Link-Tip: der BH-Lounge Blog, heute "Schwestermodelle"

Ihr könnt euch vielleicht an das Interview erinnern, das MiaRose Ende letzten Jahres mit Anne-Luise geführt hat? (Falls nicht, hier noch mal zum Nachlesen: BH-Lounge Teil 1 + Teil 2) - Anne-Luise hat sich vor einem Jahr als Bra Fitterin in Hannover selbstständig gemacht, ihr Projekt heißt die "BH Lounge" . Seit September schreibt sie auch einen Blog, den ihr unter


findet und auch direkt über Blog Lovin' abonnieren könnt.

Nun gibt es extrem wenige Frauen, die sowohl über praktische Erfahrung im Live-Fitten als auch den theoretischen Hintergrund der Busenfreundinnen verfügen - und schon deswegen möchte ich euch den Blog sehr ans Herz legen. Wir auf drüber&drunter haben eine sehr ähnliche Herangehensweise ans Thema und wir freuen uns sehr, daß wir nun noch eine neue Perspektive in der deutschen Blogosphere begrüßen dürfen. (An der Stelle auch noch mal ein Hinweis an die anderen beiden Bra Fitting Blogs, denocte's Kurvendiskussionen und BraBerliner's Gynäkomastie-Blog)

Apropos familiäre Beziehungen:
Der neueste Beitrag auf dem BH Lounge-Blog ist eine Erklärung der Begrifflichkeit Schwestermodelle, die in der Kategorie BH Lexikon gepostet worden ist. Ich gehe daher mal davon aus, daß das eine Reihe wird. Yey! :)

Ganz im Ernst, das ist wirklich total hilfreich. Gerade wenn man sich nur in der Online-Community herumtreibt, verliert man oft den Bezug dazu, wieviel eine Frau, die sich noch nie damit beschäftigt hat, über das Thema BH-Anpassung weiß, nämlich meistens nicht sehr viel. Nun ist nicht nur das Thema an sich schon ziemlich komplex, häufig werden Infos dazu auch so vorgetragen, daß man erst mal nur Bahnhof versteht: Brötchen? Orange im Glas? Buchstabenphobie? WHAT?!!

Im Lauf der Zeit, mit fortschreitender Theoretisierung und Analyse von Bra Fitting und Passform, haben sich bei den Busenfreundinnen immer mehr Fachbegriffe etabliert, die für den Laien z.T. völlig unverständlich sind. Regelmäßig festzuhalten, was nun was bedeutet ist aber nicht nur für eine Außenstehende wichtig, die sich zum ersten Mal mit BH-Passform und richtiger Größe beschäftigt, sondern auch zur Selbstvergewisserung notwendig: nur so kann man überprüfen ob Theorie und Praxis überhaupt noch übereinstimmen oder man theoretische Versatzstücke mit sich herumschleppt, die praktisch längst widerlegt wurden. (In eigener Sache: auch wir haben in letzter Zeit wieder ein bißchen an unserem Glossar gebastelt.)

Aber ich drifte schon wieder ab. Noch eine weiter Anmerkung zum Thema "Basiswissen":
Im Oktober hat Anne-Luise schon eine kleine Reihe zum "Pink October" veröffentlicht, zu dem auch ein Beitrag zum Brust-Abtasten gehört, den ich euch wärmstens empfehlen möchte: Brustkrebsvorsorge auf dem Sofa – eine Anleitung

Habt ihr auch manchmal Probleme mit dem BF-Vokabular?
(Fragen sind übrigens jederzeit willkommen... :))

http://blog.bhlounge.de
BH Lounge - Endlich passende BHs
Brafitting und Passformberatung in Hannover
Website: http://www.bhlounge.de
Blog: http://blog.bhlounge.de
Twitter: http://twitter.com/bh_lounge

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OT: 50 Shades of Nude - Foundation und Diversity


“Winter is coming”… und die Catchphrase macht das auch nicht wirklich besser. Zumal sie im Frühjahr deutlich witziger ist, denn streng genommen ist nach dem Winter natürlich vor dem Winter und Winter ist am schönsten, wenn er noch weit weg ist. Finde ich. Wie dem auch sei… langsam ist das schöne bunte Laub verschwunden und die Tage werden kurz und zu kalt ist es sowieso – also ist es kaum noch zu leugnen daß wir in der kalten Jahreszeit angekommen sind. Spätestens jetzt wäre es an der Zeit, sich mit der Anschaffung von Anschaffung von neuen Winteraccessories über das Unvermeidliche zu trösten. Konsumkick gegen Herbstdepression.

Neben Mütze, Schal und Handschuhen steht bei mir jedes Jahr noch ein weiteres “Drüber-Item” auf der Anschaffungsliste:  die “Winterfoundation”, also ein (Flüssig-)Make-Up, das mich durch die kalte Zeit begleiten und erst unter Beimischung der Sommerfarbe und irgendwann pur einen ebenmäßigen Teint vorgaukeln wird – aller Heizungsluft, Kälte und fehlender Sonne zum Trotz. Also habe ich etwas gemacht, was ich schon seit fast zwei Jahren nicht getan habe: Kosmetikblogs gelesen und Swatches (Farbklekse) gegoogled, denn so ein Foundation-Kauf will gut recherchiert sein. Winking smile

Neben der Problematik von Textur, Deckkraft und Verträglichkeit stellt sich für mich vor allem die unerfreuliche Frage nach der passenden Farbe. Ich habe eine – in meinen Augen für mitteleuropäische Verhältnisse nicht außergewöhnlich seltene – Hautfarbe, die im Sommer relativ schnell auf ein mittleres Gold-Gelb bräunt, im Winter aber auf Wandfarbe mit ausgeprägt gelbem Unterton ausbleicht. Dummerweise ist offensichtlich vorgesehen, daß mein Hauttyp stets sommerbraun zu sein hat, denn mit fortschreitender Blässe wird es immer schwieriger ein halbwegs passendes Makeup zu finden:  Je heller die Haut, desto weniger verzeiht sie eine falsche Nuance und auf meiner Haut wirkt  dann irgendwann alles einfach nur noch rosa, selbst die neutraleren Beige-Töne.

Eigentlich kein Wunder, denn der deutsche Markt scheint auch im Bereich Foundation auf das altbewährte Prinzip “One fits all” zu setzen – üblicherweise findet man im Drogerie-Regal vier bis sechs Nuancen eines Make-Ups, die anscheinend mehr oder weniger auf gut Glück zusammengestellt werden und in der Regel im mittleren Farbspektrum rangieren; wer also hellere oder dunklere Haut hat oder eine andere Farbnuance benötigt, der guckt in die Röhre. Hurra Diversity! 

Ist es nicht schön, wie man bei jedem beliebigen Thema auf die Diskrepanz zwischen dem normalverteilten Mainstream-Angebot und den individuellen Bedürfnissen der konkreten Einzelperson zu sprechen kommen kann?

foundationquest
Weite Teile meines aktuellen "Malkastens"
Nun ist ja – wie immer – klar, daß Massenproduktion per definitionem heißt, daß Waren nicht auf persönliche Einzelbedürfnisse zugeschnitten sind, sondern die Hersteller versuchen einen Kompromiß zu finden, mit dem sie es möglichst vielen recht machen können. Im Idealfall kann man das Produkt so konzipieren, das es sich nach Bedarf etwas anpassen läßt – so wie ein höhenverstellbarer Bürostuhl z.B. Oder Klamotten mit hohem Elasthananteil. Oder Schnürstiefel. Alles ganz tolle Erfindungen.

Im Zuge dieser Idee der “Anpassbarkeit” werden in den letzten Jahren immer wieder Foundations mit dem Werbeversprechen auf den Markt gebracht, daß sich die Farbe dem Hauttyp anpassen, ja geradezu magisch damit verschmelzen würde. Schöne Idee. Theoretisch gibt es das angepriesene Produkt dann auch in vielen Nuancen. Praktisch aber nur in den USA. Weil wir hier in Mitteleuropa nämlich nur die besagten vier bis sechs Hautfarben haben. Das ganze Jahr hindurch. Das heißt schon mal ganz klar, daß der Anteil an Women of Colour offensichtlich im nicht (markt-)relevanten Bereich liegt; was selbstverstänlich nichts über die reale Anzahl der potentiellen Käuferinnen aussagen muß sondern in erster Linie etwas über ihre Wahrnehmung. “Hautfarben” das ist einfach für den deutschen Markt nur ein klitzekleines Spektrum von Nuancen, was man an Pflasterfarben sehen kann und daran welche BHs als “nude” ausgezeichnet werden. (Vgl. dazu den früheren Blog-Post: Hautfarbe = Hautfarben – die Problematik des passenden “nude”-BHs )

Läßt man die rassistischen Implikationen bei Seite (weißes Privileg) und guckt erst mal ganz abstrakt auf die ganze Sache, dann fällt einem schnell auf, daß es schon irgendwie komisch ist in einer Gesellschaft zu leben, in der Attraktivität sowas wie den Kernpunkt weiblicher Identität bildet und Millionen, ach was Milliarden!  mit dem Verkauf von Kosmetika verdient werden, während gleichzeitig die Bedürfnisse der Konsumentinnen nicht ernst genug genommen werden, um ein wirklich sinnvolles Angebot zur Verfügung zu stellen. 

Also was denn nun? Soll ich mich nun bemühen, wie ein retuschiertes Abbild meiner selbst auszusehen oder nicht?  Die Antwort liegt auf der Hand: Ja schon, aber bitte nur im Rahmen von  fünf  Hautfarbe-Nuancen. Alles andere wird für uns, die VerkäuferInnen zu teuer.  Lieber verdienen wir extra daran, daß ihr euch auf der Suche nach dem richtigen Makeup durch tausend Produkte probiert. 

Die Idee ist also, eine schier unendliche Produktpalette von unterschiedlichsten Texturen und Finishes von ultramatt bis superdewy und von extrem deckend bis megaleicht rauszubringen, aber halt nur in den Farben die “der deutschen Durchschnittsfrau” passen. Was die Makeupanbieter und –herstellerinnen dabei allerdings auch vergessen, ist daß es sich bei Deutschland nicht nur im figurativen Sinne um ein Land der Bleichgesichter handelt. Und selbige selbsternannte Blassnasen haben eine deutlich lautere Stimmung als marginalisierte Women of Colour. Nicht ganz unerwartet schallt daher beständig die Klage über die zu dunklen oder falsch getönten Foundations durch die Beautyblogs und –foren. 

Und ja, ich finde es auch seltsam wieso es nicht möglich zu sein scheint, standardmäßig hellere Foundations anzubieten und eben auch gleich noch dunklere. Und vielleicht, wo es schon produziert wird, in verschiedenen Farbnuancen für warme, kalte und neutrale Untertöne?! Ggf. wären ja schon eine Art Baukastensystem eine Lösung, dann könnte man sich einfach seinen passenden Ton selber zusammenmischen. Immerhin wechselt man ja auch nicht ad hoc von Sommerbräune zu Winterblässe und umgekehrt. Wo zur Hölle, lieber Einzelhandel und verehrte Kosmetikindustrie, liegt da das Problem?! Ich sehe ein, daß nicht jede Popeldrogerie das gesamte Farbspektrum anbieten kann, aber wenigstens die Hersteller könnten einen Onlineshop einrichten, in denen es auch “exotischere” Farbnuancen zur Auswahl gibt, die sie für den US-Markt ja sowieso produzieren. 

Das ist aber natürlich nur die eine Seite der ganzen Angelegenheit. Auf der anderen stehen die Konsumentinnen, die sich zumindest soweit zueinander solidarisch verhalten könnten, als daß sie nicht nur die eigenen Bedürfnisse wahrnähmen. Und da sehe ich das nächste Problem: Aus dem was ich bisher so gelesen habe, schließe ich, daß sehr viele schon keine Lust auf Rumgepantsche haben und lieber eine optimal passende Foundation straight from the bottle hätten. Ja, kann ich auch irgendwie verstehen. Andererseits wäre es da doch eine Überlegung, daß man das dann vielleicht unter Spezialinteresse verbuchen könnte und das dann an den sog. “Fachhandel” sprich die Parfümerien verweisen? Statt dessen wird aber leider oft versucht, die eigenen Interessen gegen die anderer Menschen argumentativ durchzusetzen, indem deren Bedürfnisse marginalisiert werden und die eigenen dafür unreflektiert ins Zentrum geschoben.

Fragwürdig: Der Hype des  “Alabasterteints”

Ich weiß gar nicht wie oft in Unterhaltungen über Makeup-Töne pejorative Aussagen getätigt werden, etwa man möchte ja nicht wie ein Schweinchen oder ein Indianer (sic!) aussehen, heißt es dann häufig, und sogar das N-Wort ist schon gefallen. Ja, wirklich! Gleichzeitig scheinen sich immer mehr Frauen bemüßigt zu fühlen zu betonen, daß sie Sonnenbräune ja gar nicht schön fänden und auf ihre Blässe richtiggehend stolz seien. Der “Alabasterteint” wird konsequenterweise dann auch ganzjährig mit SPF50 argwöhnischst vor jedem Sonnenstrahl geschützt.

Und das ist dann so der Punkt, an der die ganze Sache endgültig in eine Richtung kippt, die mir gar nicht gefällt. Bei aller Liebe zur Diversität und bei allem Vorbehalt gegenüber exzessivem Sonnenbaden und Solariumsbesuchen: das Ideal der vornehmen Blässe ist mir einfach zu krass mit rassistischen, klassistischen und kolonialistischen Ideen verbandelt, als daß ich solche Aussagen als bloßes Geschmacksurteil abtun könnte.

Mir ist schon klar, daß der “neue” Trend zur Blässe erst mal als Abgrenzung zum Diktat der '”gesunden Bräune” daherkommt und mit allem begründet wird, was man seit dem Kindergarten über Hautkrebsrisiko, vorzeitige Hautalterung  und die Gefährlichkeit des Ozonlochs gelernt hat.  Und natürlich ist es individuell unterschiedlich, wieviel Sonne die Haut verträgt und ob sie überhaupt relevant ‘bräunt’ oder eher verbrennt. Und selbstverständlich bin ich auch nicht der Meinung, daß man Blässe als unattraktiv abstempeln sollte. Aber den Spieß einfach umzudrehen, bedeutet wirklich überhaupt nicht aus einer subalternen Position  zu sprechen, wie sich das manche glaub ich gerne einreden möchten! 

Blässe läßt sich nicht einfach aus dem Kontext lösen, in dem es jahrhundertelang stand und immer noch steht: helle Haut symbolisiert nicht nur die Freiheit von harter körperlicher Arbeit (im Freien) und damit die Zugehörigkeit zu einer höheren Schicht (Adel, Bürgertum) sondern auch eine rassistische Überlegenheit, die als strukturelle Privilegiertheit von Weißen gegenüber People Of Colour leider immer noch besteht. Das ist auch der Hintergrund der sich in den letzten Jahren auch hier so großer Beliebtheit erfreuenden asiatischen BBCreams mit aufhellender Wirkung.

Deswegen könnte ich immer kotzen, wenn ich sowas lese wie “Ich bin stolz auf meinen Schneewittchenteint” und dann vielleicht auch noch mit angehängten Tips wie man wirklich kein bißchen Sonne an die Haut läßt. Klar,  zuviel ist schädlich, aber zuwenig auch! Schon mal was von Vitamin D gehört? (Ggf. bitte mal lesen: Wikipedia > Vitamin D (Cholecalciferol) > Einfluß auf die Gesundheit) Abgesehen davon bin ich ganz konservativ der Meinung, daß man nur auf (eigene) Leistungen stolz sein kann (sollte!) nicht auf Eigenschaften.

Mehr Vielfalt wär doch auch ne Lösung

Im Grunde ist es doch eigentlich ganz einfach:
Alle Menschen sind unterschiedlich. Das ist einfach so. KeineR sollte sich für seine*ihre Individualität  rechtfertigen müssen. Und im Zuge ganz basaler Eigeninteressen wäre es einfach schön, sich für mehr (Waren-)Vielfalt einzusetzen statt dafür daß man nur selber in seinen Bedürfnissen berücksichtigt wird.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß das grundsätzlich nicht funktionieren kann - auch wenn es erst mal unternehmerischen Vermarktungsidealen (möglichst kleiner Warenbestand, möglichst hoher Durchlauf, möglichst großer Gewinn) entgegensteht. In anderen Ländern geht es ja offensichtlich auch – oder warum sonst kann man in Großbritannien einigermaßen einfach und günstig BHs in Größen bekommen, die hier als supermegaexotisch gelten? Genauso muß das doch auch mit Foundations klappen. 

Ich verstehe einfach nicht, weshalb es in Deutschland so selbstverständlich sein kann, Konsumbedürfnisse die marginal vom Mainstream abweichen direkt an den “Fachhandel” abzuschieben. Du bist zu klein zu groß zu dick zu dünn zu hell zu dunkel? Naja, Pech gehabt. Nicht unser Problem. Echt, das ist so unfaßbar antidemokratisch, da könnte ich schon wieder in die Tischkante beißen. 

Ja, ich weiß, die Sache mit der Foundation ist auf ne Art ein Luxusproblem. Andererseits werde ich als Frau auch pausenlos mit Werbung beschallt, was ich nun wieder kaufen soll, um schöner zu sein blabla. Und dann, wenn ich brav tun will, was mir gesagt wird, dann gibt es gar nix für mich?! Und das obwohl mir das Produkt als “quasi für mich maßgeschneidert” angepriesen wurde?!  Ehrlich, da kann ich mich einfach nur total verarscht fühlen!
Zurück zu meinem persönlichen Problem mit der Foundation und der Frage: 

Gibt es nun die perfekte “Bodypaint-Nuance”?

Also, ich hab meine noch nicht gefunden. Ich bin aber auch nicht willens 30 Euro plus für das blöde Zeug auszugeben. Man weiß ja nie, ob man’s verträgt oder nicht. Am Schluß kriegt man Pickel oder trockene Stellen oder man sieht aus als hätte man sich in Panade gewälzt. Nicht zu vergessen der Oxidationsfaktor – d.h. eine Farbe, die erst mal passend wirkte, verändert sich auf der Haut in eine ungünstige andere Richtung. So sind mir auf dem Höhepunkt meiner Winterblässe die meisten Sachen einfach zu rosa. Das läßt sich hauptsächlich damit erklären, daß ich schon explizit gelbe Töne brauche und selbst neutrale Farben auf meiner Haut rosa wirken. Sagte ich ja oben schon. Oftmals erscheint das Makeup dadurch auch zu dunkel. Ich glaube ein sehr, sehr großer Teil der Foundation-Verwirrung, auch was die Helligkeit angeht, ist der Tatsache geschuldet, daß viele nicht wissen wie sie sich auf der warm-neutral-kalt-Skala verorten sollen. Ich habe auch ganz lange gebraucht um zu verstehen, daß ich gar nicht “so hell” dafür aber “so gelb” bin und sich deswegen die meisten Makeups farblich nicht so gut mit meiner Haut verbinden. Im Idealfall sollte Foundation ja überhaupt nicht als solche erkennbar sein  – wer also “angemalt” aussieht macht was falsch.

Entsprechend gilt die Sache mit dem Hautunterton aber natürlich auch für dunklere Typen – auch wenn der  Toleranzbereich größer ist, je mehr Eigenfarbe jemand mitbringt, ist er doch begrenzt… Ich habe vor einer Weile mal ein Werbevideo von L’oreal gesehen, das dokumentieren sollte welch unglaublichen Fortschritt die neuen Farben der “True Match” (in D “Perfect Match”)-Reihe gegenüber anderen Makeups darstellt. Obwohl das zum guten Teil Propaganda war, konnte man darin aber wirklich ziemlich deutlich zu sehen, wie künstlich eine falsche Nuance gerade bei dunklerer Haut wirken kann. Daran, daß das Video nur Women of Colour zeigt, wird auch klar, für wen eine solche überarbeitete Farbskala von 33 Farben in drei “Typrichtungen” (Warm, Kalt, Neutral) die größte Bedeutung hat – für die, die vom Markt extrem marginalisiert werden. Von den 33 Tönen werden in Deutschland aber nur 9 angeboten, in Großbritannien sind es immerhin noch 22.

So ginge das halt auch: True Match-Farb-
Überblick  bei colorconnection.yuku.com

L’oreal genießt aus unterschiedlichen Gründen (v.a. wegen Tierversuchen) in der “Beautyblogosphere” keinen guten Ruf;  allerdings scheint die L’oreal Marke Maybelline die erste zu sein, die eine richtig dunkle Drogerie-Foundation auf den deutsch(-sprachig)en Markt gebracht hat, siehe die beiden Video-Reviews zur Fit Me!-Foundation in 355  bei iilovefashion und Blackvelvet330. Als Referenzpunkte geben die beiden an NC50 bzw. NW45-47 bei MAC zu tragen. (MAC ist afaik die einzige gut erhältliche Marke, die in Deutschland dunkle Foundations anbietet. Preislich rangiert sie aber schon am unteren Rand des HighEnd-Bereichs) Und beide freuen sich sichtlich, auch mal vom Angebot berücksichtigt zu werden. Ist ja auch nicht weiter überraschend.

Im Verhältnis dazu relativiert sich natürlich die Klage übers mangelnde Angebot für sehr blasse Haut. Wenn ich ehrlich bin glaube ich, daß sich ein Großteil der “Nicht-Hell-Genug”-Probleme mit einem guten und günstigen Angebot an “Misch-Weiß” aus der Welt schaffen ließe. Soll heißen mehrere Varianten/Texturen, damit für alle was dabei ist und man vielleicht nicht so sehr nur eine Foundation damit aufhellen kann sondern vielleicht das Weiß eher auf die passende Tönung einfärben. Das müßte doch relativ easy möglich sein, oder? Plus, man könnte das Weiß auch einfach als Highlighter verwenden… Leider herrscht diesbezüglich auf dem deutschen Markt erst recht Ebbe; häufig wird die weiße Foundation von Star Gazer empfohlen, das ich aber von der Textur nicht so recht als Foundation durchgehen lassen würde. Es ist halt schon eher so eine Art “Grufti-Deckweiß”. Daneben gibt es noch zwei weiße Foundations von Illamasqua die man sich – ebenso wie übrigens dunkle Töne – aus UK bestellen kann, die Face & Body-Foundation von MAC und ein paar wirklich, wirklich helle Nuancen mit leichter Eigenfärbung. Der letzte Neuankömmling in dieser Gruppe ist das Easy Match Make Up von Manhattan in 30 Porcelain.

Infos zu hellen Foundations findet ihr beispielsweise unter dem entsprechenden Tag bei MagiMania und in der aktuellen Reihe “Foundation Friday” von Godfrina auf kalterkaffee.at

Für dunkle Haut hab ich im deutschsprachigen Bereich nicht so viel gefunden außer Youtube-Videos;  neben den oben genannten iilovefashion und Blackvelvet330 hab ich noch ergoogled: BeautybyMiry (MAC), MaryRoé (Maybelline, BobbyBrown), Sinra (Maybelline, NYX), Mama Afrika (Maybelline), Nellys Modeblog (Makeup Store, Maybelline). Die Marken reflektieren schon ganz gut die nicht-vorhandene Auswahl: hier wird nicht großartig rumverglichen, wer zwei Produkte hat, die einigermaßen passen kann sich offensichtlich schon glücklich schätzen.  Das Video “Great Foundations for a Woman of Color” der US-Amerikanerin shaneilh bespricht dagegen immerhin 10 Optionen. Daß das Angebot für WOCs auch in den USA deutlich (!) kleiner ist als für Weiß darf man natürlich nicht vergessen. Aber sogar davon sind wir hier noch Lichtjahre entfernt.

So danke fürs Zuhören. :)


Seid ihr auch Anhängerinnen im Fingerfarbenclub? Oder schon ausgewachsene Beauty-Junkies? Oder gehört ihr zu denen die höchstens eine Wimperntusche und einen Puder besitzen?




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BH-Passform-Probleme: Orange im Glas - Reloaded

Bei den Busenfreundinnen wurde diese Woche über einen “Klassiker der BHlogie” diskutiert: die Orange im Glas.

Der Begriff stammt aus der polnischen Bra-Fitting-Bewegung und ist ein Bild für ein Passform-Problem, das erst einmal nach einem zu großen Körbchen aussieht: der Stoff wirft Falten, die Brust füllt den BH nicht aus. Bei genauerem Hinsehen fällt jedoch auf, daß der Bügel auf der Brust und nicht daneben verläuft – er ist zu schmal, als daß die Brust überhaupt ins Körbchen hineinkommen könnte. So wie eine Orange, die am Rand eines Glases hängenbleibt. Oder in meinem Fall ausnahmsweise mal eine Avocado.

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OiG heute mal anders: Avocado inna Tasse
Erst wenn der Bügel breit genug ist, um wirklich um die ganze Brust herumzuführen, läßt sich feststellen, ob das Körbchenvolumen hinkommt oder zu groß bzw. evtl. sogar zu klein ist. 
(Siehe dazu auch einen früheren Beitrag von MiaRose: Orange im Glas. Eine super Veranschaulichung dazu findet ihr auch bei der BH-Lounge unter Passformprobleme / 3. Bild.)

Soll heißen, die Orange im Glas beschreibt ein Kompatibilitätsproblem das auf einem zu schmalen Bügel beruht. Im klassischen Fall sieht das etwa so aus:

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Grün = Brustbasis, Gelb = Bügel | Ist ein bißchen spooky geworden...
naja, durch Zeitnähe zu Halloween noch verzeihbar, oder?

Das Grüne soll die Brustbasis sein, also der Bereich auf dem die Brust angewachsen ist. Die gelben Ringe sind die Bügel, die deutlich zu schmal sind um die Brust zu umschließen.

Der Modellfall der “OiG” von dem lange ausgegangen wurde, waren die unpassenden Schnitte im Bereich der ungefitteten A- und B-Cups, beispielsweise bei einer 75A, die zu groß wirkt, obwohl sie eigentlich schon zu klein ist: wegen der zu schmalen Bügel kann das Körbchenvolumen nicht genutzt werden, der BH liegt ein bißchen wie ein Hütchen auf der Brust. Bei einem engeren, ausreichend stützenden Unterbrustband würde jedoch sofort auffallen, daß das Cup noch zu klein ist. Häufig ist eine britische 30D für eine angebliche 75A-Frau die deutlich bessere Wahl. 

Nun kann das Phänomen der zu schmalen Bügel natürlich auch in jedem anderen Größenbereich auftreten; ein ehemals schon oft von Maria genanntes Beispiel sind Brüste, die seitlich nicht deutlich definiert sind sondern eher sanft auslaufen. Vor allem bei dicken Frauen ist es manchmal nicht so klar, wo das Brustgewebe aufhört – gerade da ist es wichtig, daß die Bügel breit genug gewählt werden, sonst wird der Bügel vom Gewebe nach außen gedrückt und piekst in den Arm oder die Achsel. 

Die Erwartungshaltung, ein BH sei zu groß, ist übrigens nichts was nur Frauen mit kleinen Brüsten haben, Stichwort Buchstabenphobie. Der zu probierende BH wird dann oft nur schnell übergestülpt – wirft Falten? Na, dann muß er wohl zu groß sein! 

Nun rutschen größere Brüste aber selten von selbst an Ort und Stelle, häufig muß noch “nachsortiert” werden. Daher ist der scharrende Griff hinter den Bügel und das ordentliche Anheben der Brust wirklich unbedingt notwendig um eine OiG auszuschließen. (Zum richtigen Anziehen siehe bspw. den 7 Punkte Plan)

Neben der klassischen Orange im Glas gibt es jedoch auch noch eine - sagen wir mal -  Unterform, der ich selbst lange keine Beachtung geschenkt habe, obwohl sie mir beim Live-Fitten häufiger begegnet ist.
Angenommen eine Beispielfrau trägt bei Elomi eine 38GG, möchte aber unbedingt einen Panache-BH probieren und versucht eine 38GG im Andorra – Fazit: viel zu klein. Nach mehreren Versuchen wäre man dann bei irgendwas absurdem wie einer 38J angekommen, weil alles andere zu klein war. Die Bügel der 38J sind aber nun so lang, daß sie die arme Beispielfrau förmlich aufspießen. Zusätzlich bleiben die Körbchen unten leer und die Bügel drücken auf den Bauch.

Ein möglicher Grund dafür ist, daß die Brust zwar oben die Bügelbreite braucht, die Bügel selber aber zu tief und U-förmig sind um richtig unter die Brust zu passen. Ich hab das schon mal vor zwei Jahren in einem kurzen Beitrag zu “Warum BHs nach unten rutschen” erwähnt. Mittlerweile – dank mehr Praxiserfahrung – glaube ich, daß das häufiger vorkommt als ich damals gedacht hätte. 

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Bügel ist unten zu schmal für die eher breite Brustbasis.

In diesem Beispiel ist das Körbchenvolumen eher zu groß als zu klein – der unten verschenkte Platz muß ja oben irgendwie ausgeglichen werden. Dh. wenn der BH oben keine Brötchen macht ist das Volumen eigentlich schon zu groß. Gemessen an der klassischen Variante ist das eigentlich schon fast eine umgekehrte Orange im Glas.
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Anzeichen dafür ist auch, daß man bei einem passenden Schnitt im Körbchen wieder runtergehen kann. (Beispiel Elomi) 

Leider kann ich in anderen Größenbereichen noch nicht mit Ideen dienen; theoretisch sind Bügel von Bravissimo, Curvy Kate, Fantasie und Freya alle ein bißchen mehr häkchenförmig (“Nike-Swoosh”) als die sehr U-förmigen Panaches/Cleos. Es gibt aber auch viele Fälle, in denen der Wechsel von Panache auf andere Marken auch nichts bringt.  Sobald es da was Neues gibt, werde ich berichten. Bzw. wenn ihr was dazu wißt:immer her mit den Infos!)

Lange Rede, kurzer Sinn: die richtige Bügelbreite und –form ist ein nicht zu unterschätzender Aspekt beim Brafitting. Zum Thema Bügel gibt es passenderweise auch einen ganz neuen Gastbeitrag bei Lingerie Addict, Bra Wires 101 – A Basic Guide by Lyzzy Beswick.


Wie kommt ihr mit euren BH-Bügeln klar?
Schon mal eine Orange im Glas erlebt?

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D/E: Brafittingforen / Brafitting online resources

English below.

Wir haben inzwischen eine recht extensive Liste von Links rund um das Thema Brafitting. Die meisten davon sind Blogs, doch um die soll es heute nicht gehen. Stattdessen möchte ich euch einige Foren vorstellen. Denn auch wenn man auf Blogs und Webseiten viele Informationen finden kann, hat mensch manchmal das Bedürfnis sich mit anderen auszutauschen. Die Auswahl, die ich getroffen habe ist natürlich nicht erschöpfend, aber es sind Seiten, die ich selbst regelmäßig nutze, bzw. solche die mir empfohlen wurden.

Wer unseren Blog schon länger liest, hat das Busenfreundinnen-Forum wahrscheinlich schon, trotzdem möchte ich es noch einmal kurz vorstellen, damit auch Neulinge wissen worum es geht. Das Forum wurde 2008 von Aqua, Nirmena und Seggen gegründet und ist inspiriert von der Brafitting-Bewegung in Polen. Das Forum bietet zahlreiche Reviews von BHs, einen lebendigen Flohmarkt, tiefergehende Diskussionen nicht nur über Brafitting sondern über alle möglichen Themen, ein Glossar, Größenberatung und die Galerie/ Kabine/ Ankleide. Insbesondere die letzten beiden Features sind erwähnenswert und besonders nützlich wenn man am Anfang der Fitting-Reise steht. Von den ehrenamtlichen Fittern im Forum kann man mit Hilfe einiger Maße und Selbstbeschreibungen, die BH-Größe erfahren und bekommt auch weitere nützliche Tipps, wie etwa Modellempfehlungen. In der Ankleide kann man dann zeigen wie die neu erstandenen Bhs sitzen und sich Rat von erfahrenen Fittern holen, wenn man sich unsicher ist ob der BH wirklich passt. Auf die Kabinen hat nur eine sehr kleine Gruppe von erfahrenen Forenmitgliedern Zugriff, so dass eine gewisse Privatspäre gewahrt bleibt. Als besonders angenehm empfinde ich den Umgangston des Forums, denn es wird viel Wert auf die Einhaltung der Nettiquette gelegt und man versucht körpernormative Aussagen zu vermeiden.

Viele der Funktionen, die es bei den Busenfreundinnen gibt, lassen sich auch bei Bratabase (nur auf Englisch) finden. Neben der Sprache, ist allerdings auch der Aufbau etwas anders. Bratabase ist kein traditionelles Forum und der Fokus liegt eindeutig auf Brafitting während die soziale Komponente etwas in den Hintergrund tritt. Das hat viel damit zu tun, dass Bratabase als BH-Datenbank begann, hier könnt ihr mehr darüber lesen. Neben den Reviews, gibt es inzwischen auch einen aktiven Flohmarkt und Brafitting-Hilfe. Dort den Aufbau der Seite sind die Reviews sehr übersichtlich und Modelle und Größen besser vergleichbar als das im Forenformat der Busenfreundinnen der Fall ist. Der Flohmarkt spricht natürlich ein größeres und internationaleres Publikum an als der bei den Busenfreundinnen und bei einem Tausch übernimmt Bratabase die Kosten. Ich hatte hier in der Vergangenheit großen Erfolg mit dem Flohmarkt und bis jetzt noch keine Probleme mit (Ver-)Käufern, allerdings kann das einfach nur Glück sein. Im Gegensatz zur Hilfe bei Brafittingproblemen der Busenfreundinnen muss hier ein Foto hochgeladen werden auf das alle Mitglieder Zugriff haben und das auch von allen kommentiert werden kann. Dieses Verfahren bietet den Vorteil das Menschen, die an Fitting interessiert sind, aber bei den Busenfreundinnen keinen Zugriff auf die Kabinen haben, so viel über den Prozess lernen können.

Wenn du Polnisch kannst dann ist Balkonetka definitiv einen Blick wert. Balkonetka bietet ein traditionelles Forum inklusive Flohmarkt, eine große Review Sektion und einen Blog, der aber leider nicht mehr aktualisiert zu werden scheint. Die Reviews sind besonders spannend wenn man sich für polnische Marken interessiert, leider fehlen hier die Maße. Ein weiteres Forum, ist die Lobby Bíusciastych und ihre Schwester für kleinere Größen die Lobby Malobiusciastych. Ich habe viel Gutes über diese Foren gehört, nutze sie aber selbst nicht, da mir das Lesen via Google Translate zu anstrengend ist.

Ein anderes Forum, dass sich insbesondere bei amerikanischen Suchenden großer Beliebheit erfreut ist A Bra That Fits. Es ist ein Reddit-Subforum in dem es hauptsächlich ums Brafitting und Größenberatung geht. Ich finde A Bra that Fits ist ein guter Startpunkt wenn man noch keine Ahnung von der eigenen Größe hat und Reddits System mag. Viele der Graphiken und Hinweise in der Seitenleiste sind sehr hilfreich und anschaulich. Ich möchte allerdings darauf hinweisen, dass die Fitting-Philosophie in der Vergangenheit eine andere ist als die unsere, bzw. die der Busenfreundinnen und polnischen Foren. Als Ausgangspunkt für das UBB wird oft der eng oder sehr eng gemessene UBU genutzt. In manchen Fällen hat das zu Umgekehrter Buchstabenphobie geführt.

Kennt ihr und nutzt ihr diese Seiten? Oder habt ihr zufällig noch andere Empfehlungen?




By now we have a ton of links on this site, which you can find in the right sidebar, but I'd like to highlight a few of the most valuable resources on bra fitting in this post. While blogs and websites over a ton of information, it can be useful to interact with people and get feedback. Of course this is not an exhaustive list but it features sites that I use myself or those that come highly recommended.

A message board that seems to be very popular with the American and British brafitting community is the subreddit A Bra That Fits. I think it is a good starting point if you are just beginning to figure out your size. A Bra That Fits has a wealth of information in the sidebars on fitting and I am particularly fond of their illustrations and graphics. It is noteworthy that their fitting philosophy is a bit different than the ones in the Polish and German community as they tend to suggest smaller bands and sometimes bigger cups. This is a generalization and there have been some changes over the last months but it's worth to keep in mind when getting advice there.

One of my favorite brafitting resources in English is Bratabase. Bratabase is not a traditional message board and started out as dataset comparing different bras and sizes. You can read an interview by its founder here. Naturally it contains a huge number of bras, their measurements and pictures of them. But there are also in-depth reviews, a for sale section and a section where users can get and offer fitting advice. However, you have to provide a picture with you in the bra as a mere description is not enough. On the one hand this takes a bit more courage, on the other hand I have learned a bit about fitting that way (I don't have access to the Busenfreundinnen gallery). I also had quite a bit of success with their listing section and never ran into trouble, but that might just be luck.

Everybody who is a long-time reader probably stumbled over links to the Busenfreundinnen (which is an idiom for best friend and can be literally translated as friends of boobs) forum and George and I are long-term fans of the board. It is in German, but there is a very small English section and most users speak English. If you have a working knowledge of German and with the help of Google translate it might be worth checking out. The board was founded in 2008 by people who were inspired by the Polish brafitting movement and has steadily grown from there. It features sizing consultation, reviews, in-depth discussions of brafitting and other issues, a sale section, a glossary and a gallery. The gallery is a protected space that only a few select, experienced users can access, which provides a bit more privacy than comparable galleries such as Bratabase's. I especially like their etiquette as they enforce a strong no bodyshaming policy.

If you speak Polish or are willing to deal with the inaccuracies caused by translation services you might want to check out Balkonetka. They have a traditional message board, a listing and big review section as well as a blog (though it seems to not get updated anymore). Another traditional message board, and one of the oldest (?) on brafitting is the Lobby Bíusciastych and its sister for smaller sizes, the  Lobby Malobiusciastych. I have heard good things about those forums but never used them myself.

Do you have any other recommendations?
Do use some of these sites regularly yourself?



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Lingerie Tumblrs – Kaugummi für die Augen

Drüber & Drunter ist bekanntlich ein feministischer Bra Fitting Blog – das heißt: viele Meinungen, einige Tips, andauerndes Rumtheoretisieren, enthusiastisches Meckern, lange Texte, wenig Bilder, nicht unbedingt das, worauf man immer so Nerv hat.

Lingerie von 1964
via The Lingerie Parlour
Manchmal will man sich einfach nur mit dem Laptop/Tablet/Smartphone aufs Sofa setzen, ein Heißgetränk konsumieren, Kekse knabbern und hübsche Bilder gucken. Früher mußte man sich da für teures Geld enttäuschende Magazine kaufen, die zu 80% aus Werbung und zu 20% aus dämlichen Sextips bestanden, heute bekommt man’s quasi-legal (Urheberrechte, naja) aufs Gadget seiner Wahl geliefert.

Wer wenigstens für ein paar Minuten darüber wegsehen kann, daß sich natürlich gerade bei Unterwäsche normierte Frauenkörper lasziv in die Kamera räkeln, der hat auf Tumblr eine Menge zu gucken. Denk ich mir mal. Deswegen unternehme ich heute mit euch meinen ersten richtigen Streifzug in mir bisher unbekannte Regionen des Microbloggings. 

Intissimi-Set via Kurvendiskussionen
Für alle, die jetzt sagen 'Tumblr Hä?' - Tumblr ist eine Blog-Plattform die auf einer "Zitatfunktion" beruht; Kontent von Webseiten kann per Knopfdruck auf den eigenen Tumblr 'reblogged' werden, der Dateiursprung und die Quelle werden in der Regel mit übernommen und als "Source" bzw. mit "via" gekennzeichnet. Unter Copyright-Gesichtspunkten ist das natürlich ziemlich fragwürdig, aber irgendwie trägt es halt auch zur Bekanntheit der Künstler_in bzw. des 'kulturellen Produkts' bei.

Das Schöne an Tumblr ist also, daß man sich endlos von Blog zu Blog klicken und stundenlang auf einer kollagenartigen Bilderflut surfen kann; man braucht nur erst einmal einen Ausgangspunkt. 

Es versteht sich von selbst, daß ich erst mal bei den Kurvendiskussionen anfange. Die Kurvendiskussionen sind kein reiner Lingerie Tumblr, sondern eher eine Mischung aus bewegten Bildern (typisch Tumblr), geeky stuff (auch typisch Tumblr), feministischen snippets (immer noch Tumblr!) und Unterwäschebildern mit Retro- oder Fetisch-Touch (hauptsächlich). Wer sich einen schnellen Überblick verschaffen möchte, was ihn erwartet klickt vielleicht am besten direkt ins Archiv. Im Gegensatz zu vielen anderen Lingerie-Tumblrn findet ihr bei den Kurvendiskussionen nicht nur Bilder sondern auch Text.
Tess Munster via Lingerie Addict
Ebenfalls an die internationale Boobosphere angedockt sind die Tumblr von The Lingerie Lesbian und The Lingerie Addict, beide wie die Kurvendiskussionen vom Layout nicht völlig bildzentriert, der Lingeriebezug ist aber deutlich höher als bei den Kurvendiskussionen. Bunt gemischt kriegt man dort alles mögliche an Bildern im herkömmlichen Bloglayout.

Andere Tumblrs verwenden direkt Grid-Layouts, in denen Bilder in Reihen angeordnet sind; die Bildunterschriften werden ausgeblendet. So kann man sich z.B. auf dem Frou Frou Fashionista Luxury Lingerie Tumblr textfrei berieseln lassen. The Lingerie Parlour ist ähnlich aufgebaut, fokussiert sich aber auf Vintage-Designs. Durch die endlos Scrollfunktion wird man theoretisch auch nicht durch Seitenwechsel unterbrochen.
allcoveredinglitter: Karene B | Concept: Jon Emmony, Lou Stoppard |
Direction: Jon Emmony | via Kurvendisskussionen

 Ist ne ganz nette Beschäftigung auf nen Sonntagmittag, hier mit der Kaffeetasse zu sitzen und mir Wäschebilder anzugucken... wenn ich aber ganz ehrlich bin, so richtig fesselt mich das nicht. Wie ist das bei euch so? 

Guckt ihr euch gerne ‘einfach so’ Dessous an?
Kennt ihr noch andere empfehlenswerte Lingerie-Tumblr?



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D/E Review Urkye Kameleon + Kopertowka

English below...
Ich konnte dann doch nicht wiederstehen und habe die Urkye Website regelmäßig gestalkt bis der neue Blazer zumindest in einer der Größen, die mir passen könnte, wieder verfügbar war. Ich trage sehr gerne Blazer, aber bisher waren Blazer für mich einfach Sorgenkinder. Die Schwierigkeiten sind die üblichen: Entweder Schwangerschaftslook oder aber ich konnte sie nicht schließen. Pepperberry ist bisher der einzige DD+ Retailer, der diese Marktlücke versucht hat zu schließen. Allerdings sind die klassischen Blazer außerhalb meines Budgets und die Jerseyblazer haben für mich zu kurze Ärmel. Umso erfreuter war ich, als ich herausfand, dass Biubiu und Urkye einen Blazer auf den Markt bringen.  (Ich weiß auch nicht was mit den Bildern los ist, Blogger mag mich wohl momentan einfach nicht) 



Der Blazer Kameleon ist aus einem dicken Jersey-Material, also kein klassischer Business-Blazer. Gefüttert ist der dunkelblaue Blazer innen mit einem hellgrauen Jersey. Durch das Material ist ein hoher Tragekomfort gegeben, aber der Look ist natürlich eher leger. Es ist ein recht kurzer Dreireiher mit einem Einsatz zwischen des UBB und der Taille und einem leichten Schößchen. Zumindest nehme ich das es das sein soll. Leider trägt es bei mir enorm auf. Selbst wenn man in Betracht zieht, dass ich ein leichtes Hohlkreuz habe und der Blazer mir zu groß ist, verstehe ich nicht, wo der viele Stoff am Bauch herkommt und was der da soll. Ich bezweifele das dieses Problem bei einer 38 völlig behoben wäre. 

                       

Viele meiner Probleme mit dem Blazer sind hausgemacht, denn ich habe ihn in 40 oo/ooo bestellt. Die höchste Trefferquote hätte ich auf Grund meiner letzten Bestellung für 38 oo/ooo erwartet. Jedoch war die einzige verfügbare Größe eine 40 oo/ooo. Da jedoch in der Produktbeschreibung steht, dass der Blazer in der Taille klein ausfällt, hätte es passen können. Pustekuchen, der Blazer fällt ganz regulär aus. Er ist zu weit in der Taille, bzw. unterhalb meiner natürlich Taille am Bauch. Auch an der Brust ist der Blazer zu weit, allerdings ist er auch so geschnitten, als erwarte eher das meine Brüste weiter auseinander sind. So wirft der Blazer unterhalb meiner Brust und unter den Armen Falten. Schaut mensch sich die Promobilder auf der Urkyewebsite an scheint das aber bei einigen der Models ebenso der Fall zu sein. Die Ärmel sind für mich (1,75) lang genug und relativ weit.   Außerdem scheine ich ein Mängelexemplar erwischt zu haben, wie man auf dem folgenden Bild sieht.

Definitiv einer der Blazer die mensch immer
geschlossen tragen sollte. Allerdings ist das
leider bei fast allen Blazern im DD+ Bereich so
(Oder kennt eine von euch da die eierlegende
Wollmilchsau?)


Soll das so oder ist das ein Mängelexemplar?
Das Kopertowka ist ein typisches Wickeltop. Sicher ist dies einer der Schnitte die man auch im normalen Läden finden kann und in die Frauen mit einer größeren Differenz zwischen Brust und Taille passen. Ich finde allerdings das diese dann meist recht offenherzig wirken. Hier ist das nicht der Fall und man kann es auch recht geschlossen tragen. Außerdem ist es, meiner Meinung nach, ideal zum Stillen geeignet. Der Stoff ist dünn, was vorne egal ist, da er doppellagig ist im Rücken allerdings finde ich ihn zu dünn, so dass sich nicht nur alles abzeichnet sondern es im Winter auch ein bisschen kühl werden könnte. 
Ich habe das Shirt in 38 oo/ooo bestellt. Es ist schwer einzuschätzen, wie es an der Brust passt, aber ich finde es sitzt okay, vielleicht ist etwas etwas zu weit. Die Taille allerdings scheint mir doch zu klein. Die Rüschen fallen bei mir jedenfalls nicht so schön wie auf den Werbebildern und meine Rückenansicht entzückt mich auch nicht gerade. Das größte Problem hier ist allerdings die Seitennaht. Sie ist einfach schief und zuerst dachte ich, das liegt einfach an der falschen Größe. Allerdings sieht man das eines der Models (gut sichtbar im Seitenprofil) auf der Urkye-Seite dasselbe Problem zu haben scheint. Vielleicht liegt es daran das die Rüschung den Stoff nach vorne zieht? Oder soll das so sein? So spannt das Shirt am Rücken übermäßig und wenn man mich frontal sieht, werden Teile meiner Hüfte 'abgeschnitten' (leider kommt das auf den Bildern nicht gut rüber). Das heißt es geht wahrscheinlich auch zurück.




Zusammenfassend muss ich sagen, dass ich von Urkye nicht so beeindruckt bin, wie ich es gerne wäre. Versteht mich nicht falsch, der Service ist klasse und die Ideen sind gut, aber in der Ausführung sehe ich doch noch einiges an Verbesserungspotential. Wie gefallen euch die Teile? Soll ich noch einmal mit dem Blazer in einer anderen Größe probieren? Oder dem Shirt in 40 o/oo?

I just couln't resist and stalked the Urkye website until I was finally able to snatch up one of their blazers in one of the sizes that could have fit. Alas, it didn't, but let's back up. I really like to wear blazers, but they are one of the major challenges when you are in the DD+ range. Until now, the only retailer that has tried to rise to the challenge was Pepperberry. However, their jersey blazers never fit me quite right (too short sleeves mostly) and the suit jackets where out of my budget. Thus, I was really excited when others in the big bust market launched their efforts. DDAtelier was the first, but again, they are a little on the pricy side. Biubiu and Urkye brought out their take on this wardrobe stable a couple of weeks ago and they sold out in a few days. (Sorry for the pictures, blogger and I currently really don't get along well)

Being dramatic
I managed to snatch up the Kameleon in dark blue in 40 oo/ooo. It's made out of a thick jersey, with grey jersey as lining. It definitely has a more casual look and the blazer is no substitute for a proper suit jacket. I like the look of the blazer, as it has a bit of a retro feel to it, due to the waist design. The length of the sleeves is good for me (5'9), which in turn means people with short arms will run into difficulties here.









Better left closed
Based on my last purchase, I would guess a 38 oo/ooo would be best, but that wasn't available anymore. But as it says on the website you should order up when you are between sizes I thought I get away with the 40. Well, I didn't. The waist and the bust are both too wide. At first I thought the bust was clearly way too big because there is some extra fabric bunching under my boobs and my arms. But when I look at the pictures on their website that seems to be the case for some of the models, too. The waist section is only a bit too big but under the waist portion it suddenly flares quite dramatically. And I even have rather wide hips (40 inches). I am not sure, how I feel about that and if it would remedied if I tried the 38 o/oo. What do you think?


Faulty model or design flaw?





















The Kopertowka is a wrap top, one of THE big-bust-(and nursing-)friendly designs. I am sure in this case you could get a similar one at a department store. But I liked the color and the ruffles and decided to give it a shot. It's made of a thin jersey, which doesn't matter for the front as it is a double layer. For the back, given the season, I would have liked something a little more substantial. 
I ordered a size 38 oo/ooo. And again that wasn't quite right. While it's hard to judge if the bust is too wide, due to the style, the waist is a little too tight, at least in the back. However, in this case, I don't think that this is only because I need a 40, but because of the ruching and the side seam. The side seam is kind of wonky. I am not sure it is because the ruffles put a strain on it or if it is the seam itself. I don't think it is only a size issue as this model on the Urkye website seems to have similar issues. 

The bra's embroidery isn't that visible in reality





















In conclusion I have to say, I am not as impressed with Urkye as I'd like to be. I understand that they are young company with a lot of room to grow, their customer service is topnotch and the ideas good, but for me they lack a clear design direction and the execution is not all that it could be (yet).

Do you like these? Should I try again with the blazer? Or the shirt?







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Elomi – eine kurze Vorstellung

Kürzlich wurde mir beim Schmökern bei den Busenfreundinnen mal wieder bewußt, daß die Marke Elomi – völlig unverdienterweise - ein ganz schönes Schattendasein führt. Naja, vielleicht übertreibe ich ein bißchen, aber mir kommt es zumindest so vor also ob die meisten Frauen erst mal BHs von Bravissimo, Cleo, Curvy Kate, Freya oder Panache ausprobieren, bevor sie einen Versuch mit Elomi unternehmen.

Über die Gründe kann ich nur spekulieren: es mag mit der nicht so guten Verfügbarkeit/Marktabdeckung zu tun haben, mit den vergleichsweise höheren Preisen, mit den nicht so ansprechenden Designs oder aber auch mit dem ‘Makel’ eine Plus-Size Marke zu sein. (Elomi bietet Bandweiten von 34/75 bis 48/110 und Cups von D bis K an)

Irgendwie ist jedenfalls Elomi für alle, die eine größere Wahl haben (also nicht in den Unterbrustband-Bereich von 38/85+ fallen), nicht die erste Anlaufstelle für einen gut sitzenden BH.

Nun kann man natürlich bei fast allen Frauen feststellen, daß der Übergang vom etwas planlosen Kaufen der ‘gefühlten BH’-Größe zum ‘gefitteten’, soll heißen gut angepaßten BH erst mal etwas holprig verläuft und zwar einfach deswegen, weil man viel von dem, was man bisher über BHs zu wissen glaubte noch mal hinterfragen muß. So tragen z.B. viele Frauen einfach keine Bügel-BHs, weil sie diese grundsätzlich für unbequem halten. Andere glauben daß bei einer größeren Brust nur Schalen-BHs ausreichend Halt geben können. Wieder andere sind der Meinung, daß Schalen-BH notwendigerweise die Brust optisch vergrößern.

Die Herausforderung an einen neuen, passenden und bequemen BH besteht aber nicht nur darin, alte Vorurteile (z.B. daß es sich bei Bügel-BHs um Folterinstrumente handeln muß)  zu widerlegen sondern auch neue und manchmal ziemlich hohe Erwartungen zu erfüllen: bequem, das perfekte Dekollete, die gewünscht runde Form, Schale steht bekanntlich auch hoch im Kurs und dann kommen die Farbwünsche: weinrot, mitternachtsblau, schokobraun, etc. Kurz, der neue BH muß die Wäschevariante der eierlegenden Wollmilchsau sein.

Das Sortiment von Elomi scheint angesichts der Vielzahl von Bedürfnissen, die man im Rahmen eines Bra Fittings (wieder)entdecken kann, auf den ersten Blick eher klein – ein paar unscheinbare Basics, einige Designs jenseits des üblichen ‘französischen Lingerie-Chics’… vielleicht nicht unbedingt was man sich so vorgestellt hat. 

Tatsächlich ist die Crux mit den gefitteten BHs aber, daß die Anzahl der gut konstruierten Modelle oder kompatiblen Schnitte sich oft doch als unerwartet klein herausstellt. Daß ein Modell in einem gewissen Größenbereich angeboten wird heißt nämlich leider nicht unbedingt, daß es auch funktioniert. Gleichzeitig ist auch ein gut angepaßter BH keiner, der einem auf den Leib geschneidert wurde. Unter Umständen muß man also doch wieder Kompromisse eingehen. Der Trick ist sich einzugestehen, wo man guten Gewissens Abstriche machen kann und wo keinesfalls. 

Und genau an der Stelle kommt meine große Lobrede an Elomi: Die Passform der überwältigenden Anzahl der angebotenen Modelle  ist schlicht und ergreifend großartig. Sogar in schwierigeren Bereichen, also in den richtig großen Cups, schlägt sich Elomi vorbildlich. Sonst kann da eigentlich nur noch Panache (Superbra) mithalten – wo Freya und Fantasie keine ausreichende Stabilität mehr bieten, legt Elomi eigentlich erst so richtig los.

Das heißt aber wiederum nicht, daß Elomi nicht schon in kleineren Cup- oder Bandgrößen eine gute Wahl sein kann. Im Gegensatz zu den oft sehr langbügeligen und sehr festen Panache-Modellen sind die BHs von Elomi elastischer und bequemer ohne deswegen instabil zu sein. 

Wer also bisher mit gefitteten BHs wenig Glück hatte und sich so herumquält, dem würde ich unbedingt ans Herz legen, Elomi mal eine Chance zu geben. 

Zum Testen würde ich empfehlen die Modelle Caitlyn, Rita und ein ‘bandless’ Modell (also Schnitt ohne durchgehendes Unterbrustband, bspw. Abi, Hermione/Amelia, Eva) zu versuchen, damit gewinnt man einen ganz guten Überblick über die produzierten Schnitte.

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Caitlyn Frühjahr 2014 Fashionfarbe Raspberry | Rita Frühjahr 2014 Fashionfarbe Royal Blue | Etta Standardmodell ab 06/2014 – Ersatz für Abi
(sorry für die schlechte Quali; sind Smart-Phone Pics mit ‘Blitz’)

Soetwas wie der bisherige Kompatibilitätssieger unter den Modellen ist der Sakura/Libby-Schnitt, den es aber immer nur als Saison-Modell gab. Nächste Inkarnationen sind Megan (Frühjahr/Sommer 2014) und Imogen (Herbst/Winter 2013).

Bekannte Probleme:
Eher breite Form:
rangiert nicht wirklich unter Passformproblemen, da nur ein ‘ästhetischer Flaw’;  wird aber oft als negativ angemerkt: Die Schnitte separieren die Brüste sehr stark (für besseren Support), wodurch die Brust häufig weiter zur Seite geschoben wird als gewünscht.

Auf Rippen drückende Bügel/Bügelband:Kann sowohl bei banded Schnitten wie dem Caitlyn als auch bei bandless Schnitten wie  Hermione/Abi/Eva vorkommen. Im Zweifelsfall einfach beides ausprobieren. Eins von beiden funktioniert meistens.

Zu lange Bügel:Tritt fast ausschließlich beim Caitlyn und älteren Schnitten (wie z.B. dem Smoothing oder dem Asia-T-Shirt-BH) auf.

Zur Seite ausbrechende Brust: Manchmal beim Rita zu beobachten – dadurch daß man ihn zum Racerback zusammenklippen kann, ist er unter dem Arm eher großzügig weit – bringt manchmal zu wenig Stabilität

Zu breite/weit auslaufende Bügel: Vor allem bei Frauen zu beobachten, die eine große Brust mit ausdefinierter Basis haben – oft sind sie dann mit BHs von bspw. Panache besser beraten.

Nachgiebige Unterbrustbänder: Bandgröße eher eng wählen, da das Material am Anfang meist verhältnismäßig stark nachgibt. Danach sind die BHs allerdings quasi unverwüstlich. :)

Fällt euch noch was zum Thema ein?
Habt ihr mal was von Elomi probiert?
Besitzt ihr vielleicht das eine oder andere Modell?

Ich freue mich wie immer über Kommentare. :)

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Bijou Fashionfarbe Pansy Frühjahr 2014 | Maria Babydoll Frühjahr 2014 | Megan Frühjahr 2014

Größenbereiche der Modelle:
Amalia / Hermione: 34G – 4oHH/42H/44GG, 36-46 D-FF
Bijou: 34-42 GG-H, 34-44 F-G, 36-44E
Caitlyn: 34-42 J-K, 34-46 E-HH, 38-46DD
Etta: 34-42 GG-JJ, 34-44G, 36-44 E-FF
Maria Babydoll: 34-42 G-H, 36-44 E-FF
Megan: 36-42 GG-JJ, 36-44 E-G
Rita: 34-40 J-K, 34-42HH, 34-44 G-H, 36-46 E-FF
Bildquelle: Elomi Lingerie

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