Kleine BH-Träger-Kunde

Eines der mißverstandensten Bestandteile eines BHs sind seine Träger. Irrtümlicherweise wird oft angenommen, die Träger müßten das Gewicht der Brüste tragen - daher auch der Name. 

Man kann gar nicht oft genug betonen, wie falsch das ist!




Recyling: Von einem alten Semi-Multiway (Chantelle Senso) abgeschnittene
und mit zwei zusätzlichen Haken versehene Träger
Ein gut passender BH verteilt den größten Teil des Brustgewichts über die Körbchen und das Unterbrustband um den Körper herum, d.h. auch wenn man die Träger abstreift, sollte der BH einigermaßen dort bleiben wo er hingehört und nicht plötzlich in der Taille sitzen.
Man sagt an den Trägern sollten nur etwa 10-20% des Brustgewichts hängen.
Ich bin mir nicht sicher, ob das bei großen Brüsten (=Brüste über G-Cup) tatsächlich realistisch ist, aber den Ohne-Träger-Test kann man ja trotzdem durchführen.
Wer also unter einschneidenden Trägern und Muskelverspannungen leidet, sollte nicht in erster Linie zu schmalen Trägern die Schuld geben, sondern lieber noch mal hinterfragen, ob die BH-Größe stimmt und ob der Schnitt in sich genug Stabilität gewährt. 
Es gibt den Trend, statt dessen megabreite Träger zu verbauen oder zu Silikonpolstern für die Schultern zu raten. Im Einzelfall mag das hilfreich oder sinnvoll sein - in sehr vielen Fällen sind solche Maßnahmen jedoch nicht notwendig!

Träger ist also ein irreführender Name für die "shoulder straps" - sie sollten vielleicht lieber Former heißen. Tatsächlich ist ihre hauptsächliche Aufgabe, die vom Körbchen umschlossene Brust anzuheben und zu formen. Im Gegensatz zu trägerlosen Exemplaren sind normale BHs so konzipiert, daß ihre Cups von oben durch die Träger stabilisiert werden. Erst durch die Träger werden die Brüste angehoben und erhalten die gewünschte, meist abgerunde Form.

Eine weitere Aufgabe der Träger ist das Regulieren des Cupvolumens: 

Die meisten Frauen haben leicht asymmetrische Brüste, d.h. die eine Brust ist größer als die andere. BHs sollten grundsätzlich an die größere Brust angepaßt werden. Die Feinabstimmung kann man dann meist problemlos mit den Trägern vornehmen: An der kleineren Brust wird der Träger einfach stärker gekürzt als an der größeren.

Gleiches gilt für zyklusbedingte Größenschwankungen. Die Brustgröße schwankt bei vielen Frauen über die Länge ihres Zyklus hinweg. Manche Frauen tragen deshalb je nach Zyklusphase unterschiedliche BH-Größen. Manchmal reicht es aber schon, die Trägerlänge zu variieren und die Träger mal länger, mal kürzer zu tragen.

Wer seine BH-Träger immer auf maximaler Länge trägt, sollte unbedingt anhand der Bügelbreite (umschließen die Bügel das ganze Brustgewebe?!?) und anderer einschlägiger Merkmale prüfen (vgl. erster Passform-Check), ob die BH-Größe stimmt!
Gleiches gilt für Frauen, die die Träger immer sofort auf die kürzeste Einstellung stellen.

Das heißt selbstverständlich nicht, daß es generell nicht vorkommen kann, daß Träger zu kurz oder zu lang sind. Zu lange/kurze Träger sind nur ein beliebter Trick um ein zu kleines/großes Körbchen passend zu schummeln.

Je nachdem wie groß die Brüste sind, ist es wichtig, darauf zu achten, daß die BH-Träger nicht allzu elastisch sind - geben die Träger zuviel nach, wippen die Brüste bei Bewegungen zuviel mit. Häufig ist das Problem so gelöst, daß die Träger zweigeteilt sind - das Material vorne ist unelastisch und der verstellbare Teil hinten ist flexibel. Völlig unelastische Träger wären vermutlich ziemlich unbequem. 
Der Nachteil an dieser Aufteilung ist jedoch, daß die Träger weniger regulierbar sind als nicht-zweigeteilte Lösungen, sie also für manche Frauen zu kurz, für andere zu lang sind.
Im zweiten Fall kann man die Träger notfalls einfach kürzen. Verlängern ist leider deutlich aufwendiger, weil man ein Trägerteil ersetzen muß.

Kleiner DIY-Exkurs:

Theoretisch kann man Träger auch einfach ganz austauschen, z.B. indem man die ursprünglichen Träger abtrennt und neue annäht, oder indem man die ursprünglichen Träger so abschneidet, daß man aus dem Restträger eine Schlaufe nähen kann, durch die man wiederum die Haken abnehmbarer Träger steckt. So kann man einen BHs mit mehreren Trägerfarben tragen und so Spaghetti-Top/Träger-Kleid kompatibel machen.
Hier z.B. mit den oben gezeigten Trägern an einem ASDA-George-BH zu bewundern:


Abnehmbare Träger bekommt man z.T. auch im Fachhandel, z.B. von Gold Zack/Prym (Nähbedarf) oder von Hunkemöller... Leider dominieren aus unerfindlichen Gründen diese Silikondinger den Markt, so daß es vielleicht schlußendlich doch einfacher ist, alte BHs zu schlachten oder sich nach Bastelbedarf umzusehen.


Habt ihr Probleme mit zu kurzen/zu langen/einschneidenden Trägern?

Und an die BH-Tunerinnen unter euch:
Habt ihr schon mal Träger ausgetauscht? 




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20% auf Panache Swimwear bei Figleaves

Nachtrag zur Ode an den Panache Monroe Tankini und den Beitrag zum Summer Sale:

Der aktuelle Newsletter von Figleaves verspricht 20% Rabatt auf Bademode von Panache.

Die Modelle der Saison gibt es übrigens auch schon bei Brastop deutlich reduziert - genau wie Swimwear von Fantasie, Freya, Fulfilled, Krisline, PourMoi etc.

 Langsam kriege ich den 
"Der Sommer ist schon fast vorbei"-Blues... 
und ihr?


Oldschool Swimming Pool by David Iliff  (Quelle)

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Ode an den Panache Monroe Tankini ♥

Wie ihr vielleicht schon so ein bißchen zwischen den Zeilen herausgelesen habt, waren Badeklamotten für mich lange Zeit ein absolutes Alptraum-Thema.  Ich habe mich mit labberigen F-Cup-Bikinioberteilen von Hunkemöller rumgeschlagen, mit zu kurzen Sport-Badeanzügen, die immerhin über ein Brustfutter verfügten, und natürlich habe ich nach Tankinis gesucht - lange ohne Erfolg. Jenseits von B/C-Einheitssoftcup-Größen war nichts zu finden.
Irgendwann bin ich dann mehr oder weniger zufällig über das Unterwäsche-Angebot von Ebay UK gestolpert und habe dort immerhin G-Cup-Tankinis entdeckt. Mein erster Tankini von Panache, ein Paradiso in 36(=80)G war allerdings prompt ein Reinfall. Das Hemdchen war zu weit und zu kurz, eine wirklich ungünstige Kombination; die Cups des eingebauten BHs zu klein und das Unterbrustband zu elastisch.

Der nächste Versuch (ein schwarzer Panache Sorrento in 34J) war mir zu groß im Cup und doch recht knapp,  also eng und kurz, im Körperteil...
Es verging ein weiteres Jahr bis Panache die Monroe Serie herausbrachte - eine saisonale Reihe im Retro-Stil mit weißen Punkten auf dunkelblauen Grund und roten Bändchen, Nachfolger des von mir ausgiebig bewunderten St Ives Designs (2009). Während bei St. Ives (und vergleichbaren Designs) bei G-Cup Schluß gewesen war, gab es den Monroe Tankini revolutionärererweise bis H-Cup.
Nachdem ich einige Monate um ihn herumgeschlichen war, habe ich ihn schließlich in letzter Minute noch im Ausverkauf ergattert. Leider waren die passenden Draw-Side-Höschen zu dem Zeitpunkt schon vergriffen. :(
Anfangs war ich etwas skeptisch, ob das schöne Design auch praktikabel ist, soll heißen, ob es in Halt, Form und Tragekomfort überzeugt. Ich hatte auch die Befürchtung, daß die Punkte sehr auftragen.
Umso angenehmer überrascht war ich, als sich meine Ängste als unbegründet herausstellten.

Die Form des Oberteils ist sehr schmeichelhaft; es ist relativ lang und bei mir genau richtig eng - es liegt an, ohne hochzurutschen. Der Neckholderträger betont die Schultern, was figur-ausgleichend kurvig wirkt. 
Achtung: Mein Oberteil hat die UK-Größe 34H. Meine BH-Größe liegt zwischen 34H und 32HH.  34 entsprichte einem 75er Unterbrustband, 32 einem 70er. Von meinen Brüsten mal abgesehen entsprechen meine Maße obenrum (Schultern, Taille, etc.) etwa einer Konfektionsgröße 42. 36GG wäre mir vermutlich schon zu weit!

Der Praxistest ergab, daß sich das Oberteil auch für den Weg zum Badesee eignet, der integrierte BH-Teil sorgt für guten Halt und zaubert eine schöne Form. Ich fühlte mich im, am und unterwegs zum Wasser gut angezogen. 

Und so sieht das BH-Innenteil des Tankinis aus: 

Maße:
Länge des Unterbrustbandes im lockeren / maximal ausgedehnten Zustand
72 cm / 96 cm (Haken bis äußerste Öse); trotz großer Dehnbarkeit ist der Halt ganz gut
Verschluß: 3 x 2 Häkchen
Länge des Tops hinten (UBB oben bis Saum): 36cm
Länge des Tops vorne (Steg unten bis Saum): 31cm
Einfache ungedehnte Breite des Tops auf Höhe des roten Bandes: 38cm
Einfache ungedehnte Breite des Tops auf Höhe des Saumes: 44cm

2010 war der Schnitt in einem anderen Muster auch noch in der Amalfi-Serie vertreten.
Ich habe natürlich damit gerechnet, daß er dieses Jahr in anderer Form wiederkommt, aber zu meinem großen Erstaunen gibt es diese Saison kein Neckholder-Tankini-Modell von Panache. Das diesjährige Retro-Sailer-inspirierte Modell Lucille ist zu allem Überfluß auch wieder nur bis G-Cup erhältlich.
Nur bei den Badeanzügen wurde der Schnitt aus der Monroe-Serie offensichtlich übernommen: beim Modell Loren, das wegen seines floralen Musters, bei mir in die Kategorie "Geht gar nicht" fällt. Abgesehen davon, daß mir Badeanzüge in 99% aller Fälle zu kurz und am Po zu eng sind...
Ich bin ehrlich gesagt ganz schön enttäuscht davon, daß es der Schnitt nicht ins reguläre Sortiment geschafft hat. 

WHY, OH WHY, PANACHE?!
Was ist eure Lieblingsbadeklamotte?
Habt ihr auch einen Bikini/Tankini/Badeanzug, das unbedingt zurück ins Sortiment muß?

Die Geschwister meines Tankinis:

Quelle der Bilder: Panache


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Summer-Sale: Restmodelle ergattern...

Alle Jahre wieder geht es Ende Juni, Anfang Juli in die Schnäppchenrunde - während der Sommer seinen Höhepunkt erreicht und gerade eben noch die High-Summer-Collection rausgekommen ist, stoßen die Shops schon ihre Bestände ab um Platz für die Winterkollektion zu schaffen. Irgendwie fühlt sich das seltsam an... an den Winter möchte ich jetzt noch gar nicht denken. Aber immerhin ist das die Gelegenheit, sich mit neuen Badeklamotten oder BHs einzudecken. Der Sommer hält ja hoffentlich noch ein bißchen durch und passende Unterwäsche kann man schließlich immer brauchen...

Für alle Sparfüchsinnen lohnt sich jetzt der regelmäßige Blick in die Mailbox und die einschlägigen Online-Stores: Saisonale Modelle kann man in nächster Zeit 25 oder 30% reduziert bekommen, sofern man schnell genug ist. Die besonders begehrten Größen sind leider häufig in nullkommanichts vergriffen. Besonders im Bereich, in dem das Angebot immer noch relativ dünn ist, also über dem magischen G-Cup oder bei den 28er Unterbrustbändern, sollte man sich nicht allzuviel Zeit lassen.

Freya Neptune Bikini, Sommer 2010
Bildquelle: Freya
Wer trotzdem erst mal leer ausgegangen ist, kann aber noch auf geheime Vorräte hoffen, die nach und nach auf Ebay auftauchen - oder in der folgenden Saison bei Brastop verkauft werden.

So ging es mir beispielsweise letztes Jahr mit dem unfaßbar schönen und ebenso raren Freya Neptune Bikini (siehe Bild), den ich ziemlich umständlich über Umwege aus Großbritannien bestellt hatte, nur um dieses Frühjahr festzustellen, daß das Modell noch in größeren Mengen bei Brastop erhältlich ist. Zu allem Überfluß passt mir die bestellte Kombi (34GG und XL-Short) noch nicht mal - das Körbchen ist mir viel zu flach. Typisch für einen Bandeau-Schnitt.
Zu dem Versuch inspiriert hatte mich der Freya Supernova, der mir in meiner regulären Größe (34H) zu groß war... (Mal wieder ein gutes Beispiel wie Größen selbst innerhalb einer Marke je nach Schnitt variieren können. Ich habe das Supernova-Top schließlich in 36G behalten!)

Warten kann sich auszahlen. Allerdings muß man auch damit rechnen, Pech zu haben. Bei den Draw-Side-Pants der Panache Monroe-Serie war ich letztes Jahr zu langsam. Das ist eben das Risiko beim Schnäppchen jagen.

Wie macht ihr das - sichert ihr euch das gewünschte Modell zum vollen Preis sobald es erhältlich ist oder legt ihr euch auf die Lauer für den Ausverkauf?

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Muß der BH-Mittelteil (Steg) 100%ig anliegen?

Kürzlich tauchte die Frage  

Muß der BH-Mittelteil (Steg) 100%ig anliegen? 
in den Statistiken unter den Suchbegriffen auf, mit denen Personen hier auf dem Blog gelandet sind. Weil es sich dabei auch um eine wichtige Brafittingfrage handelt, widme ich ihr heute mal einen Beitrag in der Rubrik Fragen & Antworten.  

Für mich war die Erkenntnis, daß ein BH-Steg auch bei meinen (großen) Brüsten fest auf dem Brustkorb anliegen kann, eins der großen AHA!-Momente und ich habe ähnliches auch schon bei Verkäuferinnen erlebt, die zuerst mit *dem* Totschlag-Argument schlechthin kamen: "Das gehört so." 
Ab einer gewissen Brustgröße gilt es scheinbar als völlig normal, daß der BH-Mittelteil frei vor den Brüsten herumschwebt und zwischen Brustkorb und Steg eine Lücke von mehreren Zentimentern ist. Der Grund ist natürlich recht simpel: Die Körbchen sind einfach nicht tief genug, als daß die ganze Brust darin Platz hätte.
Das muß nicht zwangsläufig mit der Größe zu tun haben - es kann auch sein, daß der BH für die Brustform einfach ungeeignet ist. 

Um die Ursache festzustellen ist es wichtig, die Bügelbreite zu prüfen:
  • Umschließt der Bügel die Brust perfekt, ist das Körbchen zu flach.
  • Ist der Bügel viel zu schmal, ist die Körbchengröße zu klein gewählt.
  • Ist der Bügel viel zu breit, ist es möglich, daß die tiefste Stelle im Cup zu weit außen liegt (evtl. den BH einfach mal mit Verlängerer probieren und sehen, ob sich die Passform dadurch verbessert) oder daß die Körbchen zu flach sind.
Hier als Beispiel ein deutlich zu kleines Körbchen:
Bildquelle: Victorias Secret - Bombshell Bra
Warum ist es überhaupt wichtig, daß der BH-Steg anliegt?
Ein guter BH ist so konstruiert, daß sich das Brustgewicht über das Unterbrustband um den Körper verteilt und möglichst wenig Gewicht an den BH-Trägern hängt. Damit das optimal funktioniert, sollten die Brüste die Körbchen gut ausfüllen; d.h. die Bügel müssen die ganze Brust (von allen Seiten!) umschließen und durch ihr Volumen den Körbchenstoff angespannt wird. Dadurch kommt ein signifikanter Teil des Halts eines BHs zustande. 
Die Brüste werden aber nicht nur gehalten, sondern auch von umliegender Haut getrennt, so daß man weniger schwitzt, Haut nicht auf Haut reibt, sich keine Entzündungen in der Brustfalte bilden können etc.
Auf dem Brustgewebe aufliegende, drückende Bügel wiederum können ein Gesundheitsrisiko darstellen und beispielsweise die Bildung von Knoten und Verhärtungen begünstigen oder im Falle einer stillenden Mutter zu Milchstaus führen.

Ob der Steg anliegt ist letztlich eine Frage des richtigen Schnitts und der richtigen Größe, also bitte laßt euch nicht weismachen, daß das so gehört.

Nun aber doch noch ein paar Worte zu den 100%. 
Zugegeben, nicht jeder Steg liegt hundertprozentig an - es gibt ja immer anatomische Faktoren die mit zu berücksichtigen sind. Oft passen Stege aufgrund ihrer Breite nicht zwischen sehr eng zusammenstehende Brüste - die Bügel klappen sich dann übereinander und liegen auch nicht mehr bombenfest auf dem Brustkorb.
Ein anderer Faktor sind die individuelle Formung der Rippenbögen und die Stelle an der die Brüste angewachsen sind; dadurch kann es sein, daß der Steg oben anliegt, man aber unten noch einen Finger zwischen Band und Brust stecken kann.
Das alles ist von Frau zu Frau unterschiedlich und läßt sich erst feststellen, wenn man einen BH in einer gut passenden Größe gefunden hat.





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Blogroll

Ich bin gerade mal wieder in einer uninspirierten Phase, soll heißen schreibfaul, weswegen die Post-Dichte derzeit auch so niedrig ist. 
Aaaber, es gibt ja noch andere interessante Blogs zum Thema Brafitting, wenn auch leider so gut wie keine deutschsprachigen. Bisher hatte ich deshalb die englischen und polnischen Blogs nur in einer Liste verlinkt und nicht mit diesem Feed-Reader-Feature, das die jeweils letzten Blogbeiträge chronologisch aufführt.

In letzter Zeit erwische ich mich aber immer häufiger dabei, daß ich auf anderen Blogs genau danach gucke, weil ich es bequemer finde, als die Blogs alle selbst zu abonnieren. (Roxys Anti-Früchtchen ist z.B. mein Einblick in die Beauty-Blogosphere.)

Mit diesem Hintergedanken habe ich die Blogroll in der rechten Sidebar mal ein bißchen aufgepeppt und eine Extra-Liste für die fremdsprachigen Blogs angelegt, damit ihr auch im Bilde seid, was gerade anderswo diskutiert wird. Ich habe allerdings nur die aufgenommen, die noch aktiv sind. 

Falls ihr noch andere lesenswerte Lingerie-Blogs kennt, schreibt sie mir doch unten in die Kommentare. :)


Wie ist das bei euch, schmökert ihr euch auch gerne durch "fremde" Blog-Rolls oder seid ihr eher Selber-Abonniererinnen?

Nachtrag: Nur weil man die Sprache des Blogs nicht beherrscht und auch nicht im Besitz eines Babelfisches ist, sollte man sich nicht davon abhalten lassen, den Blog zu lesen. Auch wenn er nicht direkt selbst eine Übersetzungsfunktion anbietet (auf dieser Seite vgl. z.B. linke Menüleiste oben), kann man auch den Google Translator oder ähnliche Tools verwenden. Die Ergebnisse sind meist halb amüsant, halb brauchbar. :)
 
Bildquelle: Wikipedia | Parker Earle (strawberry) watercolor drawn in 1890 by Deborah Griscom Passmore

Zusammenhang mit dem Thema: Keiner. Ich habe nur gerade Lust auf Erdbeeren und ein Blogpost mit Bild ist doch immer schöner als ohne. ;)

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"Star in a Bra" goes international.

Curvy Kate's Model Competition Star in a Bra goes international. Naja, zumindest habe ich eben die Ankündigung für die australische Version in meiner Mailbox gefunden. 

Star in a Bra down under
Star in a Bra ist ein Wettbewerb des britischen Unterwäscheherstellers Curvy Kate, in dem jedes Jahr ein neues Model für die Marke gekürt wird. Bisher gab es die Ausschreibung nur für Großbritannien. Nun werden zum ersten Mal Frauen in Australien angesprochen.
Der Wettbewerb folgt in etwa einem Castingshow-Prinzip: Die Teilnehmerinnen, "ganz normale Frauen" mit einer Körbchengröße über D-Cup senden drei Bilder von sich in Unterwäsche oder Badebekleidung und zwei Gesichtsportraits ein. Daraus werden 30 Bewerberinnen ausgesucht, für die im Internet abgestimmt werden kann. Die ersten 10 davon werden zu einem professionellen Photoshooting eingeladen. Die Ergebnisfotos werden wiederum zur Abstimmung gestellt.

Das Besondere an Star in a Bra ist, daß das es eine Diversity-Konzept verfolgt, wie man es bspw. aus der Dove-Kampagne für mehr Selbstwertgefühl oder von Brigitte ohne Models kennt, d.h. daß es gezielt darum geht, Frauen mit unterschiedlichen Figurtypen zu ermutigen, an dem Wettbewerb teilzunehmen. Die Idee ist, Models zu finden, die die hübsche Frau von nebenan verkörpern und nicht ein für die meisten Frauen unerreichbares Model-Ideal.

Daß sich die Kampagne zumindest positiv auf die Teilnehmerinnen auszuwirken scheint, läßt sich daran ablesen, daß einige von ihnen mittlerweile eigene BH-Blogs eröffnet haben und dort über Lingerie, Kleidung für Kurven und Körpernormativität schreiben und Bilder von sich in Unterwäsche posten.

Es steht zu hoffen, daß auch hierzulande der Körpervielfalt von Frauen mehr Beachtung geschenkt wird, als das momentan noch der Fall ist.

Was meint ihr, kann so eine Werbeaktion etwas bewegen? Fändet ihr eine deutsche Version von Star in a Bra gut?
Freut ihr euch über unterschiedliche Darstellung von Frauenkörpern?
Oder findet ihr, daß da nur wieder eine neue Norm etabliert wird?

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