What's real? Photos und die Realität...

Natürlich wissen wir, daß die meisten Bilder, die wir zu sehen bekommen bearbeitet sind bis zum Geht-nicht-mehr. Rational ist uns völlig klar, daß jedes Werbefoto der letzten Jahrzehnte durch einen aufwendigen Produktionsprozess gegangen ist. Früher hat man eben mit viel technischer Raffinesse, Ausleuchtung und Eqipment gearbeitet, hinterher manuell retuschiert. Heute macht man das am Computer. Entweder professionell in einem Hightech-Programm oder eben schnell über ein iPhone-App. 

Und trotzdem suggeriert ein Photo nach wie vor, eine Abbildung der Realität zu sein - nicht schmeichelhaft wie ein Ölportrait und auch nicht karikierend oder verfremdet wie ein Produkt moderner Malerei. Dazu kommt ja noch der starke emotionale Einfluß, den eine bildliche Darstellung hat. 

Ein willkürliches Beispiel aus meinem Leben - Brötchen mit Tofu-Rührei.

Nachdem ich es durch ein Bildbearbeitungsprogramm gejagt habe:
Version nach Bearbeitung mit nEO IMAGING (Shareware)

 Das miserable Bild, das meine steinalte Digicam ursprünglich produziert hat:
Pure-Version einer alten Sony-Digicam
Irgendwie verspüre ich sofort das starke Bedürfnis, in die bunt-psychedelische bearbeitete Version der Welt einzutauchen. Sie sieht wesentlich spannender aus als die eher farblos-nüchterne Originalversion. Aber noch kann ich Realität und Fiktion unterscheiden. ;-)

Problematisch wird die Sache, sobald wir an die makellosen Körper und - gesichter denken, die uns auf Plakaten, Websites oder Hochglanzmagazinseiten begegnen. Auch wenn wir wissen, daß die Bilder bearbeitet sind, bleibt es doch schwierig, das Ausmaß zu erfassen. Vor ein paar Wochen habe ich etwas darüber gelesen, daß Models nicht nur dünner, sondern seit einiger Zeit auch dicker gephotoshopped werden, da die Körper oft so abgemagert sind, das sie nicht mehr ästhetisch wirken. Also werden herausstehende Knochen mit künstlichen Rundungen übermalt, Wangen und Brüste aufgefüllt und Kanten geglättet. Mad World!

Aber nicht nur die Körper, auch die Gesichter werden idealisiert. Es reicht nicht, daß eine Frau als schön gilt - sie muß überirdisch perfekt sein. Kürzlich wurde im BF-Forum der Link zu einer Seite gepostet (Danke Alphaweibchen!), die einige Vorher-Nachher-Beispiele zeigt:


Der Unterschied zwischen Vorher und Nachher läßt - zumindest bei mir - doch einige Rückschlüsse über meine Sehgewohnheiten zu. Ich folgere daraus, daß man sich wirklich nicht genug mit dem Thema beschäftigen kann. Daher also von mir mal wieder was zum Thema. ;-) Das war auch schon mein Wort zum Sonntag.

Erwischt ihr euch auch immer wieder dabei, an Fiktionen zu glauben?
Was sind eure Lieblingsbeispiele für Vorher-Nachher-Vergleiche?
Guckt ihr euch auch manchmal PhotoshopDesaster an?
Wenn ihr Photos bearbeitet - was macht ihr dann?
Habt ihr Lieblingsfilter und Effekte?

Kommentare:
  • Obwohl es zu meinem Studium gehört zu lernen was möglich ist und ich schon immer versuche mit möglichst offenen Augen durch die Welt zu gehen, ist man so sehr an die bearbeiteten Bilder gewöhnt, dass man sich gar nicht vorstellen kann, was wirklich alles verändert wird. Haut ohne jegliche Pigmentflecken, Muttermale, Härchen usw. sind uns so sehr eingebleut worden, dass diese Rollovers fast erschreckend wirken.
  • george
    Ja krass, oder?! Ich halte mich auch für ziemlich kritisch, was so Sachen angeht; wenn ich dann aber direkt mit der Nase draufgestupft werde, stelle ich dann aber doch fest, wie naiv ich manchmal bin. *seufz*

Posted in , , , , | Leave a comment

Jedes Jahr wieder: Dirndl-BH zur "Wiesn" - diesmal: große Cups E, F, G, H...

Der Countdown läuft... weniger als eine Woche bis zur Eröffnung des Oktoberfests. Wer jetzt noch einen BH  fürs Dirndl braucht, sollte sich sputen, denn das Dekolleté steht wie immer im Mittelpunkt. Zumindest wenn man der Presse glauben darf. ;) Jedes Jahr habe ich aufs Neue den Eindruck, daß es beim Münchner Oktoberfest hauptsächlich um gewagte Ausschnitte irgendwelcher C-Prominenz geht - wohin man auch schaut, die Medien sind voll mit Busenfotos.
Ich denke bei "Wiesn" eigentlich lieber romantisch an Bierzelt, Schiff-Schaukeln, Autoscooter, Riesenrad, gewonnene Riesenplüschtiere, überteuerte Luftballons, Brezn, Steckerlfisch und Brathendl, Zitronenlimo und an Zuckerwatte und gebrannte Mandeln. Zugegeben, das sind glorifizierte Kindheitserinnerungen. Heutzutage wäre es mir wohl schlicht und ergreifend zu anstrengend mich durch Massen von Betrunkenen zu drängeln und vom Karussellfahren würde mir schlecht. Nicht mal auf ein riesiges Plüschtier wäre ich besonders scharf...
Insofern ist es auch nicht so schlimm, daß ich nicht mehr im Einzugsgebiet wohne.
Visualisierte Kindheitserinnerungen
- schön romatisiert via Cross Processing
Bildquelle: DeeNee
Ich rechne aber fest damit, daß in nächster Zeit verstärkt nach Dirndl-BHs gegoogled wird und möchte dafür gerüstet sein. Eine kurze Suchanfrage im Internet hat auch gleich meinen Verdacht bestätigt, daß es oberhalb des D-Körbchens mal wieder recht dunkel aussieht. Aber, meine Damen, nicht verzweifeln, es gibt auch jenseits der "Wilden 13" (aka die üblichen Größen) ein Angebot an Halbschalen-BHs.

Wie üblich empfiehlt es sich, einen Blick über die Landesgrenzen zu werfen um sich einen Überblick über das Angebot zu verschaffen. Der Suchbegriff lautet dann "Half-Cup" und die üblichen Anlaufstellen heißen Figleaves, Bravissimo, Brastop/Lovebras. (Es gibt noch viele viele andere kleine Läden; das sind aber die wirklich großen im Business. Um sich einen Überblick zu verschaffen was es gibt, ist es immer sinnvoll dort mit der Suche anzufangen.)

Ein Dirndl-BH / Half Cup Bra zeichnet sich dadurch aus, daß die Körbchen den oberen Bereich der Brust freilassen. Im Gegensatz zu einem Plunge, dessen Cups eher ein V formen (die Körbchen reichen an den Seiten meist relativ hoch, dafür ist der Steg niedrig) ist ein Halfcup für einen sehr weiten Ausschnitt gedacht.  Die Körbchen sind oft leicht gepolstert um optimale Form und Halt zu geben und die Brust schön anzuheben - für das berüchtigte Dirndl-Mega-Dekolleté.
Nun sind Half-Cup-BHs in größeren Körbchen-Größen aufgrund der Stabilität, die sie gewährleisten müssen, meist etwas bedeckender. Für den Dirndl-Ausschnitt sollte es aber trotzdem reichen. ;)
Extra Padding oder Push-Up-Effekte sind bei größeren Brüsten dann nicht mehr nötig.  

Im Folgenden ein paar Inspirationen:

Eine naheliegende Idee wäre sich in der Showgirl-Reihe von Curvy Kate umzusehen.
Showgirl Tease Me
Bildrechte: Curvy Kate
Die gepolsterten Half-Cups sind in den Cups DD, E, F, FF, G, GG, H, HH und J mit den Unterbrustbändern 60, 65, 70, 75, 80, 85 und mehreren Farben erhältlich. (Achtung, die jeweils größten Cups sind 30J, 32HH, 34H, 36GG, 38G)
Aufgrund der Spitzenkante sind die BHs zwar wenig alltagstauglich (zeichnen sich unter T-Shirts ab) - für einen tiefen Dirndl-Ausschnitt sollten sie allerdings perfekt sein.
_____________________________________________________________

Ein weiterer Kandidat wäre der Parisian Plume Bra von Bravissimo... da es sich um ein Sommer-Modell handelt sind leider schon einige Größen ausverkauft. Mit allergrößter Wahrscheinlichkeit wird es aber in der Winterkollektion einen ähnlichen Schnitt geben.
Parisian Plume
Bildrechte: Bravissimo
Ursprünglich angebotenes Größenspektrum: 28DD - 38HH (28=60, 38=85) 
_____________________________________________________________

Ebenfalls einen Blick wert ist das Angebot von Masquerade, der chicen Linie des Wäsche-Herstellers Panache. BHs werden im Bereich zwischen 28D und 38H angeboten. Hier das übersaisonale Modell Rhea:
Masquerade Rhea (Winterfarbe)
Bildrechte: Panache
_____________________________________________________________

Fauve: In der luxuriösen Linie von Eveden gibt es auch immer wieder schöne Halfcups.
Hier beispielsweise der Fauve Lucia, erhältlich in 30D-G / 32-38B-G 
Fauve Lucia
Bildrechte: Fauve/Eveden
_____________________________________________________________

Für Frauen mit größeren Unterbrustumfängen empfiehlt sich der Elomi Lara, der zwischen Unterbrustband 80 und 100 verkauft wird. EDIT: Sorry, natürlich bis Unterbrustband 105: Größenspektrum = 36-42D-G, -44FF, -46F; 36 entspricht 80, 42 = 95, 44 = 100 und 46 = 105.
Elomi Lara
Bildrechte: Elomi/Eveden

_____________________________________________________________

Das noch recht kleine aber feine polnische Label Ewa Michalak bietet ebenfalls eine Auswahl von gepaddeten und ungepaddeten Halfcups in verschiedensten Größen und Farben an. Beispielsweise den abgebildeten HP Czarny. (65-95 A-J | nicht übers volle Größenspektrum erhältlich; größte Größen 70J, 75HH, 80H, Spezialanfertigungen möglich) - Die Website läßt sich über einen Button auf Englisch umstellen, Versand nach Deutschland ist kein Problem. Wem es trotzdem zu umständlich ist, könnte mal bei Only Her EU (Onlineshop/Berlin) oder Dessous Avenue (Wien) nachfragen. (Links dazu ganz unten)

Bildrechte: Ewa Michalak
_____________________________________________________________

Aber natürlich gibt es auch hierzulande Angebote - vielleicht gibt es einen gut sortierten Wäscheladen in der Nähe? Einen Versuch ist es immer Wert. Und man gleich ein gutes Gewissen haben, weil man den lokalen Einzelhandel unterstützt und für Nachfrage sorgt! 
Ich hab das jetzt nicht recherchiert, aber evtl. gibt es von den einschlägigen europäischen Marken Chantelle, Empreinte, PrimaDonna/MarieJo und Ulla noch Modelle die in Frage kommen. Bei der Ladenkette Change (gibt es auch als Online-Shop unter www.change.com) könnte man sein Glück auch versuchen.
Last but not least hat erfreulicherweise die weit verbreitete niederländische Wäschekette Hunkemöller ihr Angebot auf H-Cups erweitert. Ich darf also stolz das folgende aktuelle Halfcup-Modell präsentieren:

Hunkemöller Half Cup, 70-90 E-H
Bildrechte: Hunkemöller
Die großen Cups gibt es leider noch nicht in jeder Filiale; also lieber vorher mal anrufen und nachfragen. Im Zweifelsfall kann man das schöne Stück auch über den Onlineshop unter www.hunkemoller.de beziehen.

Ich hoffe, ich habe mit dem Beitrag einigen Suchenden weitergeholfen.

Besitzt ihr einen oder mehrere Dirndl-BHs?
Wo seid ihr fündig geworden?

Und etwas OT: Könnt ihr euch für Spektakel à la Oktoberfest erwärmen?



_____________________________________________________________


Interne Links:

Im Folgenden eine kleine Auswahl von weiterführenden Infos für Neueinsteigerinnen und alle, die sich nicht sicher sind, welche BH-Größe sie brauchen. Bitte beachtet, daß sich die Größensysteme zwischen Marken und Herstellerländern unterscheiden!
Lost in Translation: Die "Übersetzung" von britischen und europäischen BH-Größen
Der erste BH-Paßform-Check
Wie finde ich die richtige BH-Größe?
Was ist eigentlich Brafitting?
Kleine BH-Träger-Kunde

Muß der BH-Mittelteil (Steg) 100%ig anliegen?

Externe Links:

Dessous Avenue:  

Ewa Michalak:
Bericht von denocte/Kurvendiskussionen

OnlyHer EU:  

Hintergrundinfo: ;-)

Kommentare nach dem Jump.

  • Danke fürs Verlinken! :)

    Noch ein Kommentar zu Masquerade Rhea: nach meinem Wissen wurde das Modell nun verbessert und sollte viel stabiler als der Vorgänger sein. Er ist ein recht hübscher BH, wurde aber von vielen zurückgeschickt, weil er nicht stabil genug saß. Der neue sollte besser sein.
    My recent post undefined
  • george
    Das ist super... Danke für die Info. Vielleicht probier ich ihn doch auch mal. Ich find ihn ja ganz hübsch. :)
  • Ohhh, da werde ich aber auch schwach! Den Rhea will ich ja schon ewig probieren.

    Bei Tchibo gibts gerade auch Dirndl BHs.... in 75-85 A-C.....

    Aber sie wären echt hübsch :(

    lg denocte
    My recent post Post Posting - ich wander wieder nach Bayern aus.
  • T'Maia
    Das Hauptproblem beim BH-Nähen in den großen Größen (34-44 J-L (UK)) ist nicht nur, das es sehr schwierig ist, sondern das es schlicht und ergreifend nicht die entsprechenden Materialien zu kaufen gibt.

    Mit einem Standard-Dessous-Nähset, das meist für die Größen von 70A-80C ausgelegt ist, kommt frau nicht weit. Frau muss sich die Sachen mühsam einzeln zusammensuchen. Bügelband als Meterware im einen Shop, Duoplex und Charmeuse als unelastischen Körbchenstoff als Meterware und nicht nur zum Füttern des Stegs als winziges Stückchen im anderen Shop, in einem dritten Onlineshop das 20 mm breite Trägerband mit den Metallschiebern, etc, etc. Selbst wenn frau das dann alles zusammen hat bleibt immer noch die Frage nach den passenden Bügeln - die gibt es nämlich jenseits gewisser Größen auch nicht zu kaufen. Frau muss einen BH der einschlägigen Marken günstig bei ebay ergattern und schlachten, um an die Bügel zu kommen. Und das alles, bevor ein einziger Stich getan wurde.
  • george
    Etwas verspätet:
    Hallo T&#039Maia!
    Schön daß du den Blog gefunden hast. :)
    Hast du mal einen Blick in den Thread "Bastelbedarf" bei den Busenfreundinnen geworfen? Da gibt es eine Zusammenstellung von Online-Shops die entsprechende Materialien führen. Wie gut geeignet die Materialien für große Brüste sind, kann ich dir nicht sagen, aber die Auswahl ist doch nicht sooo klein. (Vor allem Elingeria wirkt ganz gut sortiert).
    Liebe Grüße.
    george

Posted in , , , , , , | Leave a comment

Zusammenfassung Fantasie-Fauve-Elomi-Frühjahrskollektion 2012

Mittlerweile sind auf Stanikomania, meine Neuigkeitenquelle No 1, auch die restlichen Eveden Kollektionen für den kommenden Sommer 2012 online gegegangen. In drei wie immer liebevollen, enzyklopädischen Blogeinträgen werden die News fürs kommende Frühjahr vorgestellt. Ach es ist toll. 
Hier also meine kurze Zusammenfassung...

Zauberhaft am Gleis neundreiviertel:
Mit dem Elomi Betty ist man immer gut angezogen
Bildrechte: Elomi | Quelle: Stanikomania


Fantasie
ist die "erwachsene" Marke für den Alltag, sozusagen die Basismarke von Eveden, am ehesten vergleichbar mit der Superbra-Reihe von Panache. Ich finde sie allerdings tendenziell langweilig bis bieder und kann mit Fantasie-Modellen gar nichts anfangen. Schade eigentlich, denn früher war das *die* Marke für Frauen mit größeren Brüsten. Mittlerweile hat man aber den Eindruck, daß sie von Panache überholt wurden - sowohl was Konstruktionsskills als auch was das Größenspektrum angeht. Viele Modelle von Fantasie gibt es nur bis HH-Cup, nur noch ein K-Cup (Florence). Dafür sind auch B und C-Cups mit dabei, die von Marken die sich auf große Cups spezialisiert haben, oft gar nicht angeboten werden. Unterbrustbänder reichen von 65 bis 95 (vereinzelt). Bilder und weitere Infos findet ihr unter den folgenden Links:
Stanikomania-Links:
Fantasie-Beitrag auf polnisch
Beitrag mit Google ins Deutsche übersetzt 
Beitrag mit Google ins Englische übersetzt


Fauve
ist die Reihe für besondere Gelegenheiten. Die Wäsche ist edler, aufwendiger gestaltet und auch etwas teurer.
Im Frühjahr dominiert Retro-Design in gedeckten Puder-, Nude- und Gold-Tönen. Schon ganz nett irgendwie, aber auch nicht so überwältigend schön, daß ich es sehr traurig finde, mit meinem H oder HH-Körbchen sowieso nicht zur Zielgruppe zu gehören. Fauve produziert viele BHs nur bis F, generell aber nur bis GG-Körbchen und daran wird sich auf absehbare Zeit wohl auch nichts ändern. Immerhin gibt es ab UBB 32/70 auch B und C-Körbchen. Unterbrustbänder beginnen ab 30/65 - Ausnahme sind Brianna und Maya, die beide ab 28/60 produziert werden.
Stanikomania-Links:
Fauve-Beitrag auf polnisch
Beitrag mit Google ins Deutsche übersetzt 
Beitrag mit Google ins Englische übersetzt

Elomi
ist die Plus-Size-Linie von Eveden. Die Unterbrustbänder beginnen bei 34 (75) und enden soweit ich weiß bei 48 (110), Cups werden bis JJ-Cup produziert. Leider nicht bei jedem Modell auf dem gesamten Spektrum. Oberhalb der Größe 42 (95) dünnt das Angebot der großen Cups schnell aus. :(

Mein definitiver Favourit der Sommerkollektion ist der rote Betty mit den weißen Punkten, der wohl - das werden einige nicht so gerne hören - das Modell Suzie ersetzen wird. Auf dem oben gezeigten Promobild kann man ihn leider nicht in voller Pracht erkennen, ein besseres Bild gibt es hier im Stanikomania-Flickr-Stream.

EDIT: Die schöne Betty gibt es als Vorschau auch schon auf der Elomi-Website, also hier doch noch ein Bild:
Bildquelle/rechte: Elomi Lingerie
Größenbereich: 34 GG-HH, 36-42 D-HH, 44 D-G, 46 D-DD

Auch schön finde ich Maggie in rot und Caitlyn in peacock-türkis. Sonst... naja. Brauntöne sind nicht so meins. Wenn schon nicht schwarz, dann richtig schön bunt.
Die Leomuster vom Asia finde ich leider nicht gut gemacht - sonst stehe ich da ja schon drauf. (Am besten mit Kunstpelz... schnurr... Ähem... Themenwechsel. :D)

Von der Bademode fehlt leider noch jede Spur - offensichtlich ist Elomi nicht so engagiert im Samples verschicken. Schade, denn leider ist das Angebot von BHs mit großen Cups im Unterbrustbereich 90+ noch ziemlich spärlich gesäht.
Stanikomania-Links:
Elomi-Beitrag auf polnisch
Elomi-Beitrag mit Google ins Deutsche übersetzt 
Elomi-Beitrag mit Google ins Englische übersetzt

 Wie findet ihr die Neuigkeiten?
Seid ihr überzeugte Anhängerin einer der drei Marken?


Wenn euch die Eveden-Design-Abteilung drei Wünsche freistellen

würde, was würdet ihr euch wünschen?



Interne Links:
Stanikomania: Freya Neuigkeiten im Frühjahr 2012
Endlich Plus-Size Bademode: Elomi Swimwear Launch 2012 

Externe Links: 
Busenfreundinnen: BH-Markenforum - hier gibt es Informationen und Erfahrungsberichte
Fantasie Website
Fauve Website
Elomi Website

Kommentare nach dem Jump.


    • george
      Test, test... (scheint zu funktionieren)
    • sarabow
      Das Bild gefällt mir total :D
      My recent post Hilfe Hilfe Hilfe
    • george
      Ja, ich finde auch, daß das ein gutes Promobild ist - wenn auch irgendwie absurd. Ein bißchen wie ein Traum... Als ich in Unterwäsche gerade noch so den Hogwarts-Express erreichte oder so...
       
    • sarabow
      haha wer weiß harry potter in form eines Pornos? xD

      Danke liebes für dein Kommi! Ich habe ja bereits einen erfolgreichen Modeblog auf Blogger aber mich kotzt halt dort an, das wenn man ein so ein layout mit dieser menü leiste haben will (wie auf meinem sarabow blog) muss man da soviel mit html rumhantieren und ich bin da überhaupt nicht der mensch für..geht bei wordpress alles einfacher..hab gestern einen richtigen anfall bekommen weil ich ein layout für blogger bearbeitet habe und 3 stunden dran saß und am ende es doch nicht so aussah wie ich es wollte..naja ich warte ja immer noch auf den tag, das mich eine werbefirma anschreibt, die mir alles kostenlos machen will hahaha

      Liebe grüße =)
      My recent post Review Manhattan New York Royalz LE
    • george
      Blogger: Du meinst die Menüleiste oben? Zumindest einfache gibt es ja bei den Design-Vorlagen schon... *überleg*
      Hmmmm. Vielleicht findet sich ja jemand, der Lust hat dir zu helfen... es gibt ja Leute die sowas als Hobby machen; oder Übung fürs Studium oder die Ausbildung brauchen. Ich würde einfach mal einen Aufruf auf Balkancouture posten. :)
    • sarabow
      ps dein layout ist auch total süß =) gefällt mir richtig gut!
      My recent post Review Manhattan New York Royalz LE

Posted in , , , , , | Leave a comment

Kommentare-Experiment...

Ich experimentiere gerade mit einem Dienst namens Intense Debate. Das ist ein Plug-In, das die Standard-Kommentarfunktion von Blogger ersetzt. Vorteil davon ist, daß man in Threads diskutieren und selbstgeschriebene Blogeinträge über CommentLuv verlinken kann. Kommentieren ohne spezifischen Account ist weiterhin möglich.
Ich bin mir noch nicht sicher, ob es optimal funktioniert. Daher bitte nicht wundern, wenn es gerade ein bißchen drunter und drüber geht. ;-)


Posted in , , | Leave a comment

You have 0 Friends


Ich gestehe: Ich mag Social Networks nicht.
Ich verspüre eine große Aversion dagegen von meinen SandkastenfreundInnen und deren Großtanten gefunden werden. Ich will mich nicht virtuell mit ArbeitskollegInnen und Ex-KommilitonInnen beschäftigen. Ich habe keine Lust, ständig darüber nachzudenken, wer etwas auf meiner Wall/Pinnwand posten könnte, das andere meiner sog. "Freunde" nichts angeht oder sich wild im Netz ausbreitendem Content (Fotos!) nachzujagen, um meine Privatsphäre zu schützen. Mir ist das zu kompliziert, zu anstrengend und zu unsicher. Und ja, ich weiß, das ist hoffnungslos anachronistisch.
Manchmal frage ich mich, was aus dem guten alten Nickname geworden ist, mit dem man sich früher durchs Netz bewegte und dem man eine mehr oder weniger fiktive Identität verpaßte? Irgendwie schien mir das freier und unbeschwerter zu sein...

Vielleicht kennt ihr die Southparkfolge, nach der ich diesen Post benannt habe (Staffel 14, Folge 4); ich finde, sie bringt einiges der Absurdität von Facebook ganz gut auf den Punkt...
Twitter stehe ich weniger skeptisch gegenüber, aber den Sinn davon, nun auch außerhalb von Handys auf SMS-Länge zu kommunizieren, kann ich auch nicht ganz nachvollziehen.

However, viele nutzen diese Dienste und es gehört schon zum guten Ton, Blog und Social Networks miteinander zu verknüpfen. Immerhin geht es ja ganz eigennützig darum, eine Auswahl von Optionen anzubieten, wie man den Blog verfolgen kann: Weil man ja irgendwie mit der Zeit gehen muß, starte ich jetzt auch einen Versuch mit den sozialen Netzwerken. Ab sofort könnt ihr drüber & drunter also auch auf Facebook "mögen" oder per Twitter verfolgen. Natürlich nur, wenn das nicht so uncool ist, daß ihr hinterher keine virtuellen Freunde mehr habt, weil sie alle abwandern. ;-)

Selbstverständlich könnte ihr euch auch ganz altmodisch für ein Emailabonnement (vgl. rechte Menüleiste) oder einen RSS-Feed entscheiden, den Blog via Google Friend Connect oder Bloglovin verfolgen oder simpel eine Bookmark setzen und wiederkommen, wenn ihr Zeit und Lust habt.

Nachdem Besucherzahlen und "Freunde" wenig aussagekräftig sind, freue ich mich am meisten über Kommentare von Leserinnen. 

Was haltet ihr von Sozialen Netzwerken?
Findet ihr Repräsentationen von Blogs bei 
Facebook, Twitter etc. sinnvoll oder überflüssig?

Posted in , , , , , , , , | 4 Comments

Apfel-Birne-Sanduhr-Salat und die Uneindeutigkeit der kurvigen Figur...

.........Paradoxe Sanduhr ..........     
(Quelle)
Ich lese in letzter Zeit immer häufiger die Bezeichung "kurvig" im Zusammenhang mit Mode. Es scheint selbst so eine Art Mode zu werden was dazu zu schreiben: kurvige Frauen, Mode für Kurven, usw. Gerade habe ich über Luziehtan eine entsprechend Unterkategorie "Street Style für kurvige Frauen" bei Jolie.de entdeckt.
Was nun die Entdeckung unterschiedlicher Figurtypen sein könnte, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als gemeinsamer Nenner, unter den alle Frauen subsumiert werden, die keine Modelfigur haben. Also es gibt "normal" (superschlank, supergroß, keine ausgeprägten Kurven, also das was man nach der Figurtypenkategorisierung unter Säule einordnet) und dann gibt es "kurvig", das sind alle anderen. Vor allem natürlich die, die eigentlich zu füllig sind, um nach gängigen Idealen als schön zu gelten.
Aber - fortschrittlich-fortschrittlich - jetzt dürfen auch die Pummelchen raus aus den Schränken und ein bißchen mitspielen, also sich auch mal in was anderes als Sack und Asche kleiden. Wenn sie ihre Sache gut machen, dann bekommen sie auch ein kleines Minderheiten-Eckchen zugewiesen und werden von einschlägigen Modemagazinen erwähnt. Wow! (Achtung Ironie!)

Warum ich deswegen schon wieder so vor mich hinbrummle?
Naja, weil damit ja keinem weitergeholfen ist!
Also statt die Vielfalt weiblicher Figuren irgendwie realistisch abzubilden und mal zuzugestehen, daß Mode eben nicht nur einem "Typ Frau" vorbehalten sein sollte, werden alle abweichenden Figur-Merkmale kurzerhand in einen Topf geworfen und raus kommt dann ein mit "kurvig" ausgezeichneter Einheitsbrei. Auf die unterschiedlichen Bedürfnisse an z.B. Klamotten wird dann gar nicht mehr weiter eingegangen, weil "kurvig" ja schon Spezialfall genug ist. Daß nun aber eine Frau, die in der Körpermitte rundlicher ist, ganz andere Schnitte braucht als eine, die eine schmale Taille hat, fällt dabei völlig unter den Tisch. Und daß eine sehr schlanke Frau eine "kurvige" Figur haben kann auch. Kurven, das ist irgendwie verbandelt mit Plus-Size, nicht mit Frauen die Taille *und* weibliche Rundungen haben.

Wenn man den einschlägigen Studien glauben darf, ist die Taille auf dem Rückzug - die Begründungen sind viel- und bisweilen einfältig (evolutionsbiologischer Quatsch und so). Fest steht, daß die Zeiten in denen 90-60-90 Traummaße waren, längst vorbei sind. Wer heute noch stolze Besitzerin einer altmodischen Taille ist, sollte viel Geld in Gürtel investieren, am besten Vintage-Kleider shoppen oder bei den paar vereinzelten Modelabels, die sich auf "Kurven" spezialisiert haben.

Ich fände es jedenfalls angebracht, endlich mal ein bißchen mehr Vielfalt zuzulassen und das Angebot  explizit auf verschiedene Figurtypen zu erweitern, den momentan ist Mode für jemanden, der aus dem Konfektionsgrößenraster der Durchschnittsmaße signifikant rausfällt, eine fast unbewältigbare Herausforderung. Ich glaube mich zu erinnern irgendwo gelesen zu haben, daß Evans einen Schritt in die Richtung unternehmen wollte?


Was haltet ihr von den "Kurvendiskussionen"?
(An der Stelle liebe Grüße an denocte, die ihrem Blog diesen genialen Namen gegeben hat) 
Was ist eure Problemzone No 1 beim Klamottenkaufen?


EDIT: Nachtrag zur Problemzone - damit meine ich nicht, daß es da ein objektives Problem gibt, sondern daß die Klamotten nicht darauf ausgelegt sind. Ist eigentlich selbstverständlich. Wollte es nur vorsichtshalber noch mal dazu sagen, damit es keine Mißverständnisse gibt. ;)



Beispiele für Blogs über Mode und Kurven:
Curves are the new Black
Fuller Figure, Fuller Bust
Lu zieht an

Und hier die Modezeitschriften-Varianten:
jolie.de: Street Style für kurvige Frauen
vogue.it [EN]: Curvy (eigene Homepage für andere Figurtypen)

Posted in , , , , , , | 9 Comments

Lost in Translation: Die "Übersetzung" von britischen und europäischen BH-Größen

Wie verhalten sich englisches und europäisches BH-Größensystem zueinander?
Wie übersetzt man zwischen UK- und EU-Größen hin und her?
Entspricht eine deutsche Größe 80F einer englischen Größe 36F?
Oder ist das kontinentale F-Körbchen deutlich kleiner als sein britisches Pendant?

Kaum eine Frage des Bra-Fitting hat so viel Verwirrung ausgelöst wie die "Übersetzung" zwischen den Größensystemen. Aufgrund des besseren Angebots (breiteres Größenspektrum, besser angepaßte Schnitte, günstigere Preise) sind BHs britischer Produzenten in polnischen und deutschen Online-Fitting-Kreisen sehr beliebt. So beliebt, daß sie sich zur Norm entwickelt haben, von der in andere Systeme "übersetzt" werden muß. Leider gestaltet sich das nicht so einfach, wie es zunächst aussieht... Eine Weile lang wurde nach dem Prinzip verfahren, daß man die Größen einfach nach Tabellenwerten angeben kann und man las bei den Busenfreudinnen häufig Formulierungen wie
Meine UK-Größe ist 34H, meine EU-Größe, 
wenn sie produziert werden würde, wäre 75M.
Überall geisterten fikitive EU-BH-Größen herum. Mittlerweile, nach einigen Jahren und  dem Übersetzungsprinzip widersprechenden Rückmeldungen, ist diese Interpretation aus dem Brafitting-Kanon in den Bereich der Zahlenmagie verfrachtet worden. Im Folgenden ein paar Worte zur Umrechnung und ihren Tücken:

1. Die Übersetzung von Unterbrustbandweiten
Die Angabe der Unterbrustbänder bzw. ihre "Übersetzung" ist relativ unproblematisch.
Am simplesten ist die in Deutschland verwendete Angabe in Zentimentern. Bei einem gemessenen Unterbrustumfang zwischen 78 und 82cm wird die Größe 80 empfohlen. Man kann also sagen, theoretisch paßt die Größe 80 bei einem Unterbrustumfang von 80cm.

Aus mir unbekannten Gründen wird die französische Unterbrustbandgröße mit plus-15 angegeben: Ein Unterbrustband 80 heißt dann 95. Fürs derzeit praktizierte Online-Brafitting in Deutschland (aka busenfreundinnen.net) ist diese Information allerdings irrelevant. Die französischen Marken werden gewöhnlich unter europäisch-kontinentales System subsumiert.

Tricky wird es bei den britischen Unterbrustbandweiten: diese werden in Inches (Zoll) ausgezeichnet. Zu seiner nominell richtigen Unterbrustbandweite kommt man indem man seinem gemessenen Unterbrustumfang noch 4 Inches hinzufügt. 80cm entsprechen 31.5 Inches; plus 4 kommen wir auf ca. 36 Inches, also dem Unterbrustband 36.

Der Vollständigkeit halber möchte ich mal wieder erwähnen, daß ein "herkömmlich" ermitteltes Unterbrustband mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht genug Halt geben wird. Weitere Infos dazu findet ihr im Beitrag Zum Verhältnis von Unterbrustumfang und Unterbrustbandweite.

2. Die Übersetzung von Körbchengrößen
Ein Körbchen oder Cup wird entweder als Differenz zwischen mittlerer Unterbrustbandweite und Brustumfang angegeben (UK-System) oder als die reale Differenz zwischen Brustumfang und Unterbrustumfang (EU-System). (Quelle: Wikipedia-Artikel Büstenhalter)

D.h. nach "normaler Messweise": erst einmal wird der Unterbrustumfang eng mit leeren Lungen gemessen, man legt also ein Maßband direkt unter den Brüsten parallel zum Boden an. Dann rundet man entsprechend ein paar Zentimeter auf oder ab. (Wie oben gesagt zwischen 78 und 82cm z.B. auf ein 80er Band)
Anschließend mißt man - ebenfalls mit leeren Lungen aber locker - die Brüste an ihrer umfangreichsten Stelle, ggf. im BH. (Achtung, diese Messweise ist nicht die von den Busenfreundinnen angewandte, vgl. den Beitrag Vermessung der Brust und andere Informationen)
Die Differenz von beidem soll nun Aufschluß über die benötigte Körbchengröße geben. Es soll also ein Volumen (das der Brust nämlich) in einen Umfang übersetzt werden. Die damit verbundene Problematik hat Nyad bereits ausführlich im Beitrag Warum zwei Maße nicht ausreichen diskutiert. In anderen Worten: diese Form der Größenermittlung ist an sich schon problematisch. 
Hinzu kommt ja noch, daß eine Brust mit Umfang X bei einer Frau mit einem Unterbrustumfang von 82cm vermutlich kleiner ist als bei einer Frau mit einem Unterbrustumfang von 78cm. 

Ach ja, Irrungen und Wirrungen.
Deswegen schweife ich wohl auch vom Thema ab. Worum es mir ja eigentlich ging war, auf die Tabellen zu sprechen zu kommen. Nach EU-Norm soll eine Körbchengröße eine Differenz von zwei Zentimetern zum Unterbrustumfang beschreiben; im britischen System dagegen 1 Inch (=2.54cm) von der Unterbrustbandweite. Theoretisch ergibt sich daraus folgende Umrechnung:

Quelle: Wikipedia

Die Praxis sieht allerdings ganz anders aus als die Tabelle suggeriert. Tatsächlich deuten die meisten Erfahrungsberichte von Busenfreundinnen aber auch von Ladenbesitzerinnen darauf hin, daß eine Übersetzung nach Tabelle nicht möglich ist. Da die theoretische Differenz zwischen den Systemen mit jeder Doppelbuchstabengröße größer wird und die meisten Marken nur ein vergleichsweise geringes Größenspektrum (oft nur A bis D-Cup) anbieten, lassen sich eigentlich sowieso nur über Größen jenseits des EU-E-Cup sinnvolle Aussagen treffen.
Nachdem ein E-Körbchen gemeinhin schon als großes Cup gilt, muß man sich also Produzenten/Marken ansehen, die sich auf "große Größen" spezialisiert haben. Größe Größen heißt in den meisten Fällen, daß E, F und G-Cups angeboten werden; wer es ernst damit meint, hat auch H und J im Angebot. Und  ein paar vereinzelte europäische K und L-Körbchen gibt es auch. Je weiter man sich vom E-Cup wegbewegt, desto geringer wird also das Angebot und vor allem: desto teurer. Jemand, der entdeckt hat, daß man für einen britischen BH zwischen 30 und 40 Euro bezahlt, hat oft keine Lust mehr, für ein europäisches Exemplar das Doppelte hinzublättern und dann auch noch eine minimale Auswahl zu haben. Entsprechend rar werden die Erfahrungsberichte je weiter man sich in den exotischen Bereich vorwagen müßte...
Die seltenen Rückmeldungen berichten jedoch selten davon, daß die Tabellenübersetzung funktioniert. Die Berichte variieren je nach Marke und Frau zwischen der Theorie, daß die Körbchen etwa gleich groß seien und die Differenzen nur durch die Doppelbuchstaben zustande kämen (also von UK nach EU: DD=E, E=F, F=G, FF=H etc.) und der Meinung, daß die Doppelbuchstaben im EU-System einfach ausgelassen würden. (also von UK nach EU: DD = -, E=E, F=F, FF= - , G=G). Möglich ist sogar eine Variation, nach der ein UK-F kleiner ist als ein EU-F, da eigentlich eine "halbe Größe" und sich dadurch die Sache verschiebt auf UK-FF = EU-F, UK-GG = EU-G usw.

Für diese These(n) spricht auch, daß es eher unwahrscheinlich ist, daß die EU-BHs den Tabellengrößen entsprechen, da das Größenspektrum dadurch im Vergleich zum Angebot in Großbritannien  ja geradezu mikroskopisch ausfallen würde. Die meisten Erfahrungsberichte legen nahe, daß die Körbchen deutlich mehr Volumen fassen, als die Zwei-Zentimeter-Schritte vorgeben, die BHs also einem Vanity-Sizing unterliegen, d.h. daß Große-Cup-Marken von vorneherein großzügiger produzieren, um ein einigermaßen sinnvolles Größenspektrum anbieten zu können. Damit ließe sich  auch die oft gehörte Aussage erklären, daß "bei Marke X ein D-Cup paßt, während man sonst ein E-Körbchen braucht". (Eine andere Erklärung dafür wären der Brustform besser angepaßte Schnitte.)

Ein weiteres Argument für die "Ähnlichkeitstheorie" ist, daß in deutschen BH-Läden die britischen Doppelbuchstaben oft als "Zwischengrößen" betrachtet werden, die man getrost weglassen kann. Da man davon ausgehen kann, daß diese Einschätzung auf Erfahrungen der Fachverkäuferinnen beruht, wäre eine Folgerung, daß die größeren Buchstaben im EU-System durchaus direkt mit denen im UK-System vergleichbar sind. D.h. daß ein UK-H nicht einem EU-M entspricht, wie es die Tabelle behauptet, sondern tatsächlich wenig größer ist als ein EU-H.
EDIT | 14.09.2011: Einige Hinweise sprechen dafür, daß die Systeme bis G einigermaßen vergleichbar sind und dann erst größere Differenzen zustande kommen. (Je mehr Doppelbuchstaben, desto größer die Abstände... Klingt irgendwie logisch.)

Last but not least: In Zeiten, in denen Waren international vertrieben werden, ist es relevant, daß die Größensysteme wenigstens einigermaßen vergleichbar sind. "Einigermaßen" ist allerdings für Online-Bestellerinnen eine mühsame Angelegenheit. Denn auch, wenn man annimmt, daß die Größen nicht meilenweit voneinander entfernt sind, scheint es doch darauf hinauszulaufen, daß man die Größe im einen System nur als Ausgangsgröße fürs andere System verwenden kann und man ggf. sogar bei jeder Marke erneut nach der passenden Größe suchen muß.

Momentaner Status Quo der Erkenntnis ist also, daß die Größe im einen System durchaus als grober Orientierungspunkt für die Größe im anderen System taugt. Darüberhinaus gilt Probieren! Probieren! Probieren! und am besten konkrete Rückmeldungen im unten verlinkten Umfrage-Thread hinterlassen.

Noch eine Randbemerkung:
Ein bisher noch stark vernachlässigter Faktor ist neben der Größe auch der Schnitt eines BHs. Viele EU-Modelle die in größeren Körbchengrößen erhältlich sind, scheinen einen Minimizer-Effekt erzielen zu wollen - d.h. die Körbchen sind flach geschnitten, die Bügel relativ breit. Diese Form ist mit den meisten großen Brüsten nicht kompatibel, da diese häufig vergleichsweise tief (länglich) mit einer eher schmalen Basis (Bereich auf dem die Brust angewachsen ist) sind, also genau dem Gegenteil in der Volumenverteilung entsprechen. Das heißt, auch wenn das Volumen eines solchen BHs dem eines anderen Schnittmodells entspricht, kann es trotzdem völlig unpassend sein und z.B. zu klein wirken.

Damit ist natürlich noch nicht alles gesagt, was man zum Thema schreiben könnte, aber vielleicht konnte ich schon eine grobe Idee vermitteln, worum es bei der Übersetzungs-Frage geht.

Über Rückmeldungen und Erfahrungsberichte würde ich mich wahnsinnig freuen. 
Natürlich auch über Fragen oder Diskussionsbeiträge. 
Also, Ladies, ran an die Tasten. :D



Posted in , , , , , | 8 Comments

Search

Swedish Greys - a WordPress theme from Nordic Themepark. Converted by LiteThemes.com.