Angebot: Heute kostenloser Versand bei Brastop

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9. Mai 2011

Nur heute bis Mitternacht:
Europaweiter kostenloser Versand bei Brastop.
Mindestbestellwert = 20 Pfund.

Diesmal ohne kommerzielles Bild dafür mit Sparfuchs. ;)

Anlaß der Aktion ist der heutige Europatag.

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(K)eine Frage der Größe

Bildquelle: La Redoute via Big Beauty

Laut Pressemitteilung Nr. 194 vom 02.06.2010 des Statistischen Bundesamtes waren im Jahr 2009 rund 43% der in Deutschland lebenden Frauen übergewichtig, Tendenz steigend. Eigentlich sollte man denken, dass sich daraus ein gesteigertes Angebot aufgrund offenkundigen Bedürfnisses für Mode jenseits von Größe 44 ergibt. Eigentlich.

Mode für Mollige, Big is Beautiful, Trends für Starke Frauen, Fesch und Pfundig, Fashion für Frauen mit Format. Das sind die gängigen Schlagwörter, mit denen hierzulande Damenbekleidung in sogenannten Übergrößen beworben wird. Das klingt eher schön gewollt als gekonnt. Es klingt nicht nur so. Die bekannten Kleiderketten mit den zwei Buchstaben führen zwar bereits seit einiger Zeit eigene Linien in großen Größen und auch in vielen Kaufhäusern und Onlineshops scheint ein Trend zum verbreiterten Größenangebot angezeigt. Allerdings bedeutet das nicht, dass es für dicke Frauen deshalb einfach ist, sich modern und typgerecht zu kleiden. Häufig erinnern die Schnitte mehr an Campingausrüstung als an Bekleidung, Verhüllung statt Formvollendung ist die Devise. Stöbert man in den Geschäften, kann man modischen Chic oder eine akzeptable Auswahl an Basics lange suchen - wenn es so etwas gibt, ist es meistens schnell ausverkauft. Daraus könnte man schließen, dass es einen Markt gibt. Doch anstatt sich den wachsenden Bedürfnissen der deutschen Damen durch ein umfangreicheres Repertoire anzupassen, welches zumindest die Größen von 46 bis 50 standardmäßig umfasst, wird dicken Frauen eine Ecke zugeteilt. Viele Labels gehen noch nicht einmal so weit. Bei junger Mode wird das Angebot über Kleidergröße 42 schlagartig dünn.

Woher kommt dieses Missverhältnis und wieso geben sich so viele Frauen damit zufrieden?

Vor einigen Wochen drängte sich mir diese Frage auf, als ich meinen Kleiderschrank ausgemistet habe. Bisher hatte ich mir nicht zugetraut, dass mir Ausgefallenes stehen könnte und ich musste feststellen, dass ich vieles angehäuft hatte, was in einer Nummer größer sicher kleidsamer gewesen wäre. Meistens hatte ich es dann doch gekauft, weil ich froh war, in die größte erhältliche Größe irgendwie doch hineinzupassen. Aber irgendwie war das nicht so ganz das richtige. Ich machte mich also auf die Suche nach einem deutschsprachigen Blog über Plus Size Mode, weil ich mir Tipps erhoffte, was Frauen wie mir - mit mehr Bauch als Taille - stehen könnte und wo man das herbekommt. Vielleicht hatte ich in den Geschäften einfach nicht genau genug gesucht oder mich nicht getraut, weil ich einfach unsicher war, was zu mir passt. Wie soll man da auch drauf kommen, wenn einem selbst aus Übergrößenkatalogen Frauen mit Kleidergröße 40/42 entgegenlächeln, die dann Plus Size Models genannt werden? Häufig werden diese Damen dann auch noch "glattgebügelt", so dass man lediglich eine breitere Version der üblichen Models vor sich hat. Wenn Frauen zunehmen, wachsen sie nun einmal nicht gleichmäßig in Höhe und Breite, sondern jede hat ihre besonderen Körperteile, die durch mehr Gewicht stärker betont werden. Die Proportionen verschieben sich. Wie soll frau damit umgehen? Damit fühlte ich mich ziemlich alleingelassen. Die Suche nach deutschsprachigen Modeblogs verlief zunächst erfolglos. Dafür fand ich jedoch vor allem in Frankreich, Großbritannien und den USA aufschlußreiche Tipps von Frauen, die sich der Eigenschaften ihres Körpers bewusst sind und gelernt haben, damit umzugehen. Und was noch viel wichtiger ist: diese Frauen leben Mode, sie tragen sie nicht aus Überraschung, dass sie ihnen passt, sondern weil sie zeigen möchten, dass es kein Widerspruch ist Kleidergröße 52 zu tragen und schön und interessant auszusehen.

Genau das ist es aber, was uns hier gern vermittelt wird: Dicke Frauen haben auf der Bildfläche der Mode nichts zu suchen! Allenfalls sind sie eine kuriose Randerscheinung, wie beispielsweise Beth Ditto, die einfach nicht einsieht, wieso sie nicht zu ihrem Körper stehen sollte. Das gilt als ungewöhnlich, das gilt als gewagt.
Dicke Frauen sollen sich lieber in ihr XXL-Eckchen verziehen, Kleidung anprobieren, die nicht speziell für Kurven entworfen sondern schlicht augmentiert wurde, mit der sie dann verschämt zur Kasse ziehen, wo sie hoffen, dass die Kassiererin nicht aufs Größenschild guckt. Sie sollen froh sein, wenn sie etwas finden, was einigermaßen passt, einige "Pfunde wegmogelt" und "Problemzonen kaschiert". Dass eine Frau vom Figurtyp O, also mit großem Busen und Bauch und vergleichsweise schmalen Beinen und Schultern, mit Hosen in "figurschmeichelndem" Schnitt in "schlankmachendem" Schwarz nicht unbedingt die beste Kleiderwahl trifft, weiß niemand und es scheint auch niemanden zu interessieren. Wer dick ist, kann eh nichts mehr retten. Also wird kaschiert und modelliert, was das Zeug hält.

Was bleibt der modebewussten dicken Frau im deutschsprachigen Raum, die sich zumindest einen Hauch von high fashion nicht entgehen lassen möchte? Zunächst einmal sollte sie nicht die Augen davor verschließen, dass auch sie hübsch, adrett und kokett aussehen kann, und dass auch sie das Recht auf eine Mode hat, die zu ihr passt und das unterstreicht, was sie ausmacht, anstatt wegzumogeln, wo es nur geht.

Die französische Bloggerin und Deisgnerin Stéphanie Zwicky formuliert das sehr treffend: " Le style n'est pas une taille mais une attitude. " - Mode ist keine Frage der Größe, sondern der Haltung!

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Rule, Britannia - Invasion der britischen BHs?

BIG and beautiful betitelte Textilwirtschaft.de einen Beitrag vom 21. April 2011 über die Entwicklung des Marktes der sog. Big Cups. Offensichtlich steigt die Nachfrage nach "größeren" BH-Größen... und damit auch das Angebot. Vor allem beim Design soll wohl langsam nachgebessert werden. Weg vom klassisch-funktionellen T-Shirt-BH zu ausgeflippteren, modischeren Modellen? So jedenfalls prophezeit es der Artikel.

Ob das schon ein Grund zum Feiern ist, darf als fraglich gelten, denn Big Cups - als das gilt erst mal alles jenseits des D-Körbchens.
Entsprechend rätselhaft bleibt auch, wie sich das Drittel des Umsatzes, das vom Einzelhandel mit den BigCups angeblich schon gemacht wird, wohl zusammensetzen mag. Wie groß sind die Anteile der E-Cups? Wie groß die des G+Bereichs? Fragen die ja nicht unbedingt nebensächlich sind.

Zieht man seine eigenen Rückschlüsse aus dem hierzulande bekanntermaßen desolaten Angebot, kann man davon ausgehen, daß der Anteil der verkauften Größen mit wachsendem Abstand zum D-Cup vermutlich stark abnimmt. E und F-Cups sind zwar mittlerweile vergleichsweise einfach zu bekommen, G-Körbchen sind aber schon rar gesäht und H und I-Cups werden fast nur von eher teuren Traditions-Marken hergestellt, die sich auf "exotische Größen" spezialisiert haben, und entsprechend auch nur im Fachgeschäften verkauft.

Wer die Entwicklung auf dem Größenmarkt ein wenig verfolgt hat, weiß aber längst, daß das Angebot nicht überall so spärlich ist. Das Körbchen-Alphabet in Großbritannien reicht derzeit bis zum L-Cup beim Bravissimo Alana Bra und auch in normalen Highstreet-Kleidungsketten wie Debenhams oder Marks&Spencer gehört es zum guten Ton, mindestens BHs bis G-Cup, wenn nicht sogar H oder J anzubieten.
Zwischen D (das als letztes "normalgroßes" Körbchen gilt) und dem besagten Alana-L liegen übrigens (unter Berücksichtigung der Doppelbuchstaben) ganze 13 Körbchengrößen! 

Angesichts der Konkurrenz hätten also die britischen Marken schon längst einen Siegeszug durch die Wäscheläden des Landes führen müssen. Daß das offensichtlich nicht der Fall ist, klingt auch im Artikel an. Die Frage ist nur: Weshalb will die günstigen, gut konstruierten und zudem hübschen britischen BHs hierzulande keine(r) haben?

Laut Martina Metzner von Textilwirtschaft scheint einen gewissen Widerstand gegen Unbekanntes und Neuerungen zu geben; man möchte gerne am Bekannten festhalten, wenngleich die Erklärung dafür auch etwas merkwürdig klingt.
"Die Briten treffen nicht den Geschmack der deutschen Kundin.
Dabei geht es machmal gar nicht mal um das Design. "Die englischen BHs schieben den Busen zentriert in die Mitte und heben ihn hervor", erklärt Melanie Schmitz von Hautnah in Oberhausen. Die Modelle der "Festland"-Hersteller dagegen positionieren den Busen breiter und platter."
Ist die deutsche Liebe zum Minimizer wirklich so stark ausgeprägt? Liegt es am Irrglauben, ein Minimizer würde die Brust wirklich optisch kleiner erscheinen lassen? (Genau das Gegenteil ist der Fall!) Oder einfach an der Gewohnheit? Fast alle der in größeren Größen erhältlichen Basic-BHs sind Minimizer: der Chantelle Hedona, der Anita RosaFaia Twin, diverse Modelle von Triumph.
Die britischen BHs brechen tatsächlich also nicht nur im Design mit der Sack&Asche-Mentalität - sie formen auch Kurven, heben die Brust und betonen dadurch die Taille. Das mag erst einmal ungewohnt sein, vor allem wenn man die Idee eingetrichtert bekommen hat, daß man größere Brüste verstecken muß, trägt aber auf längere Hinsicht oft positiv zum Körpergefühl bei.
Flaunt your curves ist das Motto - betone deine Kurven.

Als weiterer Nachteil der britischen Marken werden ihre Größen angegeben:
"sie sind viel differenzierter und geben auch Doppelgrößen aus. Die Umrechnung in europäische Größen ist kompliziert und von Marke zu Marke verschieden."
Tatsächlich zeigt die im Busenfreundinnen-Forum gesammelte Erfahrung, daß es genau umgekehrt ist: Die britischen Marken sind meist in Hinsicht auf ihre Größen recht gut vergleichbar - die europäischen Marken scheinen dagegen ein Wirrwarr von unterschiedlich ausfallenden Modellen zu produzieren. (Jedenfalls im größeren Cupbereich läßt sich z.T. eine Art Vanity Sizing beobachten. Die BHs werden annähernd vergleichbar zu den britischen Einfachbuchstaben produziert; die Doppelbuchstabengrößen aber einfach ausgelassen. Leider aber nicht so, daß man sich wirklich darauf verlassen könnte. Aber dazu ein anderes Mal mehr.)

Es steht jedesfalls zu hoffen, daß die bisherigen Versuche britische Marken anzubieten nicht aufgrund von fehlender Resonanz seitens Verkäuferinnen wie Konsumentinnen völlig aufgegegeben werden. Momentan gibt es gerade im Bereich der wirklich großen Körbchen keine ernstzunehmende kontinentale Alternative.

Verwandte Artikel auf Textilwirtschaft: Die K-Frage

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Bildquelle: Wikimedia Commons | Britannia with the British Lion and Uncle Sam with the American Bald Eagle on a World War I poster.

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Figleaves Sommer 2011

Eben flatterte mal wieder ein Figleaves-Newsletter in mein Postfach, der die aktuelle Sommerkollektion bewirbt.

Bildquelle: Figleaves

Ich war sehr positiv überrascht von dem aktuellen Bademoden-Design: es gibt viele Neckholder, Polka-Dots und Sailor-Stripes. Also ein bißchen Rockabilly-PinUp-mäßig die ganze Sache.

Der Badeanzug auf dem Bild, Marilyn von Midnight Grace kostet 35 Pfund und ist in den Größen 30DD bis 38FF erhältlich.

Für alle Newsletter-Abonnentinnen gibt es mit dem Code ECATFD 10% Rabatt.
Ende der Aktion: Montag 9.5, 0:01

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Vorteilhafte Kleidung für große Brüste?

Ich weiß gar nicht, wie oft ich diese Frage in der Hoffnung auf neue Erkenntnisse schon selbst gegoogled habe: Welche Kleidungsstücke sind schmeichelhaft für mich?

Die Tips, die ich gefunden habe, sind leider oft extrem widersprüchlich und reichen von körperbetont geschnittenen, engen Oberteilen bis zu weiten, kaschierenden Hemden. Mal soll man Schals tragen, mal keinesfalls. Mal enge Unterteile (wie Bleistiftröcke), mal weite Marlenehosen. Einig scheint man sich nur beim Thema taillierte Blazer und Blusen zu sein - beides wird empfohlen. Allerdings sind wir da ja schon bei der Crux angekommen.

Ich weiß nicht, welche Frau mit großen Brüsten in handelsübliche Blusen paßt. Ich jedenfalls nicht.
Große Brüste sind natürlich Definitionssache und allgemein herrscht ja die S-XL-Logik vor, nach der es nur vier Körbchengrößen gibt, die für Klamotten irgendwo bei B/C gemittelt werden. Demnach wird bekanntlich schon ein D-Cup als sehr groß angesehen. Doch damit nicht genug, das nächste Problem bei einem nicht auf Dehnbarkeit angelegten Kleidungsstück wie einer Bluse oder Jacke ist der angenommene Taillenumfang, also die mittlere Differenz zwischen Brustumfang und Taille.

Wenn wir uns das mal in der Größentabelle von H&M ansehen, stellen wir fest, daß die Differenz zwischen Taille also der schmalsten Stelle des Oberkörpers und Brustumfang mit 16cm angegeben ist. Geht man davon aus, daß der Brustkorb unter der Brust (Unterbrustweite) ebenso schmal, der Oberkörper also quasi säulenförmig ist (!), kommen wir genau auf die Grenze zwischen B und C-Cup.


Nun schneidet H&M aber auch extrem kurvenunfreundlich. (Konkret fallen ja Kleidungsstücke immer anders aus als es die genormte Konfektionsgröße will und es gibt schon Klamottenketten, die großzügiger produzieren.) Ein wunderbares Beispiel ist dieses Basic-Kleid, für das im aktuellen Prospekt geworben wird:

Bildquelle: H&M
Nur acht Euro soll das Teil kosten das online in vier Farben erhältlich ist. Aber ein Blick auf das Bild reicht aus um zu sehen, daß ich in das Kleidchen nicht mal meine halbe Brust reinbekomme. Manchmal frage ich mich schon, weshalb man diese Dinger nicht ohne Abnäher direkt unter der Brust produzieren kann... Nun ja... zurück zur eigentlichen Problematik...

Theoretisch habe ich eine recht ausgeglichene Figur des Typus "Sanduhr". Mein Brustumfang entspricht circa meinem Hüftumfang und dazwischen findet sich eine (vergleichsweise) schmale Taille. Leider decken sich meine Maße aber überhaupt nicht mit den üblichen Konfektionsgrößen. Mein Hüftumfang entspricht ca. einer 44, meine Taille einer 42 und mein Brustumfang eher einer 48.

Man kann sich vorstellen - wenn ich mal wieder davon lese, jemand habe eine Traumfigur von 90-60-90, könnte ich Gift und Galle spucken. Sorry, aber heutzutage sind das absolute Alptraummaße! Übersetzt nach der Hanni&Manni-Tabelle von oben bedeutet das nämlich: Brustumfang = Gr. 38-40, Taille = Gr. 32 und Hüftumfang = Gr. 34-36.

Also muß die Frage für mich und viele Leidensgenossinnen erst mal eher heißen: Welche Tips für einen schmeichelhaften Kleidungsstil sind überhaupt praktikabel?

Günstig und quasi überall erhältlich sind dünne Oberteile aus Jersey/Feinstrick o.ä. in gedeckten Farben. Elasthan-Anteil ist dabei ein Muss, damit das Top seine Form behält und nicht ausleihert - und natürlich damit die Differenz zwischen Taillenumfang und Brustumfang ausgeglichen wird.
Muster trägt ebenso auf wie dicker Strick, deswegen sollte man um beides einen großen Bogen machen.
Angeblich sind V-Ausschnitte vorteilhafter als Rundhals-Ausschnitte. Ich konnte da bisher keinen grandiosen Unterschied feststellen. Wichtig ist meines Erachtens nur, daß genug Haut zu sehen ist; zu kleine Ausschnitte lassen den Brustbereich sonst unendlich groß erscheinen.

Besonders wichtig finde ich es, einen optischen Ausgleich zu schaffen, d.h. auf den Sanduhr-Effekt zu setzen und die Taille betonen. Als Unterteil sollte man dann eher eine weitere Hose (Schlag-/Marlenehose) oder einen A-förmigen Rock (Petticoat!) wählen. Alternativ finde ich es auch okay, klobige Stiefel (Ugg oder Sugar Boots) zu engen oder kurzen Hosen zu tragen, also das Gegengewicht nach unten zu verlagern.
Ein schöner Ausgleich sind auch möglichst freie Schultern; ideal sind hierfür Neckholder-Oberteile. (Zur dazugehörigen BH-Problematik äußere ich mich ein anderes Mal).
Last but not least: Haare! Vielleicht bilde ich es mir ein, aber mehr Volumen scheint hier auch ausgleichender zu wirken als weniger. Sleeklooks und sehr kurze Haare empfinde ich als eher unvorteilhaft.

Unvorteilhaft hin oder her - die Hauptsache sollte immer sein, daß man sich in einem Outfit wohl fühlt und daß man trägt, was einem gefällt. Man sollte in jedem Fall dem eigenen Urteil mehr vertrauen als irgendwelchen Standard-Mode-Tips. Daß diese grundlegend falsch liegen können, beweist ein Beispiel aus den Forschungen der letzten Jahre. Der Psychologe Dr. Peter Thompson von der University York unternahm eine Testreihe zur visuellen Wahrnehmung von Quer- und Längsstreifen, die ergab, daß genau das Gegenteil von dem stimmt, was jahrelang behauptet wurde: Querstreifen sind vorteilhafter als Längsstreifen! (vgl. dazu den Artikel zu  "Slimming Stripes" im Guardian / September 2008)

Weitere Beiträge zum Thema auf diesem Blog:
Kleidung für große Brüste - Teil II - drei Anbieter kurviger Klamotten
Stichwort: Kleider und Blusen für große Oberweite - Kleidung von BiuBiu bei OnlyHer
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Bravissimo Sommerkollektion 2011

Langsam aber sicher scheint nun endlich die gesamte Sommerkollektion von Bravissimo online zu gehen, nachdem die Early Spring Collection schon seit Ende Januar auf dem Markt ist.


Das Basis-Modell von Bravissimo, den Alana wird es in der Sommerfarbe Mocha, also mokkabraun geben, als nude-Option für dunklere Hauttypen. (Klasse, das daran auch mal gedacht wird!)
Größen: 28DD-J, 30DD-KK, 32-40DD-L || Preis: £26

Ebenfalls neu der auf dem Alana-Schnitt beruhende Dotty Spot Bra in türkis mit roten Punkten; ein auf die 50er Jahre anspielendes Design.
Größen: 28DD-J, 30-38DD-K || Preis: £29


Sehnsüchtig erwartet wurde der Parisian Plume als Nachfolger des Demi Diva Bras, ein im Gegensatz zu diesem leicht gepaddeter Halfcup in den Größen 28DD-38HH mit immerhin 42% Baumwoll-Anteil.

Kostenpunkt: £32
Bildquelle: Bravissimo



Ob diese häppchenweise Einführung der Kollektion die Spannung steigern soll? Ende Mai steht jedenfalls schon die nächste revolutionäre Neuerung an - der erste echte Multiway-BH jenseits des G-Cups! (Also kein Strapless, den man natürlich auch mit Trägern tragen kann.)

Passend dazu auch der Name:
Nova heißt der BH, der in schwarz und weiß und den Größen 28DD bis 38H erhältlich sein wird.
Geliefert wird der BH mit Stoffträgern, transparenten Silikonträgern und einem extra langen Neckholder-Träger. Außerdem kann man die BHs irgendwie (wie habe ich noch nicht herausgefunden) in Spaghetti-Tops von Pepperberry einhaken; hierzu extra produziert: das Pintuck Lace Cami.

Kostenpunkt: £24
Bildquelle: Bravissimo

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