowas doch mit einem Mausklick machbar sein - statt den Körper solch mittelalterlichen Foltertechniken zu unterwerfen...

    Apropos gruselig: Spannenderweise gibt es einen Modetrend, der diesen Diskursen von Schönheit, Jugend und Gesundheit direkt entgegenläuft (behaupte ich jetzt einfach mal so) - die Zombiefizierung von Fashion.
    Drauf gebracht hat mich das gerade kursierende Werbevideo von Dermablend mit "Zombie-Boy" Rick Genest:

    Abgesehen davon, daß das Video wirklich beeindruckend demonstriert, was man mit Camouflage so anstellen kann, habe ich darüber mitbekommen, daß der volltätowierte Hauptdarsteller dank eines Castings für ein Lady Gaga-Video (Born This Way) Anfang des Jahres plötzlich lukrative Modelverträge bekommt.
    Thematisch (bzgl. was Leute mit ihrem Körper anstellen) ist das natürlich immer noch irgendwie vergleichbar. Andererseits rücken Fotos wie die von Genest gerade Häßlichkeit, Vergänglichkeit und Tod in den Mittelpunkt.

    Und in den meisten Fällen ist es ja umgekehrt und die Makeup Artists sind für den Horrorfaktor verantwortlich. Heute beim Frühstück blätterte ich ein Vice Magazine durch und stieß auf eine Fotostrecke namens Hardcore Gore-nography, in der junge schöne Menschen als Leichen geschminkt und drapiert diverse Klamotten bewerben sollen. Mag sein daß es an Halloween und dem Beginn der zweiten Staffel von The Walking Dead liegt, aber ich sehe gerade überall Zombies...


    Ich weiß noch nicht so genau, was ich davon halten soll - ist es einfach geschmacklos? Ist es eine Persiflage auf ein medial vermitteltes Super-Schönheitsideal? Gibt es was Subversives in so einer Darstellung von Menschen oder haben die entsprechenden Industriezweige dieses Potential schon längst wieder einkassiert und affirmativ gewendet? Und steht zu befürchten, daß die logische Antwort auf Rico the Zombie wirklich Human Stilettos wären?!

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    • Spannendes Thema!

      Am schlimmsten finde ich Brustvergrößerungen. Das wird ja heutzutage schon schnell mal fast zwischen Tür & Angel gemacht. :-(

      Viele Grüße, Moppi
      My recent post Die Woche in Bildern - Testphase Teil 5
    • george
      Aus meiner Perspektive finde ich das vor allem komisch, weil für mich große Brüste nicht sonderlich erstrebenswert sind. Aber man will halt immer, was man selber nicht hat, nicht? ;-)
    • ipaintmyworld
      Ich meine irgendwo, irgendeine Statistig gesehen zu haben, die besagt, dass Brustreduktionen immer noch deutlich häufiger durchgeführt werden, als Vergrößerungen. Vermutlich jedoch auch deshalb, weil auch "Bruststraffungen" unter Reduktion laufen.
      My recent post Wenn der Paketmensch 1 Mal klingelt...
    • george
      Interessant... werd da bei Gelegenheit noch mal nachforschen. Danke für den Hinweis!
    • blenny
      Der Mensch scheint wohl den Schöpfer in sich entdeckt zu haben. Es geht, also mach ichs. Fehlerhaft ist leider die Vorlage, wie bei nem unpassenden Schnittmuster für ein Kleidungsstück.
      Eigentlich wollte ich noch was sinnvolleres schreiben, aber die blöde Anmeldung für den Guuugle-AAccount hat mich aus dem Konzept gebracht. Sorry!
    • george
      Du hast schon recht. Und falls du Lust auf Kommentieren hast, du kannst jederzeit noch alles nachtragen, was du möchtest. Ich freue mich immer, wenn jemand was mitteilt. Ist ja so ein bißchen der Sinn des Bloggen. :)
    • Ich finde den Zombie Boy ja ziemlich cool.
      Ein perfekt umgesetzter Vanitas Gedanke.

      Ansonsten stehe ich da ein wenig zwischen den Fronten. Ich bin einerseits Fan von Tattoos und Piercings, sehe es je nach Ausführung als Statement oder einfach nur als Schmuck.
      Auf der anderen Seite die omnipräsente Schöhnheitschirurgie.

      Natürlich sollte jemand, der da einem großen Leidensdruck unterworfen ist wegen eines subjektiven "Makels" zuerst andere Alternativen in Betracht ziehen, aber ich kann diese Klienten durchaus verstehen.
      Da finde ich solche OPs sogar eine echte Hilfe, wenn es die einzige Möglichkeit ist, dem Klienten zu helfen - why not? Natürlich ist es ein großes Risiko, aber dessen ist sich der gut aufgeklärte Patient bewusst.

      Es sollte halt die OP wirklich der letzte Schritt sein, und nicht gleich die erste Option.
      (Ich spreche natürlich immer von seriösen und professionellen Eingriffen)

      Was ich nicht so recht verstehen kann, ist die Alltäglichkeit von solchen Eingriffen in der Schauspielerwelt. Das passt mEn nicht so recht :(


      lg denocte
      My recent post Goten Basic: Der Cleo Juna
    • george
      Also ich wollte gar nicht an sich alle kosmetische Chirurgie verteufeln... Jede*r sollte das Recht haben, selbst über den eigenen Körper zu entscheiden. Und wenn man Lust hat, sich ganzkörper zu tätowieren, dann ist das auch ok. Ich denke, es gibt wirklich viele Leute, die "Rico the Zombie" total pervers finden und dagegen die Schönheit von vielen Stars, die genauso künstlich ist, und die Opfer die für die "good looks" gebracht werden, völlig normal. Und dieser Gegensatz ist ja irgenwie problematisch...
    • Nein, ich hab mich da gar nicht auf dich bezogen! Eher auf die allgemeine Tendenz.
      Es gibt nur schwarz und weiß - entweder total dafür oder total dagegen.

      Ich geb dir völlig recht :)
      My recent post Goten Basic: Der Cleo Juna
    • george
      Ah gut. Ich wollte nur sichergehen, daß das transparent wird. :D
    • ipaintmyworld
      Ich denke zwar nicht, dass Frau dazu übergehen wird, sich einen Heel an den Fuß zu operieren. Aber vermutlich nur deshalb, weil die Modeindustrie dies wird zu verhindern wissen, um ihre überteuerten Glitzerpumps auch weiterhin an die Carries dieser Welt verticken zu können. Ansonsten gibt es aber wohl tatsächlich kaum etwas, was die Menschheit nicht tun würde, um festgesetzten Schönheitsidealen nachzueifern, welche an sich völlig beliebig sind. Man denke da nur an Tellerlippen, beringte Giraffenhals-Frauen, winzig schmale Taillen oder Lotosfüße. An Ideen, den Körper künstlich zu verändern, fehlt es jedenfalls nicht. Auch die Möglichkeiten dazu werden immer breiter.
      Ich für meinen Teil würde wohl auch einiges an mir verändern, wenn sich dies risiko- und schmerzfrei mittels Feenstaub bewerkstelligen ließe. Quälen würde ich mich dafür jedoch nicht. Ich hatte noch nicht einmal ein Zahnspange ;-)
      My recent post Wenn der Paketmensch 1 Mal klingelt...
    • george
      Schön gesagt! B) Carrie-Glitzerpumps!

      Und ich glaube, ein Feenangebot würde wohl niemand ausschlagen. Ich zumindest nicht. :D Aber das halte ich auch für einigermaßen normal.

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